Brandenburg an der Havel entwickelt sich zu einer attraktiven Stadt, was sich bis nach Berlin herumspricht. Flanieren am Wasser, eine vielfältige Architektur in Alt-, Neu- und Domstadt und Cafés laden zum Verweilen ein. Der Ausbau der Havelwege macht die Region ideal für Radtouren, Spaziergänge und Wanderungen.
Der Havel-Radweg: Natur und Kultur pur
Wenn Sie Ihren Urlaub gern in der Natur verbringen, verbunden mit historischem Innenstadtflair und einem Ausflug in das Umland, dann sind Sie mit dem Fahrrad in Brandenburg an der Havel genau richtig. Die Stadt lädt mit ihren ausgebauten Radwegen, teilweise auf Fluss begleitenden, kombinierten Fuß- und Radwegen um die Seenlandschaft herum, zu einer naturnahen Radtour ein. Das Wasser ist nie weit. Lassen Sie die Seele bei einem Tagesausflug durch die Natur baumeln. Der Havel-Radweg führt Sie durch die verschiedensten historischen Stadtkerne. Von Havelberg über Rathenow und Brandenburg an der Havel bis Potsdam ist das Radwegenetz überwiegend, auf einer Länge von ca. 371 km, ausgebaut.
Der Havel-Radweg ist einer der schönsten Flussradwege in Deutschland. Begeben Sie sich auf eine einmalige Entdeckungsfahrt durch Preußens Landschaft und Kulturerbe. Ab Potsdam lernen Sie den Fluss als grandiose Kette ineinander übergehender Seen kennen. Die teilweise unberührte Natur im Havelland beeindruckt Groß und Klein.
Radtouren rund um den Plauer See: Routen und Sehenswürdigkeiten
Auf dieser Tour erhalten Sie einen Eindruck von der einzigartigen Seenlandschaft rund um Brandenburg an der Havel. Sie starten am Neustädtischen Markt und fahren in südwestliche Richtung zum Breitlingsee. Zwischen Wilhelmsdorf und Kirchmöser führt der Radweg direkt am Ufer entlang. Sie erreichen Plaue, wo die Route mitten durch den Schlosspark führt. Über die alte Plauer Brücke kommen Sie an das gegenüberliegende Havelufer.
Auf dem Storchenradweg (Rot) haben Sie gute Chancen Störche, Biber, Eisvögel und Graureiher in der freien Natur zu beobachten. Die weite Landschaft rund um den Beetzsee ist Teil des Naturparkes Westhavelland.
Tour A: Rund um den Plauer See (ca. 53 km)
Mit der ersten Tour um den Plauer See, bieten wir Ihnen ein pures Naturerlebnis rund um die abwechslungsreiche Uferlandschaft des Plauer Sees mit schönen Ausblicken, aber auch zahlreichen kulturhistorischen Höhepunkten.
Tour B: Südwestliches Umland von Plau am See
Die zweite Tour führt Sie in das südwestliche, leicht hügelige Umland von Plau am See. Vorbei am Plauer See geht es zunächst weiter südwärts nach Meyenburg (Brandenburg). Über Marienfließ, durch ruhige Wälder und die Retzower Heide geht es dann über farbenprächtige Wiesen und bunte Felder in nordwestliche Richtung nach Lübz.
Plau am See: Das westliche Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte
Plau am See ist das westliche Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte. Von hier aus gibt es lohnende Radtouren in alle Himmelsrichtungen der Mecklenburgischen Seenplatte sowie Schweriner Seenlandschaft. Die natürliche östliche Begrenzung ist der Plauer See. Mit einer Fläche von knapp 39 km² ist er der siebtgrößte See Deutschlands und einer der schönsten in Mecklenburg-Vorpommern. Breite naturnahe Ufer und ruhige Buchten gibt es am Plauer See, aber auch Steiluferabschnitte - typisch für eiszeitlich geprägte Gewässer.
Der wundervolle kleine Ort Plau bildet den westlichen “Schlusspunkt” der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Slawen suchten sich zum Besiedeln mit Bedacht dieses schöne Fleckchen Erde aus: Hier fließt die Elde in den Plauer See - perfekt für den Fischfang, aber auch für den Handel. Die fruchtbaren Böden rundherum boten zudem noch beste Bedingungen für den Ackerbau. Die ersten Siedler benannten den “Ort am Wasser” slawisch als plawe. Wenn Sie in der Seenplatte vorhaben Ihren Urlaub zu verbringen, dann besuchen Sie das kleine Städtchen unbedingt.
Starten Sie am besten an der Plauer Hubbrücke und laufen Sie die Große Burgstraße in Richtung Stadtzentrum. Aber bevor Sie von einem der Cafés die schöne Aussicht oder den Kuchen genießen, schauen Sie sich im Eldestädtchen erst einmal um. Sie sind dabei in guter Gesellschaft, schon 1885 begann in Plau der Kurbetrieb. Vor allem gestresste Berliner erholten sich hier - daran hat sich bis heute nicht so viel geändert.
Seit der Wende hat das Städtchen einen Aufschwung hingelegt, welcher einem Salto gleicht. Die hübschen Fachwerkhäuser entlang der Elde wurden liebevoll und mit Sachverstand restauriert - das Schmuckstück, die blaue Hubbrücke erstrahlt in voller Schönheit. Inzwischen ist sie über einhundert Jahre alt und funktioniert dank neuer Technik tadellos. In den Sommermonaten wird sie regelmäßig angehoben, damit die Schiffe von Hamburg an die Müritz gelangen.
Und dahinter geht es seit einigen Jahren noch weiter: Die Stadt Plau hat kräftig investiert: An der Metow ist eine lange Uferpromenade entstanden. Ein Restaurant und ein frischer Räucherfischimbiss säumen den Weg, am Ende thront der neue Plauer Leuchtturm. Man kann ihn besteigen und hat dann einen wunderschönen Ausblick auf Mecklenburgs drittgrößten See. Im Deutschland-Ranking nimmt der Plauer See mit seinen 38 Quadratkilometern immerhin Platz Sieben ein. Bummeln Sie also an der Metow entlang und genießen Sie dieses besondere Flair.
Laufen Sie von der Hubbrücke in die andere Richtung entlang der Elde, dann gelangen Sie zur Schleuse. Nur einen Steinwurf von der Wasserader der Stadt entfernt liegt das Zentrum und hier der Plauer Burgturm. Von der mittelalterlichen Plauer Burganlage steht nur der Turm. Dreiundzwanzig Meter ragt er in die Höhe, mit seinen drei Meter dicken Mauern kann man hier Kühle finden an heißen Tagen. Besuchen Sie die schön restaurierte Burganlage. Eine sehenswerte Ausstellung zeigt ansässiges Handwerk früher und heute. Gerade mit Kindern ist der Abstieg in das elf Meter tiefe Verlies eine spannende Geschichte.
Überall in Plau trifft man auf kleine Sehenswürdigkeiten, welche in die interessante Geschichte der Stadt verweisen. Plau hatte in früheren Zeiten nicht nur als Erholungsort gepunktet, die bekannten Söhne dieser Stadt haben auch zur Entwicklung beigetragen. Professor Wilhelm Wandschneider, geboren 1866 in Plau am See war als Bildhauer tätig. Er studierte und lebte in Berlin, die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er wieder in seiner Heimat Plau. Zwei Bronzen vor dem Alten Kino erinnern an ihn. Das Bildhauermuseum ist heute Teil des Burgmuseums, hier finden Sie ca. Einen maßgeblichen Beitrag zur industriellen Entwicklung leistete Ernst Alban. Sollten Sie ein Schifffahrt über den Plauer See unternehmen - was wir sehr empfehlen - dann werden Sie vermutlich ein Schiff mit gleichem Namen entdecken. Das ist kein Zufall, der Arzt (!) und Maschinenbauer Ernst Alban gilt als Pionier des Dampfmaschinenbaus. In seiner Plauer Fabrik lief 1845 der erste Personendampfer der Mecklenburgischen Seenplatte vom Stapel, betrieben von einer eigens hierfür konstruierten Alban`schen Dampfmaschine. Keine Sorge, das heutige Ernst-Alban-Schiff ist aus der heutigen Zeit und trägt diesen großen Namen zur Erinnerung.
Plau hat eine wunderschöne Umgebung, die zum Radfahren sehr geeignet ist - auch wenn die Wege nicht immer asphaltiert sind. Ausflüge in das Lehm- und Backsteingebiet bringen Sie auch in das unbekanntere - nicht weniger schöne - Mecklenburg. Der größte Kräutergarten Mecklenburgs in Wangelin liegt zum Beispiel nur eine Radtour entfernt.
Viele unserer Radreisen beginnen und enden in Plau. Legen Sie hier ruhig einen Verlängerungstag ein, so können Sie entspannt in die Radwanderwoche starten und haben mehr Zeit zum Genießen dieser schönen Region.
In der Mitte des Mecklenburgischen Seenradweges liegt der Luftkurort Plau am See. Der Name kommt vom slawischen "Plawe" und bedeutet Flößerort. Die malerische Altstadt ist von Fachwerk- und Backsteinhäusern geprägt. Im Norden liegt der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, in südwestlicher Richtung schlägelt sich die Lehm- und Backsteinstraße.
Den Grundstein für die Stadt bildeten slawische Siedlungen der Obotriten. Im Jahr 1235 erhielt „Plawe“ (slawisch für „Flößerort“) das Stadtrecht. Als Zeitzeugen für die Zeit als Ackerbürgerstädtchen sind vor allem die evangelische Stadtkirche „St. Marien“ (13. Jh.) und das Rathaus (18. Jh.) erhalten geblieben. Die malerische Altstadt von Plau am See ist von Fachwerk- und Backsteinhäusern geprägt. In Plau befindet sich eine Schleuse als Teil der Müritz-EIde-Wasserstraße.
Die Tourist Info Plau am See, Burgplatz 2, befindet sich im neuen Haus des Gastes und berät Sie freundlich rund um Ihren Urlaub in Plau am See und der Mecklenburgischen Seenplatte. Wer noch eine Unterkunft sucht, der ist mit dem Parkhotel Hotel Klüschenberg, Klüschenberg 14, bestens beraten.
Detaillierte Routenbeschreibung für eine Radtour ab Plau am See
Sie beginnen Ihre Tour auf dem Marktplatz und fahren über die Kirchstraße rechts ab in die Steinstraße in östliche Richtung, nach 170 m gelangen Sie an die Hauptstraße und entdecken schräg gegenüber den weithin sichtbaren Burgturm mit Burgmuseum, Burgplatz 2.
Vorbei am Haus des Gastes und im Burgmuseum angekommen, finden Sie eine der schönsten Ausstellungen in der Region zu Handwerk und Industrie des 19. Jahrhunderts. So können Sie beispielsweise eine fast komplette Druckerei in Funktion und eine historische Hochdruck-Dampfmaschine (Modell) des Erfinders Dr. Ernst Alban besichtigen. Außerdem steht hier ein historischer Burgturm als restlicher Teil einer ehemaligen Wehranlage aus dem Jahre 1449, der einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung bietet.
Von der Burg kommend fahren Sie rechts ab in die Lange Straße und erreichen nach 150 m die B 191 und radeln rechts ab weiter 330 m der Langen Straße folgend, an den Supermärkten vorbei, bis an die B103. Weiter radeln Sie vorbei am rechtsliegenden MediClin Krankenhaus nach Quetzin. Vom dortigen Badestrand aus haben Sie einen schönen Blick auf die einzige Insel des Plauer Sees, die an ihren Ufern von Kopfweiden umsäumt ist. Die Insel wurde von den Slawen künstlich aufgeschüttet und diente im Mittelalter als Burg und Festung.
Nun folgen Sie auf dem Radweg an der Bundesstraße B103 in Richtung Leisten. Auf der linken Seite der Straße entdecken Sie nun die Imkerei Bode, Rostocker Chaussee 61. In der Schau-Imkerei erfahren Sie wie der deutsche Qualitäts-Honig erzeugt wird. Hier kann man auch die verschiedenen Honigsorten kosten und erwerben. Setzen Sie ihre Tour nun entlang dem Radweg rechts an der Bundesstraße 2,9 km bis zur großen Kreuzung fort, bei Erreichen dieser biegen Sie rechts ab.
Hier führt unsere Route zum Karower Meiler. Sie werden diesen gleich erkennen, denn das einem Meiler nachgebildete Gebäude dient dem bereits 1991 gegründeten Naturpark „Nossentiner/Schwinzer Heide“ als Kultur- und Informationszentrum. Der Bau des Meilers erfolgte im Jahr 2000 und erinnert an die Gewinnung von Holzkohle zur Glasherstellung in dieser Gegend. Nach 1,6 km weiter entlang an der B192 erreichen Sie das Hinweisschild zum Aussichtspunkt Moorochse, der sich direkt am Ufer des Plauer Sees befindet. Von diesem hat man einen wunderschönen Blick auf das Territorium des Naturschutzgebietes.
Unsere Tour führt weiter vorbei an einem Campingplatz nach Alt-Schwerin. Im Ort angekommen radeln Sie dann links abbiegend die Lindenalle entlang bis an die B192, dann an dieser 200 m nach rechts, überqueren die Hauptstraße und fahren 300 m zum gut ausgeschilderten AGRONEUM, Achter de Isenbahn 1. Dieses zeigt die Entwicklung der Mecklenburger Landwirtschaft in Form eines Freizeitmuseums als funktionierendes, lebendiges Dorf.
Das Besondere an dieser Ausstellung ist die Einbettung in eine gutswirtschaftliche Anlage. Aber auch Technik zum Anfassen und Staunen wird hier z.B. Wieder zurück über die Bundesstraße und durch den Ort folgen Sie der Ausschilderung in Richtung Wendorf. Die Fischräucherei mit dem Gasthof „Zur Forelle“ ist dort eine beliebte Einkehrmöglichkeit.
Von hier aus sollte man nun der schönen Insel Werder einen Besuch abstatten. Wir radeln also weiter durch den Wald und dann mit direktem Blick auf den sich rechtseitig befindenden wunderschönen Plauer See, dem siebtgrößten See Deutschlands, bis wir nach 2 km den Inselcampingplatz Werder erreicht haben.
Der Campingplatz ist für Jahrescamper und Reisemobilisten bereits seit den 70er Jahren in Betrieb. Hier erleben Sie Naturcamping inmitten des Plauer Sees auf der Insel Werder. In der kleinen Kneipe kann man sich hier stärken, eine E-Bike Ladestation ist auf dem Gelände vorhanden. Wir verlassen die Insel nun wieder auf bekanntem Weg, biegen dann hinter der Fischerei & Räucherei Alt-Schwerin rechts ab und radeln dann weiter über Jürgenshof direkt am malerischen Seeufer entlang.
Die weitere Strecke nach Lenz fahren Sie durch Buchenwälder unweit des Plauer Sees entlang. In Lenz lockt der „Lenzer Krug“ mit einer Rastmöglichkeit, E-Biker haben hier auch die Möglichkeit ihr Gefährt während des Aufenthalts an der E-Bike Ladestation kostenlos aufzuladen.
Für Ihren Traumurlaub finden Sie hier im Haus gemütliche Zimmer mit Blick aufs Wasser, und ein maritimes Restaurant mit Kamin, großer Sonnenterrasse und Jägerstube. Von hier kann man Übrigens den Rückweg abzukürzen und mit Ihrem Rad per Schiff nach Plau zurückzukehren. Der Lenzer Kanal verbindet den Petersdorfer See mit dem Plauer See. Von der Brücke hat man einen schönen Blick auf die Seen und den regen Bootsverkehr auf dem Kanal. Sie passieren die Engstelle, und gelangen dann linkerhand zum Lenzer Hafen, einem Geheimtipp für Naturliebhaber, in idyllischer Lage direkt an der Müritz-Elde-Wasserstraße. In der Hafengaststätte können Sie entspannt verschnaufen, Hausmannskost oder fangfrischen Fisch aus heimischen Seen genießen und den Booten beim „Durchshippern“ zusehen. Lenz bietet auch einen schönen Badestrand mit sandigen Seeboden.
Die Tour geht nun weiter in südlicher Richtung und durch den Wald ca. 4,5 km nach Zislow. Der staatlich anerkannte Erholungsort Zislow galt jahrzehntelang als Urlaubs-Geheimtipp. Schon Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg Schwerin verbrachte hier gerne seinen Urlaub. In Zislow gibt es drei über 100jährige Eichen zu besichtigen. Eine weitere Empfehlung und sehr ansehenswert ist die achteckige Fachwerkkirche die zu Gottesdiensten, Ausstellungen und Konzerten einlädt.
Sie fahren nun zurück zur Kreuzung am Ortseingang von Zislow und der Landstraße entlang in südlicher Richtung 2,5 km bis nach Suckow und dann weiter 2,8 km bis zum BÄRENWALD Müritz. Eine Alternative ist auch der Uferpfad von Zislow in Richtung Stuer, dieser ist jedoch gegenwärtig teilweise schwer befahrbar.
In Stuer bietet der BÄRENWALD Müritz, Am Bärenwald 1, Braunbären aus schlechter Haltung eine tiergerechte natürliche Umgebung und Sie können die Tiere in der abwechslungsreichen Landschaft mit Mischwald, Wiesenflächen, Waldlichtungen, Hanglagen und einem natürlichen Wasserlauf beobachten. Café, regionale Produkte, und die Gastronomie am Bärenwald laden zur kleinen oder großen Radlerrast ein.
Vom BÄRENWALD Müritz führt die Radtour weiter zum Ortsteil Bad Stuer. Dazu fahren Sie auf der Landstraße wieder 300 m zurück und biegen links ab in den Waldweg“, links im Winkel zwischen Weg und Straße befindet sich im Wald ein bronzezeitliches Hügelgrab. Den Waldweg entlang folgend kommen Sie an der Vordermühle vorbei und setzen die Tour dann im kleinen Bogen fast entlang des Stuerschen Baches fort. Bad Stuer ist der südöstlichste Punkt des Plauer Sees, umgeben von dichtem Buchenwald und den Erlenbrüchen des Eisvogeltals. Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier eine Wasserheilanstalt betrieben, die später nach den Kneipp´schen Grundsätzen arbeitete und viele - teils berühmte - Gäste anzog.
Einkehrmöglichkeiten gibt es hier einige, Sie fahren nun zum 2017 komplett sanierten und modernisierten und ganzjährig geöffneten Campingplatz Bad Stuer, Seeufer 20. Ab Bad Stuer, fahren Sie den nächsten Tourenabschnitt auf dem Radfernweg „Mecklenburgischer Seen Radweg“ bis nach Plau am See. Zunächst führt Sie ein traumhaft schöner Weg 2,7 km durch den dichten Uferwald nach Twietfort zur Dresenower Mühle. Im Restaurant, der Außenterrasse oder am Badestrand lässt es sich herrlich entspannen. Hier hat einst die alte Dresenower Mühle gestanden und Getreide gemahlen.
Weiter nördlich radelnd kommen Sie nach 2,2 km an der Klinik Silbermühle vorbei, von hier ist der Plauer Ortsteil Seelust mit seiner Seebrücke und dem Freibad nicht mehr weit entfernt. Der Name Silbermühle geht übrigens auf eine bis 1820 hier existierende Wasserschneidemühle zurück. Im traditionsreichen Seehotel Plau am See, Hermann- Niemann-Str. 6, erwartet Sie eine familiäre Atmosphäre.
Das letzte Wegstück führt uns dann auf Alleewegen vorbei an Plötzenhöhe wieder an die B 103, die Sie überqueren und dann entlang der Dammstraße zur Hubbrücke in Plau am See. Die Tour beginnt auf dem Marktplatz in Plau am See. Vorbei am Rathaus fahren Sie über die Marktstraße in südliche Richtung, dann rechts ab in die Große Burgstraße und weiter in Richtung Hubbrücke. An dieser Stelle biegen Sie rechts ab und fahren auf den Radweg an der Bundesstraße 2,8 km, vorbei am Plauer Stadtwald bis nach Appelburg.
Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um den Plauer See
- Plau am See: Burganlage mit Burgmuseum und Verlies, Rathaus, Kirche St. Marien, die verwunschenen Kopfsteinpflasterstraßen in der Fachwerk-Altstadt, die Uferpromenade an der Elde, die Seeluster Bucht und die Plauer Hubbrücke.
- Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide: Weite Wälder, klare Seen und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
- BÄRENWALD Müritz: Ein artgerechtes Zuhause für Braunbären aus schlechter Haltung.
- Eisvogeltal: Ein naturbelassenes Tal mit einer hohen Artenvielfalt.
- Schloss Meyenburg: Ein ehemaliger Adelssitz mit einem Modemuseum.
- Naturschutzgebiet Marienfließ (Retzower Heide): Eine ehemalige Militärfläche, die heute ein wertvolles Naturschutzgebiet ist.
Unterkünfte und Verpflegung
Rund um den Plauer See gibt es zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Auch Campingplätze sind vorhanden. In den Städten und Dörfern finden Sie eine Vielzahl von Restaurants, Cafés und Imbissen.
Die Backsteingotik rund um den Plauer See
Rot leuchten die Kirchtürme und Stadttore, die Bürgerhäuser und Klostermauern. Die Landschaften ringsum die Ostsee und die Seenplatte sind geprägt von mittelalterlichen Backsteinbauten, ihrer einzigartigen Architektur und ihrer warmen Ausstrahlung. Dort, wo kein Naturstein vorkommt, entwickelte sich eine Bauweise, die auf der wiederentdeckten Tradition der gebrannten Lehmquader fußte und doch in eine neuartige Formensprache führte. Das Farbspiel des gebrannten Tons, seine raue Oberfläche und die Variationsbreite der Bauformen, die sich um den flachen Stein aufbauen ließen, machen Backstein zu einem faszinierenden Baustoff. Seriell gefertigte Formsteine ermöglichten eine spielerische Kombination unterschiedlicher Einzelformen. In den mittel- und nordeuropäischen Küstenländern um die Ostsee erlebte der mittelalterliche Backsteinbau seine bedeutendste und flächendeckende Ausprägung.
Weitere interessante Orte und Sehenswürdigkeiten
- Bobziner Schleuse und Wasserkraftwerk: Hier wird eine Höhendifferenz von knapp 7 m überwunden.
- Daschow: Das Schloss Daschow wurde als Gutshaus errichtet, zeitweilig als Jagdschloss genutzt, steht heute unter Denkmalschutz.
- Karow: Das Schloss Karow wurde am Ende des 18. Jahrhunderts im Stil des Klassizismus von der Adelsfamilie von Hahn erbaut.
- Leisten: Das denkmalgeschützte Gebäude liegt am äußersten Ende des Dorfes Leisten. Direkt hinter dem Haus beginnt das Naturschutzgebiet „Nordufer Plauer See“.
- Naturschutzgebiet Nordufer Plauer See: Es umfasst den nordwestlichen Bereich des Plauer Sees mit Feuchtwiesen und ehemaligen Torfstichen, den westlich anschließenden Hofsee (Leisten) sowie einen bewaldeten Teil nördlich der Bundesstraße 192 mit dem Samoter See und Plumsee.
Badeseen rund um Plau am See
- Badestelle Seeluster Bucht: Die Badestelle befindet sich an der Promenade in der Seeluster Bucht.
- Badestelle Campingplatz Zuruf
- Badestelle Strandbad Plau am See
- Badestelle Ferienpark Heidenholz
- Badestelle Quetzin
- Badestelle Poseriner See
- Badestelle Penzliner See
Empfehlungen von Radtour-Fans
Nachfolgend finden Sie Empfehlungen für Radtouren, die von Radtour-Fans aus unserer Region zusammengestellt wurden. Auch hier ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.
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