Radtour rund um Bamberg: Entdecken Sie das fränkische Paradies

Radeln Sie durch das grüne Herz Frankens und entdecken Sie die Region rund um Bamberg mit dem Fahrrad. Ob durch die Altstadt, entlang der Regnitz oder hinaus ins Grüne - Radfahren in Bamberg verbindet Kultur, Natur und Bewegung.

Die Schönheit der Natur als Wegbegleiter

Naturschönheiten sind Ihre ständigen Begleiter: weite Auenlandschaften, Flussparadiese und leuchtende Rapsfelder wechseln sich ab mit schattenspendenden Wäldern und malerischen Weinbergen. Auf Ihrer Biketour begegnen Ihnen besondere Landschaftspfleger: große Auerochsen und Wasserbüffel, die durch das Grasen auf natürlichem Wege zum Erhalt dieses schönen Biotops beitragen. Auch Weißstörche, die durch den Aurachgrund stolzieren, und seltene Schmetterlinge, die durch die gesunde Luft flattern, können Sie beobachten.

Das Aurachtal: Ein Erlebnis für Radfahrer

Das Aurachtal ist ein Erlebnis - zu Fuß und mit dem Rad. 17 km voller Naturimpressionen erwarten Sie entlang der Aurach. Und Sie sind als Gast im Hotel Altes Kurhaus schon mittendrin.

Routen und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeit folgt auf Baudenkmal. Entdecken Sie die schönsten Seiten der Region bequem auf zwei Rädern. Wer mehr Zeit mitbringt, erkundet die Umgebung auf den überregionalen Radwegen wie dem Regnitz-Radweg oder dem Main-Radweg. Gesellige Erlebnisse bieten die geführten Touren mit spannenden Einblicken in Stadt und Land.

Eine Übersicht aller Routen im Bamberger Land finden Sie auf einer interaktiven Radkarte - ideal für die schnelle Tourenplanung.

Tourvorschlag: Memmelsdorf - Litzendorf - Geisfeld - Roßdorf - Bamberg - Memmelsdorf

Startpunkt der Tour ist der neue Parkplatz in Memmelsdorf hinter der Seehofhalle, gegenüber von Schloss Seehof. Von hier geht es links auf den Skulpturenweg „Figur im Focus“ Richtung Pödeldorf. Innerhalb von drei Wochen entstanden hier 2009 steinbildhauerische Kunstwerke entlang des Radwegs. Das Symposium „Figur im Focus“ sollte die Gegenständlichkeit der Figur zum Ausdruck bringen und zeigen, wie Künstler mit unterschiedlicher stilistischer Ausprägung das Thema Stein bearbeiten. Nach etwa 4 km erreicht man Pödeldorf.

Von hier aus geht es über die Hollfelder Straße, Frankenstraße nach Naisa und dann weiter nach Litzendorf über die Naisaer Straße und den Tanzwiesenweg. Hier wird sich ab Herbst 2024 eine Freizeitanlage u.a. mit Kneippbecken und neu gestaltetem Spiel- und Sportplatz befinden. Wir biegen danach rechts ab in die Geisfelder Straße. Nach etwa 2 km Richtung Geisfeld auf dem Radweg erreichen wir die Frühkeltischen Hügelgräber auf der linken Seite. Dieser keltische Friedhof ist der schönste seiner Art in Oberfranken. Anhand von sechs rekonstruierten Grabhügeln bekommt man eine bildliche Vorstellung, wie die Kelten Ihre Toten begraben haben.

Ein paar Meter weiter auf dem Radweg, befindet sich etwas abseits des Radweges auf der rechten Seite die Quelle, die der ehemalige Geisfelder Pfarrer Ultsch 1936 fassen ließ. Heute befindet sich an dieser Stelle wieder eine natürliche Quelle. Der hier anstehende eisenhaltige Doggersandstein gibt dem Wasser seine rotbraune Farbe.

Weiter geht es entlang des Radweges, vorbei an der kleinen Magdalenenkapelle nach Geisfeld. Hier laden der Landgasthof Büttel und die Brauerei Griess zum Rasten ein. Danach radeln wir weiter über „Zum Steinich“ Richtung Roßdorf a.F. zum Griess-Keller. Der in stufenform angelegte Keller mit schönem Blick ins Naturschutzgebiet und übers Tal zählt zu den schönsten Kellern der Region.

In Roßdorf biegt man links ab und folgt der Straße nach Wernsdorf. Hier befindet sich das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss Wernsdorf, dass den romantischen Rahmen für Konzerte der Capella Antiqua Bambergensis bildet. Es kann nur zu Konzerten oder mit Voranmeldung im Inneren besichtigt werden. Der Amlingstadter Straße entlang kommen wir vorbei am Gasthof Schiller, der mit seinem schönen Biergarten unter Kastanienbäumen zur Einkehr einlädt, bevor es weiter nach Amlingstadt geht.

Hier befindet sich die Pfarrkirche St. Ägidius, die auf eine Gründung Karls des Großen (814) zurückgeht; der jetzige Bau wurde um 1430 errichtet. Im 30-jährigen Krieg wurde die Kirche 1631 von den Schweden bis auf die Mauern abgebrannt und 1640 wieder aufgebaut. Sie ist eine der ältesten Kirchen im Landkreis Bamberg. Danach fahren wir über die Amelungenstraße. Kurz vor dem Ortsende-Schild biegen wir links in „Zum Lehengarten“ und nach ca. 50 m gleich wieder rechts in den Flurweg Richtung Strullendorf.

Nach ca. 4 km biegen wir links in die Hauptsmoorstraße ab und folgen dieser, vorbei am Abenteuerspielplatz und Minigolfanlage, bis zur Kreuzung. Hier überqueren wir die Bamberger Straße. Nun radeln wir weiter über Nordring und Siemensstraße Richtung Main-Donau-Kanal und überqueren diesen. Danach fahren wir weiter Richtung Sandgrasheide und Fähre Pettstadt, mit der wir die Regnitz überqueren.

Die alte Gierfähre über die Regnitz quert den Flusslauf zwischen Strullendorf und Pettstadt. Sie setzt Fußgänger, Fahrräder, Kinderwägen, Motorräder und sogar Traktoren über den Fluss. Auf der anderen Uferseite fahren wir weiter Richtung Pettstadt. Nach etwa 1,5 km biegen wir rechts in die Schulstrasse und folgt dieser. Danach geht es weiter über die neue Fahrrad-Brücke über die Raue Ebrach zum Pettstadt Keller, wo man neue Kräfte tanken kann.

Nun folgen wir dem Radweg entlang der Regnitz nach Bug. Von hier aus geht es weiter durch den Stadtpark Hain, vorbei am Botanischen Garten, entlang des Wegmannufers, am rechten Regnitzarm, danach unter dem Münchner Ring hindurch. Wir radeln ein Stück entlang des Heinrichsdammes und des linken Regnitzarmes, vorbei am Druidentempel und dem Denkmal König Ludwig II. Am Bootshaus kann man direkt am Wasser sitzen und ein kühles Getränk an heißen Tagen genießen.

Danach geht es weiter über die Walkmühle zur Don Bosco Fähre, wo wir wieder den Fluss ein weiteres Mal mit einer Fähre queren. Diese Fährverbindung ersetzt eine Fußgängerbrücke, die bis im Jahre 1960 eine Verbindung der Inselstadt mit dem Berggebiet ermöglichte und aus ästhetischer und städtebaulicher Sicht eine bessere Lösung darstellt als der Bau einer neuen Fußgängerbrücke.

Danach radeln wir weiter über „Alter Graben“, „Oberer Stephansberg“, „Unterer Stephansberg“, Judenstraße, Balthasargäßchen und „Schranne“ über die Bischofsmühlbrücke zur Tourist-Information am Rosengarten Geyerswörth, der zum Verweilen einlädt. Anschließend geht es ein Stück zurück Richtung Bischofsmühlbrücke, biegen aber vor der Brücke rechts in die „Untere Mühlbrücke“ und überqueren die Regnitz ein weiteres Mal. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf das „Alte Rathaus“ von Bamberg.

Danach machen wir einen kleiner „Schlenker“ rechts durch das „Alte Rathaus“ in der Regnitz über die „Obere Brücke“, Obstmarkt und zurück über die „Untere Brücke“, vorbei an der Statue der Kaiserin Kunigunde und herrlichem Blick auf „Klein-Venedig“. Danach fahren wir über Dominikanerstraße und „Obere Sandstraße“ und biegen kurz nach der Kirche St. Elisabeth in die Elisabethenstraße in den „Leinritt“. Diesem folgen wir entlang der Regnitz und überqueren diese auf der Markusbrücke.

Nun geht es weiter vorbei am Markusplatz, auf der „Inneren Löwenstraße“ wieder einmal über die Regnitz, links in die Siechenstraße und biegen auf Höhe der Kirche St. Otto rechts auf die Memmelsdorfer Straße ab. Wir radeln ab hier entlang des Radweges anfangs neben der Memmelsdorfer Straße, danach neben der St2190 für etwa 5,5 km vorbei an Schloss Seehof und erreichen dann wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz in Memmelsdorf.

Schloss Seehof: Ein barockes Juwel

Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Der Großteil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt. Für Besucher sind neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe im Rahmen einer stündlichen Führung zugänglich, darunter der "Weiße Saal" mit dem virtuosen Deckengemälde von Giuseppe Appiani.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

  • Skulpturenweg „Figur im Focus“
  • Freizeitanlage Tanzwiesen Litzendorf
  • Frühkeltische Hügelgräber
  • Pfarrer - Ultsch - Brunnen
  • Schloss Wernsdorf
  • Pfarrkirche St. Ägidius, Amlingstadt
  • Abenteuerspielplatz und Minigolfanlage an der Hauptsmoorhalle, Strullendorf
  • Fähre Pettstadt
  • Hainpark Bamberg
  • Don Bosco Fähre
  • Rosengarten Geyerswörth
  • Altes Rathaus, Bamberg
  • „Klein-Venedig“ von Bamberg
  • Obere Sandstraße Bamberg
  • Schloss Seehof, Memmelsdorf

Parkmöglichkeiten

Memmelsdorf, BA 5 Richtung Pödeldorf, Parkplatz zwischen Seehofhalle und Schloss Seehof.

Zusätzliche Informationen

Bamberg hat einen der größten und weitgehend unversehrt erhaltenen, historischen Stadtkerne in Deutschland und ist seit 1993 in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO eingetragen. Die Kernstadt besitzt über 1.200 Baudenkmäler. Sie sollten also etwas Zeit mitbringen oder die Tour mit einem längeren Bamberg-Besuch verbinden.

Tipps für Radfahrer

  • Fahrradverleihstationen, Werkstätten sowie E-Bike-Ladestationen (24/7) stehen zur Verfügung.
  • Für selbst mitgebrachte Fahrräder steht eine Fahrradgarage zur Verfügung.
  • Eine Fahrradreparaturstation finden Sie an der Auffahrt zum Eingang.

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