Radroute Schweizer Seen: Eine malerische Reise durch das Veloland Schweiz

Die Schweiz, liebevoll von ihren Bewohnern als Veloland bezeichnet, bietet mit ihrer beeindruckenden Vielfalt ein wahres Paradies für Radfahrer. Gemütliche, flache Routen entlang idyllischer Seen wechseln sich ab mit sanften Hügellandschaften und herausfordernden Alpenpässen mit spektakulären Ausblicken.

Die Seen-Route ist eine der neun nationalen Routen im Veloland Schweiz und trägt die Nummer 9. Sie führt vom Genfersee zum Bodensee und durchläuft dabei die Voralpen. Dabei passiert sie die Mehrzahl der großen Seen der Zentral- und Ostschweiz. Offiziell beginnt die Seen-Route in Montreux und endet in Rorschach, wobei sich Anfang und Ende mit anderen Routen des Veloland-Systems überschneiden.

Die Veloland-Routen sind in der Regel ausgezeichnet ausgeschildert, was auch für die Seen-Route gilt. Deshalb wird hier auf eine detaillierte Streckenbeschreibung verzichtet zugunsten von allgemeinen Bemerkungen zur Streckencharakteristik.

Streckencharakteristik und Höhenprofil

Das Streckenprofil der Seen-Route umfasst Steigungen im Umfang von etwa 4200 Hm. Zwar sollte man diese Zahl bei 500 km Länge nicht überbewerten, und es sind auch keine großen Anstiege dabei, dafür aber mehrere mittlere im Umfang von 100 bis 400 Hm. Etwas Kondition sollte man also schon mitbringen. Zwar lassen sich einige größere Anstiege durch Seilbahnen oder Bahnfahrten abkürzen, aber erstens beraubt man sich dadurch um schöne Landschaftseindrücke, außerdem bleiben noch immer genügend kürzere, teils steile Steigungen übrig. Komplett flach ist der Abschnitt Rapperswil-Rorschach.

Anstieg vom Genfersee ins Freiburger Mittelland

Hier beginnt der Anstieg vom Genfersee ins Freiburger Mittelland. Noch im Stadtgebiet zieht die Route an, und im Vorort Corsier kommt eine steile Rampe. Am Stadtrand überquert man die Nationalstraße und biegt kurz danach in eine kleinere Straße ein. Bis hierhin hat man schon mal 100 Hm geschafft.

Auf der erwähnten kleinen Straße geht es gemächlicher zu, die Steigung ist konstant, aber mäßig. In Moille-Saulaz macht der Weg eine Spitzkehre, und es wird anstrengender. Auf den nächsten 700 m sind es im Durchschnitt 10%, nach dem zweiten Serpentinenpaar wird es einfacher. Man quert eine Landstraße, 400 m später macht der Weg eine zweite Spitzkehre nach rechts. Jetzt kommen nochmal zwei kurze, heftige Rampen (über 15%), vor und nach einem Bauernhof. Dann hat man das Gröbste geschafft. Der Weg fällt zunächst etwas ab, dann geht es wellig weiter.

Alternativen:

  • Von Vevey aus die N12 fahren, auf der die Steigung gleichmäßiger verteilt ist.
  • Veloland empfiehlt auch die Seilbahn zum Mont-Pélerin, die einen Großteil des Anstiegs spart.
  • An der o. g. Spitzkehre in Moille-Saulnatz gehen zwei Straßen geradeaus weiter. Die rechte davon ist eine ehemalige Bahntrasse, welche direkt nach Châtel-St.-Denis führt. Diese Route hat nie mehr als fünf Prozent Steigung und ist eine gute Alternative, um den letzten Teil des Steilstücks erträglich zu machen.

Von Châtel-Saint-Denis nach Pringy

Von Châtel-Saint-Denis geht es in einem breiten Tal weiter. Es ist weitgehend flach, allenfalls leicht wellig. Die ausgeschilderte Route passiert den Bahnhof und läuft dann haarscharf an der Altstadt vorbei. Um diese zu sehen, an der Hauptstraße links.

Pringy selbst ist nicht weiter interessant, aber das benachbarte Greyerz ist eine Touristenattraktion ersten Ranges. Wenn man Greyerz sehen will, biegt man in Pringy nicht wie ausgeschildert rechts ab, sondern links. 150 m danach geht es rechts nach Greyerz hinauf, 60 Hm sind zu überwinden. Touristenautos müssen unten bleiben oder auf halber Höhe parken, als Radler wird man von der Polizei durchgelassen.

Intyamon und Pays d'Enhaut

Die Route wechselt dann auf ein kleines Sträßchen, das vorbei an Bauernhöfen den Greyerzer Berg umgeht und auf diesem Engpass in die Freiburger Alpen hineinführt. Man hat das so genannte Intyamon erreicht, den ersten von drei Abschnitten des alpinen Saanetals. Hier existiert auf der westlichen Talseite eine Landstraße mit leichter, gleichmäßiger Steigung, während die ausgeschilderte Route auf der östlichen, hügeligen Talseite verläuft. Dafür gibt es eine Kapelle und einen hübschen Dorfbrunnen in Lessoc zu bewundern.

Eine kurze, aber steile Steigung gibt es zwischen Grandvillard und dem Weiler Le Bu. Nach Montbovon geht es zwei Kilometer auf der Landstraße weiter bei leichter, aber kontinuierlicher Steigung. Man passiert einen Engpass, der die Grenze vom Freiburger Intyamon zum Waadtländer Pays d'Enhaut darstellt.

Die Topographie des Pays d'Enhaut ist etwas sonderbar; weder Schlucht noch erkennbarer Talboden, die Landschaft zwischen den Bergen zu beiden Seiten ist vielmehr ausgesprochen bucklig. Der erwähnte Weg steigt weiterhin an, mit wechselnder Steigung, aber nie steil. Nach einer Weile sieht man zur Linken aus einiger Entfernung das Grand Chalet von Rossinière.

In Les Moulins hat man die Wahl zwischen der Landstraße auf der Nordseite des Tals, die Château-d'Œx und Rougemont passiert, und einem Weg auf der Südseite über verstreut liegende Bauernhöfe (kurzer unasphaltierter Abschnitt). Hinter Rougemont passiert man einen weiteren Engpass, und erneut ist es eine Kantonsgrenze, diesmal zwischen Waadt und Bern, zugleich die Sprachgrenze. Symbolisch ist hier der "Röstigraben" durch einen Stein mit Inschrift markiert.

Veloland empfiehlt als Alternative die Bahn von Montbovon nach Château-d'Œx.

Saanenmöser und Zweisimmen

Zwischen Saanen und Zweisimmen liegt der Pass von Saanenmöser, von Saanen aus sind dies 270 Hm. Erstmal macht die Route jedoch einen Bogen entlang der Saane nach Gstaad und von dort wieder nach Norden. Am Ortsrand geht es rechts in ein Sträßchen, und hier beginnt die Steigung. Auf den ersten 500 m beträgt sie 10%, lässt dann aber nach. Man hat schöne Ausblicke in mehrere Richtungen, zurück ins Pays d'Enhaut und ins obere Saanetal.

Es kommt ein Abschnitt mit 8% auf 600 m, danach ist die Steigung gering. Am Bahnhof Saanenmöser zweigt die Route nach rechts ab und benutzt die alte Saanenmöserstraße. Diese verläuft im Gegensatz zur neuen auf der Südseite des Tals und ist ein kleines Sträßchen, das wieder viele Einzelhöfe passiert.

Alternativen:

  • Die Landstraße von Saanen nach Saanenmöser hat mehr Verkehr, aber sanftere Steigungen (unter 6%).
  • Veloland empfiehlt den Bahnverlad von Gstaad bzw. Saanenmöser nach Zweisimmen.

Die Abfahrt in den Ort Zweisimmen ist extrem steil, mehr als 15 Prozent Gefälle stehen an.

Niedersimmental und Thunersee

Der Weg von Zweisimmen nach Spiez führt durch das enge Niedersimmental. Theoretisch sollte es hier mit dem Fluss stets leicht bergab gehen, praktisch macht sich das jedoch nicht bemerkbar. Der Weg verläuft auf der rechten Talseite, teils auf Asphalt, teils auf gekiesten Wegen mit vielen kleinen und einigen mittleren Gegensteigungen.

In Zweisimmen geht es zunächst etwas umständlich durch den Ort auf die rechte Talseite, hier verläuft ein gekiester Weg noch flach an der Simme entlang. Ein Abschnitt auf der Landstraße schließt sich an. Hinter Garstatt zweigt die Route wieder von der Landstraße ab auf eine extra errichtete Holzbrücke und führt auf gekiestem Wanderweg weiter, zunächst noch flach.

Ab Boltigen bildet die Simme eine Schlucht. Die Route umgeht diese, indem sie auf der rechten Talseite ansteigt (100 Hm), meistens, aber nicht durchgehend, auf Asphalt. Bei Weissenburg wird das Tal wieder breiter, die Route aber bleibt wellig, mit vielen kleinen, aber scharfen Zwischensteigungen.

Nachdem man Wimmis durchquert hat, wurschtelt sich die Route zwischen Autobahnen und Industriegebieten hindurch.

Alternative: Im Niedersimmental die Landstraße nutzen, zumindest aber zwischen Boltigen und Weissenburg, um die Steigungen zu umgehen.

Die Route verläuft auf der Hauptstraße, die sich etwa 60 Hm über dem Niveau des Thunersees befindet. Außerorts passiert man die bewaldete Höhe "Bürg" zur Linken, dann fällt die Straße nach Faulensee ab. Ab Faulensee verläuft die Route am Seeufer, meistens begleitet von einer lärmenden Schnellstraße auf einem abgetrennten Radweg. Auf Höhe der Dörfer verschwindet die Schnellstraße jeweils in einem Tunnel, während die Radroute durch die Dörfer verläuft. Hinter Därligen verläuft ein Abschnitt auf einem Randstreifen der N11.

Brienzersee und Brünigpass

Die Seen- und Aare-Route verlaufen am Südufer des Brienzersees. Der Weg führt mit kurzen aber sehr steilen Steigungen und Abfahrten kurvenreich und zeitraubend am Hang oberhalb des Sees entlang, mündet in einen ebenso buckligen Schotterweg, der mit viel Gepäck nur mit Mühe zu fahren ist und fordert dann kurz vor einem Wasserfall zum Absteigen auf. Nach dem Wasserfall wird der Weg glücklicherweise wieder besser. Die Steigungen betragen 100 bzw. 160 Hm auf kurzer Distanz.

Eine flachere Alternative hierzu ist das Nordufer, hier sind nur einmal zu Beginn 60 Hm zu überwinden. Die Straße hier ist zwar nicht verkehrsarm, aber der überregionale Verkehr wird von der Schnellstraße geschluckt. Die Alternative hat keine Radwegweisung, man biegt ca. 1 km nach dem Zentrum von Interlaken links ab und folgt dann einfach der Straße. Die übrige Strecke bis Meiringen verläuft sehr gefällig auf ruhigen, asphaltierten Wirtschaftswegen entlang eines Bachs.

Von Meiringen aus steht der Brünigpass auf dem Programm. Die ausgeschilderte Route führt zunächst auf die Hochfläche von Hasliberg. Die ersten 2,5 km verlaufen auf Naturweg im Wald mit steilen Abschnitten, durchschnittliche Steigung 10%. Weitere 2 km bis Hohfluh bei gleicher Steigung, aber asphaltiert.

Alternative: Pass-Straße von Meiringen aus. Unter der Woche wenig Verkehr, nur auf dem letzten Kilometer verkehrsreicher. Steigung unregelmäßig, aber nie steil.

Veloland empfiehlt außerdem die Alternativen Bahnverlad (von Meiringen zur Station Brünig-Hasliberg, unmittelbar auf der Passhöhe, und die Seilbahn von Meiringen nach Hasliberg-Reuti.

Für die Abfahrt vom Brünigpass gibt es zwei Alternativen: Entweder man folgt einfach der Pass-Straße, die nach Lungern hinabführt. Unterwegs gibt es einen Aussichtspunkt mit grandiosem Blick auf den Lungerersee. Die offizielle Route führt eh nicht hier vorbei. Nach ein paar hundert Metern auf der Brünigstraße zweigt sie in einer Kurve rechts ab. Der weitere Verlauf ist teils Naturweg, teils asphaltiert, nach Veloland-Angaben mit steilen Abschnitten.

Sarnersee, Vierwaldstättersee und Luzern

Lungern mit dem See bildet eine flache, in sich abgeschlossene Talstufe der Sarner Aa. In Lungern führt die Route um das Südufer herum ans Westufer, wo man die Dundelbachfälle anschauen kann. Unten noch das Profil der Steigung in Gegenrichtung von Giswil zum Brünigpass.

Die Route verlässt Sarnen entlang der Bahnlinie und verläuft dann auf einem Kiesweg entlang des Wichelsees. Achtung: Nördlich des Wichelsees wechselt die Route laut Veloland-Angaben ans rechte Ufer der Sarner Aa, allerdings war die entsprechende Wegweisung 2009 wohl leicht zu übersehen oder nicht vorhanden.

Später quert die Route einen Flugplatz und erreicht den Alpnachsee. An dessen Westufer geht es zunächst neben der Autobahn entlang. Auf Höhe Stansstad mündet der Alpnachsee in den Vierwaldstättersee, und man tritt aus den Alpen heraus. Gleichzeitig wird die Route zum straßenbegleitenden Radweg.

In Hergiswil Routenführung auf der Hauptstraße, außerorts wieder Radweg neben der Schnellstraße. In Luzern führt die Route unmittelbar an der berühmten Kapellbrücke vorbei, wo man sich zu den Touristen aus aller Welt gesellen kann. Ansonsten überquert man bald darauf die Reussbrücke in die Altstadt.

Die Reuss bleibt auf den nächsten, flachen 15 Kilometern der Begleiter. Noch im Stadtgebiet wechselt man wieder ans linke Ufer, die Route verläuft unterhalb einer Schnellstraße entlang der Reuss. Auf Höhe Emmen trennen sich Seen-Route und Nord-Süd-Route wieder voneinander.

Weiter entlang der Reuss erreicht man einen Auenwald, der Weg geht in einen gut fahrbaren Waldweg über. Nach Verlassen des Walds weiter auf Kiesweg zwischen Autobahn und Fluss bis Gisikon. Achtung: Nach einer Stunde Regen war dieser Abschnitt eine einzige "Seenplatte". Bei Schlechtwetter unbedingt eine Alternative suchen, z.B. In Gisikon Wechsel ans rechte Ufer.

Zugersee und Ägerisee

Kurzes Stück entlang der Landstraße, dann kurze, scharfe Steigung in den Ort hinein. Von Rotkreuz zum Zugersee leicht welliges Profil. Man umrundet das Nordufer des Sees und passiert Cham. Der Reihe nach: Bei Zug ist die Routenführung etwas ungünstig; sie zweigt 1 km vor der Stadtmitte vom Seeufer ab und vollführt einen rückwärts gerichteten Bogen, macht dann einen weiteren Bogen rund um Baar. Eigentlich gibt es keinen guten Grund, tatsächlich so zu fahren. Entweder will man sich Zug anschauen, dann fährt man am Seeufer bis zur Altstadt. Nach erfolgter Besichtigung fährt man entlang der Hauptstraße nach Baar und trifft jenseits der Ortsmitte wieder auf die Route. Oder man will Zug nicht sehen, dann kann man gleich in Lorzen vom Seeufer abzweigen und sich zumindest den ersten Bogen sparen.

Ansonsten erreicht man am Ortsrand von Baar den Lorzentobel. Bis zu den Höllgrotten ist der Weg asphaltiert, dann geht er in einen Waldweg über. Laut Quäldich-Beschreibung enthält er mehrere steile Abschnitte. Auf jeden Fall erreicht man vor Neuägeri die Landstraße und fährt auf dieser bei belebtem Verkehr und steter leichter Steigung bis Unterägeri weiter. Seit Zug hat man 300 Hm zurückgelegt.

Am Südufer des Sees, kurz nach dem Denkmal, zweigt die Route halblinks vom Ufer ab, und das Schild "210 m Steigung auf 4 km" kündet von bevorstehenden Aufgaben. Gleich nach dem Schild zieht es etwas an, aber nur kurz und harmlos. Bei Schornen kommt man wieder zur Landstraße zurück, wo man eine weitere kurze Steigung von 30 Hm bewältigt und dann links in ein Sträßchen abbiegt.

Ein 500 m langes Flachstück schließt sich an, bevor man das Dorf Sattel vor sich sieht, das tatsächlich rittlings auf dem Ende einer langgezogenen Bergkuppe sitzt. Auf den nächsten 1,3 km beträgt die durchschnittliche Steigung 10%, erst ins Dorf hinein, dort links und noch ein ganzes Stück weiter. Später fällt der Weg nach Rothenturm etwas ab.

Sihlsee und Zürichsee

Bei Rothenturm ist man in einem breiten Tal angelangt, das von Hochmoor und Heidelandschaft geprägt ist. Die Route führt am linken Talrand an einigen Höfen vorbei, nicht ohne zwei, drei kurze, scharfe Anstiege einzulegen. Dann geht es auf kleiner Landstraße rasant bergab nach Biberbrugg.

Veloland empfiehlt den Bahnverlad von Sattel-Ägeri (von Schornen aus an der Landstraße) nach Rothenturm. Leicht ansteigend durchquert die Route den Ort und führt über den Klosterplatz. Bald darauf quert man den Sihlsee auf einer 1,2 km langen Brücke. Alternativ kann man den Stausee auf einer 8.5 km langen, streckenweise für den motorisierten Verkehr gesperrten Straße umfahren.

Angenehm flach geht es am Ostufer weiter, vom Nordufer nach Egg eine Abfahrt von 40 Hm. Unmittelbar nach Querung der Teufelsbrücke geht es richtig zur Sache. Es geht kräftig bergauf zum Etzelpass mit 12% Steigung auf 1 km. Zwar zeigt die Route bei zwei Drittel der Steigung nach links. Aber wenn man schon so weit oben ist, liegt es eigentlich nahe, sich gleich den Rest bis zur Passhöhe geben.

Tourenvorschläge und Etappen

Die Seen-Route kann gut in 10 Etappen gefahren werden. Hier sind einige Vorschläge:

  • 1. Tag: Anreise nach Montreux. Bummeln Sie an der Promenade und genießen Sie die atemberaubenden Ausblicke auf den Genfersee und die schneeweißen Gletscher des nahen Mont-Blanc-Massivs.
  • 2. Tag: Montreux - Gruyères Umgebung, ca. 40 - 50 km. Von Vevey mit der Zahnradbahn hoch auf den Mont-Pèlerin. Ruhige Strassen führen Sie zum Ursprung des beliebtesten Käses der Schweiz: der Greyerzer, der seinen Namen mit der Landschaft teilt. Eine rezente Sinfonie aus grüner Melancholie, Kuhglockengebimmel und Brauchtum.
  • 3. Tag: Gruyères Umgebung - Gstaad Umgebung, ca. 45 - 55 km. Postkartenland Schweiz: Käsereien, Chalets, Schneeberge, Seilbähnli, Hotelduft und Scherenschnitt. Auch abseits der Idylle sind das Pays d'Enhaut und das Saanenland eine prachtvolle Landschaft, belebt vom Dunst der Prominenz und pfiffigen Berglern.
  • 4. Tag: Gstaad Umgebung - Thunersee, ca. 50 km. Die kunstvoll verzierten Holzhäuser im Simmental gehören zu den schönsten Europas. Die Simme bleibt ein wildes Wasser, das Schlauchbootfahrer echt fordert. Und Spiez ein Wassersportparadies am heiteren Thunersee.
  • 5. Tag: Thunersee - Sarnersee, ca. 50 - 55 km. Am Morgen Schifffahrt von Spiez nach Interlaken. Am Ufer des Brienzersees mit teils kräftigen Anstiegen weiter nach Meiringen und über den Brünigpass. Sie erreichen Obwalden: ein kleiner Kanton, ein großes Tal, eine Voralpen-Landschaft mit Streusiedlungen, flachen Seen und langen Traditionen.
  • 6. Tag: Sarnersee - Luzern, ca. 35 km. Kaum erhascht man einen Zipfel des Vierwaldstättersees stellt sich der Pilatus in den Weg. Bucht um Bucht, direkt nach Luzern, Fixpunkt jedes Touristen.
  • 7. Tag: Luzern - Zug, ca. 63 km.
  • 8. Tag: Zug - Einsiedeln, ca. 45 km.
  • 9. Tag: Einsiedeln - Rapperswil, ca. 40 km.
  • 10. Tag: Rapperswil - Rorschach, ca. 65 km.
  • 11. Tag: Abreise oder Verlängerung. Nach dem Frühstück heißt es leider schon wieder Abschied nehmen.

Nützliche Informationen für Ihre Reise

Anreisemöglichkeiten und Parken

Anreise per Bahn: Konstanz ist von allen größeren Städten in Deutschland mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels in Konstanz erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt. Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter: www.bahn.de

Parkmöglichkeiten:

  • Am Starthotel je nach Hotel, stehen vereinzelt Parkplätze zur Verfügung (kostenpflichtig, Details in den Reiseunterlagen).
  • Parkhäuser (Fischmarkt, Dammgasse, Lago, Altstadt, Benediktinerplatz), Kosten ca. 25 EUR pro Tag/PKW.
  • Des Weiteren besteht die Möglichkeit das Auto auf einem eingezäunten Parkplatz auf dem Firmengelände unseres Partners für die Dauer der Radreise zu parken. Eine Reservierung und Vorab-Zahlung über Velociped ist erforderlich, zahlbar vorab. Die Kapazitäten auf dem Parkplatz sind beschränkt, daher melden Sie es bitte direkt bei Buchung bei uns an.

Beschaffenheit der Radwege und Leihräder

Sie radeln auf weitgehend ebenen und asphaltierten Radwegen, sowie auf verkehrsarmen Nebenstraßen. Auf mehreren Etappen verlaufen die Wege etwas hügelig. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass nur Kinder mit einer guten Ausdauer und einem Mindestalter von 12 Jahren die Radtouren aus eigener Kraft bewältigen können.

Verfügbare Leihräder:

  • Es stehen 27-Gang-Räder (Unisex) mit tiefem Einstieg, Kettenschaltung und Freilauf zur Verfügung.
  • 27-Gang Herrenräder mit Kettenschaltung und Freilauf können ab 1,75 m Körpergröße gebucht werden.
  • Des weiteren stehen 8-Gang unisex Elektroräder mit Freilauf.

Geben Sie einfach Ihren Wunsch bei Buchung mit an. Alle Räder sind mit Tachos, Satteltasche und Lenkertasche ausgestattet. Die Mieträder stehen auf dem Firmengelände unseres Partners in Konstanz für Sie von 09:00 - 19:00 Uhr bereit. Auf Wunsch können die Räder auch in das Starthotel gebracht werden, dann ist allerdings keine individuelle Radanpassung möglich. Die Radabgabe erfolgt im letzten Hotel oder bei unserem Partner auf dem Firmengelände.

Zahlungsmittel und Extrakosten

Zahlungsmittel in der Schweiz: Für die Schweiz empfiehlt sich der Umtausch in Franken, obwohl in Euro bezahlt werden kann. Franken können bequem per EC- oder Kreditkarte am Geldautomaten abgehoben werden. Alternativ können Sie in den meisten Restaurants und Einrichtungen direkt mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.

Extrakosten, die nicht im Reisepreis enthalten sind: Eine möglicherweise anfallende Tourismusabgabe sowie Ladegebühren für Fahrradakkus sind nicht Bestandteil des Reisepreises und daher im Hotel vor Ort zu zahlen.

Pass- und Visumerfordernisse und Reiseversicherung

Pass- und Visumerfordernisse: Für EU-Bürger sind für diese Reise keine speziellen Pass- bzw. Visumserfordernisse zu beachten.

Reiseversicherung: Im Reisepreis ist die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung bereits enthalten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen nach Erhalt Ihrer Reisebestätigung den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, um sich vor finanziellen Nachteilen bei Reiserücktritt, Reiseabbruch, Krankheit oder Unfall zu schützen.

Highlights entlang der Seen-Route

Die 500-Kilometer-Tour berührt nicht weniger als 16 große und kleine Seen auf dem Weg quer durch die gesamte Schweiz.Sie ist die Königstour für Liebhaber schöner Seen.

Es wäre ja zu schade, müsste man wegen ein paar Steigungen auf diese vielen Seen-Highlights verzichten: die grandiosen Panoramen am Thuner- und Brienzersee, die schilfbewachsenen Ufer des Zugersees oder die Felswände der Churfirsten am Walensee. Odar gar auf den würzigen Greyerzer-Käse am Lac de Gruyeres.

Die Seen-Route trägt ihren Namen zu Recht, denn insgesamt 16 Seen berührt die Route zwischen dem Start in Vevey am Genfersee und dem Ziel am Bodensee.

Organisierte Touren

Achttägige Reise von Montreux nach Zürich ab 953 Franken, www.swisstrails.ch

Radverleihstationen

Die Mieträder stehen auf dem Firmengelände unseres Partners in Konstanz für Sie von 09:00 - 19:00 Uhr bereit. Auf Wunsch können die Räder auch in das Starthotel gebracht werden, dann ist allerdings keine individuelle Radanpassung möglich. Die Radabgabe erfolgt im letzten Hotel oder bei unserem Partner auf dem Firmengelände.

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