Radtour durch die Lüneburger Heide: Auf den Spuren von Wilsede

Erleben Sie die einzigartige Schönheit der Lüneburger Heide hautnah auf einer Radtour von Bispingen nach Wilsede. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, denn es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Die Route von Bispingen nach Wilsede

Die 22 km lange Behringer Heidetour (Tour Nr. 10) führt von Bispingen zu zahlreichen Naturschönheiten und Ausflugszielen der Lüneburger Heide. Die Tour führt zur Behringer Heide, zum Quellgebiet der Brunau, nach Niederhaverbeck mit dem Naturinformationshaus, zum Wilseder Berg, nach Wilsede und zum Totengrund.

Starten Sie mit dem Rad von Bispingen aus in Richtung Borstel und weiter bis nach Borstel in der Kuhle. Nach einer kleinen Berg-auf-Strecke geht es durch die Borsteler Heide, von der aus Sie bei guter Sicht bis zum Bispinger Kirchturm blicken können. Eine kleine Straße führt Sie bis nach Hörpel. Wer hier eine Pause gönnen möchte, dem ist eine Besichtigung der Hörpeler Kirche zu empfehlen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Der Rückweg führt über Niederhaverbeck und Behringen, am Waldrand und typischen Heideflächen entlang. Hier passieren Sie auch den Totengrund, eines der bekanntesten Ziele der Lüneburger Heide. Zwischen Behringen und Bispingen fahren Sie am Brunaustausee vorbei, der bei warmem Wetter zu einer willkommenen Abkühlung einlädt. Wenn das Wetter nicht so mitspielt, ist vielleicht die Ralf-Schumacher-Kartbahn die richtige Adresse für eine weitere Pause, bevor die Radtour in Bispingen wieder endet.

Wilsede: Das Herz der Lüneburger Heide

Wilsede ist ein kleines Dorf mit nur etwa 50 Einwohnern. Es ist der Zentralort des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide und kann nur per Pedes, mit dem Rad oder mit der Kutsche erreicht werden - Autofahrer brauchen eine Sondergenehmigung. Eine ideale Einstimmung auf eine Radtour! In Wilsede gewährt das Heidemuseum „Dat ole Hus“ Einblicke in die Lebensbedingung der Heidebauern um 1900.

Nicht direkt auf dem eigentlichen Radweg liegt in unmittelbarer Nähe der Wilseder Berg, mit 169 m die höchste Erhebung der Norddeutschen Tiefebene. Er beschert einen tollen Rundblick, für den sich der Aufstieg unbedingt lohnt. Außerdem gibt’s eine schöne Abfahrt zurück nach Wilsede, bevor es auf der Nordroute durch das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide nach Undeloh und Handeloh geht. Ein tolles Erlebnis ist diese Fahrt - wie überhaupt eine Heidetour - während der Heideblüte im Spätsommer.

Weitere Routen und Tipps

Die Heidetour von Lüneburg in das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide führt durch beschauliche kleine Ortschaften, sanfte oder auch leicht hügelige Landschaften auf einer Gesamtwegstrecke von rund 80 km. Teilstrecken eignen sich auch gut, Lüneburg aus den umliegenden Dörfern mit dem Fahrrad zu erreichen. In Egestorf bietet der Barfusspark den Füßen eine wohltuende Erholung.

Die Radtour startet mitten im beschaulichen Bispingen und geht Richtung Behringen am Brunausee vorbei und weiter durch den Friedwald zum Totengrund und nach Wilsede. Von hier aus geht der Radweg über den Pastor-Bode-Weg in Richtung des Radenbachtals, wo Sie mit ein wenig Glück die vom Verein Naturschutzpark gehaltenen Dülmener Wildpferde und die Rinderrasse "Wilseder Rote" beobachten können. Als nächstes erreichen Sie den kleinen Heideort Döhle, von dort aus geht es mit dem Rad auf einer kleinen, geteerten Straße über Hörpel und Borstel - vorbei an den "Borsteler Kuhlen" und einem freigelegten Hügelgrab zurück nach Bispingen.

Tipp: Von Wilsede ist es nicht mehr weit bis zum Wilseder Berg, dem höchsten Punkt der Lüneburger Heide, von dem Sie einen wundervollen Ausblick genießen können.

Eine der landschaftlich schönsten und mit interessanten Sehenswürdigkeiten gespickte Tour startet ab Schneverdingen durch das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Diese Tour vereint viele Höhepunkte der Heide und ist eine der beliebtesten Radtouren.

Routenübersicht

Route Beschreibung
Nordroute Wilsede - Undeloh - Handeloh - Otter - Scheeßel - Rotenburg (46 km) - Sottrum - Ottersberg - Fischerhude (28 km) - Lilienthal - Ritterhude - Vegesack (38 km)
Südroute 22 km bis Abzweigung „Radfernweg Hamburg - Bremen“ (Abstecher nach Bremen (Hbf) hin und zurück insgesamt 13 km) - Oyten (16 km) - Bassen - Ahausen - Rotenburg (31 km) - Ostervesede - Fintel - Schneverdingen - Wilsede (44 km)
Gesamtkilometer ca. 225 km (mit Abstecher Bremen ca. 238 km)

Wissenswertes für die Radtour

Für den Wümme-Radweg sind Touren- oder Trekkingräder die beste Wahl. Für Rennräder sind zu viele Feldweg-Abschnitte zu bewältigen. Vom Frühling bis in den Herbst ist der Radweg gut zu fahren. Besonders schön ist es in der Lüneburger Heide zur Heideblüte Anfang August bis Ende September.

Wir starten die „Große Tour durch die Heide“ am Stadtbrunnen vor dem Rathaus. Für den ersten Streckenabschnitt bis in das Naturschutzgebiet Osterheide können wir der Beschilderung der Heide-Kunst-Tour folgen. Wir befahren die Schulstraße bis zur großen Kreuzung (Drogeriemarkt Rossmann) und biegen links ab in die Harburger Straße. Nach 400 Metern biegen wir nach rechts ab in die Oststraße und gleich wieder nach links in den Osterwaldweg. Von hier an gilt die Beschilderung der Heide-Kunst-Tour für unseren weiteren Weg nicht mehr.

Nach rund 1,5 Kilometern auf dem Sandweg gelangen wir an eine Wegekreuzung und biegen nach rechts ab. Wir folgen dem Weg und biegen nach gut 1,4 Kilometern links ab. Dieser Weg führt uns, teilweise über Bohlenstege, durch das Möhrer Moor bis zum Hof Möhr, Sitz der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz. Hier können wir einen Blick in den wunderschönen Bauerngarten werfen oder uns im Infohaus über die Nistkastenwand und die Pflanzenkläranlage erkundigen. Für unsere Tour überqueren wir jedoch den Hof und wenig später auch die Bundesstraße 3. Von hier an folgen wir der Beschilderung der Heide-Erlebnis-Tour.

Diese befahren nach links und erreichen nach 500 Metern den Hof Tütsberg. Auf dem Landschaftspflegehof können wir uns im hoteleigenen Restaurant und Café stärken. Zur Weiterfahrt folgen wir dem Weg geradeaus für etwa 3,5 Kilometer, bis wir die Ortschaft Oberhaverbeck durchfahren. Bis in das Heidedorf Wilsede können wir nun der Beschilderung des Leine-Heide-Radweges folgen. Auch hier halten wir uns geradeaus und erreichen nach weiteren 3,5 Kilometern das idyllische und KFZ-freie Heidedorf Wilsede.

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