Radfahren Oberfranken Rundtour: Entdeckungstour durch Nordbayern

Oberfranken steht für Genuss. Kulinarische und landschaftliche Vielfalt sind das Markenzeichen dieser Region im Norden Bayerns. Sie ist zudem reich an Geschichte, Tradition, Kunst und Kultur und sie ist außerdem ganz besonders gastfreundlich. Wer gerne auf zwei Rädern unterwegs ist, erlebt in der Fränkischen Schweiz eine Fahrradregion mit idyllischen Rundwegen und anspruchsvollen Routen vorbei an erhabenen Felstürmen, weiten Hochebenen und ausgedehnten Wäldern. In Oberfranken gibt es ein gut ausgebautes Netz von Radwegen.

Auf der Radrunde Oberfranken lernen Sie die Glanzlichter dieser Genussregion kennen. Schon der Startpunkt, die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Bamberg, ist ein wahres Schmuckstück. Der Startpunkt liegt in Bamberg - die Stadt gilt mit ihren 12 Brauereien als fränkische Bierstadt und mit den über 1.000 Baudenkmälern als historisches Juwel.

Die Radrunde Oberfranken im Detail

Die 550 Kilometer lange Rundtour verläuft über Coburg, Hof, Bayreuth und Forchheim, sie führt vorbei an mittelalterlichen Fachwerkstädten, barocken Schlössern, bedeutenden Kirchen, Klöstern und Festungen - manche davon genießen Weltruhm. Sie besuchen das Zentrum der deutschen Porzellanproduktion und durchstreifen den Frankenwald und das Fichtelgebirge. Oft führt die Route erstaunlich eben durch idyllische Bach- und Flusstäler oder auf alten Bahntrassen.

Die 552 km lange Randrunde Oberfranken wurde gemeinsam von Oberfranken Offensiv e.V. mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Landesverband Bayern e.V. konzipiert. Die Radrunde Oberfranken erschließt die schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region. Die Route führt vorbei an einer Vielzahl an mittelalterlichen Fachwerkstädten, barocken Schlössern, Burgen, Kirchen und Klöstern und erschließt die schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region.

Die Radler fahren durch die sanften Hügel Oberfrankens, des oberen Maintals und der Fränkischen Schweiz mit idyllische Tälern und emporragenden Felsen. Die Einteilung der Etappen erfolgte anhand der 52 Heiligtümer, wobei sich nicht immer in direkter Umgebung dieser Heiligtümer Übernachtungsmöglichkeiten finden. Die Längen der individuellen Tagesetappen können somit variieren.

Es ist ein Bikeline-Radführer aus dem Esterbauer-Verlag erhältlich, der eine detaillierte Routenbeschreibung, Karten, sowie zahlreiche Stadt- und Ortspläne, Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region und ein umfangreiches Übernachtungsverzeichnis enthält.

Highlights entlang der Strecke

Auf dem Weg durch das Coburger Land besuchen Sie das malerische Fachwerkstädtchen Seßlach und kommen vorbei am Wildpark Tambach. In der schönen Stadt Coburg lohnt ein Aufstieg zur mächtigen Festung, auch „Fränkische Krone“ genannt. Anschließend kommen Sie in den Kurort Bad Rodach und steuern mit Blick auf den Thüringer Wald die immer noch recht einsame Region der ehemals deutsch-deutschen Grenze an. Die Spielzeugstadt Neustadt bei Coburg, das Wasserschloss Mitwitz und das Fachwerkstädtchen Kronach sind interessante Zwischenstopps.

Im Naturpark Frankenwald meistern Sie einige stärkere Steigungen. Bald nach dem alten Kurort Bad Steben fahren Sie durch eines der schönsten Engtäler Deutschlands, durch das Höllental. Vorbei am Dreiländereck führt die Route in ein Zentrum der Porzellanproduktion, Fabrikanten wie Rosenthal und Hutschenreuther haben hier mit ihren Produkten weltweite Bekanntheit erlangt. Auf alten Bahntrassen geht es anfangs recht eben in das Fichtelgebirge. In Wunsiedel können Sie inmitten der historischen Bausubstanz in einem der vielen Cafés rasten, bevor Sie vorbei am schönen Fichtelsee die höchste Erhebung der gesamten Radrunde erklimmen.

Dann geht es hinab in die Stadt der Richard-Wagner-Festspiele Bayreuth. Auf dem letzten Abschnitt der Radrunde gelangen Sie in die Fränkische Schweiz. Hier gibt es die weltweit größte Brauereidichte, aber auch die Menge der Schlösser und Burgen ist beeindruckend. Nach der alten Königstadt Forchheim mit der Kaiserpfalz folgt ein langer Abschnitt im Tal der Reichen Ebrach. Sehenswert ist das prunkvolle Barockschloss Weissenstein, das als eine der größten Schlossanlagen Deutschlands gilt. Im nördlichen Aischgrund radeln Sie an vielen Fischteichen vorbei und steuern mit Kloster Ebrach das letzte große Highlight der Radrunde an. Ebene Wege auf alten Bahntrassen bringen Sie im Tal der Mittleren Ebrach dann nach Burgebrach.

Beschaffenheit der Strecke und Hinweise

Die Gesamtlänge des Hauptradweges beträgt 552 Kilometer. Die Route verläuft überwiegend auf ruhigen Straßen und separaten Radwegen, die größtenteils asphaltiert sind. Knapp 20 Prozent der Straßen und Wege weisen eine gesplittete oder geschotterte Oberfläche auf. Die Verkehrsbelastung ist auf der gesamten Radrunde sehr gering. In den Städten müssen Sie aber manchmal mit etwas stärkerem Verkehr rechnen.

Die Radstrecke führt neben befestigten Wegen auch über Forst- und Schotterwege und wird aufgrund der teilweise steilen Abschnitte für Radfahrer:innen mit Mountainbikes oder mit Tourenräder und Pedelecs mit guten Bremsen empfohlen. Bei allen Radtouren gibt es Steigungen (von insgesamt mindestens 1.000 Höhenmetern).

Markierung und Verfügbarkeit von Informationen

Die gesamte Radrunde Oberfranken ist sehr gut und einheitlich mit einer Wegweisung von Fern- und Nahzielen mit Entfernungsangaben markiert. Bei Redaktionsschluss gab es jedoch noch keine Beschilderung mit dem Logo der Route. Die GPX-Tracks der Route können auf der Webseite von Oberfranken Offensiv e.V. Alle Radtouren-Flyer können Sie auf den Detailseiten kostenlos downloaden. Sie möchten die Broschüre lieber in gedruckter Form haben?

Radstreckezur Route ist ein Radführer aus dem Esterbauer-Verlag erhältlichdurchgängig gekennzeichnet mit roten Schildern „Radrunde Oberfranken“Strecke auf ruhigen Straßen und separaten Radwegen, überwiegend asphaltiertStreckenlänge: 552 kmLänge der Varianten und Ausflüge ca.

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