Radtour Trier Koblenz: 5 Tage voller Erfahrungen auf dem Moselradweg

Planen Sie eine Radtour auf dem Moselradweg? Hier finden Sie wertvolle Erfahrungen und Tipps, um Ihre Tour von Trier nach Koblenz optimal zu gestalten. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Einblick in die Etappen, Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte entlang der Strecke.

Wie es zum Moselradweg kommt

Die Idee zum Moselradweg entstand aus der Kombination verschiedener Eindrücke: Erinnerungen an Nancy und Metz aus einem Frankreichurlaub und die vielen Radfahrer, die am Deutschen Eck ihre Moselradweg-Tour von Trier nach Koblenz beendeten. So entstand der Entschluss: „Der Moselradweg wird es!“

Wissenswertes über den Moselradweg

Der Moselradweg wird meistens als die Strecke von Perl bis Koblenz ausgewiesen. Die Moselquelle liegt in den Vogesen und die Mosel läuft dann über Lothringen durch das deutsche Moseltal bis nach Koblenz. Die nächstgrößere Stadt zur Quelle mit vernünftigem Bahnanschluss ist Mulhouse (Mühlhausen) im Elsass. Der Endpunkt der Strecke liegt in Koblenz, das ergibt dann insgesamt von Bahnhof zu Bahnhof knapp 600 km.

Aufgeteilt auf sieben Tage, gemischt auf Schotter und Asphaltwegen entlang des Flusses, ideal also für das Gravel Bike. Aus Bequemlichkeit werden Hotels und Pensionen entlang der Route gesucht. Wer weiß schon, wie das Wetter wird. Warme Duschen und trockene Übernachtungen haben schon was für sich.

Der Moselradweg im Überblick

Der Moselradweg teilt sich in zwei sehr unterschiedliche Teile: den französischen und den deutschen Teil.

Teil 1: La Moselle in Frankreich

In Frankreich erwartet Sie ein entspannter, gut ausgebauter Radweg entlang des Flusses und der Moselkanäle, teils menschenleer und wenig touristisch erschlossen.

Teil 2: Der deutsche Moselradweg

Die deutsche Mosel, speziell ab Trier, ist deutlich lebhafter, touristisch durchorganisiert und landschaftlich komplett anders. Mir persönlich fast ein wenig zu trubelig, was aber auch am Wetter und dem langen Wochenende liegen mag. Es hat den Charakter von “Draußen nur Kännchen”, aber mit Weinautomat am Weg.

Die Moselradweg Etappen

Die Moselradweg Etappen sollten je nach Kondition und Fitness gewählt werden. Hier ist ein Beispiel für die Aufteilung auf sieben Tage:

  • Tag 1: Mulhouse - Remiremont (89,9 km)
  • Tag 2: Remiremont - Nancy (110 km)
  • Tag 3: Nancy - Metz (74,7 km)
  • Tag 4: Metz - Palzem (82,3 km)
  • Tag 5: Palzem - Wintrich (99 km)
  • Tag 6: Wintrich - Senheim (77,2 km)
  • Tag 7: Senheim - Koblenz (72 km)

Insgesamt werden auf dem Moselradweg 605 Kilometer und 2.760 Höhenmeter geradelt.

Anreise zum Moselradweg

Reisen mit dem Rad in der Bahn in Deutschland ist immer wieder spannend. Grenzübergreifend wird das nochmal komplizierter, denn Fahrradplätze sind nicht buchbar oder erst gar nicht verfügbar. Was ist also die Alternative? Man macht das Rad zum Handgepäck und braucht dann keine Fahrradkarte oder Stellplatz.

Hierfür gibt es spezielle Transporttaschen. Die sind aus meiner Sicht die ideale Lösung. Offiziell zugelassen von der SBB und wenn man Vorder- und Hinterrad ausbaut und intelligent an den Rahmen schnürt, passt das Gesamtpaket sogar ins offizielle Gepäckfach der Deutschen Bahn. Am Zielort lässt sich die Tasche klein zusammenfalten und in einen Beutel stecken, der nicht größer als eine Trinkflasche ist. Perfekt fürs Bikepacking (und um das Zimmer sauber zu halten).

Das Fahrrad als Gepäckstück verstaut, ergibt zusammengebunden mit dem Helm ein zweites kleines Gepäckstück, das problemlos mit auf die Reise kommt. Trotz gut gefüllter Züge gibt es keine Probleme - auch nicht im TGV. Und nach rund 5 Stunden ist die Anreise aus Deutschland ins Elsass erledigt.

Da mir das Fahrrad samt Gepäck auf dem Weg ins Hotel in Mülhausen dann doch etwas zu sperrig zum Tragen ist, bastele ich schnell das Rad wieder zusammen. Für unterwegs bietet sich da ein kleiner Drehmomentschlüssel an, man will das Rad ja nicht zerstören. So rolle ich dann zum ersten Hotel, checke ein und darf das Rad dann auch (wie fast immer) mit aufs Zimmer nehmen.

Erfahrungen auf den Etappen

Tag 1: Mülhausen - Remiremont (89,9 km)

Beim Frühstück unterhalte ich mich kurz mit ein paar französischen Motorradfahrern, die auf dem Weg in den Süden sind. Sie beneiden mich etwas um meine nördliche Richtung, da Richtung Mittelmeer heftige Gewitter vorhergesagt sind. Gesättigt, alle Taschen aufgesattelt und mit einer Extra-Banane im Trikot geht es durch die Innenstadt. Noch ist der Himmel blau und die Beine sind munter. Es rollt sich auf Fahrradstreifen und ausgewiesenen Radwegen entspannt aus der Stadt. Sonntags morgens sind die Gehsteige eh noch hochgeklappt.

Unterwegs komme ich an der „Sammlung Schlumpf“ vorbei, die hat aber nichts mit Vater Abraham und Gargamel zu tun, sondern ist ein Museum mit historischen Fahrzeugen. Leider öffnet das Museum erst um 10:00 Uhr und da ja noch einige Kilo- und Höhenmeter erledigt werden wollen, fahre ich wehmütig an der Ausstellung vorbei.

Es geht ruhig zu am heutigen Sonntag. Ich finde schnell einen runden Tritt und rolle über eine alte Bahntrasse Richtung Vogesen, die schnell vor mir größer werden. In Cernay wundere ich mich über Fotografen mit großen Teleskopen. Das kommt mir bekannt vor, sowas gab es doch auch schon am Hanse-Radweg. Und richtig: Cernay ist das ‘Storchendorf’. Auf den Masten finden sich dutzende brütende Storchenpaare. Da die Störche nicht nur klappern, sondern auch jede Menge Guano produzieren, fahre ich schnell weiter und folge der ‘Voie Verte’ entlang der Thur tiefer ins Tal. Es geht durch schöne Dörfer mit Fachwerkhäusern und entlang von Zeitzeugen der Weltkriege.

In Vieux-Thann ist es Zeit für ein zweites Frühstück und mit einem Espresso und einem Eclair im Bauch geht es gestärkt weiter. In Fellering biegt meine Route dann rechts ab und nach ein paar finalen Kilometern auf der stillgelegten Strecke beginnt der Aufstieg zum Col de Bussang. (Tipp: Hier gäbe es auch eine Bahnstation, der Weg aus Mülhausen ist aber schön und es gibt dort deutlich mehr Unterkünfte).

Leider gibt es auf dem Pass keine Möglichkeit, die Hauptstraße zu umgehen, daher bin ich froh, früh und am Sonntag unterwegs zu sein. Dadurch ist kaum Verkehr und vor allem sind keine LKWs unterwegs. Kurz nach dem Pass geht es rechts ab und nach wenigen Metern habe ich den ersten Fixpunkt meiner Reise erreicht: die Moselquelle. Etwas lustlos tropft es aus dem Berg, war ja auch warm in den letzten Tagen. Da wird hoffentlich noch etwas mehr Wasser zusammenlaufen bis Koblenz.

Ab jetzt geht es nur noch bergab mit mir. Und zwar sprichwörtlich. In flotter Fahrt und jetzt doch bei ein paar Regentropfen geht es auf der ehemaligen Bahnstrecke mit leichtem Gefälle die nächsten Kilometer entspannt voran. Der Radweg ist anscheinend so beliebt, dass es sogar einen Kreisverkehr an einer der Kreuzungen gibt. Während ich mich wundere, was das soll, biegt eine 10 köpfige Rennradgruppe ein und dank Kreisverkehr muss keiner wirklich abbremsen.

Ein kleiner Tip für unterwegs: Leere Trinkflaschen kann man in Frankreich an einem der zahlreichen Wohnmobil Plätze auffüllen.

Unterwegs bewundere ich noch ein liebevoll hergerichtetes Bahnhäuschen in Hielle und nach fast 90 Kilometern bin ich in Remiremont am ersten Tagesziel angekommen. Die Hitze ist groß, das Bier kühl, das Hotel sehr entspannt und nach einem Abendessen in der Stadt, ist es auch Zeit für’s Bett. Morgen steht ja die längste Etappe auf dem Plan.

Sehenswertes auf der Moselradweg-Etappe 1: Mulhouse - Cernay - Vieux-Thann - Thann - Fellering - Moselquelle - Hielle - Remiremont

Tag 2: Remiremont - Nancy (110 km)

Ein ausgiebiges Frühstück mit Kaffee, Früchten und Baguette, alles zusammengepackt und gegen 9:00 Uhr schwinge ich mich aufs Rad. Die ersten Kilometer brauchen meine Beine noch zum Wachwerden. Das Tal der Mosel ist hier deutlich breiter und erinnert mich teilweise an meine Heimat an Donau und Altmühl. Jetzt bin ich schon offiziell auf dem Moselradweg unterwegs und folge dem GPS und den Schildern, vorbei an kleinen Dörfern auf ruhigen Seitenstraßen. Nur selten sieht man Fahrradfahrer, Autos oder Jogger.

Immer wieder gibt es traumhafte Blicke auf die langsam grösser werdende Mosel. In Épinal ist es dann Zeit für einen Zwischenstopp. Leider ist das Büro (‚Bureau‘, wie eines der Cafés heißt) noch geschlossen, also eines der anderen Bistros am Markt aussuchen und Flüssigkeit nachfüllen.

Nach Épinal kommt es zu einer weiteren Änderung. Ab jetzt folgt der Moselradweg weniger dem natürlichen Flusslauf, sondern orientiert sich am begleitenden Kanal und den gut ausgebauten Treidelpfaden. Ähnlich wie am Canal du Midi geht es über Kanalbrücken von Schleuse zu Schleuse.

Recht schnell ist die Hälfte des heutigen Weges hinter mir und ich finde die ersten Schilder mit Kilometerangaben zu meinem Ziel in Nancy. Unterwegs besorge ich mir in Charmes in einer kleinen Bäckerei ein Baguette für eine Rast, da an der französischen Mosel wie am Canal du Midi nicht mit einer touristischen Infrastruktur zu rechnen ist. So gewappnet nutze ich eine der Bänke an den Schleusen für meine Mittagspause.

Kurz vor Schluss biegt der Moselradweg nach rechts ab und verlässt die Mosel. Entlang des Verbindungskanals zur Meurthe komme ich schließlich nach Nancy und bin wie jedes Mal begeistert von der Stadt und ihren beeindruckenden Plätzen. Da wir bei unserem letzten Nancy-Besuch eine gute Bar gefunden hatten, muss ich nicht lange suchen, um etwas Kaltes zum Trinken zu finden.

Danach geht es Richtung Hotel, einchecken, auspacken, Radklamotten durchspülen und trocknen. Da die 110 km heute doch etwas lang und warm waren, beschließe ich, nicht mehr lange zu suchen und gehe zu einem Vietnamesischen Imbiss um die Ecke.

Sehenswertes auf der Moselradweg-Etappe 2: Saint Étienne lès Remiremont - Épinal - Châtel-sur-Moselle - Nancy

Tag 3: Nancy - Metz (74,7 km)

Auch Tag 3 des Moselradwegs beginnt wieder mit strahlend blauem Himmel und glatt gebügelten und absolut leeren Radwegen. Schnell ist die Stadt hinter mir und nach 15 km mündet die Meurthe in die Mosel und ich bin wieder ‘auf der richtigen Spur’.

Kurz danach wechsle ich in Custine die Flussseite und da es am Kreisverkehr eine Bäckerei und ein Café gibt, genehmige ich mir einen Espresso und ein Baguette. Vor dem Laden komme ich mit einem französischen Paar ins Gespräch, die eine noch größere Runde in entgegengesetzter Richtung unternehmen. Rhein, Saar, Mosel und zurück nach Straßburg. Wir sind uns einig, dass es bei der Verpflegung noch ‚Lücken‘ gibt und dass es in Deutschland deutlich einfacher ist, etwas zu essen zu finden.

Wieder auf dem Rad, geht es durch das ein oder andere Dorf bis nach Pont-à-Mousson. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für eine Mittagspause. Da aber gerade alle Gehsteige in der Hitze hochgeklappt sind, habe ich keine Chance. Also verlege ich die Pause an den Fluss.

Nachdem der erste Tag von Schauplätzen des Ersten Weltkriegs geprägt war, sind es jetzt die Relikte des Zweiten, die den Wegesrand prägen. Metz war von 1871 bis 1918 deutsch und wurde dann französisch. Mit dem Überfall auf Frankreich wurde das sofort ‘korrigiert’ und die Gegend um Metz wieder ‘eingemeindet’. Novéant-sur-Moselle wurde als Neuburg in Lothringen und dann Neuburg an der Mosel, Grenzstadt und auch Ort eines Nazi-Verbrechens.

Wieder nur wenige Kilometer weiter entdecke ich in Corny-sur-Moselle eine Gedenkstätte an einen missglückten Versuch der Amerikaner, von Dornot einen Brückenkopf über die Mosel zu bilden. Nach drei Tagen und 945 Gefallenen musste der Versuch abgebrochen werden.

Kurz danach komme ich an einen Ort, den ich so hier nicht erwartet hätte. Mitten in einem winzigen Dorf, stehen riesige Reste eines Römischen Aquädukt. Mit diesem Bauwerk wurde Metz mit Frischwasser versorgt. Faszinierend, dass das nach knapp 2000 Jahren noch steht.

Kurz vor Metz komme ich noch an der 300-km-Marke der Mosel vorbei. Hälfte geschafft und auch die Beine haben ihren zwischenzeitlichen Protest aufgegeben und treten munter vorwärts. In Metz findet sich ein ruhiges Plätzchen zur Flüssigkeitsversorgung und Nahrungsaufnahme. Das Rad darf auch hier aufs Zimmer und trotz einer gewissen Hitze im Zimmer lässt es sich gut schlafen.

Sehenswertes auf der Moselradweg-Etappe 3: Pont-à-Mousson - Novéant-sur-Moselle - Corny-sur-Moselle - Jouy-aux-Arches - Metz

Tag 4: Metz - Palzem (82,3 km)

Heute geht es von Metz über die letzten französischen Kilometer der Mosel ins Saarland. Nach dem Frühstück verabschiede ich mich von der Kathedrale in Metz und kehre zurück an den Fluss. Bei sengender Sonne geht es flach durch das weite Tal vorwärts.

Zwischen Nancy und Luxemburg läuft der Moselradweg auf dem Véloroute Charles le Téméraire (auf deutsch: Karl der Kühne, der im 15. Jahrhundert Herzog von Burgund und den Niederlanden war). In Thionville findet sich eine offene Bäckerei für ein zweites Frühstück. Der Rest des Weges rollt ereignislos entlang des weiten Moseltals. Unterbrochen werden die folgenden Kilometer nur durch den Anblick des Atomkraftwerks Cattenom und einem weiteren Überbleibsel des Zweiten Weltkrieges, eine der Behelfsbrücken, mit denen die Alliierten Truppen die Mosel überquerten.

Vor mir verengt sich das Moseltal und damit erreiche ich auch in Schengen das Französisch-Deutsch-Luxemburgische Dreiländereck und kurz danach Palzem.

Wichtige Informationen zur Radtour Trier-Koblenz

Einige wichtige Informationen zur Radtour Trier-Koblenz in Kürze:

Wie lange dauert eine Radreise auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz?

Auf der Strecke von Trier nach Koblenz gibt es eine 9-Tage-, eine 7-Tage- und eine 5-Tage-Tour sowie drei verschiedene 6-Tage-Varianten (klassisch, Deluxe und Winzerhoftour) an. Alle Reisen beinhalten eine Übernachtung in Trier zu Beginn und eine Übernachtung in Koblenz am Ende.

Wie viel Kilometer ist der Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz lang?

Von Trier nach Koblenz sind es mit dem Fahrrad ca. 200 Kilometer.

Wie lang sind die Etappen auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz?

Die Länge der täglichen Etappen hängt von der gewählten Reiselänge ab. Bei der 9-Tage-Variante werden pro Tag 20-35 km zurückgelegt, bei der 7-Tage-Variante 35-50 km, bei den 6-Tage-Varianten sind es 30-65 km und bei der 5-Tage-Variante 40-55 km.

Gibt es auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz viele Steigungen?

Wie alle Fluss-Radwege ist der Mosel-Radweg sehr einfach zu fahren, da so gut wie keine Steigungen zu bewältigen sind. Er eignet sich also perfekt als Einsteiger-Radreise.

Kann ich auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz mit meinem eigenen Fahrrad / Elektrorad fahren?

Natürlich können Sie für die Radreisen auf dem Mosel-Radweg gerne Ihr eigenes Fahrrad oder Elektrorad nutzen - sofern es Ihnen nicht zu umständlich ist, dieses mitzubringen.

Ist der Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz mit einem normalen Fahrrad zu schaffen?

Die Reisen auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz können, nachdem die Strecke keine nennenswerten Steigungen aufweist, auch von ungeübteren Radfahrern gut mit einem normalen Fahrrad bewältigt werden.

Kann ich auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz ein Fahrrad oder E-Bike ausleihen?

Falls Sie Ihr eigenes Rad lieber zu Hause lassen möchten, bieten wir Ihnen für die Reisen von Trier nach Koblenz selbstverständlich gerne Leihräder an. Hierbei können Sie sich zwischen Tourenrädern mit 7 oder 21 Gängen, sportlichen Premiumfahrrädern mit 27 Gängen sowie einer höherwertigen Ausstattung und Elektrorädern entscheiden. Ein Tourenrad kostet bei allen Varianten 99.- €, ein Premiumfahrrad - je nach gebuchter Variante - 159.- oder 169.- € und ein Elektrorad, in Abhängigkeit von der Reiselänge, 249.- bis 269.- €.

Was kostet eine Radreise auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz?

In der Kategorie B bewegt sich der Reisegrundpreis pro Person im Doppelzimmer je nach Variante zwischen 569.- und 919.- €, in der Kategorie A sind es 649.- bis 1049.- €. Der Saisonzuschlag liegt, je nach gewähltem Anreisedatum, zwischen 80.- und 130.- €. Für ein Einzelzimmer betragen die Zusatzkosten 174.- bis 299.- € in der Kategorie B und 229.- bis 339.- € in der Kategorie A. Wenn Sie höherwertige Unterkünfte bevorzugen und die 6-tägige Deluxe-Variante buchen möchten, müssen Sie als Reisegrundpreis pro Person im Doppelzimmer 999.- € und 80.- bis 130.- € Saisonzuschlag einplanen. Die zusätzlichen Kosten für ein Einzelzimmer liegen in dieser Kategorie bei 419.- €. Die 6-Tage-Variante „Winzerhoftour“, bei der überwiegend Weinhotels / Weingüter gebucht werden, kostet in der Saison 1 pro Person im Doppelzimmer 699.- €. Dazu kommen dann noch 80.- bis 130.- € Saisonzuschlag und ggf. ein Einzelzimmer-Zuschlag in Höhe von 269.- €.

Welches ist die beste Jahreszeit für eine Radreise auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz?

Generell sind Radreisen im Moseltal, das zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählt, von Anfang April bis Mitte Oktober möglich. Als beste Reisezeit würden wir jedoch die Monate Mai, Juni und September ansehen, da die Temperaturen in diesen Zeiträumen noch nicht so hoch wie in den Sommermonaten Juli / August, aber schon deutlich höher als im meist noch kühlen April sind. Der September kann zudem mit einem weiteren Highlight punkten, denn er verleiht den Weinbergen ihre Herbstfärbung und lässt sie in zahlreichen Schattierungen zwischen Gold und Rot erstrahlen. Diesbezüglich könnte der Oktober zwar mithalten, allerdings schwindet die Tageslänge hier zusehends, sodass durch die relativ früh einsetzende Dunkelheit ein gewisser Zeitdruck für die täglichen Radtouren besteht.

Was sind die besonderen Sehenswürdigkeiten auf dem Mosel-Radweg zwischen Trier und Koblenz?

  • das auf die Römer zurückgehende, als älteste Stadt Deutschlands geltende Trier mit seiner faszinierenden Geschichte
  • der sich zu Füßen unzähliger Weinberge dahinschlängelnde Flusslauf der Mosel
  • schmucke, von Fachwerkhäusern geprägte Winzerorte
  • zahlreiche Winzerstuben und Weingüter, die zu einer Verkostung der fruchtigen Moselweine einladen
  • die vielfältige Pfälzer Küche
  • die geschichtsträchtige Burg Eltz
  • die Mündung der Mosel am Deutschen Eck in Koblenz

Wo kann ich mein Auto für die Dauer der Radreise auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz parken?

Die meisten Radreisegäste, die mit dem Auto nach Trier anreisen, stellen ihr Fahrzeug für die Dauer der Reise beim jeweiligen Starthotel ab. Die hierfür anfallenden Kosten sind von Unterkunft zu Unterkunft verschieden, bewegen sich aber meist zwischen 10.- und 15.- € pro Tag. Detaillierte Informationen zu Parkmöglichkeiten während der Reise sind in den Reiseunterlagen enthalten, die Sie ca. 3-4 Wochen vor Anreise zugeschickt bekommen.

Gibt es bei den Reisen auf dem Mosel-Radweg von Trier nach Koblenz am Ende der Reise einen Rücktransfer?

Auf Wunsch bringen wir Sie nach Ihrer Radreise gerne per Radbus zurück nach Trier. Der Rücktransfer ist täglich möglich und startet wahlweise vormittags (um 09:00 Uhr) oder nachmittags (um 16:00 Uhr) direkt beim Hotel in Koblenz. Am besten reservieren Sie den Rücktransfer direkt bei der Anmeldung zur Reise.

Kann ich auf dem Rücktransfer auch mein eigenes Fahrrad oder E-Bike mitnehmen?

Selbstverständlich transportieren wir auch Ihr eigenes Fahrrad oder E-Bike zusammen mit Ihnen zurück nach Trier. Die hierfür anfallenden Zusatzkosten betragen 39.- € pro Rad.

Feedback von Reisenden

Hier sind einige Feedbacks von Reisenden, die die Mosel-Radtour bereits unternommen haben:

  • "Unsere Reise entlang der Mosel ist zu Ende. Ich möchte Ihnen ein Kompliment für die hervorragende, reibungslose Organisation und den günstigen Preis machen. Wir hatten eine fantastische Woche."
  • "Wir sind wieder zu Hause und hatten einen fantastischen Urlaub. Wir sollten sechs Tage lang täglich 35 km von Trier nach Koblenz radeln. Wir haben es geschafft und am sechsten Tag das Ende der Mosel (die Verbindung zum Rhein) erreicht. Alles war außergewöhnlich gut organisiert."
  • "Wir haben einen wunderschönen Radurlaub entlang der Mosel genossen. Wir hatten tolles Wetter, nette andere Reisende kennengelernt, natürlich Moselweine getrunken und gut gegessen."

Anforderungen und Landkarte

Großteils verläuft der Moselradweg auf befestigten und asphaltierten Straßen und Radwegen. Dabei sind nur einige wenige kurze Passagen die etwas mehr Verkehr aufweisen. Der Moselradweg ist durchgehend und ausgezeichnet beschildert. Eine insgesamt sehr einfache Radreise die auch ideal für Familien mit Kindern geeignet ist und keine entsprechende Kondition verlangt.

Moselradweg Etappenübersicht
TagEtappeDistanz
1Mulhouse - Remiremont89,9 km
2Remiremont - Nancy110 km
3Nancy - Metz74,7 km
4Metz - Palzem82,3 km
5Palzem - Wintrich99 km
6Wintrich - Senheim77,2 km
7Senheim - Koblenz72 km

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