Radtour planen mit Google Maps: So geht's

Bei einem Ausflug ins Grüne kann Google Maps als Routenplaner dienen, sowohl für Wanderungen als auch für Fahrradtouren. Die Planung lässt sich bequem von zu Hause aus vornehmen, da das Karten-Tool eine Export-Funktion für Navigationsgeräte bietet. Alternativ können gespeicherte Karten einfach mit dem Smartphone aufgerufen werden. Die Benutzeroberfläche von Google Maps mag auf den ersten Blick unübersichtlich wirken, ist aber in Wirklichkeit einfach zu bedienen.

Eigene Karte erstellen, speichern und exportieren

Zunächst benötigst du einen Google-Account. Ganz oben links befindet sich die Suchleiste. Links neben dem Eingabefeld gibt es ein Hamburger-Menü, erkennbar an drei horizontalen Strichen. Ein weiteres Menü öffnet sich, das standardmäßig auf "Mit Label" eingestellt ist. Wähle den Eintrag "Karten" auf der rechten Seite aus. Dort findest du eine Übersicht aller gespeicherten Karten, die anfangs leer sein dürfte. Klicke auf "Karte erstellen".

In einem neuen Fenster öffnet sich deine erste Karte mit dem Namen "Unbenannte Karte". Klicke auf den Namen, um ihn zu ändern. Als Beispiel beginnen wir unsere Route im heimischen Altona. Gib also "Altona" in die Suchleiste ein. Im linken Menü erscheint der grüne Pfeil mit dem Ortsnamen. Klicke auf das Pluszeichen daneben, um ihn in eine Markierung zu verwandeln. Beachte, dass das Pluszeichen erst bei Mouseover erscheint. Markierungen lassen sich auch manuell hinzufügen. Klicke auf das Icon unter der Suchleiste, das wie eine Markierung aussieht.

Klicke nun auf die Markierung, die dein Startpunkt sein soll, und dann auf "Routen hinzufügen" im Menü unter der Suchleiste. Klicke dann auf die Markierung für den Endpunkt. Google Maps berechnet automatisch eine Route und zeigt den Weg blau auf der Karte an. Standardmäßig berechnet die Software allerdings den Weg mit einem Auto. Um eine genaue Wegbeschreibung zu erhalten, klicke auf die drei Punkte rechts neben dem dem Routenname und wähle "Detaillierte Wegbeschreibung" aus. Hier siehst du die Länge der Strecke, die voraussichtliche Dauer, um sie zurückzulegen sowie Navigationshinweise, wann du wo abbiegen musst. Klicke auf die drei Punkte neben dem Kartennamen, um die Strecke als KML-Datei für Navigationsgeräte zu exportieren.

Mit dem Radroutenplaner unterwegs

Während man früher bei der Planung einer Radtour gerne zur klassischen Fahrradkarte griff, verlassen sich heute mehr und mehr Radler auf die moderne Alternative des GPS. Für die Routenplanung hat das einige Vorteile - aber natürlich ist auch diese Methode nicht perfekt.

Für eine schöne Radtour am See ist Vorbereitung unerlässlich - zumindest, wenn man sich am Zielort noch nicht auskennt und gerne etwas Neues erleben möchte. Aber es ist auch nicht schwer, sich gleich selbst eine Radtour zusammenzustellen. Spezialisierte Dienstleister wie komoot bieten die Möglichkeit, mehrere Routenpunkte zu bestimmen und errechnen darauf basierend eine fahrradfreundliche Route inklusive Höhenprofil und geschätzter Fahrtzeit.

Wer nicht mit einem Smartphone ausgerüstet ist, muss die Daten nun exportieren. Das üblichste Format ist GFX und wird von den meisten GPS-Geräten erkannt. Der Datenimport auf das GPS-Gerät ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Einfacher geht es mit einem Smartphone, zum Beispiel über die Google-App „My Tracks“. Routen können vom PC auf das Gerät überspielt und mit der App synchronisiert werden. Wer es sich einfach machen möchte, kann auch hier gut zu komoot greifen: Am PC erstellte Karten werden automatisch mit der Smartphone-App synchronisiert und können sogar als Sprachnavigation ausgegeben werden (sehr praktisch, wenn man beispielsweise wegen der Sonneneinstrahlung das Display nicht lesen kann). Schon kann es losgehen!

GPS-Gerät vs. Smartphone vs. Klassische Karte

Wie eingangs erwähnt, haben alle Methoden ihre Vor- und Nachteile. Für die klassische Karte spricht vor allem, dass sie nicht leer wird, was bei Smartphones und GPS-Geräten bei längeren Routen ein Problem darstellt. Deshalb empfehlen wir immer zusätzlich das Mitführen einer guten Fahrradkarte.

Die Schwierigkeiten mit einer klassischen Fahrradkarte sind dagegen nur zu gut bekannt: Bin ich gerade an der richtigen Kreuzung? Sind die Meter-Angaben korrekt? Da spielen Smartphones und GPS-Geräte ihre Stärke aus: Mit Satellitenunterstützung können sie Radfahrer sehr genau positionieren und bis hin zur Sprachausgabe begleiten. Die Frage „Wo bin ich hier eigentlich?“ gehört damit endlich der Vergangenheit an.

Was den Vergleich GPS-Gerät vs. Smartphone angeht, gibt es auch wieder Vor- und Nachteile der Alternativen. Eindeutig wollen wir vom Kauf billiger GPS-Geräte abraten - von wenigen Ausnahmen abgesehen, bringen diese mehr Frust als Lust. Damit wären wir auch schon beim ersten Nachteil von GPS-Geräten: Gute Routenplaner sind immer noch recht teuer.

Daneben ist die Integration von am PC geplanten Touren nicht immer einfach. Dafür sind auf GPS-Geräten Karten bereits vorgespeichert und nicht von einer (in der Natur häufig problematischen) Internetverbindung abhängig. Doch gute Routenplaner für Smartphones bieten mittlerweile häufig eine Download-Funktion des relevanten Kartenmaterials. Wer bereits ein Smartphone besitzt, kann für die nächste Radtour einfach mal einen der in der Grundversion kostenfreien Routenplaner ausprobieren. Unsere Empfehlung dafür ist komoot, aber es gibt zahlreiche weitere Apps, die einen teilweise ähnlichen Funktionsumfang bieten.

Die neuen Fahrradwege in Google Maps

Mit nur zwei Klicks aktivieren Sie das Radwegenetz in Google Maps: Bewegen Sie den Mauszeiger über das Feld "Satellit". Daraufhin öffnet sich ein Menü unterhalb. Klicken Sie auf das kleine, nach unten zeigende Dreieck, um weitere Optionen aufzuklappen. Den zweiten Klick setzen Sie bei "Mit dem Fahrrad". Fortan ist das Radwegenetz anhand grüner Linien ab einer gewissen Zoomstufe sichtbar. Wie auch bei der gewohnten Straßenansicht erhöht sich der Detailreichtum bei stärkerer Zoomstufe. In tiefem Dunkelgrün sind die Radwege markiert, die für Pkw gesperrt sind.

Höhenprofile und Höhenmeter

Google mag Radfahrer: Seit kurzem werden im Routenplaner von Google Maps auch Höhenprofile und zu bewältigende Höhenmeter angezeigt. Das flüssig und schnell ladende Google Maps bietet somit eine Alternative zu speziell an Sportler gerichteten Angeboten wie gpsies.com. Insbesondere, um einen schnellen Überblick über das Höhenprofil einer längeren Strecke zu bekommen, eignet sich Google Maps sehr gut. Um an die Höhendaten zu kommen, muss man nur das gewählte Verkehrsmittel von „Auto“ auf „Fahrrad“ abändern. Schon sieht man eine Grafik mit Höhenprofil und bekommt auch die Aufstiegs- und Abstiegshöhenmeter angezeigt.

Wer möchte, kann die mit Google Maps erzeugte Route auch als GPS-Track abspeichern. Diese Funktion ist allerdings etwas versteckt. Diese KML Datei könnt ihr jetzt in Google Earth noch genauer betrachten, oder sie direkt in beliebten Navigations-Apps wie Locus oder Oruxmaps als Route verwenden. Für die Verwendung mit Garmin-Geräten muss die KML-Datei mit Basecamp oder einem geeigneten Online-Tool in ein passendes Format umgewandelt werden.

Google Maps zur Fahrrad-Navigation nutzen: So funktioniert's

Google Maps können Sie sich nicht nur als Navigationssystem für Ihre Autofahrten nutzen. Auch Ihre Fahrradtouren lassen sich mit Google Maps planen. Wie Sie richtig vorgehen, um in Google Maps eine neue Route für Ihre Fahrradtour zu erstellen, erklären wir Ihnen hier.

So nutzen Sie Google Maps zur Navigation im Fahrrad-Modus

Nutzen Sie Google Maps zur Navigation, bietet Ihnen der Routenplaner die Möglichkeit, das genutzte Fahrzeug anzugeben. Neben Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie Google Maps auch zur Planung Ihrer Fahrradtouren verwenden.Um Google Maps zur Fahrrad-Navigation zu nutzen, starten Sie die App bitte zunächst und geben Sie Ihren aktuellen Standort ein. Tippen Sie anschließend auf das „Pfeil-Symbol“, um ein neues Fenster zu öffnen und tippen Sie dort das Ziel Ihrer Fahrradtour ein. Nach der Auswahl des Ziels beginnt Google Maps mit der Routenberechnung und zeigt Ihnen bis zu drei Routenvorschläge an. Da Google Maps sich standardmäßig im Auto-Modus befindet, tippen Sie unterhalb der Zieleingabe bitte auf das „Fahrrad-Icon“, um in den Fahrrad-Modus zu wechseln. Um Ihre Tour zu beginnen, wählen Sie einen der Routenvorschläge aus und tippen auf „Starten“.

Google Maps: So ist die Fahrrad-Navigation auch offline möglich

Haben Sie während Ihrer Fahrradtour keine Internetverbindung, bietet Ihnen Google die Option, Offline-Karten zur Navigation zu nutzen. Um diese Funktion zu verwenden, öffnen Sie die App bitte, tippen Sie auf das „Zielkreuz-Symbol“ und gehen Sie im Menü zu „Offlinekarten“ > „Wähle deine eigene Karte aus“.

Google-Maps mit dem Fahrrad nutzen - Offline-Karten

Google-Maps als Fahrrad-Navi funktioniert, wie andere Navigationsgeräte auch. Ebenso wie bei der normalen Autonavigation, berechnet die App nach Möglichkeit mehrere Touren und überlässt euch die Auswahl, welche ihr nehmen wollt.

Allerdings befindet sich Google Maps beim Start im Auto-Modus und ihr müsst erst unterhalb der Zielangabe auf das Fahrrad-Icon tippen, um Google Maps zur Fahrradnavigation zu bringen. Nach einer Routen-Neuberechnung könnt ihr mit dem Finger in der Karte auf die gewünschte Route tippen, um sie auszusuchen. Unten im Fenster bekommt ihr unten die Länge und geschätzte Dauer der Route angezeigt. Außerdem eine Einschätzung des Geländes, wie beispielsweise „Überwiegend eben“. Gibt es Besonderheiten auf der gewählten Route, werdet ihr mit einem gelben Ausrufezeichen darauf hingewiesen. Das können etwa Privatstraßen sein.

Tippt auf „Starten“, um die Tour zu beginnen.

OpenCycleMap

Die OpenCycleMap ist praktisch zum Planen von Radtouren jeder Art. Auf der Karte von OpenCycleMap finden Sie auch Fahrradstellplätze. Besonders praktisch sind zudem die eingezeichneten Fahrradstellplätze in blauen Rechtecken, bei weniger als 20 Stellplätzen, beziehungsweise bei größeren Parkplätzen mit einem „C“ und der entsprechenden Stellplatzkapazität als Zahl.

Auch Mietstationen für Bike-Sharing, professionelle Werkstätten sowie Standorte mit frei zugänglichem Werkzeug und kostenlosem Trinkwasser sind in der Karte markiert. Hinzu kommen Restaurants, Cafés und Bars, die ebenfalls in der Karte vermerkt sind. Auch Orte mit frei verfügbarem WLAN werden entsprechend hervorgehoben.

Besonders praktisch: Wer zum Beispiel erst aus der Stadt ins Umland fahren muss, kann über das Ebenen-Menü am rechten Bildschirmrand auch gleich den ÖPNV mit einblenden. So lässt sich bereits ab der S-Bahn-Haltestelle der richtige Weg zum Ziel finden. Für Fahrradtouren essenziell: Mögliche Anstiege, die es zu überwinden gilt. Hier helfen die angebotenen Layer im rechten oberen Eck. ist, wie der Name bereits sagt, ein frei zugänglicher Kartendienst, der auch von jedermann bearbeitet und um zusätzliche Informationen ergänzt werden kann.

Navigation auf dem Fahrrad mit Google Maps?

Der erste große Vorteil von Google Maps ist die kostenlose Verfügbarkeit. Auf jedem Android Smartphone ist es bereits installiert und fürs iPhone kannst du es kostenlos aus dem App Store runter laden. Neben den klassischen Strecken für Autofahrer und Fußgänger kann Google Maps auch Strecken für Radfahrer anzeigen und berechnen.

Bei den Kartentypen kannst du auch als Kartendetails - Fahrrad - mit speziell hervorgehobenen Radwegen aktivieren. Bei diesen Infos, welche hauptsächlich in Städten verfügbar sind, handelt es sich aber nur optische Merkmale auf der Karte. Auf die Berechnung der Fahrrad-gerechten Strecke hat diese Karten-Einstellung keine Auswirkung. Karten kannst du ja bei Google Maps grundsätzlich offline auf deinem Smartphone speichern. Das ist fürs Fahrrad identisch. Falls du also schon Karten im Speicher vom Telefon liegen hast, brauchst du nichts weiter zu unternehmen.

Zum Karten-Download tippe neben der Suchzeile auf dein Profilbild um das Menü zu öffnen. Jetzt kannst du über Offlinekarten eigene Kartenausschnitte festlegen, runterladen und auch mit eigenen Namen versehen. Übrigens kannst du die Offline Karten auch auf die SD-Speicherkarte von deinem Telefon auslagern. Tippe auf der Offlinekarten Seite rechts oben auf das Zahnrad-Symbol. Dort kannst du auf die SD-Karte auslagern. Dadurch wird allerdings die offline Suche etwas langsamer.

Auch wenn du Kartenmaterial offline heruntergeladen hast, hilft dir das nicht bei einer Fahrrad Strecken Berechnung. Offline Routen gibt es nur fürs Auto. Also musst du vorher (mit Internet) die Strecke berechnen lassen und kannst dann auch durch das Funkloch mit dem Fahrrad fahren. Wenn du allerdings im Bereich ohne Internet von der geplanten Strecke abweichst, bekommst du keine Alternativroute berechnet. Sind dann offline Karten fürs Fahrrad überhaupt sinnvoll? Ja, denn die Karten im Speicher vom Smartphone senken unterwegs den mobilen Datenverbrauch.

Die einfachste und von mir meistgenutzte Google Maps Navigation. Du gibst ein Ziel einund drückst auf Route. Wenn du jetzt den untern Teil hochziehst bekommst du ein Höhenprofil angezeigt. Noch auf Fahrrad umstellen und mit Starten die Navigation mit Zielführung starten. Wenn du dich verfährst rechnet Google um und führt dich weiter zu deinem Ziel. So in etwa läuft bei mir eigentlich immer die Fahrradnavigation mit Google Maps. Besonders komfortabel wird das, wenn das Ziel aus dem Kalender kommt oder ein Sonderziel (POI) aus der Google Suche angesteuert werden soll.

Streckenführung manuell anpassen

Wie schaut es bei Google Maps aus, wenn du die Strecke per Hand verändern möchtest oder Zwischenziele anfahren willst? Zwischenziele, bei Google Stopp einfügen genannt, sind zwar möglich aber die nutze ich eigentlich nie. Wenn ich mehrere Orte nacheinander besuchen will, gebe ich die immer Schritt für Schritt ein. Wobei das die einzige Möglichkeit ist, in die Streckenberechnung einzugreifen. Füge dazu einen Stopp ein und schiebe die einzelnen Ziele in die gewünschte Reihenfolge. Ansonsten bekommst du von Google nur bis zu drei Strecken vorgeschlagen und kannst die über antippen der geplanten Zeit auswählen. Auch Parameter um das genutzte Fahrrad einzustellen gibt es nicht. Google berechnet die Tour immer für ein Trekkingrad. Gefällt dir die berechnete Strecke nicht, kannst du die Route nur über Zwischenziele in den gewünschten Bereich zwingen.

Navigation während der Fahrt

Wie verhält sich die Google Maps Navigation während der Fahrt auf dem Fahrrad? Zieleingabe und Bedienung sind extrem einfach. Unterwegs liegt der Fokus ganz klar auf der Navigation. Du kannst keine Datenfelder oder gar Datenseiten konfigurieren. Auch das einbinden von Fitness Sensoren wie Puls oder Trittfrequenz ist bei Google Maps nicht möglich. Lediglich Distanz und Zeit zum Ziel sowie die zu erwartende Ankunftszeit werden dir in der Fußzeile angezeigt. Deine aktuelle Geschwindigkeit siehst du in einem Krais auf der Karte.

Google Maps bietet auch auf dem Fahrrad Sprachansagen vor Abzweigungen. Die kannst du über den Smartphone Lautsprecher ausgeben, was aber schnell schwierig zu verstehen wird oder einfach nur nervt - dich und deine Umgebung. Deutlich besser ist es, die Ansagen nahe ans Ohr zu bringen.

Alternativen zu Google Maps

Google Maps ist für Autofahrer die erste Wahl, um schnell zum nächsten Ziel zu gelangen. Wer sein nächstes Ziel mit dem Fahrrad plant, wird womöglich zuerst zu Google Maps greifen. Doch selten kennt Google die wirklich schönste Strecke, um mit dem Bike voranzukommen - oft führt die Route durch Hauptverkehrsstraßen.

Deutlich mehr Fahrradwege in der Bibliothek und optimiertes Fahrrad-Routing versprechen Apps, die sich auf die Routenplanung und Navigation mit dem Fahrrad spezialisiert haben. Hinzu kommen zahlreiche Features wie Offline-Karten, Sprachansagen, die Suche nach Ladestationen für E-Bikes und Optionen für bequeme, schnelle oder für Rennräder beziehungsweise Mountainbikes geeignete Routen. Die vielleicht beste App auf diesem Gebiet heißt ganz einfach Bikemap.

Bikemap

Bikemap ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Kernstück der App ist die Karte, die Daten von OpenStreetMap, OpenCycleMap oder Google Maps nutzt und dabei auch über eine 3D-Ansicht sowie ein Höhenprofil verfügt. Über das Suchfeld lassen sich Orte und Adressen finden, aber auch einfache Stichworte wie "Ladestation" führen zu entsprechenden Zielen in der Nähe. Per Shortcut lassen sich außerdem Navigationen zur Heimat- und Arbeitsadresse starten.

Wer Datenvolumen sparen will oder in ländlichen Gegenden ohnehin eher schlechten Empfang hat, dem hilft die Möglichkeit, Karten herunterzuladen und so auch offline verwenden zu können.

Zudem lassen sich Radtouren auch aufzeichnen beziehungsweise speichern. Ein kleiner Aufnahme-Button in der linken unteren Bildschirmecke ermöglicht dies. Dabei erfasst Bikemap neben der Dauer einer Tour auch die (Durchschnitts-)Geschwindigkeit, Distanz und den Auf- sowie Abstieg.

Die Navigation der App findet auf zwei Arten statt. Mit der Turn-by-Turn Navigation erhält man für jeden Abbiegevorgang eine Anweisung von der App. Ein weiterer essenzieller Bestandteil von Bikemap sind die Community-Features. Damit schlagen die Entwickler gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Auf der einen Seite ermöglichen Sie, dass Nutzer sich untereinander Orte und Routen empfehlen können, verbessern aber gleichzeitig auch laufend die angebotene Karte.

Letzteres erfolgt über den recht groß angebrachten grünen Button am rechten Bildschirmrand in der Kartenansicht. Dort lassen sich Hindernisse und Gefahrenstellen, aber auch Sehenswürdigkeiten und für Radler ohnehin wichtige Orte wie Ladestationen, Luftpumpen oder Abstellplätze eintragen. Wer dagegen kein konkretes Ziel hat, eine Region besser kennenlernen möchte oder auf Empfehlungen anderer Nutzer zurückgreifen will, greift am besten auf das Tab "Entdecken" zurück. Dort finden sich neben beliebten Routen in der Umgebung auch Touren für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Up- und Downhill. Ebenfalls filtern lässt sich nach möglichst flachen oder hügeligen Strecken.

Besonders praktisch ist hier die Möglichkeit, dass Routen bereits im Voraus im Bereich "Meine Routen" gespeichert werden können und so bei Beginn einer Radtour dort nur noch gestartet werden müssen.

Bikemap ist in der Grundversion kostenlos und beinhaltet dabei die Suche und das Speichern der einzelnen Routen sowie sämtliche Community-Features. Sobald Sie sich jedoch von der App navigieren lassen wollen, lässt sich ein Abo nicht umgehen. Auch weitere Features, wie das optimierte Routing für Rennräder oder Mountainbikes, verschiedene Kartenansichten, die automatische Sturzerkennung oder Offline-Karten, lassen sich nur über die Premium-Version nutzen.

Hier gibt es verschiedene Angebote, mit rund 45 Euro pro Jahr ist Bikemap aber dennoch ein ganzes Stück günstiger als Konkurrent komoot.

Naviki

Wer auf ein Abonnement verzichten will, kann zur Alternative Naviki greifen. Hier gibt es einen ähnlichen Funktionsumfang, jedoch mit mehreren unterschiedlichen einmaligen In-App-Käufen, die bestimmte Funktionen freischalten.

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