Der Donauradweg ist eine kulturell und landschaftlich abwechslungsreiche Radtour entlang der Donau. Eine beliebte Tour zum Kloster ist entlang des Donau-Radweges. Der Donauradweg in Bayerns Herzstück führt Sie über separate Radwege und verkehrsarmer Straßen entlang der Donau von Neustadt a.d.Donau über Bad Gögging, Kelheim und Bad Abbach bis in die UNESCO-Welterbestadt Regensburg.
Mit dem naviki Fahrrad-Routenplaner lässt sich der Weg zur malerisch gelegenen Klosteranlage mit nur wenigen Klicks planen. Wer sich bei der Rückfahrt das kräftige Pedale treten sparen will, dem empfehlen wir eine Schifffahrt durch den beeindruckenden Donaudurchbruch nach Kelheim.
Streckenverlauf und Highlights
Wir starten in Ingolstadt (Oberbayern), das mit 139.553 Einwohnern nach München die zweitgrößte Stadt Oberbayerns bzw. Über die Hyronimusgasse und Rossmühlstraße gelangt man vom Stadtzentrum direkt ans Donauufer (Schlosslände) und radelt stadtauswärts weiter nach Vohburg a.d.Donau. Das historische Städtchen Vohburg (8.601 Einwohner, Stand Dez.
An der Schnittstelle des Obergermanisch-Raetischen Limes mit dem Donaulimes in Eining (Landkreis Kelheim) führt die Route 226 Kilometer auf dem Donau-Radweg flussabwärts via Passau bis zur Landesgrenze (Oberösterreich). Zwei Kilometer nach Eining treffen am Linksabzweig Richtung Staubing der Limes-Radweg und der Donau-Radweg aufeinander. Beide Fernrouten führen nahezu auf identischer Wegetrasse bis nach Passau.
Das Kloster Weltenburg mit Asamkirche sowie der Donaudurchbruch "Weltenburger Enge" gilt als DAS Highlight auf der Etappe zwischen Ingolstadt und Regensburg.
Eining: Römische Geschichte am Donauradweg
Hinter dem Biergarten Eining an der Fähranlegestelle verzweigen sich mehrere Radwege. In Eining (Landkreis Kelheim) empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zu einem wiederaufgebauten Limesturm.
Einfach direkt beim Biergarten am Donauufer mit der Gierseilfähre (bei Hochwasser, Sturm sowie vom 3. Oktober - 1. April zur Winterpause außer Betrieb) übersetzen und nach Hienheim radeln (1 km). Das Schau-Relikt befindet sich nur 2 km vom Ort entfernt. Der Limeswachtturm - errichtet in Stahlskelettbauweise mit Holzverkleidung und modernen "Zeitfenstern" - befindet sich in der Nähe des nachgewiesenen Wachtpostens 15/46 rund 2 km nördlich von Hienheim (abseits der Limes-Radwegroute).
Schautafeln vermitteln Informationen zur Zeit der Römer und erläutern die Situation an römischen Wachttürmen. Südlich des Turmnachbaus ist ein Limeswall (Höhe ca. Bei Hienheim auf der Nordseite der Donau traf der Obergermanisch-Raetische Limes auf die Donau, dessen Schuttwall, der ursprünglich ca.
Für Radfahrer ist die Gierseilfähre in Hienheim ein wahrer Segen, weil sich dadurch Radrouten beliebig miteinander kombinieren lassen. Das Dorf Eining (etwa 250 Einwohner) ist seit der Gebietsreform 1972 ein Ortsteil der Stadt Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim in Niederbayern. Das Dorf gehört zur Hallertau (Hopfenanbaugebiet). Es liegt auf einer steilen Uferkante, unterhalb derer das mäandernde Flüsschen Abens in die Donau mündet.
Das weite Donautal beginnt sich hier beidseitig zu verengen, wo sich die Donau ihr Flussbett über Jahrtausende ins Juragestein eingegraben hat. Sowohl der Deutsche Limes-Radweg als auch die Deutsche Limes-Straße verlaufen durch den Ort. Das Kastell Abusina - 500 Meter außerhalb von Eining - markiert den Endpunkt des etwa 550 km langen Obergermanisch-Raetischen Limes, sowie gleichzeitig den Beginn des Donaulimes.
An der Fähranlegestelle Eining befindet ein großer Biergarten, der an Schönwetter-Wochenenden von vielen Ausflugsgästen aus allen Himmelsrichtungen angesteuert wird. Die Lage des Auxiliarskastell Abusina aus der mittleren Kaiserzeit und der Spätantike (1.-5. Jh. n. Chr.) war am Zusammenfluss der Abens und Donau klug gewählt, zumal der Trockene Limes in Eining in den Nassen Limes (Donaulimes) nahtlos überging.
Schaubilder informieren über das Römerkastell Abusina, das um 80 n. Chr. zunächst als Holzkonstruktion errichtet und später um 150 n. Chr. in Steinbauweise erneuert wurde. Zwar wurde das Kastell 180 n. Chr. erstmals von den Markomanen überrant, erlebte aber in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts seine Glanzzeit. Das Kastell Abusina befindet sich knapp 4 km südlich des Limesendes am Südrand der Ortschaft Eining. In römischer Zeit befand sich hier ein wichtiger Straßenknotenpunkt.
Eining ist das am vollständigsten konservierte Kastell auf bayerischem Gebiet. Die sichtbaren Mauerzüge gehören verschiedenen Bauphasen dieses sehr lange genutzten Platzes an. Die Eininger Kastellanlage wurde offenbar mit Räumung des Limes im 3. nachchristlichen Jahrhundert nicht aufgelassen, sondern Teil des spätantiken Limes, der bis in das 5. Jh. hinein durch die Donau gebildet wurde. In dieser Zeit erfolgte eine Reduktion des Kastells.
Eining (ca. 250 Einwohner) ist ein Ortsteil von Neustadt. Bereits 79 n. Chr. wurde südlich von Eining das Römerkastell Abusina für eine Auxiliartruppe zunächst in Holz- und im 2. Jahrhundert in Steinbauweise errichtet. Der heutige Ort dürfte nach dem Abzug der Römer im 6./7.
Die Fähre ist unter Radfahrern sehr beliebt, weshalb sie insbesondere an den Wochenenden bzw. Nur unweit von der Fähranlegestelle entfernt stößt man am südlichen Rand der Ortschaft Eining in einem parkartigen Gelände auf die Grundmauern des römischen Kastells Abusina, das bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. Bestand hatte.
Zur Grenzsicherung des Donausüdufers errichteten die Römer ab Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Eining gleich mehrere Militärlager. Bedingt durch das versumpfte und verästelte Donauufer wurde der Grenzwall Mitte des 1.
UNESCO Welterbe Donaulimes
Die UNESCO hat den Donaulimes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet. Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) gab am 30.07.2021 die Entscheidung auf seiner 44. Sitzung im chinesischen Fuzhou bekannt. Die Segmente der neuen Welterbestätte liegen auf einer Strecke von knapp 1000 Flusskilometern wie Perlen einer Kette aufgereiht am Südufer der Donau.
Konkret handelt es sich um den westlichen Abschnitt des römischen Donaulimes. Der bayerische Anteil des Donaulimes umfasst Flächen in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz, die sich in den Landkreisen Kelheim und Deggendorf und den Städten Regensburg, Straubing und Passau befinden. Sie spiegeln die unterschiedlichen Phasen der römischen Grenzsicherung vom 1. bis in das 5. Jahrhundert n. Chr. wieder.
Der Raetische Landlimes traf bei Eining in Niederbayern auf die Donau, die ab hier die „nasse“ Grenze der Provinz Raetien bildete. Damals sicherten zwischen Eining und Bratislava ingesamt zwölf Legionen die umkämpfte Grenze des Imperiums. Die ostbayerischen Landkreise sowie die genannten Städte konnten nach einer ungewissen Zitterpartie erleichtert aufatmen, als der Donaulimes vom UN-Komitee nach dem überraschenden Ausstieg von Ungarn wider Erwarten für Welterbe-würdig befunden wurde.
Der Donaulimes als Welterbe ergänze in idealer Weise das Prädikat für Regensburgs Altstadt mit Stadtamhof sagte Dr.
Der Raetische Donaulimes umfasst Flächen der Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz und tangiert die Landkreise Kelheim, Regensburg, Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau. Der Abschnitt spiegelt unterschiedliche Phasen der römischen Grenzsicherung vom 1. bis in das 5. Jahrhundert n.Chr. wieder.
Der Raetische Landlimes endet in Hienheim, von wo sich am gegenübeliegenden Donauufer in Eining nahe Bad Gögging flussabwärts die „nasse“ Grenze der Provinz Raetien fortsetzte. In der antiken Zeit sicherten bis nach Bratislava ingesamt zwölf Legionen (eine römische Legion umfasste als Heereseinheit 3.000 - 6.000 Soldaten) die Grenzlinie des Römischen Imperiums.
Die Nordgrenze und Verteidigungslinie der Römer bildete zwischen dem Kastell Abusina (Eining im Landkreis Kelheim) und Castra Batava (Passau) der Danuvius (Donau). Der Grenzverlauf trennte das römische Reich vom nicht eroberten Teil Germaniens (Germania Magna). Im Westen grenzte Raetia zunächst an die Reichsprovinz Gallia Belgica bzw. später nach dessen Teilung im 4.
Als Donaulimes wird jener Teil der römischen Militärgrenze entlang der Donau bezeichnet, die sich durch das heutige Bayern, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien schlängelt. An der Donau - früher ein wilder, auch sumpfiger, teils Kilometer breiter Strom - sicherten die Römer ihr Gebiet mit Festungen, Wachtürmen und Kastellen.
Im Gegensatz zum Obergermanisch-Raetischen Limes stand der Donaulimes - auch nasser Limes genannt - als natürliche Flussgrenze für ein gänzlich anderes Konzept der Grenzverteidigung. Während bei Landgrenzen Barrieren wie Palisaden, Mauern, Wälle oder Gräben erforderlich waren, bildete die Donau als schwer überwindbarer Fluss circa vier Jahrhunderte die nördliche Grenze des Römischen Reiches.
Die UNESCO zeichnete am 30.07.2021 den Donaulimes - Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches - als neues Welterbe aus, dessen bayerischer Abschnitt sich von Bad Gögging im Landkreis Kelheim über Regensburg und Straubing bis nach Passau erstreckt. Generalkonservator Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege bekräftigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass der Donaulimes den Welterbetitel mehr als verdient hat: "So vieles in unserem modernen Leben hat seine Ursprünge im Alten Rom. Die Römer haben nicht nur Europa geprägt, sondern die ganze Welt. Mit Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes rückt das römische Leben und die römische Kultur in Niederbayern, Oberpfalz sowie in Österreich und der Slowakei ins Bewusstsein der öffentlichen Wahrnehmung.
Teile der neuen Welterbestätten liegen auf einer Strecke von knapp 1000 Flusskilometern aneinander aufgereiht am Südufer der Donau. Hierzu sagte Dr. Die natürliche Flussgrenze des Römischen Reiches hinterließ beeindruckende Spuren und Zeugnisse, die das damalige Leben auch heute noch sichtbar und erlebbar machen. Zu den ostbayerischen Highlights zählen ausgewiesene Flächen entlang der Donau sowie die fünf Römermuseen Kelheim, Regensburg, Straubing, Künzing und Passau, die die römische Geschichte wissenschaftlich fundiert in Szene setzen.
Wer dem Donaulimes auf dem Deutschen Limes-Radweg folgt, wandelt buchstäblich auf den Spuren der Römer. Schon deswegen verspricht der ostbayerische Streckenabschnitt - an dem u.a. Das neue Unesco-Welterbe besteht aus einzelnen Parzellen entlang des Donaulimes. Dazu gehören neben weiteren Teilen in Kelheim das Heiligtum auf dem Weinberg bei Eining und das Kleinkastell Weltenburg-Am Galget, in Regensburg die Befestigungsmauern des Legionslagers Regensburg mit Porta Praetoria und die Funde unter dem Niedermünster, in Straubing das frühere Ostkastell III, östlich des heutigen Stadtzentrums und die Überreste des Kastells auf dem Kirchhügel von St.
Regensburg: UNESCO-Welterbe und Römisches Erbe
Das einzige Legionslager der römischen Provinz Rätien befindet sich in der heutigen Altstadt von Regensburg. Es wurde Ende des 2. Jh. n. Chr. errichtet und steht im Zusammenhang mit den Markomannenkriegen. Die Ausdehnung betrug 25 ha, die Befestigungsmauer war etwa 8 m hoch und 2 m breit und ist in Teilen auch heute noch sichtbar. Von den gewaltigen Toren mit den flankierenden, wehrhaften Türmen sind Teile des Nordtores - der Porta Praetoria - erhalten.
Die Porta Praetoria ist das höchste, noch in Teilen erhaltene Bauwerk der Römerzeit in Bayern und gilt neben der Porta Nigra in Trier als bedeutendstes römisches Monument in Deutschland. Es bildete das nördliche, dem feindlichen Germanien zugewandte Tor im Geviert (viereckiger Platz) des Legionslagers. Bis 932 war die römische Porta Praetoria als Wassertor „Porta Aquarum“ bekannt und als Zugang zur Donau genutzt, bevor es nach der Errichtung der Steinernen Brücke Mitte des 12. Jahrhunderts ihre einstmalige Funktion als Nordtor endgültig verlor.
Als UNESCO-Welterbestätten des Nassen Limes befinden sich von neun Stätten in Bayern drei in Regensburg: als prominenteste Zeugnisse, die an das antike Imperium erinnern gehören die Befestigungsmauern der Porta Praetoria sowie die Befunde unter dem Niedermünster. Weitere Teilflächen (component parts) sind in der Zivilsiedlung (canabae) rund um das Velodrom und die Königliche Villa gelistet, als auch eine Fläche im Großen Gräberfeld an der Kumpfmühler Brücke.
Ergänzend dazu hat das UNESCO Welterbekomitte am 27. Juli 2021 den Niedergermanischen Limes als Weltkulturerbe anerkannt, der ca. Der eingetragene Welterbe-Abschnitt des Limes - der Donaulimes - verläuft mit einer Länge von 600 Kilometern von Niederbayern und der Oberpfalz über Österreich bis in die Slowakei.
Der bayerische Abschnitt erstreckt sich von Bad Gögging im Landkreis Kelheim über Regensburg und Straubing bis nach Passau, wo sich im Zentrum der Dreiflüssestadt an der Mündung von Donau, Inn und Ilz verschiedene römische Anlagen des Donaulimes befinden. Die Nahtstelle der römischen Flussgrenze (Donaulimes) und des Obergermanisch-Raetischen Land-Limes, die beide zum transnationalen Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches“ gehören, liegt rund 40 Kilometer von Regensburg entfernt.
In Hienheim (Landkreis Kelheim) auf der Nordseite der Donau traf der Obergermanisch-Raetische Limes auf den Fluss, dessen Schuttwall der ursprünglich ca. 3 m hohen Limesmauer („Teufelsmauer“) teilweise heute noch zu erkennen ist. Die über Land führende Grenzlinie (Raetischer Limes) verlief vom Fluss weg als Mauer in nordwest...
Weitere Etappen des Donauradwegs
Der Donauradweg ist in verschiedene Etappen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Landschaften und Sehenswürdigkeiten bieten.
- E1: Donaueschingen - Fridingen Länge: 52 km. Aus der Breg und der Brigach fließt die Donau zusammen und bildet in Donaueschingen die Donauquelle. Von dort aus verläuft sie in sanften Schleifen bis das Tal, gesäumt von hohen Kalkfelsen mit wildromantischen Zinnen, enger wird.
- E2: Fridingen - Sigmaringen Länge: 38 km. Der Donaudurchbruch hinter Fridingen ist mit vielen Felsen und ganzen Felsmassiven geschmückt. In diesem Abschnitt des Donauradwegs sind außerdem viele Burgen und Schlösser zu finden.
- E3: Sigmaringen - Munderkingen Länge: 59 km. Nach Sigmaringen wird die Donau breiter, während sie durch ein weites Becken fließt. Auf diesem Abschnitt finden sich viele barocke Klöster, Schlösser und Städte. In der am östlichen Ende des oberen Donautales liegende Stadt Scheer verlässt die Donau schließlich die Schwäbische Alb.
- E4: Munderkingen - Ulm Länge: 45 km. In Munderkingen eröffnet sich der nächste Abschnitt des Donauradwegs. Von dort aus vergrößert die Donau durch mehrere Zuflüsse ihr Volumen. Sie können bis Ulm meist direkt am Fluss selbst radeln.
- E5: Ulm - Dillingen Länge: 54 km. In Ulm wechselt der Donauradweg von Baden-Württemberg nach Bayern. In dem folgenden Abschnitt fließt die Donau sanft durch das breite Donautal und der Radweg verläuft direkt am Fluss. Auf dieser Etappe kreuzt der Weg die Stadt Leipheim, in der eine 600 Jahre alte Linde steht.
- E6: Dillingen - Donauwörth Länge: 38 km. Auf dem Abschnitt des Donauradwegs zwischen Dillingen und Donauwörth finden sich viele interessante Sehenswürdigkeiten und Städte. Eines davon ist das Schloss Höchstädt.
- E7: Donauwörth - Ingolstadt Länge: 63 km. Von Donauwörth nach Neuburg ist die Landschaft von Ausläufern der Fränkischen Alb geprägt, die sich bis an die Ufer der Donau vorantasten. Auf diesem Abschnitt des Donauradwegs finden sich viele kleine Schlösser, zumeist im Barock und Rokoko, am Wegesrand wieder.
- E8: Ingolstadt - Kelheim Länge: 54 km. Von Ingolstadt aus fließt die Donau sanft nach Vohburg, welches vor allem für seine historischen Befestigungsmauern und Stadttore bekannt ist. Anschließend passiert der Donauradweg das Kloster Weltenburg, das älteste Kloster in ganz Bayern.
- E9: Kelheim - Regensburg Länge: 40 km. Ab Kelheim führt der Donauradweg durch ein breites Tal und sanftes Hügelland. Die Donau zieht große Schleifen und läuft anschließend auf ihren nördlichsten Punkt zu: Regensburg.
- E10: Regensburg - Straubing Länge: 48 km. Durch das harte Gestein der Böhmischen Masse nimmt die Donau in Regensburg einen anderen Verlauf an. Auf der folgenden Strecke des Donauradwegs verläuft im Süden der Gäuboden, eine fruchtbare und breite Ebene. Auf der anderen Seite befinden sich die Vorberge des Bayerischen Waldes.
- E11: Straubing - Deggendorf Länge: 38 km. Von Straubing aus durchfließt die Donau in großen Mäandern weite Ebenen bis der Donauradweg nach Deggendorf führt. Deggendorf, auch bekannt als das Tor zum Bayerischen Wald, bietet einen besonderen Stadtgrundriss in Form einer Birne.
- E12: Deggendorf - Passau Länge: 60 km. Der Donauradweg verläuft auf dieser Etappe sehr eben und führt zunächst nach Bogen mit dessen Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg und einer großen Auswahl an Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen. Die Donau fließt anschließend über Vilshofen weiter nach Passau, dem Ende des Donauradweges.
Die Landschaft entlang des Donauradwegs
An der Donau ist alles gigantisch: Der Fluss selbst, seine Wassermassen und das Tal, das sie geschaffen hat. Ebenso wie die Orte entlang Europas zweitlängstem Strom, auf dessen blauen Wellen der Sage nach bereits Kriemhild mit ihrem Gefolge reiste. Berühmte Kulturdenkmäler aller Art geben sich hier ein Stell-dich-ein. Die einzigartige Altstadt von Regensburg steht mit ihren mittelalterlichen Gassen und Plätzen heute als UNESCO Welterbe unter Denkmalschutz.
Malerische Flussschleifen und emporragende Kalkfelsen im Donaudurchbruch des Bayerischen Juras, unberührte Auenlandschaften, beschauliche Landstriche, Ausläufer des Bayerischen Waldes die bis an den Donau-Radweg heranreichen und die fruchtbare Ebene des Gäuboden - säumen den Weg der deutschen Donau. Romantische Städte, Klöster, Burgen und Schlösser reihen sich an seinen Ufern. Prunkvoller Barock, beeindruckende Kirchen und mittelalterliche Altstädte machen die Reise entlang der Donau zu einem besonderen Erlebnis.
Zwei einzigartige Naturschauspiele versetzen ins Staunen: einmal, wo die Donau unter dem Erdboden verschwindet sowie am gewaltigen Donaudurchbruch (Niederbayern). Die Infrastruktur mit einer ausgeprägt radlerfreundlichen Gastronomie - verbunden mit weitgehender Steigungsfreiheit - sorgen für ungetrübtes Radvergnügen.
Nicht minder interessant ist die Flussroute für geschichtsinteressierte Individualisten, da die Donauregion eine wahre kulturhistorische Fundgrube ist (z.B. Römerzeit). So verläuft z.B. ab Eining (Landkreis Kelheim) der Limes (bezeichnet die vom Römischen Reich vom 1. bis 6. Jahrhundert n. Chr. angelegten Grenzwälle, militärische Grenzsicherungssysteme sowie natürliche Flussgrenzen), welcher in der Antike das Römische Imperium von den „wilden“ Germanen (Barbaren) trennte. Der Obergermanisch-Raetische Limes wie der Donaulimes macht das Erbe der Römer greifbar und lebendig.
Auf Schritt und Tritt bewegt man sich auf den Spuren der prunkvollen Vergangenheit des römischen Weltreiches, deren Herrschaft fast sechs Jahrhunderte andauerte. Kloster Weltenburg mit Asamkirche u. Befreiungshalle auf dem Michelsberg, Wahrzeichen Kelheims, wurde von 1842 bis 1863 von König Ludwig I.
Die heilenden Schwefel- und Moorbäder des Kurortes Bad Abbach begeisterten schon Kaiser Karl V.
Praktische Informationen
Die Anreise nach Neustadt a.d.Donau kann einfach und bequem mit dem Zug entlang der Bahnstrecke Regensburg-Ingolstadt erfolgen. Die Gegend um die Benediktiner Abtei ist geprägt von einer hügeligen Landschaft. Am Fluss befindet sich ein sehr gut ausgebauter Radweg mit nur geringen Steigungen. Da das Kloster in einer Senke liegt, ist die Anfahrt zum Kloster angenehm leicht.
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
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