Radtour rund um den Nürburgring

Nürburg, ein kleiner Ort in der Region Ahrweiler in Deutschland, ist nicht nur bekannt für seine berühmte Rennstrecke Nürburgring, sondern bietet auch wunderschöne Möglichkeiten zum Radfahren. Von 2 auf 4 Räder: Entdecke die malerische Eifellandschaft mit deinem E-Bike und erreiche den legendären Nürburgring. Genieße die Freiheit auf den Radwegen und spüre die Energie der Rennstrecke.

Die Vielfalt der Radwege rund um den Nürburgring

Die Gegend um Nürburg besticht durch ihre vielfältige Landschaft. Von sanften Hügeln über malerische Weinberge bis hin zu dichten Wäldern gibt es hier alles, was das Radfahrer-Herz begehrt. Die Straßen sind gut ausgebaut und bieten eine angenehme Streckenführung für alle Arten von Radtouren.

Besonders empfehlenswert sind die zahlreichen Radtouren rund um den Nürburgring. Hier kann man auf den Spuren der Motorsportlegenden radeln und gleichzeitig die herrliche Natur genießen. Entlang des Rings gibt es verschiedene markierte Fahrradwege, die sowohl für Anfänger als auch erfahrene Radler geeignet sind.

Beliebte Radrouten

  • Ahr-Radweg: Eine beliebte Route führt entlang des Flusses Ahr, der sich malerisch durch das Ahrtal schlängelt. Hier können Sie gemütlich am Ufer entlangradeln und dabei atemberaubende Ausblicke auf die steilen Weinberge genießen. Die Ahr gilt als eines der schönsten Flusstäler Deutschlands und ist definitiv einen Besuch wert.
  • Eifel-Ardennen-Radweg: Eifel-Ardennen-Radweg: St. Von St. Vith (Belgien) bis zum Nürburgring verbindet der Radweg die belgischen Ardennen mit der Eifel. St. Dieser Fernradweg erstreckt sich über 200 Kilometer und verbindet die Eifel mit den Ardennen. Hier können Sie durch idyllische Dörfer, vorbei an historischen Burgen und durch dichte Wälder radeln.
  • Vulkan-Rad-Route Eifel: Die Motorengeräusche des Nürburgringes sind Begleiter dieser sportlichen Etappe auf der Vulkan-Rad-Route Eifel bis in die Stadt Adenau. Ein kleiner Eindruck dieser „heißen“ Vergangenheit kann auf der Schnuppertour der Vulkan-Rad-Route Eifel erfahren werden. Die erste Etappe der Vulkan-Rad-Route Eifel verläuft von Dümpelfeld im Ahrtal über Nürburg bis nach Ulmen. Diese Strecke mit einigen steilen Anstiegen ist besonders für sportlich ambitionierte Radler geeignet.

Radtour entlang der Nordschleife

Die Tour führt entlang der Nordschleife, zunächst das Bergwerk hoch bis zum Streckenabschnitt Hohe Acht. Stetig an der Rennstrecke und den beliebten Zuschauerpunkten Brünnchen und Pflanzgarten vorbei, führt die Strecke im weiteren Verlauf durch den Höhenort Nürburg. Ab Nürburg geht es rasant bergab durch die Hatzenbach, vorbei am Schwedenkreuz und entlang der Fuchsröhre bis zum Adenauer Forst. Im beschaulichen historischen Städtchen Adenau bieten zahlreiche Cafés und Restaurants Möglichkeiten zu einem gemütlichen Ausklang der Tour.

Mountainbike-Touren am Nürburgring

Auch als Mountainbiker sind Sie bestens in Nürburg aufgehoben. Ein neu ausgeschildertes Mountainbike-Wegenetz incl. der Mountainbike-Route, die sich durch die „Grüne Hölle" traut. Herrliche 26 Kilometer weit. Vielfältig und anspruchsvoll.

Immer wieder taucht die Rennstrecke auf. Bereits auf den ersten Kilometern ausreichend Gelegenheit dazu. Auf den letzten Kilometern voll auf seine Kosten.

Tourenfahren auf der Nürburgring-Nordschleife

Fahrspaß ohne tickende Uhr auf der einmaligen Nürburgring-Nordschleife, das sind die Reize des Tourenfahrens. Die Nürburgring-Nordschleife ist ein Genuss: für Rennradfahrer, Trekking-Radler, E-Biker und sogar mit dem Mountainbike.

Ab 2019 gibt es das Tourenfahren in zwei Varianten: Am Samstag für gemütliche Rad-Touristen und E-Biker, am Sonntag für die sportiveren Zeitgenossen, die mit der Fahrsituation im laufenden 24h-Rennen zurechtkommen. Für alle, die ohne Rennbetrieb locker ihre Runden drehen wollen, haben wir diese Disziplin am Samstag ins Programm genommen. Die Teilnehmer können sich von Lust und Laune treiben lassen. Wie lange man auf der Nordschleife unterwegs ist, bleibt jedem nahezu selbst überlassen. Auch die Anzahl der gefahrenen Runden ist völlig nebensächlich. Um 11:00 Uhr muss allerdings gemäß Zeitplan die letzte in Angriff genommen werden. Die Schleife durchs Fahrerlager wird grundsätzlich ausgelassen. Die Einfahrt auf die Strecke erfolgt aus dem Fahrerlager durch Box 22, dann links in die Boxengasse einbiegen und zum Kontrollpunkt am Übergang zwischen GP-Strecke und Nordschleife fahren (siehe Lageplan) Ausfahrt von der Strecke erfolgt über das Eisentor an Tribüne (T) 13 an Posten 12 (siehe Lageplan roter Punkt), da auf der GP-Strecke die Startaufstellung der Rad am Ring-Rennen stattfindet.

Wir haben der altbekannten Disziplin Tourenfahren das Attribut „sportiv“ verliehen. Erstens, weil wir sicherstellen wollen, dass die Teilnehmer, die gleichzeitig mit denen des 24h-Rennens auf der Strecke sind, mit dieser Situation zurechtkommen und die 24h-Teilnehmer auch nicht behindern. Zweitens, weil wir für die eher touristisch orientierten Biker eine Extra-Disziplin geschaffen haben und das auch deutlich werden soll.

Einfahrt zum Tourenfahren „sportiv“ ist aus dem Fahrerlager durch Box 22. Die Boxengasse ist bereits die Rad-Rennstrecke. Hier vorsichtig einfädeln. Die Teilnehmer können sich von Lust, Laune und Leistungsfähigkeit treiben lassen. Wie lange man auf der Nordschleife unterwegs ist, bleibt jedem nahezu selbst überlassen. Auch die Anzahl der gefahrenen Runden ist völlig nebensächlich. Um 11:30 Uhr muss allerdings gemäß Zeitplan die letzte in Angriff genommen werden. Die Tourenfahrer sind parallel zum Renngeschehen auf der Strecke, was bei den Dimensionen der Nordschleife zu keinerlei Komplikationen führt. Die Schleife durchs Fahrerlager wird grundsätzlich ausgelassen. Die Tourenfahrer radeln für Folgerunden nicht auf die GP-Strecke, sondern biegen an der T 13 direkt rechts ab und bleiben somit auf der Nordschleife.

Die Herausforderung Nordschleife

Der Nürburgring, das ist seit 1927 die legendäre Nordschleife, gerne auch respektvoll „Grüne Hölle“ genannt. Und die Grand Prix-Strecke, die 1984 erbaut und 2002 um die Mercedes-Arena erweitert wurde.

Egal auf welchem sportlichen Niveau man die legendäre Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder nimmt, der alte Eifelkurs fordert viel und gibt alles. Er ist das schönste Stück Asphalt zwischen Nord- und Südpol, er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit rund 500 Höhenmetern und 73 Kurvenpassagen auf 20,8 Kilometern Länge (Diese Werte beziehen sich rein auf die Nordschleife.

Am Nürburgring wurden Rad-Weltmeister gekürt, haben Einzelfahrer 24 Stunden lang die eigenen Grenzen ausgelotet und sind touristisch orientierte Radler abgekämpft, aber glücklich aus der „Grünen Hölle“ zurückgekehrt. In unzähligen Stunden von Stammtischgesprächen wurde über den Grund dafür philosophiert und es wurden viele Gründe gefunden. Vermutlich ist es so, dass eben jeder sein ganz individuelles Erlebnis und seine ganz individuelle Liebe zu der „Grande Dame“ der Rennstrecken entwickelt hat. Aber egal warum, wer vom Nürburgring-Bazillus einmal befallen ist, den lässt dieser nicht mehr so schnell los.

Alles fängt harmlos und gleichzeitig beeindruckend an. Den Start auf einem Formel 1- Kurs erlebt man ja nicht alle Tage. Die Strecke misst 18 Meter in der Breite, kein Gedränge, keine Steigung. Der Rechtsknick in die Mercedes-Arena ist auch noch keine Herausforderung. Die Startrunde über die Kurzanbindung fordert beim Anstieg zur „NGK-Schikane“ ein bisschen. Nach dem Übergang auf die Nordschleife geht es mit wenigen Unterbrechungen bergab bis nach „Breidscheid“. Ab „Breidscheid“ wird’s dann für rund vier Kilometer ernst. Über „Ex-Mühle“ und „Bergwerk“ geht’s in den Streckenabschnitt „Klostertal“ - und der hat’s in sich. Ganz langsam hebt sich der Asphalt und suggeriert leichtes Spiel. Aber mit jedem Meter wächst die Steigung. Vom legendären „Karussell“ bis zur „Hohen Acht“ wird ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle“ genannt wird. „Wippermann“, „Eschbach“, „Brünnchen“, „Pflanzgarten“ - diese Abschnitte sind trotz kurvigem Auf und Ab wieder eher harmlos. Über „Schwalbenschwanz“ und „Galgenkopf“ führt der Kurs dann auf die lange Gerade namens „Döttinger Höhe“. An deren Ende trennt nur noch die Schikane „Hohenrain“ die Radler von der Start- und Zielgeraden des Grand Prix-Kurses. Tribünen und Boxenanlage wachsen aus dem Boden. Über 5.000 Teilnehmer haben am Streckenrand ihre teilweise luxuriösen Lager aufgeschlagen und schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Die beste Zeit für Radtouren in Nürburg

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Nürburg sind der Frühling und der Herbst. Zu dieser Zeit ist das Wetter angenehm mild und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Im Frühling erblühen zahlreiche Blumenwiesen, während im Herbst die Laubfärbung eine malerische Kulisse bietet.

Wenn Sie also auf der Suche nach schönen Radtouren in Nürburg sind, werden Sie hier garantiert fündig. Die abwechslungsreiche Landschaft, touristisch relevanten Sehenswürdigkeiten wie dem Nürburgring sowie gut ausgebaute Fahrradwege machen diese Region zu einem wahren Paradies für Fahrradfahrer.

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