Radtour Hohen Neuendorf: Sehenswürdigkeiten und idyllische Routen

Hohen Neuendorf, eine idyllische Stadt in Oberhavel, Deutschland, ist ein wahres Paradies für Radfahrer. Die Stadt liegt im Norden von Berlin und bietet eine wunderschöne Landschaft mit grünen Wiesen, sanften Hügeln und dichten Wäldern. Diese natürliche Umgebung macht das Radfahren hier besonders angenehm und entspannend.

Einige Teilstücke unserer Radtour von Tegel nach Wandlitz verlaufen auf dem bekannten Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Auf dieser Tour rollen wir fernab des Verkehrs gemütlich dahin. Es besteht die Möglichkeit, im Strandbad Tegel ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Auch der Havel-Radweg ist einer der schönsten Flussradwege in Deutschland. Wir begleiten die Havel von ihrer Quelle bei Ankershagen bis nach Havelberg, wo der Fluss in die Elbe mündet. Wie der Name „Seen-Kultur-Radweg“ bereits vermuten lässt, durchfahren wir bei dieser Tour die herrliche, seenreiche Natur Brandenburgs.

Bei dieser Tour geht es durch die vielfältige Flora und Fauna der nahezu unzersiedelten Randregion rund um Berlin. Wir durchfahren die Döberitzer Heide mit den Wisenten und Przewalski-Pferden, den Naturpark Barnim im Nordosten Berlins sowie die Regionalparke Barnimer Feldmark, Müggel-Spree und Teltow-Park.

Touristisch relevante Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege

Es gibt zahlreiche touristisch relevante Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege in Hohen Neuendorf. Eine beliebte Route führt zum Schloss Oranienburg, einem beeindruckenden Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert. Hier kann man nicht nur die prachtvolle Architektur bewundern, sondern auch einen Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark unternehmen.

Ein weiteres Highlight ist der Tegeler See, einer der größten Seen Berlins. Mit dem Fahrrad lässt sich die Uferpromenade des Sees erkunden und dabei den Blick auf das glitzernde Wasser genießen. Für Naturliebhaber bietet sich eine Tour entlang des Mühlenfließs an, einem malerischen Flusslauf mit vielen kleinen Brücken und romantischen Plätzen zum Verweilen. Hier kann man die Ruhe der Natur genießen und vielleicht sogar einige heimische Tierarten beobachten.

Weitere interessante Orte und Routen

  • Schönower Heide: Ein Naturschutzgebiet mit einem eingezäunten Bereich, in dem verschiedene Wildarten beobachtet werden können.
  • Bernau: Eine historische Stadt mit einem dreifachen Wall- und Grabensystem, das teilweise noch erhalten ist. Bernau war im Mittelalter eine wehrhafte Stadt und trägt den Beinamen „Hussitenstadt“.
  • Marina Havelbaude in Hohen Neuendorf: Hier kann man die hiesige Wasserwelt mit einem rein elektrischen Traditionsboot erkunden.
  • Börnersee in Borgsdorf: Einer der zahlreichen kleineren Seen, die zum Verweilen einladen.
  • Radfahrerkirche in Pinnow: Ein kleiner Umweg lohnt sich, um diese besondere Kirche zu besuchen.
  • Mauerradweg in Stolpe: Für Geschichtsinteressierte bietet der Mauerradweg interessante Einblicke.

Der Berliner Mauerweg

Der ehemalige Verlauf der Mauer begegnet euch in Berlin immer wieder, der perfekte Grund, endlich mal den Mauerradweg mit dem Fahrrad abzufahren. Die Gesamtlänge beträgt jedoch fast 160 km lang, sodass es sich anbietet, einzelne Etappen zu absolvieren.

Im Nordwesten geht es auf dem Teilabschnitt Henningsdorf - Hohen Neuendorf - Hermsdorf durch wunderschöne Natur. Am Ende der Tour führt der Mauerradweg durch den Tegeler Fließ und Lübars zurück nach Berlin Mitte.

Wenn Sie über zehn Kilometer auf einer landschaftlich abwechslungsreichen Strecke von Hennigsdorf nach Hohen Neuendorf radeln, treffen Sie bei Stolpe auf den letzten Grenzübergang, der noch kurz vor dem Fall der Berliner Mauer in Betrieb genommen wurde.

Die 1982 eröffnete „Grenzübergangsstelle Stolpe“ diente aber vorerst nur für den West-Berliner Transitverkehr nach Skandinavien. Auch die Einreise in die DDR, durch einen Pendelbusverkehr an die Grenze sogar für Fußgänger, war über Stolpe möglich. Der Verkehr Richtung Hamburg aber lief noch bis Ende 1987 über den alten Grenzübergang Staaken an der Heerstraße in Spandau.

Die zehn Kilometer lange Tour beginnt am S-Bhf. Hennigsdorf. Von dort fahren Sie südöstlich über die Straße Am Bahndamm und die Hafenstraße auf die Ruppiner Straße, die Sie jenseits der Kanalbrücke zum weiter südlich gelegenen Grenzstreifen zurückbringt. Dort biegt der Mauerweg im rechten Winkel nach Osten ab und folgt der Grenze über die A111 hinweg, bis er die Richtung ändert und direkt nach Norden weiter führt.

Am Rand der Golfanlage Stolper Heide wendet sich die Strecke nach Osten, um sich auf der Höhe der Schönfließer Straße wieder nördlich fortzusetzen. An der Gollanczstraße wechselt der Weg über die Grenzlinie auf ehemals West-Berliner Gebiet und man fährt parallel zum Grenzstreifen bis zum Staehleweg. Von dort werden Sie durch die Invalidensiedlung in die Flora- und Berliner Straße geführt, wo Sie jenseits des Kreisverkehrs durch Hainweg und Bahnstraße den S-Bhf. Hohen Neuendorf ansteuern können.

können die Tour bequem am ehemaligen Grenzübergang Stolpe (Brücke über die A111) unterbrechen und vom S-Bhf.

Nieder Neuendorfer See

Der Nieder Neuendorfer See ist ein See an der Havel zwischen dem brandenburgischen Hennigsdorf und dem Berliner Ortsteil Heiligensee. An seinem Westufer stand einst die Berliner Mauer - heute führt hier ein Rad- und Wanderweg entlang des damaligen Mauerverlaufs. Dieser erstreckt sich als schöne Uferpromenade über eine Strecke von etwa 16 Kilometern entlang des Sees.

So lädt der Weg dazu ein, aktive Erholung mit dem Erkunden historischer Sehenswürdigkeiten an der Strecke zu verbinden. Ein Weg zum Nieder Neuendorfer See führt aus südlicher Richtung über den Radweg von der Altstadt Spandau nach Norden. Bereits kurz nach dem Ortseingang Hennigsdorf steht auf der rechten Seite nahe dem Flussufer der Grenzturm mit Informationstafeln sowie einem kleinen Museum in den Innenräumen. Dieses ist bei freiem Eintritt von April bis Anfang Oktober geöffnet.

Etwas weiter nördlich gibt es zudem eine kleine Badestelle und eine 1952 erbaute Straßenbrücke über den Havelkanal. Noch ein kleines Stück weiter befindet sich ein kleiner Gedenkpark mit Gedenktafeln für die Maueropfer. In der Nähe befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die an die Zeit erinnern, als hier eine Grenzanlage mit Mauer das Territorium der damaligen DDR von der Bundesrepublik abtrennte.

Beste Jahreszeiten und Orte zum Radfahren

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Hohen Neuendorf sind Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen angenehm mild sind und alles blüht oder grün leuchtet. In dieser Zeit sind die Radwege besonders gut befahrbar und bieten eine herrliche Kulisse.

Es gibt viele Orte in Hohen Neuendorf, an denen man radfahren kann. Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Radwegen, die sowohl durch das Stadtzentrum als auch entlang der umliegenden Landschaft führen. Es ist also möglich, je nach Vorlieben und Fitnesslevel verschiedene Routen zu wählen. Ob kurze Ausflüge oder längere Touren - in Hohen Neuendorf findet jeder Radfahrer etwas Passendes.

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