Belm, ein idyllisches Städtchen im Landkreis Osnabrück, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für begeisterte Radfahrer. Belm liegt eingebettet zwischen sanften Hügeln und malerischen Landschaften. Diese natürliche Schönheit lädt dazu ein, auf dem Fahrrad die Umgebung zu erkunden und dabei frische Luft zu genießen. Zahlreiche gut ausgebaute Radwege führen durch Wiesen, Felder und kleine Dörfer, sodass man das ländliche Flair der Region hautnah erleben kann.
Die TERRA.trails im Natur- und Geopark TERRA.vita bieten Ihnen auf kompakten Rundkursen zwischen 20 bis 80 Kilometern eine Portion Abenteuer für das Wochenende oder den nächsten Kurztripp in das Osnabrücker Land. Was uns die letzten 300 Millionen Jahre äußerst bewegter Erdgeschichte in der Landschaft hinterlassen haben, lässt sich auf den TERRA.trails aktiv vom Fahrradsattel aus erleben. Fossilien, Findlinge, Moore und Bachläufe säumen die gut ausgeschilderten Fahrradrouten durch den Natur- und Geopark.
Und natürlich hat auch der Mensch die Landschaft entscheidend geprägt. Entdecken Sie die spannendsten Zeugnisse der Kulturgeschichte im Osnabrücker Land und lassen Sie sich auf den TERRA.trails zu den großen und kleinen Sehenswürdigkeiten führen. Ob Megalithgräber, Steinbrüche, Wassermühlen oder Industriedenkmäler - dem Erfindungsgeist unserer Vorfahren waren genauso wenig Grenzen gesetzt wie heute Ihrem Entdeckerglück. Und wo Mensch und Natur einander nahe waren, gab es natürlich auch immer Bedarf an Geschichten, Kunst und Legenden. Mit den TERRA.trails können Sie nicht nur in die Pedale treten, sondern haben noch genug Zeit, um unterwegs auch den Museen in der Region einen Besuch abzustatten.
Die Rundtour um Belm
Genießen Sie auf dieser rund 40 km langen Rundtour unberührte Natur und weite Ausblicke. Den rund 40 km langen Rundweg können Sie gut an der Friedhofskapelle in Belm beginnen (der Einstieg ist natürlich an jedem Punkt auf der Route möglich). Sie fahren durch Felder und Wiesen, an der Belmer Heide und den waldigen Ausläufern des Wiehengebirges vorbei und können die schöne unberührte Landschaft, die mit weiten Ausblicken und großen Waldflächen lockt, in vollen Zügen genießen. Die rund 40 Kilometer lange Rundstrecke ist mit dem blau-weißen Logo durchgängig nach dem Radverkehrsleitsystem Osnabrücker Land (RAVELOS) ausgeschildert.
Wichtige Informationen zur Tour
- Start: Friedhofskapelle in Belm (Einstieg jederzeit möglich)
- Ziel: Friedhofskapelle in Belm (Ausstieg jederzeit möglich)
- Schwierigkeit: Mittel
- Entfernung: 39,3 km
- Dauer: 2 Std. 46 Min.
- Höhenmeter: 299 m
- Höchster Punkt: 156 m
- Niedrigster Punkt: 76 m
- Panorama: 60/100
- Kondition: 60/100
Empfohlene Jahreszeit
Die besten Jahreszeiten für eine Radtour in Belm sind der Frühling und der Sommer. In diesen Monaten erstrahlt die Natur in voller Pracht - bunte Blumenfelder säumen den Wegrand und grüne Wiesen laden zum Picknick ein.
| Monat | Empfehlung |
|---|---|
| Januar | Nicht empfehlenswert |
| Februar | Nicht empfehlenswert |
| März | Empfehlenswert |
| April | Empfehlenswert |
| Mai | Empfehlenswert |
| Juni | Empfehlenswert |
| Juli | Empfehlenswert |
| August | Empfehlenswert |
| September | Empfehlenswert |
| Oktober | Empfehlenswert |
| November | Nicht empfehlenswert |
| Dezember | Nicht empfehlenswert |
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Die Route bietet nicht nur sportliche Betätigung, sondern auch kulturelle und natürliche Highlights:
- GartenWerk DUKAT: Mitten im Wiehengebirge im Belmer Ortsteil Vehrte liegt das GartenWerk DUKAT.
- Belmer Mühle: Mit der Belmer Wassermühle verbindet sich eine etwa 1.160-jährige Geschichte.
- Icker Loch: Das Icker Loch ist einer von 8 Erdfällen im Osnabrücker Land, die als Naturdenkmal eingetragen sind.
- Kletterwald Nettetal: Im Kletterwald Osnabrück im wunderschönen Nettetal erlebt man ein unvergessliches Abenteuer!
Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten in Belm und Umgebung. Das Schloss Ippenburg mit seinem prachtvollen Park ist definitiv einen Besuch wert. Hier kann man nicht nur herrlich radeln, sondern auch kulturelle Eindrücke sammeln.
Detaillierte Routenbeschreibung
Wir beginnen unsere Fahrt in Belm und zwar am Sportzentrum am Heideweg. Von dort biegen wir an der benachbarten Einsegnungshalle in den Friedhofsweg ein. Ab jetzt sind wir auf der ausgeschilderten Route und fahren geradeaus weiter. Am ehemaligen Rehgehege geht´s rechts um die Kurve und wir haben den ersten steilen Anstieg. Es werden noch einige kürze und längere Anstiege und Abfahrten folgen. Wir radeln die Bergstraße bergab, biegen am Bolzplatz links in den Richtstättenweg.
Zurück bei den Rädern geht es den Strothmannsweg hinunter bis zur Bremer Straße (B51). An der Ampel geht es auf die andere Straßenseite, wir fahren über die Bahnbrücke und rechts über die Heinrichstraße zwischen Eisenbahnlinie und Bautrasse der künftigen Ortsumgehung. An der Haster Straße biegen wir links ab, unter der neuen Brücke her und biegen nach etwa 500 Metern rechts in die Holtstraße. Durch die Felder und vorbei an der Vereinsanlage der Islandpferdereiter radeln wir bis zum Power Weg.
Nach rechts fahren wir etwa 300 Meter auf der schnell befahrenen Straße und biegen dann links in den Eschkötterweg in Richtung Nettetal ein. Nach der Abfahrt im Wald erreichen wir den Wanderparkplatz Bramheide im Nettetal. Weiter geht es in westlicher Richtung, wir folgen den Hinweisschildern zum "Kletterwald". Die schmale, gewundene Straße führt entlang der Nette vorbei an "Knollmeyers Mühle" mit dem Kletterwald und einer Minigolfanlage. Wir folgen unserer Ausschilderung durch das Nettetal und erreichen den Wallenhorster Ortsteil Rulle. An der Kirche geht es rechts in die Klosterstraße.
Auf der Parkallee (Sackgasse) fahren wir parallel zur Wittekindstraße. Am Gasthaus Lingemann drehen wir einen Dreiviertelkreis um den Kreisverkehr, biegen in den "Burghügel" ein und rechts weiter in den Dröper Damm. Von hier aus geht es idyllisch durch die Felder und Wiesen in Rulle-Ost bis zur Landesstraße 109. Von dort kann man die Kirche "Schmerhafte Mutter" in Icker sehen. Ein Abstecher mit Kirchenführung lohnt sich. Die Tour führt aber an der besagten Bedarfsampel in die Osterstraße gen Norden. Nach der langen Abfahrt folgen wir nach links wieder der Landesstraße 109, durchqueren den "Dukat"-Kreisel entgegen dem Uhrzeigersinn mit einer halben Runde und fahren bis zum Landgasthaus Hotel Kortlüke. Dort geht es nach links weiter in die Venner Straße, vorbei am "Findlingsgarten" und der "Vehrter Meile". Mit dem Handy oder Smartphone kann man sich an einer Hörstation die Geschichte der eiszeitlichen Besucher vorlesen lassen.
Von der Venner Straße biegen wir rechts ab in den Farnbrink und folgen unmittelbar links der Vehrter Bergstraße. Wie der Name schon verrät - es geht bergauf. Am "Gipfel" geht es links zum Naturfreundehaus, wir biegen jedoch rechts in die "Engelriede". Nach wenigen Metern am Ende der Straße biegen wir nach rechts auf den Wittekindsweg und fahren wieder bergab. Nach einigen Metern befindet sich auf der linke Seite eine Wanderkarte und Fahrradbügel. Stellen Sie das Radel hier ab und erkunden sie das "Teufels Backofen", Teufels Teigtrog" und die "Schwarzkreidegrube". Auch dort gibt es jeweils Hörstationen.
Wieder zurück bei den Rädern geht es die Straße weiter hinunter, am Dorfplatz am Jugendzentrum "JuVe" und dem DRK-Vereinsheim vorbei. Der Ausschilderung folgend geht es nach rechts weiter bis wir rechts über die Brücke über die Bahnlinie fahren und danach links auf "An der Haarener Grenze" einbiegen. Am Reitstall der "Integrierten Pferdesportgemeinschaft Vehrte" fahren wir geradeaus auf den Feldweg und erreichen in der Siedlung "Bergfrieden" wieder Asphalt unter den Reifen. Dort geht es rechts weiter wieder bergab bis zur Ampelkreuzung an der Bundesstraße 51. Wir folgen dem Straßenverlauf vorbei an schmucken Hofanlagen, Ortsbild typischen Trockenmauern und Obstbaumreihen am Straßenrand.
Am Wanderparkplatz Dübberort biegen wir nach rechts und fahren über ein kurzes Schotterstraßen-Teilstück zum Dorfplatz in Belm-Haltern. An der Wegegabelung halten wir uns links und folgen der Beschilderung auf dem Burhaksweg. Der Beschilderung durch Haltern über den Bruchweg folgend queren wir die "Lindenstraße" und biegen in die Jeggener Straße ein. Hinter der Kuppe liegt rechter Hand das Café "Auf´m Hof", das von einer therapeutischen Wohngemeinschaft betrieben wird. Wir folgen rund 500 Meter weiter der Jeggener Straße und biegen dann rechts in "Auf der Haakheide" ein und folgen dem Straßenverlauf später rechts weiter. An der Darumer Straße biegen wir links ab und wenige Meter weiter rechts in den "Seelbachweg", bis es im Waldstück erst bergab und gleich wieder bergauf zum Schledehauser Weg geht. Dort biegen wir nach rechts ab, bis zum "Blumen zum Selberpflücken"-Beet am Bruchweg.
Am Ende der langen Bergab-Fahrt hinter einem kleinen Wäldchen biegen wir nach links in die Gerdenkampstraße. An der Belmer Straße biegen wir links ab und halten uns in der langen Linkskurve hart rechts in den Kirchbrinkweg. Bergauf erreichen wir wieder den Friedhofsweg und den Ort unseres Einstiegs in die Rundstrecke.
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