Radfahren im Nördlinger Ries: Eine Reise durch die Zeit

Das Radfahren im DONAURIES fühlt sich an, als ob Sie zwischen den Zeiten schweben.

Durch das Ferienland DONAURIES führen mehr als 700 Kilometer ausgeschilderte Radwege.

Ob Freizeitradler oder sportlich Ambitionierte: Sie bewegen sich auf faszinierenden geologischen Spuren, denn die einzigartige Landschaft wurde von einem wuchtigen Asteroiden aus dem All geformt.

Natur und Kultur sind sehr facettenreich.

Die überregionalen Radwanderwege Romantische Straße und Donauradweg sind Radfahrer-Magnete.

Weitere Highlights sind der Wörnitzradweg von der Quelle bis zur Donaumündung und die E-Bike-Touren Monheimer Alb und Große Ries Runde.

Gleich zwei Kratern begegnen Sie auf dem Radweg „Von Krater zu Krater“.

Zu Zwischenstopps laden sagenhafte Städte und idyllische Dörfer ein.

Darüber hinaus kommen auch Kulturinterssierte auf ihre Kosten - ob in Nördlingen mit der rundum gehbaren Stadtmauer oder Städten wie Harburg, Wemding, Monheim oder Oettingen.

Der Geopark Ries: Ein Natur-Highlight

Im Nördlinger Ries stürzte vor 14,5 Millionen Jahren ein Asteroid auf die Erde und formte einen kreisrunden Krater.

Nördlingen, eine charmante Stadt im Landkreis Donau-Ries in Deutschland, bietet nicht nur historische Sehenswürdigkeiten und einladende Gassen zum Flanieren, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren.

Für alle Fahrradbegeisterten bietet Nördlingen eine Vielzahl an attraktiven Radtouren.

Ob gemütliche Familienausflüge oder anspruchsvolle Strecken für sportlich Ambitionierte - hier findet jeder Radfahrer das passende Terrain.

Besonders beliebt sind die verschiedenen Radrouten rund um den Rieskrater, einem beeindruckenden Meteoritenkrater von über 14 Kilometern Durchmesser.

Eine der schönsten Radtouren führt durch das romantische Altmühltal.

Hier können Sie auf gut ausgebauten Radwegen entlang des malerischen Flusses radeln und dabei atemberaubende Ausblicke auf grüne Wiesen, steile Felsen und idyllische Dörfer genießen.

Ein weiteres Highlight ist der "Romantische Straße"-Radweg, der Sie auf einer abwechslungsreichen Route vorbei an mittelalterlichen Städten wie Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber führt.

Die besten Jahreszeiten für eine Radtour in Nördlingen sind Frühling bis Herbst.

In dieser Zeit erstrahlt die Landschaft in voller Pracht und die Temperaturen sind angenehm mild.

Im Frühling können Sie zudem das Erwachen der Natur hautnah miterleben, während der Herbst mit seinem bunten Blättermeer eine zauberhafte Kulisse bietet.

Neben den bereits genannten Strecken gibt es in Nördlingen und Umgebung noch viele weitere Möglichkeiten zum Radfahren.

Der Donau-Radweg führt beispielsweise entlang des majestätischen Flusses durch idyllische Landschaften und historische Ortschaften.

Auch der Riesrandradweg ist sehr beliebt - er verläuft rund um den Rieskrater und ermöglicht spektakuläre Ausblicke auf die beeindruckende Geologie dieser Region.

Egal für welche Route Sie sich entscheiden, eines ist sicher: Eine Radtour in Nördlingen wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die malerische Landschaft, die historischen Sehenswürdigkeiten entlang der Wege und die vielfältigen Möglichkeiten zur Einkehr machen diese Touren zu etwas Besonderem.

Radweg „Von Krater zu Krater“

Auf knapp 185 Kilometern Wegstrecke offenbart der Geopark Ries Radweg „Von Krater zu Krater“ die reizvolle Natur- und Kulturlandschaft der östlichen Schwäbischen Alb und des Nördlinger Rieses.

Die Route verbindet die beiden Asteroidenkrater Nördlinger Ries und Steinheimer Becken.

Der Radweg erstreckt sich auf zwei Rundrouten, die sich in Nördlingen schneiden.

Westliche Route:

Die Strecke verläuft von Nördlingen über Bopfingen, Steinheim und Neresheim zurück nach Nördlingen.

Sie führt zunächst in einer anspruchsvolleren, jedoch landschaftlich äußerst reizvollen Etappe vom Ries ins Steinheimer Becken.

Über Baldingen, Goldburghausen und Kirchheim am Ries lockt der Radweg „Von Krater zu Krater“ langsam ansteigend den westlichen Riesrand hinauf.

Vorbei an den markanten Erhebungen Blasienberg und Ipf gelangt man nach Bopfingen.

Von dort aus geht es weiter über Aufhausen - Beuren nach Elchingen.

Über das Härtsfeld und einer rasanten Abfahrt nach Oberkochen - vorbei am Kocherursprung in Richtung Königsbronn - folgt der Anstieg nach Zang.

Kurz darauf erreicht man das Zwischenziel Steinheim im Steinheimer Becken.

In einer zweiten Etappe folgen wir der Beschilderung des Radweges „Von Krater zu Krater“ nach Osten den Kraterrand hinauf.

Über die Schäfhalde geht es durch schattige Wälder zum Itzelberger See.

Im Anschluss führt die Route ein Stück das Brenztal entlang, durch das Möhntal geht es erneut bergauf in Richtung Nattheim.

Der Radweg läuft nun über Fleinheim und Dischingen durch das schöne Egautal zum Härtsfeldsee und schließlich nach Neresheim mit seiner weithin sichtbaren, prachtvollen, barocken Klosterkirche.

Nach erneutem Anstieg führt der Weg nach Maria Buch und weiter nach Ohmenheim, Weilermerkingen, Dehlingen und Härtsfeldhausen.

Schon bald gelangt man über eine steile Abfahrt in den Rieskessel nach Utzmemmingen und Nähermemmingen und erreicht das Etappenziel Nördlingen.

Östliche Runde:

Sie führt von Wemding, Oettingen, Maihingen und Wallerstein quer durch die weite Riesebene.

Durch die flache Riesebene verläuft schließlich eine Etappe in einem Bogen über Wemding und Oettingen zurück nach Nördlingen.

Stadtauswärts in östlicher Richtung erreicht man zunächst Deiningen, nahe dem rechnerischen Einschlagszentrum des Ries-Asteroiden, und kurz darauf Alerheim.

Vorbei an den Aufwölbungen des Inneren Kraterrings quert der Radweg bei der Wennenmühle die Wörnitz.

Die Strecke führt weiterhin auf einem quasi steigungsfreien Abschnitt bis zum östlichen Riesrand nach Wemding.

Das Städtchen nach Norden hin verlassend, gelangt man vorbei an der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein und weitläufigen Wiesen nach Laub.

Von dort aus geht es nach Megesheim, Hainsfarth und Oettingen ins Nordries, um die Wörnitz erneut zu überqueren.

Westwärts gelangt man - der Beschilderung folgend - quer durch die fruchtbare Rieslandschaft nach Bettendorf, Heuberg und Maihingen, wo der Radweg nach Süden abknickt.

Weitere Radtouren im Nördlinger Ries

Im Nördlinger Ries mit seinem Hauptort Nördlingen kann man ganz wunderbar radfahren.

Der Schwäbische Alb Radweg beginnt hier, direkt in Nördlingen.

Im Kratergebiet kann man viel unangestrenger Rad fahren als wie in der übrigen Schwäbischen Alb.

Zu empfehlen ist auch der Wörnitz-Radweg entlang des gleichnamigen Flusses.

Idyllische Landschaften, liebevolle Städte und reizvolle Dörfen aber auch herrliche Burgen und Schlösser - die Radregion Nördlinger Ries hat für seine Besucher einiges zu bieten.

Im Mittelpunkt stehen die Krater, die durch einen Meteoriteneinschlag verursacht wurden.

Wer die gesamte Dimension dieser Katastrophe erfassen möchte, kann entlang des Geopark-Ries-Radweges von Krater zu Krater radeln.

Auch die leichte Kraterrunde Nördlinger Ries lädt zu einer Besichtigung des Kraters ein.

Der Schwäbische-Alb-Radweg führt auf seiner Route über die malerische herbe Landschaft der Schwäbischen Alb.

Der Geopark Ries ist eine geologische Besonderheit.

Der Einschlagskrater ist der am besten erhaltene Krater in ganz Europa.

Ergebnis einer Katastrophe vor 14,5 Mio. Jahren: Ein Meteoriteneinschlag schuf das bekannte "Steinheimer Becken", den weltweit am besten erhaltenen Impaktkrater mit Zentralhügel.

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