Eine gute Planung ist entscheidend, um böse Überraschungen bei einer Klettertour zu vermeiden. Der Falk Routenplaner und Tourenplaner fürs Fahrrad hilft Ihnen dabei, mit Ihrem Fahrrad den geeigneten Weg von A nach B zu finden. Es werden Straßen genau wie Wege durch Parks in die Route eingerechnet, sodass Sie schnellstmöglich am Ziel ankommen - oftmals sogar schneller als mit dem Auto!
Radroutenplaner: Praktische und einfache Bedienung
Die Bedienung erfolgt genauso einfach und intuitiv, wie Sie es gewohnt sind: Geben Sie einfach Ihren Startpunkt ein, anschließend Ihr Ziel und lassen Sie mit einem Klick auf „Route anzeigen“ Ihre Fahrrad-Route bzw. Fahrrad-Tour berechnen. Je nach Distanz werden Ihnen bis zu drei Alternativ-Wege vorgeschlagen, jeweils mit Details zur Strecke wie der voraussichtlichen Fahrtdauer. Wenn Sie einen Umweg fahren oder einen anderen Weg entdecken möchten, ziehen Sie die auf der Karte markierte Strecke einfach mit der Maus in eine gewünschte Richtung.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen, dann handeln Sie umweltschonend. Darüber hinaus ist die Fortbewegung mit dem Fahrrad, neben dem Zufußgehen, eine weitgehend kostenfreie Methode. Natürlich müssen Sie ab und zu Ihr Fahrrad warten lassen und Reparaturen durchführen, jedoch ist dies zu den laufenden Kosten eines Autos nicht zu vergleichen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sich nicht überschätzen und mit dem Fahrrad keine zu langen Strecken in Angriff nehmen. Hier sollten Sie darüber nachdenken, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Kosten für diese Variante erfahren Sie, indem Sie Ihre Start- und Zielhaltestelle angeben.
Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten
Wenn Sie auf dem Weg mit dem Fahrrad einige Pausen einlegen wollen oder sogar eine Fahrradtour gestalten möchten, dann eignet sich Falk hervorragend, um dies zu planen. Hier bietet es sich an, im Vorfeld Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte für eine eventuelle Übernachtung herauszusuchen.
Methoden zur Höhenmeter-Berechnung
Gedruckte Landkarte
Die klassische Methode: Sie kann bei der Ermittlung der Höhenmeter eines einzelnen Anstiegs sehr genau sein. Voraussetzung ist eine topografische Landkarte mit Höhenlinien: Man zieht die am Beginn der Steigung anliegende Höhe von der Passhöhe ab. Übrig bleiben die zu erklimmenden Höhenmeter. Verfälschen können das Ergebnis Zwischenabfahrten, bei denen Höhenmeter verloren gehen, die zur Gesamtsteigung wieder addiert werden müssen. Auch ungenaue Angaben der Passhöhe kommen öfter vor, als man denkt, es handelt sich jedoch meist nur um wenige Meter. Bei hügeligen Strecken ist die Höhenlinien-Methode zu aufwendig.
Beispiel: Eine Runde führt über zwei Pässe, aber dazwischen geht es viele Kilometer wellig dahin. Dabei können sich viele Höhenmeter ansammeln, die sich nicht präzise im Voraus ermitteln lassen - also lieber großzügig schätzen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Weiterer Nachteil: Gute Topo-Karten sind teuer, und man benötigt,je nach Region, viele Blätter.
Online-Landkarte, Routenplaner
Im Netz findet man zahlreiche Portale mit Online-Landkarten und Routenplanern. Bei GPSies (www.gpsies.com) stehen verschiedene Basiskarten zur Verfügung, sogar das Satellitenbild von Google Earth. Gewünschte Strecken lassen sich mit wenigen Mausklicks erstellen. Der Track folgt automatisch und präzise der Straße. Ein Höhenprofil wird im Hintergrund berechnet. Diese Höhendaten basieren jedoch auf mehr oder weniger fein aufgelösten digitalen Geländemodellen, beispielsweise mit einer Rastergröße von 100 m2. Für jede dieser "Kacheln" existiert nur ein Höhenwert. Klar, dass es da zu Sprüngen im errechneten Profil kommt - die vom Programm geplanten Höhenmeter weichen von der Realität ab.
Hinzu kommt, dass jedes Portal andere Algorithmen zur Berechnung nutzt. Online-Routenplaner sind somit geeignet, um einen groben Überblick über die erwartbaren Höhenmeter zu bekommen.
Tourenplaner-Software, Digitale Karten
Hersteller wie MagicMaps oder Kompass bieten topografische Landkarten im digitalen Format an. Die DVDs beinhalten außerdem Routenplanerprogramme und weitere Features wie Radwegenetze und Tourenvorschläge. Damit lassen sich Touren am Computer und vor allem offline planen. Präzise Geländemodelle erlauben bereits bei der Planung realistische Höhenprofile. Meist lassen sich die Karten auch aufs Smartphone übertragen. Man benötigt jedoch für jede Region separate Karten, die sehr teuer sein können.
Geräte zur Höhenmessung auf Tour
Radcomputer
Der Klassiker am Lenker, leicht und kompakt, verhältnismäßig preiswert und - was die Höhenmessung betrifft - sogar sehr präzise! Modelle mit barometrischer Höhenmessung gibt’s für weniger als 100 Euro. Hochwertigere Modelle beinhalten weitere Features wie einen Steigungsmesser. Die barometrische Höhenmessung hat zwar ihre Schwächen (z. B. Beeinflussung bei Wetteränderung), ist aber grundsätzlich der reinen GPS-Messung überlegen.
Wichtig ist die gewissenhafte Kalibrierung der Höhe - und zwar beim Start sowie sporadisch auch während der Tour anhand von Höhenangaben auf Schildern an Hütten oder Passhöhen. Der Computer informiert über die aktuelle Höhe und die erarbeiteten Gesamthöhenmeter. Wer Höhenprofile ausdrucken oder archivieren möchte, benötigt ein Modell mit Schnittstelle.
GPS-Gerät
Sie sind die Alleskönner, aber auch entsprechend teuer. Für den Einsatz am Rad eignen sich spezielle Radcomputer mit integrierter GPS-Funktion (z. B. Garmin Edge) und kompakte Outdoor-GPS-Geräte. Wer jedoch in puncto Höhenmessung ein fehlerfreies Ergebnis erwartet, wird enttäuscht. Die Geräte können zwar neben der Position auch die Höhe über die Satelliten ermitteln, aber die Werte sind ungenau und schwankend. Die Qualität hängt unter anderem von der Anzahl der empfangenen Satelliten ab. Hochwertige Modelle besitzen zusätzlich einen barometrischen Höhenmesser, der wesentlich präziser und gleichmäßiger arbeitet. Diese Kombination liefert sehr gute Ergebnisse. Darüber hinaus bieten GPS-Geräte perfekte Möglichkeiten zur Datenübertragung und -auswertung.
Smartphone
In Verbindung mit einer der zahlreichen Sport-Apps (z. B. Komoot, Strava oder Runtastic) entwickelt sich das Smartphone zur seriösen Alternative zu Computer und den reinen GPS-Spezialisten. Die Analysemöglichkeiten sind fantastisch. Nicht zuletzt kann man auch Landkarten in den Speicher laden. Einen GPS-Empfänger besitzen inzwischen fast alle Smartphones. Aber da liegt in Sachen Höhenmessung das Problem: Die reine Höhenmessung über die GPS-Signale ist ungenau.
Weitere Nachteile von Smartphones: die begrenzte Akku-Laufzeit bei Aktivierung aller Funktionen; außerdem sind die wenigsten Geräte robust genug für den dauerhaften Outdoor-Einsatz.
Daten auswerten
Für Geräte mit einer Schnittstelle zum Computer stellen die Hersteller meist Software zur Verfügung, mit deren Hilfe sich die Daten auslesen lassen - zum Beispiel, um ein Höhenprofil der absolvierten Tour darzustellen. Mit Smartphone und App lassen sich die Daten auf dem User-Account im zugehörigen Webportal ablegen. Die Möglichkeiten der Online-Bearbeitung - zum Beispiel einen GPS-Track verändern - hängen vom Funktionsumfang des jeweiligen Portals ab. GPS-Daten lassen sich auch aus dem Portal exportieren, um sie auf dem eigenen Computer zu speichern und zu bearbeiten.
Für die Option kommen GPS-User kaum an einem Programm wie Garmin Basecamp vorbei. Es bietet umfangreiche Features, von der Kartendarstellung (z. B. auch die kostenfreie OpenStreetMap) über Tourenplanung bis hin zur detaillierten Korrektur von GPS-Tracks. Für allzu gezackte Höhenprofile gibt es eine Glättungsfunktion. Wer Software und Computer effektiv nutzen will, muss sich aber gründlich einarbeiten.
Tipp: Für jegliche Art von Datentransfer empfiehlt sich das GPX-Format.
Fahrzeit per Faustformel
Generell lässt sich die beim Bergwandern bewährte Faustformel auch beim Mountainbiken anwenden. Dafür müsst ihr die Streckenlänge und die absoluten Höhenmeter der Tour ermitteln, entweder per Karte oder im Tourenportal. Als Orientierungspunkte für die Dauer dienen verschiedene Durchschnittswerte: die Fahrstrecke pro Stunde wird zum Beispiel mit 12 Kilometern angegeben, bergauf fahrend auf Teer- oder Forststraßen sind 500-600 Höhenmeter machbar, schiebend oder tragend 200-300 Höhenmeter.
In der Formel wird dann der jeweils kleinere Wert (Strecke oder Höhenmeter) halbiert und anschließend zum Rest addiert. Wenn ihr ein bisschen Erfahrung gesammelt habt, könnt ihr diese Werte natürlich auf eure individuelle Fitness anpassen.
Eine Beispielrechnung sieht wie folgt aus:
- Streckenlänge von 48 Kilometern entspricht 4 Stunden
- Höhenunterschied in fahrbarem Gelände 1200 Höhenmeter entspricht 2 Stunden; dieser Wert wird halbiert
- Höhenunterschied schiebend/tragend 100 Höhenmeter entspricht 20 Minuten; auch diese werden halbiert
Daraus errechnet sich eine Gesamtfahrzeit von 5.10 Stunden
Wie eingangs erwähnt, können sich beim Mountainbiken Wegverhältnisse, Wetter und andere äußere Umstände noch massiver auf die Tourendauer auswirken als beim Wandern. Zusätzlich müsst ihr Zeit für Pausen, Orientierung oder eventuell auch mal eine Panne einkalkulieren.
Fahrzeit mit E-MTB
Wenn ihr mit eurem E-MTB unterwegs seid, ist eure Durchschnittsgeschwindigkeit wahrscheinlich etwas höher als mit einem klassischen Mountainbike. Auch die zurückgelegten Höhenmeter können mehr sein. Das solltet ihr genauso in die Berechnung einfließen lassen, wie Schätzungen zur Reichweite des Akkus. Im Netz gibt es von einigen Herstellern auch spezielle Reichweitenrechner für E-MTBs. Wie oben gilt auch hier: Äußere Umstände können sich auf die Dauer auswirken, Pausen etc. kommen obendrauf.
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