Radtour nach Bremen: Highlights und Routen

Entdecken Sie mit dem Fahrrad die wunderschöne norddeutsche Landschaft rund um Bremen. Auf alten Handelswegen, Nebenstrecken oder stillen Waldwegen radeln Sie durch idyllische Ortschaften bis Sie die Hansestädte erreichen.

Der Radfernweg Hamburg-Bremen führt durch eine ebene bis flachwellige Landschaft, wobei im Bereich der Harburger Berge mit vereinzelten Steigungen zu rechnen ist.

Der Streckenverlauf ist in beiden Richtungen deutlich durch die bekannte ADFC-Beschilderung mit ihren Ziel- und Kilometerangaben ausgeschildert. Als D7-Route ist der Weg Bestandteil des niedersächsischen, deutschen und europäischen Radfernwegenetzes, das in viele regionale Routen unterteilt ist.

Dreitägige Gravelbike-Tour rund um Bremen

Diese Bikepacking-Route, die ich selbst geplant habe, startet mit einer kurzen Erkundung von Bremen. In drei Tagen mit dem Gravelbike einige der spannendsten Ecken und schönsten Naturräume in und rund um Bremen entdecken: Das geht mit dieser dreitägigen Tour ganz hervorragend!

Das lässt sich gut mit dem zweiten Teil der ersten Etappe verbinden, natürlich lohnt es sich aber auch sehr, für Bremen selbst (mindestens) einen vollen Tag einzuplanen.

Nach der Stadtrundfahrt führt die Route entlang der Weser raus aus der Stadt, ein wenig über Land und bald schon in die wilde Wildeshauser Geest: Der mit gut 1.500 Quadratkilometern größte Naturpark Niedersachsens begleitet einen auf einem großen Teil der ersten und zweiten Etappe. Es geht durch wellige Landschaft mit Mischwäldern, Wiesen und Weiden, aber auch mit Sanddünen, Heideflächen, Feuchtgebieten und kleinen Bächen und Flüsschen. Dazwischen kleine Dörfchen mit alten Gutshäusern, historischen Wassermühlen, mittelalterlichen Kirchen.

Die erste Etappe folgt dabei größtenteils dem Geest-Radweg, die zweite dem Hunte-Radweg. Ich habe allerdings beide Routen etwas abgewandelt, um sie etwas schotter- und abenteuerlastiger zu gestalten.

Gegen Mitte der zweiten Etappe erreicht man Oldenburg und lässt die Wildeshauser Geest endgültig hinter sich. Hinter der Stadt beginnt das Land der Deiche und Polderlandschaften. Und das Reich der Schafe! Auch entlang des Weser-Radwegs, dem man zu Beginn der dritten Etappe für eine Weile folgt, gibt es reichlich davon.

Nach einer Fährfahrt erreicht man bald die Bremer Schweiz, eine Hügellandschaft nördlich von Bremen. Hier wird die Wegführung ab und zu etwas holpriger, bei Regen auch mal etwas matschiger - ideal fürs Gravelbike, aber auch mit Trekkingrad machbar. Moor- und Waldlandschaft prägt das Landschaftsbild, dazwischen Felder und Wiesen, bis man bei Ritterhude auf die Wümme trifft.

Für wen ist die Route geeignet? Wie anspruchsvoll ist die Route?

Der überwiegende Großteil der Route ist gut zu fahren, ab und an wird die Routenführung etwas anspruchsvoller, an einigen wenigen Stellen muss man auch mal kurz absteigen und schieben.

Was für ein Fahrrad braucht man?

Ich war mit Gravelbike unterwegs, dafür ist die Route ideal.

Wo kann man übernachten?

Sowohl in Elsfleth als auch in Wildeshausen gibt es eine gute Auswahl an Unterkünften. In Bremen natürlich sowieso.

Wie kann man sich unterwegs Verpflegen?

Ich habe die Tour komplett mit Komoot geplant - besonders praktisch war dabei, dass ich dank der sportartspezifischen Karten (Premium-Funktion) direkt offizielle Fahrradrouten und MTB-Strecken erkennen und in meine Planung einbinden konnte. Und auch die Trail View-Funktion ist äußerst hilfreich, um einen besseren Einruck von den Gegebenheiten vor Ort zu bekommen.

Etappen der Tour

Hier eine Übersicht über die einzelnen Etappen der dreitägigen Bikepacking-Runde:

Etappe 1: Bremen - Wildeshausen

  • Start: Bremen Zentrum
  • Ziel: Wildeshausen
  • Distanz / Höhenmeter: 63 km / ca. 330 hm
  • Unterkunft: Landhaus Fillerberg (kleines Landhotel mit Restaurant und sicherer Unterbringung für Fahrräder, inkl.

Nach der kleinen Aufwärmrunde durch Bremen und einer kurzen Mittagspause geht es direkt weiter auf meine eigentliche Tour. Ich habe mich für die Planung dieser Etappe vorrangig am Geest-Radweg orientiert. Letzterer folge ich für die ersten Kilometer der Tour, bevor ich gen Südwesten und Richtung Wildeshauser Geest abbiege - dem mit gut 1.500 Quadratkilometern größten Naturpark Niedersachsens.

Eine leicht wellige Landschaft mit Mischwäldern, Wiesen und Weiden, aber auch Sanddünen, Heideflächen, Feuchtgebieten und kleinen Bächen und Flüsschen. Der Geest-Radweg führt größtenteils über befestigte Radwege und entlang von (Neben-)Straßen - ich hab die Route allerdings mit dem Komoot-Routenplaner etwas mehr in Richtung Gravel umgeplant, sodass ich mich immer wieder auch auf kleinen Waldpfaden oder holprigen Feldwegen wiederfinde. Für mich war das so eine ziemlich gute Mischung aus gemütlichem Dahinfahren und naturnahem Abenteuer.

Etappe 2: Wildeshausen - Elsfleth

  • Start: Wildeshausen
  • Ziel: Elsfleth
  • Distanz / Höhenmeter: 74 km / ca.

Tag zwei meiner dreitägigen Bremer Bikepacking-Runde beginnt mit einem kurzen Schlenker durch Wildeshausen, zur spätromanischen, frühgotischen und vor allem ziemlich eindrucksvollen Alexanderkirche und dem historischen Rathaus. Die Hunte ist ein 189 Kilometer langer Nebenfluss der Weser, und auf rund 130 Kilometer davon kann man ihr auf dem Hunte-Radweg folgen. Mal direkt entlang ihrer grün bewachsenen Ufer, mal etwas abseits durch Wälder und über Land.

Wie auch schon bei meiner ersten Etappe habe ich die offizielle Radroute etwas angepasst, um ein wenig mehr Schotter und den ein oder anderen holprigen Trail durch den Wald mit einzubauen. Bis kurz vor Oldenburg begegne ich kaum jemandem, erst einige Kilometer vor der Stadt komme ich wieder halbwegs in nennenswerter Zivilisation an. In Oldenburg schlendere ich ein wenig durch die Gassen der Innenstadt und lege eine kleine Mittagspause ein.

Dann geht es entlang des Hafens auch schon wieder weiter - und (spätestens) ab hier bin ich nun in einer ganz anderen Welt als zuvor: Einer Welt, die vor allem aus Deichen und Poldern und Schafen und besteht - und die mich bis nach Elsfleth an der Weser begleitet. Achtung: Die schmalen Wege durchs Poggenpohlsmoor und Barneführer Holz waren toll, erfordern aber etwas Geländegängigkeit in Sachen Rad und Gepäck, und auch dann muss man ggf. kurze Abschnitte schieben. Mit klassischem Trekkingrad oder auch nach viel Regen würde ich auf diesen Abschnitten eher die offizielle Route des Hunte-Radwegs empfehlen.

Etappe 3: Elsfleth - Bremen

  • Start: Elsfleth
  • Ziel: Bremen Zentrum
  • Distanz / Höhenmeter: 88 km / ca.

Los geht’s - noch trocken - von Elsfleth ein paar Kilometer auf dem Weser-Radweg gen Norden. Am Fähranleger angekommen bin die einzige Passagierin und hab fast ein schlechtes Gewissen, dass die Fähre nun allein wegen mir die Überfahrt über die hier oben noch recht breite Weser machen muss. Erst entlang von Landstraßen, später über Feld- und Waldwege erreiche ich einen der Höhepunkte dieses Tages: das ziemlich schöne Hagener Königsmoor.

Ich komme dennoch ganz gut durch, und einige Kilometer vor Ritterhude ist der abenteuerlichere Teil des Tages vorbei. Als wolle das Wetter mein sauberes Fahrrad feiern, lässt sich nun endlich auch mal die Sonne blicken: Pünktlich zu einem der schönsten Abschnitte des Tages - immer entlang der Wümme, vorbei an wunderschönen alten Gutshäusern, weiten Schilfflächen, Feuchtwiesen, Weiden und mehr. Ein großartiger Abschluss der Tour.

Hinweis: Ich hab den Abschnitt zwischen Weser und Wümme komplett selbst geplant und es ist vielleicht keine ganz perfekt ausgearbeitete Radroute. Aber fast! Und Spaß hat sie allemal gemacht. Ihr könnt die Route also so nachfahren oder als Grundlage für eure eigene Planung nutzen. Wer etwas weniger weit fahren und / oder bei Regenwetter Matsch vermeiden will, kann alternativ auch einfach vom Fähranleger Harriersand entlang der Weser zur Wümme fahren, sich an das offizielle Radwegenetz halten oder ihr fahrt direkt von Elsfleth auf dem Weser-Radweg zurück nach Bremen (ca.

Weitere Radtouren und Sehenswürdigkeiten in und um Bremen

Bremen ist eine echte Fahrradstadt - und mit 821 Kilometern Radwegen gut fürs Klima, fürs Lebensgefühl und für die Fitness. Auch Bremerhaven ist ein Fahrrad-Hotspot: viele nationale und internationale Radwege kreuzen die Seestadt. Fahrradfahren ist sehr, sehr bremisch.

Bei Fahrradhäusern oder mit Sharing-Apps wie WK-Bike oder Call-a-Bike ist ein Fahrrad schnell ausgeliehen. Dich erwartet eine Stadt nach Radfahrermaß. Eine Altstadt, die sich gerade in eine Fahrradzone mit besonderem Straßenbelag und mehr Parkmöglichkeiten verwandelt. Ein Fahrradparkhaus in der Innenstadt und, über das Stadtgebiet verteilt, Rad-Reparatur-Stationen mit freier Werkzeugbenutzung. Platten gefahren?

Wo auch immer du in Bremen unterwegs sein willst, der Drahtesel ist das perfekte Verkehrsmittel für eine Entdeckungstour durch die Stadt. Dein idealer Begleiter beim lässigen Treten durch Bremen und Bremerhaven? Die Bike Citizens App, die du kostenlos auf dein Handy herunterladen kannst. Dieses aufs Radfahren ausgelegte Navi findet immer die schönste Route, weil es nach Nebenstraßen, Radwegen und Grünanlagen sucht. Und es spricht zu dir, so dass du die Hände am Lenker lassen kannst.

Sehenswürdigkeiten in Bremen

  • Bremer Rathaus und Roland: Diese beiden Sehenswürdigkeiten gehören seit 2004 zum UNESCO-Welterbe. Das Bremer Rathaus wurde 1405 erbaut und ist ein beeindruckendes Beispiel Weserrenaissance und Backsteingotik. Die prächtige Fassade wurde im 17 Jahrhundert mit zahlreichen Figuren und Symbolen verziert und veranschaulicht viele Geschichten aus Bremen. Die Roland-Statue steht seit 1404 auf dem Marktplatz und symbolisiert die Rechte und Privilegien der Hansestadt Bremen. Die Statue steht für Freiheit und Unabhängigkeit und ist ein Wahrzeichen für bürgerliche Autonomie und Souveränität.
  • Bremer Stadtmusikanten: Eine der bekanntesten Attraktionen in Bremen sind die Bremer Stadtmusikanten. Die Bronzestatue basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. Diese dargestellten Tiere erreichen tatsächlich Bremen nicht aber die Geschichte ist ein Symbol für den Zusammenhalt und Mut neue Wege zu gehen. Die Statue ist von Gerhard Marcks 1953 geschaffen worden. Die Stadtmusikanten sind mittlerweile ein Wahrzeichen und stehen für den Glauben und die Hoffnung auf ein besseres Leben.
  • Schnoorviertel: Ein absolutes Highlight ist eines der ältesten Stadtviertel Bremens. Dieses Viertel hat seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt und besticht mit einer tollen Atmosphäre. Tauchen Sie ein in das 15 Jahrhundert und bestaunen Sie die alten Häuser und Fassaden mit den engen malerischen Gassen. Sehenswürdigkeiten im Schnoorviertel sind das Bremer Geschichtenhaus, Packhaustheater, Brigittenkloster und der Katzengang.
  • Böttcherstraße: Ein wahres Juwel mit einer Länge von nur 108 Metern ist die Böttcherstraße. Die Geschichte reicht bis in das Mittelalter und ist berühmt für die wichtigsten Kulturdenkmälern und Touristenattraktionen Bremens. Die meisten Gebäude in der Böttcherstraße entstanden zwischen 1922 und 1931 auf Initiative des Bremer Kaffeekaufmanns Ludwig Roselius. In der Nähe der Böttcherstraße befindet sich die Kneipe Spitzen Gebel. Die kleine Kneipe befindet sich in einem mittelalterlichen Bürgerhaus und eine Sitte ist es hier einen Schluck aus der Lampe zu nehmen. Ein exklusiver Kräuterschnaps - „Sluk ut de Lamp“.

Tourenvorschläge

  • "Mittenmang und umzu": Diese Tour zeigt Bremen als lebendige, spannende Großstadt mit Kanten und Ecken. Auf der Route liegen die Kunst- und Kulturmeile Ostertorsteinweg, das bunte Viertel „Viertel“, die Kneipen des „Bermuda-Dreiecks“, der Osterdeich mit Weserstadion und die Bremer Neustadt mit Brauerei, Kaffeerösterei und bunt gemischter Bevölkerung. Insgesamt stehen 18 Kilometer, ein Wesertunnel und eine Weserbrücke auf dem Programm. Die Tour gibt’s in der Bike Citizens App; auf Wunsch wird sie auch mit Führung organisiert.
  • Tour durch das Blockland: Das ist ein landwirtschaftlich geprägtes Naherholungsgebiet unmittelbar im Norden Bremens. Stilles Marschland, in dem mehr Kühe leben als Menschen. Wiesen und Teiche. Fast keine Autos. Von der großen Stadt ist hier nichts mehr zu spüren, dafür kann man, tief über den Lenker gebeugt, auf asphaltierten Sträßchen durch herrliche Natur sausen.
  • "Natur-Runde Bremerhaven": Mit ihren frei grasenden Wasserbüffeln ist die Luneplate eine der großen Attraktionen auf der „Natur-Runde Bremerhaven“, die auf 34 Kilometern angenehm flach in großem Bogen durch das grüne Umland von Bremerhaven führt. Weitere Highlights: das Flüsschen Lune, das idyllische Dörfchen Üterlande, ein Tideschöpfwerk, die „Skyline“ von Nordenham und vieles mehr.

Der Weser-Radweg

Der Weser-Radweg zählt zu den schönsten Flussradwegen Deutschlands und führt auf seiner Route über knapp 520 km vom Weserbergland bis zur Nordsee. Auf dem Fernradweg radeln Sie, in Hann. Münden beginnend, zunächst durch das Weserbergland. Bei Porta Westfalica durchbricht die Weser dann den Kamm des Wesergebirges und es folgt der Übergang in die Landschaft der Mittelweser. Der Fluss, und damit auch der Radweg, befinden sich jetzt nicht mehr in einem engen Tal sondern führen durch weite, offene Landschaften bis nach Bremen und weiter in die Region Wesermarsch bis nach Nordenham.

Zwischen Hann. Münden und Nordenham/Bremerhaven verlaufen Radwege weitestgehend beiderseits des Flusses. Der Weserradweg zählt zu den beliebtesten deutschen Fernradwegen. Bremen ist ein Höhepunkt auf dem nördlichsten Abschnitt der Strecke.

Auf 520 Kilometern führt der Weserradweg vom Weserstein in Hann. Münden bis nach Cuxhaven an die Nordsee durch eine vielfältige Flusslandschaft mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wer es gern maritim mag, sollte den nördlichen Streckenabschnitt zwischen Bremen und Cuxhaven wählen.

Etappen auf dem Weser-Radweg rund um Bremen

  • Bremen: Bremen ist allein schon eine Reise wert und ein guter Startpunkt für eine Tour auf dem Weserradweg. Er verläuft auf der östlichen Flussseite direkt durch die Altstadt. Ein kurzer Abstecher von der Radroute führt auf den historischen Marktplatz mit dem Roland und dem St. Der Schnoor zählt zu den ältesten Stadtvierteln Bremens. Kleine, bunte Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert prägen das Bild.
  • Wesermarsch: Am Ende der Altstadt wechselt der Weg auf die Westseite des Flusses. An Kleingärten vorbei geht es auf dem Neuen Schutzdeich weiter nach Norden durch den Neustädter Hafen. Dann wird es ländlich. Am Seehauser Ufer entlang führt der Weserradweg bis zum Sportboothafen Hasenbüren und kurz darauf am Sperrwerk über die Ochtum in die Wesermarsch - eine der größten zusammenhängenden Grünlandregionen Europas. Nächste Stationen auf der Route sind Lemwerder und Elsfleth.
  • Brake: Kurz vor Elsfleth geht es für Radfahrer auf der stählernen Eisenbahn-Drehbrücke über die Hunte. Wo eine Sturmflut im Mittelalter den Weserdeich "zu Bruche" gehen ließ, entstand im 15. und 16. Jahrhundert die Siedlung Brake. Durch die Versandung der Weser konnten viele Schiffe im 18. Jahrhundert nicht mehr bis Bremen fahren und Brake entwickelte sich zu einem wichtigen Seehafen. Noch heute zeugen die Hafenanlagen mit ihren Kränen und Silos davon. Für einen Abstecher bietet sich die Weserinsel Harriersand an. Mit ihren Naturstränden ist sie ein idealer Ort zum Entspannen. Nur wenige Kilometer weiter liegt der nächste Werder - also die nächste Flussinsel - in der Weser: die Strohauser Plate. Sie ist Bestandteil mehrerer Naturschutzgebiete. Abgesehen von einem kleinen Biwakplatz für Kanuten darf sie nur im Rahmen von Führungen betreten werden.
  • Bremerhaven und Cuxhaven: Vor der Fährüberfahrt nach Bremerhaven stehen Radler vor der Entscheidung, ob und auf welcher Route sie ihren Weg fortsetzen wollen. Während die beliebtere Strecke östlich der Wesermündung nach Cuxhaven führt, endet eine zweite, westliche Route über Fedderwardersiel und Tossens in Eckwarderhörne. Diese Strecke verläuft meist direkt am Deich entlang im Bogen um Butjadingen bis an die Mündung des Jadebusens. Durch das Wurster Land führt die östliche Variante des Weserradweges an der Wattenmeerküste rechtsseitig der Wesermündung nach Norden. Am Deich entlang geht es von Wremen über Dorumer Neufeld nach Duhnen und Döse bis zum Bahnhof von Cuxhaven.

Auf den Aufstieg Brakes zum wichtigen Seehafen und die fälligen Zölle reagierten die Bremer Kaufleute mit der Gründung eines eigenen Hafens: Bremerhaven. Zu Bedeutung als Überseehafen gelangte der Ort ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Ströme von Auswanderern von hier aus in die Neue Welt aufbrachen. Bis heute prägt der Hafen die Wirtschaft der Stadt rund 60 Kilometer nördlich von Bremen.

Weitere Informationen

Haben Sie noch Fragen zum Radfernweg? Sind Sie auf ihm gefahren und möchten uns diesbezüglich etwas mitteilen? c/o Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e. V.

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