Cottbus ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen der Region. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsrundtour von Cottbus nach Peitz und zurück in die Cottbuser Altstadt.
Start in Cottbus und Fahrt zum Cottbuser Ostsee
Vom CottbusService mitten in der Stadt geht es über die Puschkinpromenade zur Spree, durch den Cottbuser Stadtteil Sandow bis nach Merzdorf. Am entstehenden Cottbuser Ostsee lädt der Merzdorfer Aussichtsturm zum Rundblick ein. 173 Stufen wollen dafür erklommen sein.
Nur etwa 400 m entfernt kommen die kleinen Familienmitglieder auf ihre Kosten. Das Holzboot "Mia" ist eine willkommene Abwechslung zum Spielen und Toben unterwegs.
Das imposante Einlaufbauwerk für den Cottbuser Ostsee zieht Besucher aus Nah und Fern an und gilt schon heute als Treffpunkt für Ostsee-Fans.
Weiterfahrt nach Peitz
Die Fischerei- und Festungsstadt Peitz erreichen Sie vorbei am Mauster Kiessee und entlang der Peitzer Teiche. Planen Sie auf jeden Fall einen Besuch im Peitzer Festungsturm ein, bevor Sie sich auf die Rückfahrt nach Cottbus begeben. Auch das Fischerei- und Hüttenmuseum direkt an den Teichen lohnt für einen Abstecher.
Rückfahrt nach Cottbus
Der Rückweg führt direkt durch das Teichgebiet und entlang des Hammergrabens bis an die Spree. Entspannung für das Auge bietet der nun kommende Abschnitt des Spreeradweges von Saspow bis zur Spreewehrmühle. Die schattigen Plätze laden zu einem weiteren Stopp ein. Auch an die Kleinen ist mit einem Spielplatz und weitläufigem Grün gedacht.
Nach etwa 3 km erreichen Sie den Ausgangspunkt der Rundtour in der Cottbuser Altstadt.
Kulinarische Tipps
Karpfen gibt's gebacken, blau, geräuchert... und sind das kulinarische Wahrzeichen von Peitz, die dort auf keiner Speisekarte fehlen. Süß wird es hingegen mit dem Cottbuser Baumkuchen. Ob pur, mit Fondant, weißer oder dunkler Schokolade - ein Muss für alle Naschkatzen.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
- Japanisches Teehäuschen und die historische Stadtmauer
- Sportgeräte der Spreemeile in Sandow direkt an der Spree
- Aussichtsturm Merzdorf am Cottbuser Ostsee
- Holzboot "Mia" am Cottbuser Ostsee
- Einlaufbauwerk Cottbuser Ostsee in Lakoma
- Mauster Kiessee (zum Baden und Angeln)
- Peitzer Teiche
- Altstadt von Peitz mit Festungsturm und Kirche sowie Cafés und Restaurants
- Fischrei-und Hüttenmuseum in Peitz
- Ausflugslokale an den Peitzer Teichen mit regionalen Spezialitäten
- Spreewehrmühle Cottbus mit Mühlenmuseum und Restaurant
- Cottbuser Altmarkt mit Bürgerhäusern, Cafés und Restaurants
- Cottbuser Baumkuchenmanufaktur in der Spremberger Straße/Ecke Mühlenstraße
Besondere Tipps für Familien sind mit einem Sternchen* markiert.
Der Cottbuser Ostsee: Ein neues Erholungsgebiet
Wo einst im Tagebau Cottbus-Nord Braunkohle gefördert wurde, entsteht im Zuge der bergbaulichen Sanierung der Cottbuser Ostsee, ein Eldorado für Wassersportler und Bootstourismus. Mit einer Fläche von 19 Quadratkilometern wird es künftig der größte künstliche See Deutschlands sein.
Einen wunderbaren Ausblick über den beeindruckenden See erhält man vom Aussichtsturm am Cottbuser Ostsee.
Mit dem Cottbuser Ostsee entsteht somit vor den Toren der Cottbuser Altstadt ein Ankerhafen mit hoher Freizeit- und Erholungsqualität. Geplant ist eine Verbindung mit dem Klinger See.
Durch die entstehenden Angebote auf und um den See liegen die Vorteile klar auf der Hand: Urlaub am Wasser, Bootstourismus und Wasserwandern.
Für das Reisegebiet Spreewald und der nahegelegenen Stadt Peitz wird der See mit Stadthafen eine Bereicherung werden.
Der Cottbuser Ostsee ist noch nicht für das Baden freigegeben. Das wird vorraussichtlich erst nach 2030 möglich sein.
Den Cottbuser Ostsee kann man per Rad oder zu Fuß umrunden. Jedoch sind viele Teilstücke des Ostsee Rundweges nicht befestigt und man weicht auf Bundestraßen aus.
Die touristische Attraktivität der Stadt Cottbus mit der historischen Altstadt und der Universität zählen zu den Stärken des künftigen Cottbuser Ostsees.
Der Ort Lakoma bildet als Knotenpunkt für die 5 überregionalen Radfernwege Fürst-Pückler-Radweg, Gurkenradweg, Spreeradweg und Oder-Neiße-Radweg optimale Bedingungen für Radtouren von Cottbus in den Spreewald, nach Peitz oder Spremberg.
Rund um den Cottbuser Ostsee soll ein 23 km langer See-Rundweg entstehen. Um Konflikte zwischen Radfahrern und Spaziergängern zu vermeiden, wird der Rundweg abschnittsweise parallel getrennt verlaufen.
Hotels und Pensionen in Cottbus sind auf den Städtetourismus, Tagungstourismus und Geschäftstourismus ausgerichtet. Mit dem Cottbuser Ostsee wird sich entlang des Sees der Erholungstourismus entwickeln, an dem sich auch der Tourismus in Cottbus neu ausrichten muss.
Sie soll als Verbindung zwischen der Cottbuser Altstadt und dem Cottbuser Ostsee dienen, um beides schnell für den Seebesucher erreichbar zu machen. Der Stadthafen mit urbanem Charakter wird zum Schlendern und flanieren einladen. Er ist bewußt keine Marina.
Entstehen soll er am Aussichtsturm in Merzdorf. Hier bietet schon heute ein Aussichtsturm die Möglichkeit, auf die künftige Seenfläche zu blicken. Die Hafenpromenade mit Stadthafen soll ca. 200 Bootsliegeplätze dem Bootstouristen bieten.
Um dem nachhaltigen Wassertourismus gerecht zu werden, sind Bootsmotoren mit Elektroantrieb angedacht. Neben dem Wassersportbereich sollen hier ein Sport- und Gesundheitszentrum sowie ein Hotel- und Veranstaltungskomplex entstehen.
In Neuendorf soll ein geschützter Hafen mit Liegekapazitäten für ca. 100 Sportboote entstehen. Wassersportangebote, Slipanlagen, Bootsverleih und ein Hafenbüro werden sich hier entwickeln.
Durch die Lage ist die Bärenbrücker Bucht ideal für Geräuschintensive Großveranstaltungen geeignet. Sie wird dem Surf-Point am Ostsee bilden. Wassersportflächen für Kitesurfer und der Strand in der Bucht bilden optimale Verhältnisse für Surfer und Badegäste.
An der Südspitze des Cottbuser Ostsees befindet sich eine Erhebung. Auf einer Länge von rd. Die neue Ortsmitte mit der Gestaltung des Platzes am Anger stellt den künftigen Zugang zum Schiffsanleger her. Eine zentrale Anbindung an den Seerundweg stellt eine optimale Erreichbarkeit für Radfahrer dar.
Bedingt durch die Standortqualitäten soll hier ein feines Zentrum für Wellness entstehen. Zwischen Schlichow und dem Stadthafen wird ein rund sechs Hektar Strandbereich entstehen. Der Uferweg soll an leicht erhöhte Promenade ausgebildet werden. Südlich vom Strand soll ein Sportpark mit landseitigen Sportangeboten wie Tennisfelder und.
Weitere Ausflugsziele in Cottbus und Umgebung
- Cottbuser Parkareal aus Branitzer Park, Tierpark und Spreeauenpark
- Schloss Branitz mit seiner Bibliothek, dem Frühstücks- und Schlafzimmer von Fürst Pückler, dem Rezept für das berühmte Pückler-Eis u.v.m.
- Cottbuser Parkeisenbahn
- Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst am Amtsteich
- Cottbuser-Postkutscher-Denkmal an der Lindenpforte
- Oberkirche St. Nikolai
Es empfiehlt sich eine Rundtour für Radler und Wanderer ab CottbusService (Stadthalle Cottbus) über Fürst-Pückler-Park und Schloss Branitz>Kastanienallee>Kirschallee>Ortsteil Dissenchen nach Merzdorf. Ziel ist der dortige Aussichtsturm. Direkt am See führt ein Weg zum Einlaufbauwerk. Für den Rückweg schlagen wir den Weg ab Lakoma nach Saspow und dann entlang der Spree in die Innenstadt vor.
Planen Sie etwas Zeit ein, um den Park mit seinen beiden Pyramiden und den beeindruckenden Landschaftsgemälden zu Fuß zu erkunden (Radfahren im Park nicht gestattet).
Die Tour führt über Asphaltwege und splitbedeckte Strecken.Start/Ziel: CottbusService in der Stadthalle Cottbus
Ab dem Bahnhof Forst steuern wir gleich rauswärts und haben schon nach einem Kilometer die Stadt hinter uns. Etwa einen Kilometer nach Mulknitz treffen wir in der Biegung der sehr ruhigen Landstraße auf den sog.
Der Weißagker Heimatpark zeigt u.a.
Die ersten paar hundert Meter unseres Weges im Ex-Tagebau sind etwas holprig, aber dann wird´s ganz gut - ein überwiegend asphaltierter Weg durch eine einsame, teils grüne, teils tagebau-geprägte Landschaft.
Kaum zu glauben: Die Planung, aus dem riesigen Tagebaurestloch ein Lausitzer Meer zu machen, stand schon im Jahr 2001 fest.
Ab 2016 war ich jedes Jahr dort, um nachzusehen, wie weit das Ding schon gediehen ist - ein bisschen Wasser war damals schon drin, aber die richtige Flutung begann erst im April 2019.
Lange Zeit sah es so aus, als ob es nie gelingen würde, das Mords Loch zu füllen - kein Wunder in diesen trockenen Jahren. 2024 war ja nun nicht so trocken, und voila! Im Oktober konnte vermeldet werden, dass der See endlich voll ist. Laut Wikipedia entstand „der mit 1900 Hektar flächenmäßig größte See des Lausitzer Tagebauseengebiets sowie der größte künstliche See Deutschlands.
Wir umrunden etwa die Hälfte des Ostsees: Die Südost-, Süd- und Westseite. Nun erreichen wir den derzeit bekanntesten Spot am Cottbuser Ostsee, den Aussichtsturm Merzdorf; den gab´s nämlich schon lange bevor die Flutung des Sees begann: Laut Wikipedia wurde er von 2013 auf 2014 innerhalb von 6 Monaten gebaut, aber erst 2016 eröffnet - warum auch immer.
Übrigens steht er nicht im Cottbuser Ortsteil Merzdorf, sondern etwas südöstlich davon im Niemandsland.
Natürlich bietet sich auch eine Besichtigungsrunde in dieser interessanten Stadt an.
Oder-Neiße-Radweg
Der Oder-Neiße-Radweg hat seinen Ursprung in Tschechien, an der Neißequelle (Pramen Nisy) in Neudorf (Nová Ves nad Nisou), im Isergebirge (Jizerské hory). Ein paar Kilometer entfernt von der Neißequelle liegt die Stadt Jablonec nad Nisou (Gablonz). Bekannt ist sie für ihre Glas- und Bijouterie-Manufakturen. Die Glasindustrie entwickelte sich hier sehr schnell ab der zweiten Hälfte des 17 Jh. und beschäftigt auch heute noch mehr als 10.000 Menschen. Die Stadtarchitektur ist sichtbar vom Jugendstil beeinflusst und kann mit ansprechenden Sehenswürdigkeiten überzeugen. Der städtische Stausee lädt im Sommer zur Erholung ein.
Die größte Stadt Nordböhmens Liberec (Reichenberg) bietet allerlei fürs Auge: das historische Stadtzentrum, die Galerie, der Zoologische und der Botanische Garten und das in der ganzen Region bekannte und weithin sichtbare Gebäude auf dem Gipfel des Berges Ještěd. Zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt gehören die „Kirche des Hl. Antonius“ (1579-81), das Schloss (1583) mit einer Renaissance-Kapelle, das Neorenaissance-Rathaus (1888-93), das F. X. Šalda-Theater, das nordböhmische Museum, die „Barockkirche zum Hl.
Auf der Strecke nahe Machnín (Machendorf) liegen in einem Wald die Ruinen der Hrad Hamrštejn (Burg Hammerstein). Die Burg wurde erstmals 1357 erwähnt. Um 1433 war sie im Besitz der Hussiten, diente später Wegelagerern und wurde 1445 zerstört. Seit 1558 ist sie völlig verlassen. Erhalten blieben Umfassungsmauern, Reste der Türme und Gebäudemauern und die aus dem Felsen gehauenen Keller. In der Nähe der Burg Hamrštejn befindet sich eine Schwebefähre (Transbordér přes Lužickou Nisu).
Am Zusammenfluss von Jeřice und Neiße liegt die Stadt Chrastava (Kratzau):. Eine Reihe Baudenkmäler warten besichtigt zu werden: die „Kirche des Hl. Laurentius“, die „Kirche zur Hl. Maria Himmelfahrt“ mit dem Christi Kreuzweg, die Pestsäule, der Barockspringbrunnen, das Rathaus und die Fachwerkhäuser. In der Stadt wurden viele hervorragende Kirchenmaler geboren: Josef Führich und seine Schüler Vilem Kandler und Gustav Kratzmann.
Hrádek nad Nisou (Grottau) und Hrad Grabštejn (Burg Grafenstein): Die Stadt liegt an der Stelle, an der die Neiße das Hradek-Tal verlässt und in die Zittauer Mulde zwischen Lausitzer Gebirge und Frydlanter Hochland mündet. Nach der Schließung des Braunkohlentagebaus, entstand an dieser Stelle das schöne Erholungsgebiet Kristýna am gleichnamigen See. Sehenswert sind in der Stadt die „Kirche des Hl. Bartholomäus“ und ihre Bürgerhäuser. Bestimmend in der gesamten Region ist das älteste nordböhmische Schloss Hrad Grabštejn aus dem 16. Jh. mit Schlosspark.
Bei Hartau passiert man den Grenzübergang für Fußgänger, Radfahrer und Reiter.
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