Möchtest du eine Fahrradtour unternehmen? Damit du das Maximum aus deiner Fahrradtour rausholen kannst, gilt es, einige Dinge im Vorfeld zu beachten. Bei uns findest du Tipps und Tricks, wie du deine Route am besten gestaltest und planst. Im Folgenden findest du die wichtigsten Tipps und Tricks, um deine Fahrradtour richtig vorzubereiten.
Die Rahmenbedingungen - Wann? Wie lange? Wie weit?
Am angenehmsten sind Fahrradtouren im Frühling und Frühsommer. Zu diesen Zeiten ist das Wetter bereits warm genug, aber noch nicht zu heiß, um sich an der frischen Luft auszutoben. Das Tolle ist, dass dicke und schwere Kleidungsstücke getrost im Kleiderschrank hängen bleiben können. Generell sind Radtouren aber natürlich zu jeder Jahreszeit möglich. Wetterbedingungen und Reisezeit solltest du aber in deine Planung miteinbeziehen.
Soll es ein Tagesausflug oder eher eine mehrtägige Radtour mit Übernachtungsstopps werden? Besonders hinsichtlich der Gepäckmitnahme ist dieser Faktor wichtig, unabhängig davon sollte die tägliche Distanz jedoch der allgemeinen körperlichen Kondition entsprechend angepasst sein. Plane die Strecke am besten daher nicht anhand der vermeintlich benötigten Zeit, sondern eher anhand der Kilometer, die du pro Tag zurückgelegen möchtest. Überschätze dich und deinen Körper dabei aber nicht und starte als Anfänger mit einer bescheideneren Route. Schließlich möchtest du die Tour und die Landschaft auch etwas genießen. Im Schnitt schaffen Anfänger in einem mäßig hügeligen bis flachen Gebiet zwischen 50 und 80 Kilometer pro Tag.
Radroute planen: Der Weg ist das Ziel
Ansprüche an eine Fahrradtour sind recht individuell und abhängig von verschiedenen Faktoren. Jeder Radfahrer setzt andere Prioritäten: Der eine will die Natur genießen, der andere wünscht sich ein kulturelles Begleitprogramm. Informiere dich also über die Gegend, die du mit dem Rad bereisen möchtest und über Sehenswürdigkeiten entlang deiner Wunschroute. Wähle deine Route mit Bedacht aus, denn je nach Wegbeschaffenheit und Gelände erfordert die Route mehr Kondition und Koordination. Plane deine Reiseroute allerdings nicht zu genau, sondern setze dir grobe Tagesziele, denn das gibt dir die Möglichkeit, spontane Entscheidungen zu treffen und dich an wunderschöne Orte leiten zu lassen, die du bei deiner Planung gar nicht auf dem Schirm hattest.
Die Wahl der richtigen Fahrradtour ist abhängig von deinen persönlichen Präferenzen (was für eine Tour du fahren möchtest), deiner persönlichen Leistungsfähigkeit und deinem Equipment. Es gibt zwei Ansätze deine Tour zu planen. Entweder planst du deine Tour anhand des dir bereits zur Verfügung stehenden Fahrrads und Equipments oder du besorgst dir das entsprechende Fahrrad und die Ausrüstung für deine favorisierte Tour.
- In den meisten Fällen ist es wohl so, dass du bereits ein Fahrrad zuhause hast und du die Wahl der Strecke abhängig von deinem Fahrrad machst. Andererseits kannst du dir natürlich auch ein passendes Fahrrad für deine Tour kaufen. So eignet sich ein Mountainbike beispielsweise für Trails und sportliche Off-Road Touren, während sich ein Citybike für urbane und gemütlichere Ausflüge mit dem Rad anbietet.
- Damit deine Fahrradtour ein voller Erfolg wird und damit das Ganze auch noch Spaß macht, solltest du dir über einige Punkte Klarheit verschaffen. Zunächst einmal solltest du dir über deine körperliche Fitness und deine Fähigkeiten, mit deinem Fahrrad umzugehen, ehrlich bewusst werden. Denn wählst du eine Strecke die deine körperlichen Fähigkeiten übersteigt, kann es passieren, dass du deine Radtour unterbrechen oder sogar ganz beenden musst. Im schlimmsten Fall kannst du dich verletzen, wenn du deinem Körper zu viel abverlangst. Unser Tipp ist daher sich auf Apps wie Komoot oder Bikemap eine Strecke entsprechend deiner Fähigkeiten auszusuchen. Dort findest du zu jeder Route eine Klassifizierung, die die Strecken in drei Stufen leicht, mittelschwer und schwer einteilt. Die Schwierigkeitsstufe deiner Strecke ist hauptsächlich von der Länge, der Höhenmeter und der Bodenbeschaffenheit abhängig.
- Auch der Zeitraum in dem du fahren möchtest kann eine große Rolle spielen. Generell werden wohl wenige Menschen Radtouren im Winter bei eisiger Kälte und Frost machen. Jedoch auch heiße Sommer bergen einige Fallstricke, welche für Radtouren besondere Planung erforderlich machen. Hier bieten sich vor allem Sonnencreme und extra Getränke an- denn durch den Fahrtwind fällt oft erst spät oder nach der Tour auf, dass man schwitzt und das Sonnenlicht die Haut verbrennt. Vor allem bei geplanten, längeren Touren oder sogar mehrtätigen Bike-Trips ist es empfehlenswert sich nicht die heißesten Monate des Jahres auszusuchen (Juni - August). Besonders schön ist deine Radtour wenn du sie für den Frühling oder den Frühsommer planst. Erstens blühen in diesem Zeitraum die Pflanzen auf und du kannst vielerorts die Natur genießen. Zweitens ist es noch nicht zu warm und du sparst dir viel unnötiges Gepäck. Natürlich solltest du trotzdem wetterfeste Kleidung einpacken um ggfs.
- Nachdem du dir überlegt hast wie deine Route aussehen soll, kannst du dir verschiedene Strecken anschauen, die zu den von dir festgelegten Eigenschaften passen. Das Planen deiner individuellen Fahrradtour in Deutschland ist mit den bereits erwähnten Anbietern von Routenplanern wie Komoot, Bikemap oder Outdooractive ganz einfach. Alternativ stellt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hier einen kostenlosen Routenplaner mit vielen schönen Routen in Deutschland bereit. Darüber hinaus bieten auch die meisten Bundesländer eine Übersicht über das landeseigene Radnetz inklusiver der Knotenpunkte kostenlos im Internet an. Beispielsweise der Radroutenplaner des Bundeslands NRW stellt eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Übersicht und Planung deiner individuellen Radtour zur Verfügung.
- Die passende Route findest du ganz einfach in dem du von dir gesetzten Kriterien mit den Routen anderer Radfahrer auf den gängigen Routenplanern abgleichst. Je nachdem welche Tour du gewählt hast, musst du oftmals zum Tourstart mit deinem Rad anreisen. Solltest du lediglich eine kleine mehrstündige oder eintägige in deiner Heimatstadt fahren, kannst du die Route oft auch ganz einfach von zuhause aus starten und zum Startpunkt der Routenplanung radeln. Wenn du mit dem Auto anreist, kannst du dein Fahrrad entweder im Kofferraum transportieren (Voraussetzung ist natürlich, dass er geräumig genug ist) oder du nutzt ein Fahrradträger. Es gibt verschiedene Modelle, die dir auch die Mitnahme mehrerer Räder ermöglichen, sodass du ganz entspannt mit deinem Partner oder deiner Partnerin mit dem Rad zum Routenstart fahren kannst. Einen hohen Standard und Komfort erfüllen die Träger von Uebler. Solltest du jedoch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollen, kannst du dein Fahrrad auch in Bus und Bahn transportieren. Bei der Deutschen Bahn kann pro Person ein Fahrrad mitgeführt werden, für welches jedoch ein extra Ticket erworben werden muss. Mehr Informationen zur Fahrradmitnahme im Zug findest du auf der Seite der Deutschen Bahn.
- Bei einer mehrtägigen Radtour erübrigt sich die Frage nach Zwischenstopps selbstverständlich. Jedoch solltest du dir auch bei einer kürzeren Tour bestenfalls Möglichkeiten für eine Pause bereithalten. Selbst wenn du keine Zwischenstopps für deine Fahrt benötigst, bieten sie sich als Backup an. Vor allem wenn du weitere Strecken mit deinem E-Bike zurücklegen möchtest, solltest du dir im Voraus Zwischenstopps in der Nähe von Ladestationen raussuchen. Mittlerweile gibt es immer mehr kostenlose, aber auch kostenpflichtige Lademöglichkeiten in Städten in der D-A-CH Region. So profitierst du doppelt. Denn während dein Bike lädt kannst du beispielweise einen entspannten Stadtbummel machen oder einen leckeren Snack genießen. Fahrrad.de hat eine umfangreiche Karte aller verfügbaren E-Bike Ladestationen in Deutschland, Schweiz und Österreich erstellt, welche es auch als App zum Download gibt.
- Auch wenn die Ausrüstung natürlich stark abhängig von deinem Vorhaben ist, gibt es essentielle Ausrüstungsgegenstände, die du bei der Planung deiner Radtour auf dem Radar haben solltest.
Um dich konditionell auf eine längere Tour vorzubereiten, ist es von Vorteil, zuvor ein wenig zu trainieren und regelmäßig Rad zu fahren. Das hilft dir auch dabei, dich auf der Tour besser einschätzen zu können. Kurz vor der Tour und währenddessen solltest du zudem darauf achten, reichlich Kohlehydrate zu dir zu nehmen, denn dein Körper braucht jetzt Energie. Ein paar Energy-Riegel oder ein paar Stückchen Traubenzucker gehören daher definitiv in dein Reisegepäck. Vor der Abfahrt ist ein technischer Check deines Rades Pflicht. Überprüfe vor allem die Funktionsfähigkeit von Reifen, Bremsen und Lichtern.
Übernachten: Das solltest du bedenken
Bei mehrtägigen Fahrradtouren kommst du um Übernachtungsmöglichkeiten nicht herum. Camping ist meist eine günstige und flexible Alternative zum Hotelaufenthalt. Mach dich in diesem Fall über ausgewiesene Campingplätze oder über gute Plätze zum Zelten schlau. Denn beachte, dass in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern das Wildcampen verboten ist.
Wer sich das zusätzliche Gepäck beim Campen sparen möchte, kann auf Herbergen ausweichen. Um jedoch nach Einbruch der Dämmerung nicht noch mühevoll nach etwas Geeignetem suchen zu müssen und auch hohe Übernachtungskosten zu vermeiden, solltest du die Übernachtungen im Vorfeld gründlich planen. Sowohl die Anzahl der Übernachtungen als auch die Aufenthaltsdauer sollten hierbei berücksichtigt werden. Bei längeren Radtouren kann es ja durchaus sein, dass dir die Puste ausgeht und längere Pausen zum Energietanken entstehen. Plane daher den ein oder anderen Tag Puffer ein.
Clever packen ist angesagt
Von der Dauer der geplanten Radtour hängt auch das benötigte Gepäck ab. Um den Stauraum auf dem Rad zu maximieren, ist es sinnvoll, eine Kombination aus Satteltasche für größere Teile und Lenkertasche für Kleinigkeiten, wie Handy oder Geldbörse, zu nutzen. Dabei solltest du beachten, dass schwere Sachen weiter unten und Dinge, die du öfter benötigst, nach oben gepackt werden. Gewichtsverteilung auf dem Rad ist eine kleine Wissenschaft für sich. Es sollte auf beiden Seiten gleich verteilt und zwischen hinten und vorne im Verhältnis von 60:40 sein. Denke außerdem daran, nur das Wichtigste einzupacken und auf das maximale Gesamtgewicht deines Fahrrads zu achten. Wähle auch deine Kleidung mit Bedacht aus. In Funktionskleidung solltest du dich genügend wohlfühlen und ausreichend Bewegungsfreiheit haben - egal, wie Witterungs- und Routenbedingungen aussehen. Feste, aber leichte Schuhe mit stabiler Sohle geben dir ausreichend Halt und das Tragen eines Helms ist auf längeren Routen definitiv ein Muss.
Nach dem langen Winter wird es endlich Zeit für Radtouren und somit wird es wieder voller auf den Straßen. Sind deine Reifen porös, rissig oder abgefahren? Den Luftdruck deiner Reifen solltest du zur Sicherheit auch regelmäßig überprüfen und diese, falls nötig, aufpumpen. Falls du den empfohlenen Luftdruckwert nicht weißt, findest du diesen normalerweise auf der Reifenflanke.
Über dein E-Bike-Display oder deine E-Bike-App kannst du ganz einfach nachschauen, ob dein E-Bike die aktuellste Software-Version installiert hat. Dir steht ein Update zur Verfügung und du weißt nicht, wie du dieses installieren kannst? In der kalten Jahreszeit leiden E-Bikes besonders. Hast du spezielle Fahrradkleidung und Zubehör wie Taschen, Pumpen oder Getränkehalter?
Wenn du das gesamte Jahr weniger mit dem Rad gefahren bist, solltest du langsam in dein Training starten. Dein Körper muss sich nach der Winterpause wieder an das Training gewöhnen. Ein guter Einstieg wäre, wenn deine Anfangsfahrten 20 - 30 Minuten dauern. Niemand kann zu 100 % sagen, ob und wann es Regen geben wird. Dennoch kannst du regelmäßig aufs Regenradar schauen. Hier lässt sich auch erahnen, ob es nur ein kleiner Regenschauer ist oder du lieber mit einer größeren Schlechtwetterfront rechnen musst. Wenn starker Wind oder Gewitter angekündigt sind, kannst du dein Rad besser stehen lassen, denn so ganz ungefährlich ist das Wetter nicht.
Jeder kennt jemanden, der eine Pollenallergie hat. Und wann ist diese Zeit besonders schlimm? Genau. Im Frühling. Dann wird das Radfahren schnell mal zum großen Problem. An Tagen, an denen der Pollenflug erhöht ist, solltest du lieber auf das Radfahren verzichten und auf Indoor Sport zurückgreifen. Zahlreiche Wetterapps (z.B. Im Frühling ist dein Körper noch nicht für den Sommer vorbereitet. Viele Menschen unterschätzen die Frühlingssonne und riskieren einen Sonnenbrand. Deshalb ist es wichtig, genau wie im Sommer: schon vor dem Aufenthalt in der Natur Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mind.
Nachdem du die Art und Beschaffenheit der Strecke festgelegt hast, solltest du dir darüber Gedanken machen, wie weit du fahren möchtest - 20km, 50km oder vielleicht sogar einen mehrtätigen Fahrradtrip? Hierfür ist, wie eingangs beschrieben, deine körperliche Fitness aber auch dein verfügbarer Zeitrahmen entscheidend. Für die Sonntagsfahrt eignet sich eine kürzere Strecke, während du für eine Radtour in den Alpen besser mehrere Tage einplanen solltest. Vor allem wenn du dir eine Strecke mit Höhenunterschieden aussuchst und du mit anderen Fahrradfahrern zusammen fährst, lohnt es sich gemeinsam eine Probefahrt zu machen, um zu testen wie weit, wie schnell und wie viele Höhenmeter zusammen gefahren werden können. Generell ist es sinnvoll, dass du dich auf die Strecke vorbereitest und bestenfalls auch einige Höhenmeter (HM) fährst um deine Kondition und Kraft für deine Tour mit HM aufzubauen. Ein Blick darauf lohnt sich und bietet dir einen ersten Anhaltspunkt zur Einschätzung deiner Fähigkeiten.
Der Zeitrahmen für deine Tour ist natürlich variabel und abhängig davon wieviel Zeit du dir nehmen kannst und möchtest. Auf der anderen Seite ist bei der Wahl des Zeitrahmens entscheidend wie fit du körperlich bist und wie lang deine Strecke sein soll.
Top Radwege in Deutschland
| Radweg | Gesamtlänge | Beschreibung | Zielgruppe | Kulturelle Highlights | Natur-Highlights |
|---|---|---|---|---|---|
| Lahnradweg | 249 Kilometer | Folgt der Lahn von der Quelle bis zur Mündung. | Interessierte an Königshäusern und Schlössern. | Landgrafenschloss in Biedenkopf, Bergruinen in Gleiberg und Vetzberg, Schloss Oranienstein, Burg Nassau-Oranien. | Lahnfenster in Gießen, Naturpark Nassau im Rheinischen Schiefergebirge. |
| Moselradweg | 248 Kilometer | Führt von Perl bis nach Koblenz entlang der Mosel. | Genießer, die Wein und Kulinarik schätzen. | Römische Baukunst in Trier und Traben-Trabach, Moselweinmuseum in Bernkastel-Kues, Burg Eltz. | Naturschutzgebiet Pferdemosel. |
| Neckartalradweg | 374 Kilometer | Verbindet urige Kleinstädte und pulsierende Metropolen entlang des Neckars. | Kultur- und Naturfreunde. | Stocherkahnfahrt in Tübingen, Schlossanlagen in Ludwigsburg und Mannheim. | Vielfältige Natur entlang des Neckars. |
| Badischer Weinradweg | 460 Kilometer | Führt durch die Weinberge des Breisgau bis nach Ortenau. | Weinliebhaber, die eine sportliche Herausforderung suchen. | Vitra Design Museum in Weil am Rhein, historische Altstädte von Freiburg und Heidelberg. | Weinberge und Natur des Breisgau und der Ortenau. |
Um dein Fahrrad auf die anstehende Tour vorzubereiten solltest du vor allem die Funktionalität deines Bikes überprüfen und gegebenenfalls Reparaturen vornehmen. Dabei spielt deine eigene aber auch die Verkehrssicherheit eine übergeordnete Rolle. Daher solltest du deine Bremsen checken, deine Kette ölen und prüfen ob das Schaltwerk reibungslos schaltet. Darüber hinaus sollten deine Reifen genug Luft haben (du musst schwerer Treten, wenn deine Reifen nicht genügend aufgepumpt sind) und deine Beleuchtung sollte funktionieren um dich auch bei Dunkelheit oder Nebel erkennbar zu machen und du sicher im Straßenverkehr navigieren kannst. Außerdem ist es sinnvoll dein Handy (und ggfs. den Akku deines E-Bikes) voll aufzuladen um dich navigieren und im Notfall Hilfe rufen zu können.
Auf schlagartige Wetterwechsel kannst du dich vorbereiten, indem du dich nach dem Zwiebelprinzip kleidest oder zumindest wetterfeste Kleidung einpackst.
Wenn es sich um deine erste mehrtätige Fahrradtour handelt und noch nicht einschätzen kannst wie fit du bist, solltest du deine Route auf ca. 80-100km pro Tag begrenzen d.h. wenn du 5 Tage einplanst, fährst du so maximal 500km. Darüber hinaus solltest du die Strecke so planen, dass du anfänglich ohne starke Steigung fährst. So kannst du besser einschätzen was du deinem Körper abverlangen kannst. Bedenke dabei auch, dass du deine Radtour mit zusätzlichem Gepäck planen musst, was deinem Körper mehr abverlangen wird als du es gewohnt bist. Optional kannst du z.B. ab dem dritten Tag zwei verschiedene Streckenoptionen einplanen, sodass du dich zwischen einer schwereren oder leichteren Route entscheiden kannst.
Zur Planung einer Radtour mit Übernachtung gibt es zwei Möglichkeiten: Übernachten im Zelt oder in einer Unterkunft. Beides bietet Vor- und Nachteile. Das Zelt bietet jede Menge Flexibilität, da du deine Tagesetappen spontan anpassen kannst, falls du doch gerne weiter oder kürzer als ursprünglich geplant fahren möchtest. Der große Nachteil ist jedoch das zusätzliche Gepäck, das du mitführen musst. Denn zusätzlich zum Zelt benötigst du auch noch eine Isomatte und einen Schlafsack. Wenn du Wert auf etwas mehr Komfort legst, kannst du natürlich vorab für jede Tagesetappe eine Unterkunft buchen. Hier bieten sich die vom ADFC ausgezeichneten Bett + Bike Unterkünfte an. Diese bieten für Fahrradfahrer einige überzeugende Vorteile.
Umweltfreundlich, entschleunigend, flexibel: Unterwegs auf zwei Rädern genießen Sie zahlreiche Freiheiten und Benefits. Doch bevor es losgehen kann, möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Allen voran: Planung ist alles! Das A und O vor dem Start der nächsten Radtour? Ganz klar: die Entscheidung darüber, welche Strecke in Angriff genommen werden soll. Der erste Aspekt, über den Sie sich bei der Planung Ihrer nächsten Radtour Gedanken machen sollten, ist der Umgang mit den Herausforderungen im Verlauf der Strecke. Für Einstiegsbiker*innen empfehlen sich beispielsweise eher kürzere Strecken zwischen 20 und 30 Kilometern mit wenigen Höhenmetern. Auch auf die Bodenbeschaffenheit sollte hierbei geachtet werden. Asphaltierte Straßen und befestigte Forstwege sind für Bike-Neulinge ideal. Erfahrenere Radsportler*innen können sich bereits an mehrtägige Etappen mit einer Länge zwischen 50 und 70 Kilometern wagen.
Einsteigertouren bei Schönwetter im Frühling oder Frühsommer planen! Der Bodensee-Radweg eignet sich wunderbar für alle Könnerstufen. Schon gewusst? Bei der Planung Ihrer nächsten Radtour sollten Sie unbedingt bedenken, wer Sie auf Ihrem Abenteuer begleiten wird. Denn die Routenplanung richtet sich idealerweise immer nach der Person mit der geringsten Radsporterfahrung. In der Vierländerregion gibt es unzählige Radwege, die zu abwechslungsreichen Routen verbunden werden können - eine sehenswerter als die andere. Doch was Sie unterwegs alles entdecken, hängt ganz von Ihrer Tourenplanung ab. Heißer Tipp: Für alle, die sich unterwegs keine Attraktion entgehen lassen wollen, gibt’s die Bodensee Card PLUS.
Zu jeder guten Tourenplanung gehört das passende Equipment. In der Radregion Bodensee können Sie das beeindruckende Panorama ganz unbeschwert genießen - und das ist wörtlich gemeint. Denn durch den praktischen Gepäcktransport vor Ort müssen Sie Taschen, Rucksäcke und Co. nicht länger selbst transportieren.
Routine ist schön - aber ist eine neue Fahrradstrecke nicht viel schöner? Vielleicht hast du noch unentdeckte Routen in deiner Umgebung. Egal ob für den Familienausflug mit dem Zweirad, die Fahrradtour im Urlaub oder den sportlichen Biketrip - Fahrradtouren sollten gut und vorausschauend geplant werden. Denn nichts ist ärgerlicher als ein platter Reifen oder zu wenig Verpflegung für die Tour eingepackt zu haben. Dieser Beitrag richtet sich vor allem an weniger erfahrene Radfahrer, die ihre erste Radtour planen. Mit Sicherheit hält er aber auch einige interessante Informationen für erfahrene Radfahrer bereit.
Hast du jetzt Lust auf eine ausgedehnte Radtour bekommen? Dann wünschen wir dir viel Spaß bei der Planung und natürlich bei der Tour selbst.
Verwandte Beiträge:
- Radtour im Lautertal: Entdecke die schönsten Routen & Sehenswürdigkeiten
- Balaton Radtour: Die schönste Route & Tipps für Ihre Reise
- Radtour Tharandter Wald: Strecken & Tipps für Ihre Tour
- Helmuts Fahrrad Seite Erfahrungen: Die Wahrheit über Qualität und Service!
- Unvergessliche Motocross Rennen in Schopfheim – Alle Termine, die du nicht verpassen darfst!
Kommentar schreiben