Radtour Lindau Degersee Route: Entdecken Sie die Schönheit des Bodensees

Lindau am Bodensee, im Landkreis Lindau (Bodensee) gelegen, ist ein wunderschöner Ort in Deutschland, der sich perfekt für Radtouren eignet. Genießen Sie eine Radtour durch das Umland am bayerischen Bodensee. Abwechslungsreiche Rundtour mit 2 harten Anstiegen. Tour von der Insel Lindau bis nach Hergensweiler. Bodensee-Tour Nr.

Die besten Radtouren rund um Lindau

Eine der beliebtesten Radtouren in Lindau führt entlang des Ufers des Bodensees. Hier kann man gemütlich radeln und dabei die frische Seeluft genießen. Der gut ausgebaute Radweg ermöglicht es den Besuchern, verschiedene Orte zu erkunden und gleichzeitig die Schönheit der Umgebung zu erleben.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Fahrt entlang des Rheins bis zur Schweizer Grenze. Diese Route führt durch malerische Dörfer und vorbei an Weinbergen und Obstgärten. Es gibt auch einige Steigungen unterwegs, aber sie sind nicht allzu anspruchsvoll und bieten einen herrlichen Ausblick über das Tal.

Für Naturliebhaber lohnt sich eine Tour zum Naturschutzgebiet "Hinter dem See". Hier können Sie seltene Vogelarten beobachten oder einfach nur die Ruhe der Natur genießen. Der Weg dorthin ist relativ flach und daher auch für weniger erfahrene Radfahrer geeignet.

Eine weitere Option ist eine Fahrradtour nach Bregenz in Österreich. Auf dem Weg dorthin passieren Sie kleine Fischerdörfer wie Wasserburg oder Nonnenhorn mit ihren charmanten Häusern direkt am Seeufer. In Bregenz angekommen können Sie das berühmte Festspielhaus besuchen oder mit der Seilbahn auf den Pfänder fahren, um eine spektakuläre Aussicht über den Bodensee zu genießen.

Die Lindau-Degersee-Schleinsee-Route

Eine herrliche Rund-Tour (ca. 40 km) zur Lindau-Insel führt vorbei an Degersee und Schleinsee bis in das sehenswerte Kressbronn und dann entlang des Bodenseeradwegs nach Nonnenhorn und Wasserburg. Besichtigen Sie die terrassierte Gartenanlage der Villa Allwind.

Der wunderschöne Lindenhofpark lädt zum Baden im Bodensee ein. Weiter geht es durch das Villenviertel Bad Schachen, über den Bahndamm direkt auf die Insel. Unterwegs bieten sich zahlreiche Badeplätze, Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten an. Nach einer Pause am Hafen mit Blick auf den bayrischen Löwen und Leuchtturm geht es wieder zurück nach Schloss Achberg.

Details zur Route

  • Fahrzeit: ca. 2,5 h
  • Strecke: ca. 40 km

Weitere Radtouren-Tipps rund um Lindau

Auch eine Radtour (ca. 30 km) argenaufwärts Richtung Neuravenburg und Hiltensweiler auf dem Radweg immer entlang der Argen bis nach Wangen (Allgäu) ist empfehlenswert. Am Gästeamt im Herzen der Altstadt finden Radfahrer Abstellmöglichkeiten und kostenfreie Akku-Ladestationen mit Gepäckaufbewahrung.

Ein Besuch des Wochenmarkts am Mittwochvormittag, eine Tasse Kaffee in einem der zahlreichen Straßencafés oder ein Vesper im legendären „Fidelisbäck“ machen Wangen zu einem echt oberschwäbischen Erlebnis. Der Rückweg führt über Primisweiler und endet wieder in Schloss Achberg.

Details zur Route

  • Fahrzeit: ca. 2 h
  • Strecke: ca. 30 km

Lindau entdecken: Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten

Lindau im Bodensee (24 500 Einw., davon 3500 auf der Insel) ist nicht nur eine der südlichsten Städte Deutschlands, sondern auch die einzige, deren historischer Kern auf einer Insel liegt - genau genommen waren es sogar drei Inseln, die erst durch Aufschüttungen zu einer einzigen wurden. Ehe im 19. Jahrhundert am See entlang die Straßen- und Eisenbahnverbindung nach Bregenz geschaffen wurde, war Lindau nicht nur eine wichtige Handelsstadt, sondern auch ein bedeutender Hafen. Davon kündet heute noch der Mangturm, der alte Leuchtturm aus dem 13. Jahrhundert. Den besseren Überblick bietet der 33 Meter hohe Leuchtturm gegenüber, der zusammen mit dem sechs Meter hohen Lindauer Löwen die Hafeneinfahrt bewacht.

Auf Schritt und Tritt stößt man im mittelalterlichen Kern auf Zeichen des Wohlstands aus der Zeit, als die Freie Reichsstadt Lindau eine blühende Handelsstadt war. Ein Prunkstück ist das 1422 - 1436 erbaute gotische Rathaus, 1578 im Renaissancestil umgebaut. Es liegt etwas nach hinten versetzt an der breiten Maximilianstraße (heute Fußgängerzone) mit ihren eindrucksvollen Bürgerhäusern.

Die um das Jahr 1000 erbaute Peterskirche (seit 1928 Kriegergedächtnisstätte) enthält einen Zyklus mit Fresken von Holbein d. Ä., übrigens die einzigen von ihm bekannten Wandmalereien. Rund um den Marktplatz liegen die katholische Stiftskirche St. Marien, die evangelische Stephanskirche, das Heilig-Geist-Spital (eine der ältesten sozialen Einrichtungen im süddeutschen Raum) sowie das 1729/30 erbaute „Haus zum Cavazzen“ mit seiner reich bemalten Fassade. Heute beherbergt der imposante Barockbau mit dem großen Walmdach das städtische Museum, eine der umfangreichsten Sammlungen der Region (bürgerliche Wohnkultur von der Gotik bis zum Jugendstil, Grafiken, Gemälde, Plastiken, Handwerk). Im Rokoko-Zimmer hängt das Porträt der Fürstäbtissin Friederike von Bretzenheim, einer „natürlichen Tochter“ des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor, das Horst Wolfram Geißler zu seinem heiter-schwermütigen Roman über den „lieben Augustin“ angeregt hat.

Radtouren-Routenbeschreibung: Lindau - Degersee - Schleinsee - Kressbronn

Vom Lindauer Hauptbahnhof (beim Hafen) radeln wir zur Post und rechts der Geleise auf dem Bahndamm zum Festland. Wir überqueren den Bahnübergang (drei Geleise) und fahren nun links der Bahn durch den Heckenweg bis zum Hotel am Holdereggenpark. Dort überqueren wir wieder die Bahnlinie, fahren kurz auf der Holdereggen-Straße und gleich links weiter durch die Heyderstraße.

Leicht ansteigend, kommen wir am Krankenhaus vorbei und schließlich durch freies Gelände direkt bis in den Lindauer Vorort Schönau, wo wir die breite Durchgangsstraße hinauffahren. Zu beiden Seiten breitet sich eine liebliche Hügellandschaft aus. Einzelne Felder, weite Obstanlagen säumen den Weg, ab und zu ein kleines Waldstück. In Unterreitnau (469 m) überqueren wir bei der Kirche die Straße nach Nonnenhorn und folgen zunächst der Straße nach Bechtersweiler. Bald nach dem Ortsende biegen wir am Waldrand rechts ab nach Hörbolz und dürfen uns nun über die angenehme Kühle in einem schattigen Wald freuen. In Hörbolz fahren wir am Wegweiser nach Kressbronn links und auf verkehrsarmer Straße weiter.

Wir biegen rechts ab nach Wettis und fahren am Westufer des Degersees entlang (Naturschutzgebiet), bis an einem Waldrand recht unvermittelt rechts ein Sträßchen abzweigt, das über Busenhaus am Nordufer des Degersees zum „Degerseestüble“ führt. Falls uns nicht nach Baden zumute ist, fahren wir nach dem Degerseestüble gleich rechts weiter, bis wir nach etwa 300 m die größere Straße von Lindau herauf erreichen. Wir fahren nach links und nach einem knappen Kilometer beim Wegweiser nach Muttelsee rechts weg.

Das Teersträßchen führt uns erst in die kleine Ortschaft Muttelsee und dann zum kleinsten See unserer Tour, dem malerischen Muttelsee (492 m), den wir nun fast ganz umrunden. Wir biegen rechts ein und fahren bei der ersten Abzweigung wieder links weg. Nach etwa 500 m treffen wir auf die Straße, die von Langnau - ­Hiltensweiler kommt (rechts sehen wir das Schulhaus von Hiltensweiler) und zum Schleinsee führt. In Kressbronn führt uns die Kirchstraße bis zur Kirche und Kapelle in der Ortsmitte. Dort überqueren wir die Hauptstraße und fahren die Argenstraße hinab, über den Bahnübergang und die Straße weiter in Richtung Langenargen - nach den letzten Häusern läuft links der Straße ein Radweg.

Kressbronn: Ein lohnender Zwischenstopp

Im heutigen Kressbronn (8000 Einw.), das erst 1934 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Hemigkofen und Nonnenbach entstanden ist, liegt seit 1919 die Wiege der meisten Bodenseeschiffe: Damals war die Bodanwerft die einzige Werft am Bodensee, die Stahlschiffe bauen konnte. Vor der Weiterfahrt bietet sich noch ein Abstecher zum Museum im Schlössle an, dazu müssen wir nur ein Stück die Seestraße hinauffahren.

Das Museum zeigt original- und detailgetreue historische Schiffsmodelle vom Bodenseelastschiff bis zur legendären „Bounty“, die der Kressbronner Künstler und Bootsbauer Ivan Trtanj in jahrzehntelanger Feinstarbeit geschaffen hat. Weiter geht‘s nun immer am See entlang. Im nahen Nonnenhorn treffen wir in der Ortsmitte auf die spätgotische Kapelle St. Jakobus mit sehenswerten Plastiken. An der Gabelung fahren wir links, an der Weinstube „Fürst“ vorbei und gleich rechts zur Kapelle oder aber, den Schildern folgend, rechts runter zum Strandbad und von dort weiter.

In dem alten Torkelgebäude an der Conrad-Forster-Straße bewundern wir den mächtigen „Weintorkel“, eine der ältesten und besterhaltenen Weinkeltern im Bodenseegebiet (Ende 16. Jh.). Unterwegs verweilen wir beim „Malerwinkel“. Der Blick von dort zählt zu den meist fotografierten am Bodensee. Wie auf einer Insel liegen die wenigen Häuser des alten Wasserburg vor uns, von Bäumen umsäumt, überragt vom barocken Zwiebelturm der gotischen Fischerkirche St.

Wasserburg: Eine Insel mit Geschichte

Früher war Wasserburg wirklich eine Insel, doch da 1720 den damaligen Besitzern, den Fuggern, das Geld zur fälligen Brückenreparatur fehlte, ließen sie kurzerhand einen Damm zum Festland aufschütten. Im ehemaligen Malhaus (= Gerichtshaus) von 1596/97 ist ein kleines Heimatmuseum untergebracht. Von den im Erdgeschoss eingebauten, noch sichtbaren „Hexenzellen“ sind zwei für die Besucher zugänglich. Die Dauerausstellung widmet sich den Schriftstellern Martin Walser (1927 in Wasserburg geb.) und Horst Wolfram Geißler (1893 - 1983; auf dem gegenüberliegenden Friedhof bei der St.

Wir fahren in Wasserburg (3000 Einw.) in östlicher Richtung die Schulstraße hoch, biegen rechts in die Höhenstraße ein, vorbei an der Küferstube, und folgen wieder rechts der Reutener Straße. Inmitten eines herrlichen Parks mit altem Baumbestand liegt dort dicht beim See (Wegweiser beachten) die klassizistische Lindenhofvilla (1842/45). Durch die hohen Bäume des Parks genießt man einen der schönsten Blicke auf Lindau, ebenso schön ist der Blick über den See hinweg auf die gegenüberliegenden Berge.

Wir radeln vollends in Richtung Lindau weiter, bis wir auf den Fuß- und Radweg zur Insel treffen.

Die beste Zeit für Radtouren in Lindau

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Lindau am Bodensee sind der Frühling und der Sommer. Zu dieser Zeit ist das Wetter angenehm warm und die Landschaft erstrahlt in voller Blüte. Im Herbst kann man auch wunderschöne Touren machen, um das bunte Laub der Bäume zu bewundern.

Zusätzliche Informationen

Einlösung der Bodensee Card PLUS Gutscheine (ausgestellt ab Dez. 2023) aktuell nur im Webshop möglich!

Rolls-Royce Automobilmuseum: Das Museum ist ab sofort aufgrund von Instandsetzungsarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Kloster Schussenried: Bis 31.10.2025 ist der Eintritt mit der Bodensee Card PLUS nicht möglich!

Die zugehörige Broschüre „TOP TEN Radtourenguide Schwäbischer Bodensee" ist in den Tourist-Informationen Eriskirch, Langenargen, Kressbronn und Neukirch erhältlich.

Öffnungszeiten Rathaus Langenargen

  • Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr
  • Dienstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
  • Mittwoch: geschlossen
  • Donnerstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Sommeröffnungszeiten des Bürgerservices (bis 29. August 2025)

  • Montag: 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Dienstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr
  • Mittwoch: geschlossen
  • Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Freitag: geschlossen

Öffnungszeiten

  • 15. April bis 15. Oktober
  • Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • 16. Oktober bis 14. April: Geänderte Öffnungszeiten beachten!

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