Die Radtour von Herrenberg nach Tübingen ist eine beliebte Strecke für Radfahrer jeden Alters und Fitnesslevels. Sie führt durch den Naturpark Schönbuch und entlang des Ammertals und bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit sanften Hügeln, dichten Wäldern und idyllischen Dörfern.
Start in Herrenberg
Die gut ausgeschilderte Radtour beginnt in Herrenberg auf dem Marktplatz. Von dort geht es stadtauswärts in Richtung Gültstein, wo das erste Schild in Richtung Tübingen hinweist. Die Stadt selbst ist mit ihrer historischen Altstadt und dem Marktplatz einen Ausflug wert. Oberhalb des Marktplatzes ist die Stiftskirche einen Besuch wert. Die besten Aussichten auf die Region bei einer Radtour habt ihr dann vom Pulverturm auf dem Schlossberg.
Streckenverlauf
Wir fahren vom Hauptbahnhof Herrenberg linker Hand los auf die Bahnhofstraße. Nach 50m rechts abbiegen auf die Verbindung zur Horber Straße. An der Ampel die Horber Straße überqueren und in die Schillerstraße, die parallel zur Horber Straße verläuft, fahren. Nach ca. 400m, am Ende der Goethestr. links abbiegen, bis zur Gültsteiner Staße vorfahren und auf dieser ein kurzes Stück nach links fahren und die nächste Möglichkeit nach rechts in die Eichendorfstraße abbiegen. Der Eichendorfstraße ca 100m bis zur Marienstraße folgen und nach rechts auf die Marienstraße abbiegen. Die Tübinger Straße kann man durch einen Fußgänger Tunnel oder an der Ampel überqueren und landet in der Beethovenstrße; dieser nur ein kurzes Stück folgen bis zum Radweg an der Hildrizhauser Straße (L1184). Am Radweg rechts weiterfahren und diesem den Berg hinauf folgen.Bei km 3,3 rechts halten und entlang des Bienenlehrpfades den Berg hinauf bis zum Waldfriedhof (Parkplatz). Am Parkplatz Waldfriedhof rechts halten. Wir fahren entlang des Waldfriedhofes und halten uns bei km 5 links. Es geht entlang des Fischbach immer geradeaus durch den Schönbuch und das Sommertal. Bei km 8,2 mündet der Weg in einen anderen, wir halten uns da links und fahren weiter geradeaus. Bei km 10,5 geht es über die Kreuzung rein ins Naturschutzgebiet (Bitte das Gatter wieder schließen beim Betreten des Schutzgebietes!). Wir folgen dem Weg immer geradeaus für weitere 5km.
Der Weg endet an einem Biotop. An der Kreuzung geradeaus und rechts halten. Der Weg mündet an einer Brücke bei km 17 in einen anderen Weg. Dem Wegverlauf linker Hand folgen. Nach weiteren 2km gelangen wir zum Schloss Bebenhausen. Idyllisch liegt es auf einer Lichtung, das Kloster und Schloss Bebenhausen. Es herrscht ein mittelalterliches Flair beim Betreten der Anlage. Auf fast 1000 Jahre Geschichte kann das ehemalige Kloster zurückblicken. Zwischenzeitlich fungierte es als Jagdschloss der württembergischen Landesherren und danach diente es dem Landtag des Landes Württemberg-Hohenzollern bis 1952 als Tagungsräumlichkeit. Das Außengelände der ehemaligen Zisterzienserabtei ist frei zugänglich. Für den Zugang zu den Innenräumen werden jeweilige Einzeltickets und ein vergünstigtes Kombiticket angeboten.
Weiterfahrt nach Tübingen
Wir halten uns rechts und fahren den Radweg entlang der L1208 weiter. Bei km 21 überqueren wir die Straße und fahren am Waldrand rechter Hand weiter in Richtung Tübingen. Bei km 22,8 rechts abbiegen und nach 300m wieder rechts in eine Gasse einbiegen. Wir folgen immer den Radwegebeschilderungen! Nach weiteren 300m endet der Weg auf der Alberstraße. Da rechts abbiegen und gleich wieder links. Bei km 23,7 rechts abbiegen und dem Weg folgen bis er auf die Köstlinstraße mündet. Der Straße linker Hand weiter folgen. Es geht rechts weg bei km 24,7. Vorne an der Straße links abbiegen und dem Radweg weiter folgen. Wir fahren runter an den Neckar und überqueren diesen. Nach der Brücke die erste Möglichkeit rechts abbiegen in die Uhlandstraße. Am Ende der Straße rechts auf dem Radweg weiter den Berg hinauf und durch den Tunnel (Tübingen) fahren. Oben angekommen geht es links auf der Straße weiter.
Wir fahren auf der Straße "Schleifmühlenweg" weiter bis zur Einmündung an einer Ampel. Dort links halten und nach weiteren knappen 100m rechts abbiegen. Dem Radweg weiter folgen und bei km 28,1 links abbiegen. Immer auf dem Radweg geradeaus weiter bis km 31,5. Dort links abbiegen und über den Bahndamm. Immer noch auf dem Radweg geht es weiter bis nach Pfäffingen. Dabei überqueren wir die L372 und kommen am Sportplatz Pfäffingen vorbei. Bei km 34,3 rechts halten und dem Weg für weitere 2km folgen. Dort dann rechts abbiegen und nach knappen 200m rechts auf die Straße einbiegen in Richtung Ortsmitte. Nach weiteren 200m links an der Kirche abbiegen und dem Radweg weiter folgen. Es geht durch einen Park bis zur Stephanskirche. Über die Brücke und danach gleich links abbiegen. Entlang der L359 geht es auf dem Radweg bis nach Reusten. In Reusten immer der Hauptstraße folgen in Richtung Altingen. Am Ortsausgang geht es linker Hand auf dem Radweg bergauf weiter. Der Radweg endet in Altingen. An der Kreuzung (rechter Hand die Kirche) überqueren wir diese und fahren geradeaus weiter. Wir kommen an einer Unterführung der A81 vorbei und müssen bei km 41,8 rechts abbiegen. Gleich danach geht es links den Berg hinauf über eine Brücke. Dem Weg weiter folgen. Dabei kommen wir an Gültstein vorbei. Links abbiegen bei km 43,7 und weiter entlang der "Ammer" (Bach). Nach weiteren 1,3km biegen wir links ab und kommen vorbei an der "Zweiten Ammermühle". An der Straße L1184 halten wir uns links und überqueren die Straße um dem Weg rechter Hand weiter zu folgen. Der Weg macht einen kleinen Schlenker und geht dann links weiter entlang der "Ammer". Bei km 46,2 halten wir uns rechts. 300m weiter geht es wieder rechts ab nach Herrenberg rein. Dem Weg folgen bis zur Raistinger Straße. Dort rechts abbiegen und nach knappen 200m wieder links abbiegen in die Walther-Knoll-Straße. Es geht bei km 47,6 links weg zum Hauptbahnhof Herrenberg.
Ankunft in Tübingen
Wer der Beschilderung folgt, kommt nach rund 20km in Tübingen an. Tübingen und Herrenberg sind natürlich sehenswerte Städte mit Geschäften und Restaurants. Der Blick von der Brücke aus auf die bunten Hausfassaden am Tübinger Neckar ist eines der bekanntesten Postkartenmotive Deutschlands. Bunt verkleidet geht es dann mit dem ein oder anderen Getränk über den Neckar. Ein Spektakel auch für Außenstehende! Ein Bummel durch die Innenstadt lohnt sich jederzeit. Ein Kaffee im Cafè oder bei gutem Wetter einfach draußen die Besucher und Touristen beobachten und ein Stück Kuchen genießen. Selbstverständlich lohnt sich nun eine Sightseeingtour durch die historische Altstadt Tübingens. Allein der Anblick des Rathauses mitsamt Marktplatzkulisse ist einen Ausflug wert.
Details zur Strecke
Die asphaltierte Strecke hat nur kleine Anstiege, die mit etwas Schwung gut bewältigt werden können. Vereinzelte Sitzbänke ermöglichen eine Pause und am Gänsebrunnen in Pfäffingen lohnt sich ein Halt. Die sonnige Radstrecke hat kaum Steigungen, dies ist im Höhenprofil zu sehen. Es ist daher eine einfache Tour.
Der Ammertalradweg ist ein nicht eigens ausgeschriebener Radweg, der zwischen Tübingen und Herrenberg entlang führt. Man kann ihn in beide Richtungen fahren und er ist 20 Kilometer lang. Obwohl es keine eigene Ausschilderung gibt, so ist es dennoch einfach ihn zu finden, indem man entweder dem Wegweiser nach Tübingen oder nach Herrenberg folgt.
Insgesamt ist der Radweg meist abseits des Verkehrs. Ungefähr 20 Kilometer ist er lang. Leicht hügelig ist er zudem, z.B. zwischen Ammerbuch-Reusten und Ammerbuch-Altingen, wo man eine Steigung zu absolvieren hat. Er ist an vielen Stellen sehr schön, hat aber nicht so viele komplett abgelegene Teile. Er führt durch viele der kleinen Dörfer von Ammerbuch.
Weitere Informationen
Für die Radtour wird ein straßentaugliches Fahrrad empfohlen. Es gibt sowohl in Herrenberg als auch in Tübingen und Reutlingen zahlreiche Einkehrmöglichkeiten (Restaurants und Cafés). Wer kein Fahrrad oder modernes E-Bike sein Eigen nennt kann sich am Bahnhof in Herrenberg ein solches ausleihen. Dank der Initiative RegioRadStuttgart können per HandyApp Räder, sowohl klassische als auch E-Bikes, kostengünstig geliehen werden. Auch Lastenräder sind im Angebot!
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
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