Mehrtägiger Radurlaub in Deutschland: Die schönsten Routen

Deutschland lässt sich auf den unterschiedlichsten Radwegen erfahren: gemütlich oder anspruchsvoll, kurz oder lang, in Nord oder Süd. Hier finden Sie Top-Radtouren für jedes Bundesland. Meistens folgen sie dem Lauf von Flüssen von der Quelle bis zur Mündung, führen entlang kultureller Denkmäler und Attraktionen oder durch unberührte Naturräume entlang der Berge, der hügeligen Mittelgebirge und der Nord- oder Ostseeküste.

Top-Mehrtagestouren in Deutschland

Im Folgenden werden einige der schönsten Mehrtagestouren Deutschlands vorgestellt. Die Dauer der Radtouren ist eine Empfehlung, kann jedoch nach eigenen Vorlieben geplant werden.

Bodensee-Radweg

Meist direkt am Ufer entlang führt der 260 Kilometer lange Bodensee-Radweg durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Unterwegs laden schattige Biergärten oder Cafés zu gemütlichen Pausen und wunderschöne Badeplätze zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Lohnenswert ist ein Abstecher nach Stein am Rhein zu Europas zweitgrößtem Wasserfall, dem Rheinfall, sowie eine ausgiebige Erkundungstour durch Konstanz.

  • Gesamtlänge: 260 km
  • Höhenmeter: ↑ 346 m; ↓ 346 m
  • Etappen: 8

Weser-Radweg

Der Weserradweg führt auf 515 Kilometer von Hann. Münden bis nach Cuxhaven zur Weser-Mündung in die Nordsee. Meist abseits der Hauptverkehrsstraßen, auf gut befahrbaren Wegen und fast ohne Steigungen, erschließt sich eine vielfältige Landschaft mit Burgen und Schlössern, Märchen- und Sagengestalten. Die Erlebnisse reichen von der Romantik der Weserrenaissance bis zu den größten Schiffen der Weltmeere in Bremerhaven.

  • Gesamtlänge: 515 km
  • Höhenmeter: ↑ 176 m; ↓ 313 m
  • Etappen: 15

Seine ersten Etappen werden vom Weserbergland und dem Flusstal geprägt. An der Mittelweser führt der Weg durch weite, offene Landschaften. Nach der Passage der Deichlandschaften im Norden endet die Tour am Wattenmeer.

Zu den Highlights von Süden nach Norden zählen die Barockstadt Bad Karlshafen, das UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Corvey und die Porta Westfalica, der Taleinschnitt zwischen Weser- und Wiehengebirge. Ein angenehmer Rastplatz folgt mit dem Baumpark nahe Schloss Erbhof. In der Hansestadt Bremen bietet sich das Rad auch bei der Erkundung der Wallanlagen und des Weserstrandes mit dem Café Sand an. Nach dem Übergang des Weser- in den Nordseeküsten-Radweg liegt das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer vor den Radlern. Ab dem Besucherzentrum Cuxhaven erleben sie Watt, Salzwiesen und Küstenheide.

Rhein-Radweg

Der Rhein ist mit rund 1320 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Europas. Er entspringt in Andermatt beim Gotthardmassiv und durchquert oder streift die Länder Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich sowie die Niederlande. Auf dem Weg nach Rotterdam an die Nordsee führt der Rheinradweg durch charaktervolle Städte und Kommunen, wovon mehrere UNESCO Welterbe sind.

  • Gesamtlänge: 1230 km
  • Höhenmeter: ↑ 3472 m; ↓ 4921 m
  • Etappen: 15

Der deutsche Abschnitt der Route hat auch die Bezeichnungen D-Route 8 und Rhein-Route. Ebenfalls im deutschen Sprachraum ist unterwegs, wer schon im schweizerischen Schaffhausen einsteigt, um die Rheinfälle zu bestaunen oder mit einem Boot zum umtosten Felsen im Strom überzusetzen. Ruhiger wird es in der Rheintalebene, mit weiten Flussauen und stillen Auwäldern nördlich von Breisach. Den Weg durchs märchenhafte Mittelrheintal begleiten romantische Burgen, Ruinen und Felsen wie die Loreley. Dazwischen machen es die verlockenden Weine aus Städtchen wie Rüdesheim, Bacharach oder Eltville nicht einfacher, voranzukommen. Großstädte wie Düsseldorf und Köln, mit Dom, lebenslustiger Altstadt und Museum Ludwig, wären natürlich einen eigenen Trip wert.

Der Weg eignet sich für Radfahrende aller Fitnessstufen und Fähigkeiten. Er ist überwiegend asphaltiert, meist autofrei und verläuft am mittleren Rhein teilweise entlang der Bahnstrecke.

Donau-Radweg

Mit rund 2850 km Länge ist die Donau der zweitlängste Fluss Europas und der einzige unter den großen, der von West nach Ost fließt. Das imposante Gewässer verbindet auf dem Weg vom Schwarzwald ins Schwarze Meer Kulturen und Traditionen von den zehn ihr anliegenden Ländern. Der besondere Reiz der Donau liegt in ihrer wandelbaren Gestalt: Sie präsentiert sich als beinahe stehendes Gewässer, ebenso aber auch als reißender Fluss, wird umgeben von hohen Kalkfelsen, weiten Feldern, Wäldern und Wiesen.

  • Gesamtlänge: 3103 km
  • Höhenmeter: ↑ 6255 m; ↓ 7260 m
  • Etappen: 20

Im Naturpark Obere Donau verläuft sie durch ein enges Tal mit hohen Kalkfelsen, am Blautopf bei Blaubeuren nimmt ihr Wasser einen strahlenden Ton an. In Ulm überragt der höchste Kirchturm der Welt den Strom, zum Kloster Weltenburg und dem Donaudurchbruch reisen Pilger und Bierliebhaber. In der UNESCO-Welterbestadt Regensburg bereichert das moderne Haus der Bayerischen Geschichte die Museumslandschaft, dann kommen während der Fahrt durch die fruchtbare Ebene des Gäubodens die Ausläufer des Bayrischen Waldes ins Blickfeld. Kurz vor der Grenze nach Österreich münden in der Bischofsstadt Passau Inn und Ilz in den Strom.

Meist verläuft der mit weißen oder gelben Schildern ausgewiesene, ebene Radweg direkt neben oder nahe dem Fluss.

Main-Radweg

Sie können den MainRadweg am Weißen Main (Bischofsgrün, 538 km) oder am Roten Main (Creußen, 557 km) beginnen. Ob ab Bischofsgrün oder ab Creußen - auf dem MainRadweg erwarten Sie in ganz unterschiedlichen Reiselandschaften unvergessliche Eindrücke: die romantische Fränkische Schweiz, das ursprüngliche Fichtelgebirge und der herrliche Frankenwald, das weite Obermain-Jura, der vielfältige Steigerwald, die idyllischen Haßberge und das sonnenüberflutete Fränkische Weinland, die märchenhaften Waldgebiete im Spessart-Mainland und der abwechslungsreiche Hessische Untermain.

  • Gesamtlänge: ab Bischofsgrün: 538 km; ab Creußen: 557 km
  • Höhenmeter: ab Bischofsgrün: ↑ 123 m; ↓ 715 m; ab Creußen: ↑ 263 m; ↓ 604 m
  • Etappen: 13

So hat man die Wahl, ob die Tour an der Quelle des ersteren, in Bischofsgrün im Fichtelgebirge, oder am Ursprung des letzteren, in Creußen, beginnen soll. In diesem Fall liegt Bayreuth am Weg, das die Bauwerke der Markgräfin Wilhelmine prägen. Darunter das Markgräfliche Opernhaus, ein UNESCO-Welterbe und nicht zu verwechseln mit dem Festspielhaus, in dem jeden August ausschließlich die Opern Richard Wagners zur Aufführung kommen. Beide Wegvarianten führen ins idyllische Bamberg, für dessen Besuch der Dom und die flüssigen Spezialitäten in Brauereigaststätten und Bierkellern sprechen. An den Mainschleifen, in den Weinbergen rund um Würzburg und im dortigen Staatlichen Hofkeller wechseln die Radfahrenden zum Wein über. Das Rad stehen zu lassen, lohnt sich, um zur Ruine der Karlsburg hochzuwandern. Gegen Ende des Weges glänzt in Frankfurt die gelungene Rekonstruktion eines lebendigen Altstadtviertels.

Die Route ist überwiegend asphaltiert und meist auf Radwegen direkt am Mainufer angelegt, nur abschnittsweise neben Hauptverkehrsstraßen.

Mosel-Radweg

Der 278 Kilometer lange Mosel-Radweg führt von Thionville in den französischen Vogesen bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Der durchgehende, zumeist ebene und ufernahe sowie über weite Strecken vom Autoverkehr getrennte Radweg versammelt in seinem Verlauf alles, was die Mosel so besonders macht: unzählige Weingüter und weltberühmte Weinlagen, antike Stätten, Burgenromantik, Fachwerkidyll oder Jugendstileleganz. Zudem verbindet der Radfernweg deutsche, französische und luxemburgische Kultur.

  • Gesamtlänge: 278 km
  • Höhenmeter: ↑ 912 m; ↓ 1014 m
  • Etappen: 11

Hier lohnen sich Abstecher in die Weinorte links und rechts der Mosel. Am Start, in Perl, treffen Deutschland, Frankreich und Luxemburg zusammen. Omnipräsent ist das Thema Wein mit unzähligen Gütern, weltberühmten Lagen und den steilsten Hängen Europas. Die Antike vertritt die römische Porta Nigra in Trier. Als reizvolle Verbindung beider Aspekte befährt in Neumagen-Dhron, dem ältesten Winzerort Deutschlands, ein römisches Weinschiff den Fluss. An dem liegen imposante Felsformationen, Burgen wie Eltz und die Ehrenburg und mittelalterliche Orte wie das von seiner gleichnamigen Reichsburg überragte Cochem.

Die kurvenreiche Strecke ist überwiegend asphaltiert, vom Autoverkehr getrennt und verläuft ohne nennenswerte Steigungen.

Elbe-Radweg

Der 1270 Kilometer lange Elberadweg führt vom Riesengebirge in Tschechien bis nach Cuxhaven an der Mündung in die Nordsee. Auf seinen insgesamt 840 km, die der Elberadweg alleine in Deutschland misst, führt er durch faszinierende Städte wie Hamburg, Magdeburg, Meißen, Dresden und Bad Schandau. Auch landschaftlich bietet der Fernradweg einige Highlights: die Sächsische Schweiz mit dem Elbsandsteingebirge, Weinberge zwischen Pirna und Diesbar Seuslitz, das UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“, Marschlandschaften rund um Hamburg, das Obstanbaugebiet Altes Land und die Nordseeküste mit ihren Deichen, Gezeiten und wunderschönen Stränden.

  • Gesamtlänge: 1270 km
  • Höhenmeter: ↑ 1941 m; ↓ 2728 m
  • Etappen: 14

Kurz vor Schöna endet der tschechische Abschnitt des abwechslungsreichen Zwei-Staaten-Radwanderwegs. Anschließend sind sieben deutsche Bundesländer beteiligt. In Sachsen thronen die gewaltigen Felsen des Elbsandsteingebirges über dem Fluss, der kurz darauf das barocke Dresden mit Frauenkirche, Zwinger und Semperoper teilt.

In der Folge lassen sich Weinliebhaber und -liebhaberinnen von den flüssigen Köstlichkeiten aus Schloss Wackerbarth begeistern, Naturfans von den Elbauen und ihrer Vogelwelt, Technik- und Schifffahrts-Enthusiasten vom Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg. Mit Elbphilharmonie, Hafen und Kirchturmsilhouette ist Hamburg, das Tor zur Welt, eine Klasse für sich. Danach weitet sich der Fluss, bis Cuxhaven an der Nordsee erreicht ist.

Obwohl es kaum Höhenunterschiede und fast durchgehend asphaltierte Wege gibt, sind höchstens 75 Kilometer pro Tag zu empfehlen.

Altmühltal-Radweg

Der Altmühltal-Radweg ist 245 km lang, wovon 166 Kilometern der gemächlich dahin fließenden Altmühl von Gunzenhausen bis Kelheim durch den Naturpark Altmühltal folgen. Während der Fahrt erlebst du an einem Stück die faszinierende Schönheit der Altmühlregion: die mächtigen Felspartien der Juraalb, beeindruckende Wacholderheiden und saftige Ufer- und Wiesenlandschaften sowie romantische Schlösser und Burgen. Die kleinen Städtchen am Weg lohnen sich ebenso für eine Besichtigung wie die barocke Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt.

  • Gesamtlänge: 245 km
  • Höhenmeter: ↑ 186 m; ↓ 274 m
  • Etappen: 3

Bodensee-Königssee-Radweg

Der 418 Kilometer lange Fernradweg führt am Fuße der bayrischen Alpen entlang und verbindet Lindau am Bodensee mit Berchtesgaden am Königssee. Dabei entdeckst du die hügelige Allgäuer Voralpenlandschaft, die Ammergauer Alpen, das Tölzer Land sowie das Chiemgau, ehe du im Berchtesgadener Land den idyllischen Königssee erreichst. Die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tour führt zu wunderschönen Schlössern und Burgen, durch grüne Wiesen und Wälder und zu romantischen Seen.

  • Gesamtlänge: 418 km
  • Höhenmeter: ↑ 3124 m; ↓ 2907 m
  • Etappen: 6

Wer diese Route durch neun bayerische Landkreise befährt, hat rechts immer die Alpen im Blick und verpasst keines der Highlights. In Lindau bewachen der bayerische Löwe und ein Leuchtturm die Hafeneinfahrt, das mittelalterliche Füssen ist Bayerns höchstgelegene Stadt und Ausgangspunk für den Besuch der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Das Gabriele-Münter-Haus in Murnau am Staffelsee bewahrt Werke und Ausstattungsdetails der Künstlerin und ihres Gefährten Wassily Kandinsky. Wer mehr vom "Bayerischen Meer", dem Chiemsee, erleben möchte, verlängert hier und umrundet ihn bequem an einem Tag - einschließlich Bade- und Genusspausen. Königlich wird es wieder auf der Insel Herrenchiemsee mit dem letzten Schloss Ludwigs II. und am Königssee, der an einen norwegischen Fjord erinnert.

Weil die Route entlang des Gebirges verläuft, ist sie teilweise recht hügelig und schweißtreibend.

RuhrtalRadweg

Der 240 Kilometer lange RuhrtalRadweg folgt der Ruhr von der Quelle in Winterberg im Sauerland bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Duisburg. Kein anderer Fluss in Deutschland verbindet (Industrie-)Kultur und Natur auf so engem Raum: Entlang der Strecke befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, so dass sich zahlreiche Möglichkeiten bieten, die Fahrradtour mit Besuchen von Museen, Industriedenkmälern, Schlössern, Musicals oder Shopping zu verbinden.

  • Gesamtlänge: 240 km
  • Höhenmeter: ↑ 79 m; ↓ 708 m
  • Etappen: 4

Sie startet an der Ruhrquelle bei Winterberg Richtung Arnsberg mit seinem mittelalterlichen Kern voller verwinkelter Gassen und der kurfürstlichen Schlossruine. Zur Abwechslung führen im Elbschebachtal Wanderwege durch einen Mischwald in die Ruhrhöhen hinein - mit überraschenden Ausblicken in die Landschaft. Ein starker Kontrast zur Industriearchitektur Essens, dessen Zeche Zollverein für den Umbruch von Industrie zu Kultur steht. Auch einen Kurzurlaub am Sandstrand erwarten die meisten im Ruhrgebiet nicht, können ihn aber im Seaside Beach Baldeney einlegen. Die Mündung des Flusses in den Rhein bei Duisburg markiert eine rostrote, 25 Meter hohe Skulptur namens Rheinorange.

Nach den ersten 35 Kilometern geht es stetig bergab bzw. auf ebenem Gelände voran.

Oder-Neisse-Radweg

Der 538 Kilometer lange Oder-Neiße-Radweg führt vom tschechischen Nová Ves durch den UNESCO-Geopark Muskauer Faltenbogen und entlang der deutsch-polnischen Grenze nach Ahlbeck auf Usedom an der Ostsee. Auf der Fahrt durch die wunderschöne Flora und Fauna trifft man auf mittelalterliche Handelszentren wie Liberec, Zittau und Görlitz, die architektonische Einflüsse aus Böhmen, Schlesien, Sachsen und Brandenburg vereinen.

  • Gesamtlänge: 538 km
  • Höhenmeter: ↑ 975 m; ↓ 1629 m
  • Etappen: 8

Ostseeküsten-Radweg

Der 798 Kilometer lange Ostseeküsten-Radweg führt von der Flensburger Förde an der Grenze zu Dänemark über die Eckernförder, Hohwachter und Lübecker Bucht nach Ahlbeck an der deutsch-polnischen Grenze. Einmalige Naturschätze und kulturelle Sehenswürdigkeiten machen die Tour zu einem Erlebnis. So lohnt sich beim Start in Flensburg ein Besuch der historischen Hafenstadt oder des Schifffahrts- und Rummuseums. Urlaubsgefühle kommen spätestens in Eckernförde auf, wo weiße Sandstrände, eine verträumte Altstadt und der charmante Hafen auf dich warten.

  • Gesamtlänge: 798 km
  • Höhenmeter: ↑ 912 m; ↓ 1014 m
  • Etappen: 8

Gleich am Start lohnt es sich, im alten Handels- und Fischereizentrum Flensburg die imposanten Sakralbauten zu bestaunen und das Porticus, die älteste Kneipe der Stadt, zu besuchen. Baden, Bummeln und Yachten begutachten - das geht besonders gut in Grömitz, mit seinem Geburtsjahr 1813 eines der ältesten deutschen Ostsee-Bäder. Im Gotischen Viertel der Hansestadt und UNESCO-Welterbe Wismar ziehen die Kaufmannshäuser aus dem 13. Jahrhundert Besucher an. Unbedingt sehenswert sind die leuchtend weißen Kreidefelsen im Jasmund-Nationalpark, der den Nordosten der größten deutschen Insel einnimmt: Rügen.

Die mittelschwere Route verläuft meist auf Radwegen an Landstraßen.

Weitere Radwege in Deutschland

Auf den unterschiedlichsten Radwegen lässt sich Deutschland erfahren: gemütlich oder anspruchsvoll, kurz oder lang, in Nord oder Süd. Kurz nach Verlassen der trubeligen Hauptstadt beginnen die ausgedehnten Wiesen und Wälder Brandenburgs. Eingebettet darin liegen die weiten Wasserflächen des Werbellinsees, der sich mit Schiffslinien, Campingplätzen und sogar einer Tauchbasis als Zwischenstopp anbietet. Nach dem Passieren von Ober- und Unteruckersee ist Prenzlau erreicht, einer von etlichen mittelgroßen historischen Orten entlang der Route. Er wird geprägt von Kirchtürmen, Klöstern und der zur Hälfte erhaltenen Stadtmauer. Im Kunstgarten von Pasewalk stehen vergängliche Werke deutscher und internationaler Künstler und Künstlerinnen, im Badeort Ueckermünde besteigen die Radler und Radlerinnen die Fähre über das Stettiner Haff nach Usedom.

So ist die Strecke: Gefahren wird auf separaten Radwegen, befestigten Feld- und Waldwegen und kleinen Landstraßen. Nennenswerte Steigungen sind die Ausnahme. Die Tour eignet sich besonders für Einsteiger, die sie auf zehn Etappen bzw. Tage verteilen.

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