Radtour rund um den Saaler Bodden: Eine unvergessliche Route

Entdecken Sie die Schönheit der Region Fischland-Darß-Zingst auf einer abwechslungsreichen Fahrradtour rund um den Saaler Bodden. Diese Tour bietet Ihnen endlose Sandstrände, einsame Buchten, geheimnisvolle Wälder und malerische Fischerdörfer.

Wustrow: Der ideale Ausgangspunkt

Wustrow, ein malerisches Dorf an der Ostsee in Deutschland, bietet zahlreiche Möglichkeiten für Radtouren. Die geografische Lage von Wustrow ist besonders reizvoll, denn das Dorf liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Saaler Bodden und der Ostsee. Für Radbegeisterte gibt es in Wustrow eine Vielzahl von attraktiven Fahrradrouten. Eine beliebte Tour führt entlang des Deiches am Strand entlang bis zum nahegelegenen Fischland-Darß-Zingst Nationalpark. Hier können Radfahrer die unberührte Natur erleben und seltene Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Eine weitere empfehlenswerte Strecke führt durch das idyllische Hinterland von Wustrow mit seinen sanften Hügeln, weiten Feldern und kleinen Dörfern. Besonders sehenswert sind auch die historischen Ortschaften rund um Wustrow wie Ahrenshoop oder Prerow, die sich perfekt für einen Zwischenstopp während einer Fahrradtour eignen. In diesen charmanten Fischerdörfern kann man traditionelle Reetdachhäuser bewundern und regionale Spezialitäten probieren.

Die besten Jahreszeiten für eine Radtour in Wustrow sind Frühling und Sommer, wenn das milde Klima angenehme Temperaturen bietet und die Landschaft in voller Blüte steht. Im Herbst hingegen färben sich die Wälder in warme Farbtöne und verleihen der Umgebung einen ganz besonderen Charme. Egal ob man gemütlich am Strand entlangradeln möchte oder lieber etwas mehr Herausforderung sucht - hier findet jeder seine perfekte Route.

Routenbeschreibung

Unsere Tour startet an der Seebrücke des Ostseebades Wustrow. Ein Fahrrad für Ihre heutige Tour erhalten Sie in der Wustrower Parkstraße beim Fahrradverleih „Haake“. Von der 240 m langen Seebrücke aus fahren Sie den Deichradweg in Richtung Ahrenshoop entlang. Nach 1,4 km biegen Sie rechts ab, um zu der großen Landstraße L21 zu gelangen, die Sie nach 750 m erreichen. Hier erstreckt sich bereits Niehagen, ein Ortsteil der Gemeinde Ahrenshoop. Das langgestreckte Ahrenshoop erlangte Ende des 19. Jahrhunderts weitreichende Bekanntheit, als Landschaftsmaler wie Paul Müller-Kaempff das Fischerdorf für sich entdeckten und hier Malerschulen gründeten.

Für die Weiterfahrt biegen Sie rechts in die Landstraße ein und überqueren diese nach 70 m, um gleich wieder links in den Weg zum Kiel einzubiegen. Hier können Sie in der „Galerie Schnepel III“ neben altem Handwerk auch aktuelle Malereien, Grafiken und Skulpturen bestaunen. Anschließend kehren Sie zur Landstraße L21 zurück und folgen dieser weiter bis in das Zentrum von Ahrenshoop hinein. Nach 2 km erreichen Sie linker Hand einen großen Parkplatz, auf dem sich der Fischkaten des „Räucherhauses Ahrenshoop“ befindet. Stärken Sie sich hier mit frischen Fischbrötchen, köstlichen Fischgerichten oder einmaligen Suppen. Anschließend können Sie im gegenüberliegenden „Edeka Frischemarkt Fischer“ eine Erfrischung für unterwegs besorgen. Oder Sie gönnen sich noch ein Stück hausgemachten Kuchen im Café Pieni. Fahren Sie dazu die Hauptstraße für weitere 100 m entlang.

Anschließend verlassen Sie Ahrenshoop und nähern sich der nächsten Station unserer Rundfahrt: das ruhig gelegene Darßdorf Born. Fahren Sie dafür die Dorfstraße 500 m weiter in nordöstlicher Richtung und biegen Sie anschließend rechts in den Paetowweg ein. Vorbei an der Schifferkirche Ahrenshoop, die von dem Architekten Hardt-Waltherr Hämer errichtet und im Jahr 1951 eingeweiht wurde, erreichen Sie nach 400 m eine Kreuzung, an der Sie sich links halten und an der nächsten Weggabelung gleich wieder rechts einbiegen. So treffen Sie nach 450 m linker Hand auf den Ostseeküstenradweg, der Sie 2 km weit am Saaler Bodden entlang bis nach Born führt.

Der erste staatlich anerkannte Erholungsort Mecklenburg-Vorpommerns ist der ideale Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen über die gesamte Halbinsel. Fahren Sie den Boddenweg weiter entlang. Nach etwa 350 m treffen Sie auf das Wassersportcenter „Kitesurf & Kanu Born“. Machen Sie im hiesigen Café eine kurze Rast und genießen Sie eine kühle Erfrischung oder einen kleinen Snack mit Blick auf den Saaler Bodden. Fahren Sie anschließend weiter in das Zentrum von Born hinein. Nach 500 m treffen Sie auf die Nordstraße, der Sie weiter folgen. Diese mündet nach 1,2 km in die Schulstraße. Fahren Sie diese weiter entlang und biegen Sie nach 140 m rechts in die Chausseestraße ein. Nach wenigen Metern erstreckt sich auf der rechten Seite der Hafen von Born.

Von hier aus nimmt die Reederei Rasche Sie und Ihr Zweirad entlang des Koppelstroms mit nach Fuhlendorf. Die Fähre verkehrt auf dieser Strecke zwei Mal täglich von April bis September. Nach etwa 40 Minuten erreichen Sie den Hafen von Fuhlendorf. Schwingen Sie sich wieder auf Ihr Fahrrad und radeln Sie die Hafenstraße in südlicher Richtung entlang. Nach knapp 300 m treffen Sie auf die Dorfstraße, in die Sie rechts einbiegen. Folgen Sie der Straße, die bald in die Landstraße L 211 mündet, auf dem daneben liegenden, asphaltierten Radweg. Nach 3,1 km kreuzt die NVP2 die L211. Halten Sie sich hier rechts. Folgen Sie der Landstraße die nächsten 4,6 km und biegen Sie anschließend rechts in die Parkstraße ein. Hier erstreckt sich Neuendorf, ein Ortsteil von Saal.

Saal stellt durch seine einmalige Landschaft vor allem für Ruhesuchende einen idealen Erholungsort dar. Umgeben von den weiten Wasserflächen des Saaler Boddens sowie ausgedehnten Waldgebieten lädt der Ort zu Wander- und Fahrradtouren ein. Besonders sehenswert ist die Saaler Dorfkirche, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Fahren Sie die Parkstraße hinauf und biegen Sie nach wenigen Metern rechts in die Saaler Straße ein. Nach 600 m beginnt straßenbegleitend ein asphaltierter Radweg. Folgen Sie diesem die nächsten 10,5 km. Am Saaler Bodden entlang durchfahren Sie so weitläufige Wiesen und Felder, die immer wieder den Blick auf das Wasser freigeben. Bald erreichen Sie dann die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten.

In der Stadt dreht sich beinahe alles um das sogenannte „Gold des Nordens“. Im hiesigen Deutschen Bernsteinmuseum ist die Natur-, Kunst- und Kulturgeschichte des baltischen Bernsteins dokumentiert. Ebenfalls sehenswert sind die Klosterkirche, die eine Ausstellung zum Klarissenkloster und zu den berühmten Ribnitzer Madonnen beherbergt, und die St. Marienkirche. Die Landstraße führt Sie unmittelbar in den Stadtteil Damgarten. Biegen Sie nach wenigen Minuten rechts in die Wasserstraße ein, die Sie über den Templer Bach führt. Immer am Boddengewässer entlang biegen Sie nach 3,2 km links ab. Nach weiteren 1,3 km erreichen Sie dann den ehemaligen Militärflugplatz Pütnitz, der das „Technik-Museum Pütnitz“ beherbergt. Hier können Sie unterschiedlichste Fahr-, Schwimm und Kettenfahrzeuge bestaunen, die in der ehemaligen Sowjetunion gebaut oder genutzt wurden.

Anschließend haben Sie sich eine Stärkung verdient! Fahren Sie zurück auf die Landstraße und folgen Sie dieser auf dem rechts befindlichen Radweg. Nach 260 m mündet die Landstraße in die Bundesstraße B 105. Halten Sie sich hier leicht rechts, um weiterhin auf dem Radweg zu bleiben. Nach 450 m spaltet sich der Radweg auf. Wählen Sie hier die rechte Abzweigung. Nach 900 m biegen Sie wieder rechts ab und umfahren so das „Stadion am Bodden“. Dieser Weg führt Sie weiter zum „Ribnitzer Fischhafen“, der sich direkt am Ribnitz-Damgartner Hafen befindet. Hier können Sie zwischen den beiden Restaurant „Meeresbüfett“ und „De Zees“ wählen, die beide ausgezeichneten, fangfrischen Fisch anbieten.

Nach dieser Stärkung fahren Sie die Grüne Straße hinauf, die Sie auf den Ribnitzer Marktplatz führt. Hier befindet sich die St.-Marienkirche, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Der Backsteinbau besitzt einen 50 m hohen Turm, von dem aus man einen wunderschönen Blick über die Umgebung hat. Anschließend fahren Sie in die Neue Klosterstraße. Hier finden Sie die „Bernsteingalerie E“, in der Sie Schmuck und Skulpturen aus und mit Bernsteinen bestaunen können. Anschließend fahren Sie die Neue Klosterstraße weiter bis zum Ende hinauf.

Für die Weiterfahrt können Sie sich entscheiden, ob Sie mit der Fähre entweder direkt nach Wustrow oder nach Dierhagen schippern und anschließend von Dierhagen aus die Rückfahrt mit dem Fahrrad antreten möchten. Vom Ribnitzer Hafen aus fährt der „Fahrgastbetrieb Kruse & Voß“ von Ende April bis Anfang Oktober drei Mal täglich die Häfen von Dierhagen und Wustrow an. Bei der Überfahrt bietet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf Ribnitz-Damgarten und die Halbinsel Pütnitz. Die genauen Abfahrtzeiten sind auf der Homepage des Fahrgastbetriebes (www.boddenschifffahrt.de) ersichtlich. Der Fähranleger befindetsich direkt beim „Ribnitzer Fischhafen“.

Vor der Abfahrt sollten Sie der „Marktbäckerei Hornung“ in der Langen Straße aber noch einen Besuch abstatten und sich ein leckeres Stück Kuchen oder Torte gönnen. Fahren Sie dazu die Neue Klosterstraße hinauf und biegen Sie nach 200 m links in die Lange Straße ein. Falls Sie noch ausreichend Kraft in den Beinen haben, können Sie auch mit dem Fahrrad die Weiterfahrt aufnehmen. Fahren Sie zum „Ribnitzer Fischhafen“ zurück und biegen Sie links ab. Folgen Sie dem asphaltierten Radweg, der Sie am Ufer des Ribnitzer Sees entlang führt. Im Körkwitzer Weg treffen Sie auf die „Lederfabrik Ribnitz-Damgarten“, die Sie zu einem kurzen Shopping-Stopp einlädt. Fahren Sie anschließend den Körkwitzer Weg weiter entlang. Bald verlassen Sie so Ribnitz und treffen wenig später auf den Körkwitzer Bach, den Sie neben der Landstraße NVP1 über eine Brücke überqueren.

Halten Sie sich anschließend wieder rechts, um auf dem Boddenradwanderweg zu bleiben. Dieser führt Sie rechter Hand vorbei an Körkwitz, einem Ortsteil von Ribnitz-Damgarten. Wenig später verläuft der Radweg wieder straßenbegleitend zur NVP1 und nach 1 km entlang der Landstraße L121, die Sie auf das Fischland führt. Nach etwa 3 km erreichen Sie so das Ostseebad Dierhagen. Fahren Sie weiter geradeaus. Nach 500 m kreuzt die L121 die NVP1. Biegen Sie hier links ab und fahren Sie dann gleich wieder rechts auf dem Fahrradweg weiter. Dieser führt Sie zur Waldstraße, wo Sie das „Pfannkuchenhaus Dierhagen Strand“ finden.

Anschließend starten Sie in die letzte Etappe dieser Tour! Fahren Sie die Waldstraße in nordöstlicher Richtung entlang, die nach wenigen Metern in den Dünenweg mündet. So erreichen Sie den asphaltierten Ostseeküsten-Radweg, der Sie zurück in das Ostseebad Wustrow führt. Für den perfekten Tagesausklang besuchen Sie das „Schimmel’s“ in der Parkstraße, das Sie mit einer hochwertigen, regionalen Landhausküche verwöhnen wird. Anschließend können Sie in der „Wustrower Scheune“ in der Ernst-Thälmann-Straße das hausgemachte Scheunen-Sommergetränk oder die Bodden-Bowle probieren und auf der Terrasse die letzten Sonnenstrahlen genießen. Im Anschluss radeln Sie zur Wustrower Seebrücke zurück. Nun haben Sie das Ziel dieser Tour erreicht. Von hier aus gelangen Sie mühelos zurück zu Ihrer Ferienunterkunft. Der „Sonnenhof Wustrow“ in der Strandstraße liegt beispielsweise nur wenige Gehminuten entfernt. Auch das „Ostseehotel Wustrow“ im Fischländer Weg nur ist mit dem Fahrrad nur ein paar Minuten entfernt. Ebenso bietet Dierhagen ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten, wie die „Pension Stocker“ in der Neuen Straße, die auch spontane Gäste willkommen heißt.

Weitere Routen und Tipps

Zu den Klassikern für ambitionierte Radfahrer/-innen gehört definitiv die Fahrradtour rund um den Saaler Bodden. Wir starten am Campingplatz in Neuhaus und raddeln gemütlich zur Seebrücke in Wüstrow. Von Prerow / Edekamarkt fährt man durch die Buchenstraße in den Darßwald - Richtung Großer Stern. Dort biegt man rechts ab Richtung Ahrenshoop. Am Strandzugang Rehberge links, dann auf der Deichstraße nach Ahrenshoop bis zum Grenzweg. Dort rechts ab zu Buhne 12 (empfw. Café + Restaurant) -> einzigartige Aussicht! ... Ab hier Weiterfahrt am Küstensaum (mehrere tolle Aussichtspunkte und Abstiege an die Strände der Steilküste) bis Wustrow (Rest. Swantewit an der Seebrücke).

Danach Wendung zur Boddenküste nach Barnstorf (Kunstscheune) und Hohe Ort. Am Boddenufer entlang fährt man (und geht bisweilen wegen Sandverwehungen) auf Singletrails. Bei Niehagen stößt man auf den Ostseeküsten-Radweg, der bis Althagen parallel zum Iron-Curtain-Trail verläuft. Nun sind aber beide auf derselben Route. Bei Born quert man einen Campingplatz, gleich danach findet man rechts eine schöne Wiese am Bodden, wo man rasten und den Kite-Surfern zuschauen kann. Sehenswert in Born: die Seemannskirche! Ein kurzer Abstecher nach Bliesenrade (Halbinsel vor Wieck - ehem. DDR-Ferienlager) könnte sich lohnen. Die Strecke führt nun knapp vor dem Prerow-Strom durchs flache Land (Aussichtspunkte zur Kranichbeobachtung).

Die Runde startet am i-Punkt, Prerow/Waldstraße. Sie führt durch den Darßwald, an verschiedene Zugänge zum wilden Weststrand und weiter nach Ahrenshoop. Entlang der Steilküste gelangt man nach Wustrow.

An der Einmündung Ellernweg/Bauernreihe nach rechts Richtung Ortsmitte, in der Straße "Müggenberg" kurz hinter der offenen Wiese zum Bodden nach links in den Johann-Segebarth-Weg abbiegen, nach 50 m rechts und dann geradeaus über den Pfad zum Radweg am Bodden. Den Ort auf "Chausseestr.", "Schulstr.", "Südstr." und "Auf dem Branden" durchqueren, am Ende nach der Rechtskurve gleich wieder links über den Feldweg zum Campingplatz Regenbogencamp Born.

Auf dem Deichkrone 5,5 km bis zum Hafen Althagen (bei Gegenwind kann das ziemlich anstrengend werden. Als Alternative für die Strecke nach Ahrenshoop bietet sich auch die Route 12 an. Hinter dem Hafen rechtwinklig links ab und auf dem Uferweg Richtung Niehagen. Nach 1 km schräg rechts auf dem "Weg zum Kiel" durch Niehagen hindurch leicht ansteigend zur Bäderstraße. An der Seebrücke nach links in die Strandstr. und 100 m weiter nach rechts auf den Seedeich 8 km Richtung Dierhagen bis zum Ostseehotel Dierhagen. Dort nach links in den "Wiesenweg" abbiegen Richtung Dierhagen Dorf/Dändorf. Von Dierhagen Dorf auf dem Boddenweg bis Dändorf und dann weiter zurück zur Bäderstraße.

Vom Hafen Ribnitz aus auf dem boddennahen Radweg zum Ortsteil Damgarten und dort nach links auf dem Radweg den Ort westseitig umfahren Richtung Saal. Ab Ortsausgang auf dem Radweg entlang der Autostraße über Dechowshof nach Kückenshagen. Auf der "Langen Str." vorbei an der Saaler Dorfkirche durch den Ort hindurch und auf dem Radweg neben der Straße weiter nach Neuendorf. Am Ortsausgang links halten und auf der frisch asphaltierten Straße in das idyllische Michaelsdorf, dort nach rechts wenden und auf kaum befahrener Autostraße wieder südlich in den Wald. Nach leichtem Anstieg links ab auf gerader Fahrradstraße durch den Wald. Am Ende der Fahrradstraße auf dem Radweg parallel zur Autostraße nach Fuhlendorf. und von dort aus weiter zum Hafen von Bodtstedt.

Die Gaststätte "Am alten Hafen" bietet eine empfehlenswerte Einkehrmöglichkeit. Wer die Route ganz fahren möchte, fährt weiter über den Uferweg zur ehemaligen Wallfahrtskirche Bodstedt. Hinter der Kirche der Fahrstraße nach links folgen und an der zweiten Einmündung halblinks in die Straße "Zur Kranichweide" einbiegen. In Pruchten nach links auf den Radweg entlang/auf der Trasse der alten Darßbahn einbiegen und am Kranichdorf Bresewitz vorbei zur Meinigenbrücke.

In der Region Fischland-Darß-Zingst macht dies besonders viel Spaß. Dank des gut ausgebauten Radwegenetzes gelangen Sie unkompliziert von A nach B. Rad- und Wandertouristen können das Küstenvorland komfortabel entdecken. Dafür sorgt eine Beschilderung des Straßen- und Wegenetzes in der gesamten Region die nach den bundesweit gültigen Vorgaben der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) realisiert wurde. An jeder wichtigen Kreuzung finden Radwanderer weiß-grüne Wegweiser, welche die genauen Entfernungen auch für kleinere Orte anzeigen.

Streckenverlauf der Radtour um den Bodden

  • Festland
    • Kranichdorf Bresewitz: Beobachten Sie die majestätischen Kraniche (saisonabhängig).
    • Bodstedt: Bewundern Sie die Zeesboote im Hafen.
    • Saal: Besichtigen Sie die alte Backsteinkirche.
    • Ribnitz-Damgarten: Erkunden Sie den Hafen und das Bernsteinmuseum.
    • Weitere beschauliche Ortschaften: Genießen Sie den Blick auf den Bodden.
  • Halbinsel Fischland-Darß-Zingst
    • Fischländer Weg und Boddenwanderweg: Radeln Sie durch idyllische Landschaften.
    • Ostseebäder Dierhagen, Wustrow, Ahrenshoop, Prerow und Zingst: Entdecken Sie maritimes Flair und lange Seebrücken.
    • Erholungsorte Born und Wieck: Lassen Sie sich von der Ruhe verzaubern.
  • Zingst und Meiningenbrücke
    • Zingst: Erkunden Sie den charmanten Ostseebad.
    • Meiningenbrücke: Überqueren Sie den Bodden und kehren Sie nach Bresewitz zurück.
    • Brückenöffnung der Meiningenbrücke: Beachten Sie die Zeiten für den Schiffsverkehr (saisonabhängig).

Zusammenfassung der Tour

Die Tour führt von Zingst-Seebrücke über Prerow, Darßer Ort, Ahrenshoop, Wustrow, Born, Wieck zurück nach Zingst. Diese Runde ist ein Klassiker auf dem Darß. Die Strecke ist relativ flach und weist keine nennenswerten Höhenmeter auf. Die reine Fahrzeit beträgt ca. 4-5 Stunden. Die Tour hat eine Gesamtlänge von ca. 79 km.

Wer sich für diese Tour entscheidet, kommt wegen der atemberaubenden Natur, den vielen liebevollen Reetdachhäuschen, dem facettenreichen Kunst- und Kulturangebot, der guten Luft und nicht zuletzt natürlich wegen der Ostsee und dem Bodden. Auf dem Langseer Weg nimmt man direkt Kurs auf Weststrand - einen der wohl schönsten Strände Deutschlands. Wer bereits sehr früh aufbricht, kann die Ruhe, das Meeresrauschen und die einmalige Atmosphäre allein genießen.

Die kleine Gemeinde Ahrenshoop ist vor allem durch seine besondere Lage bekannt. Ahrenshoop liegt direkt auf der Verbindung der Halbinsel Darß zum Festland - Ostsee auf der einen und Saaler Bodden auf der anderen Seite. Weiterhin hat sich Ahrenshoop als Ort der Kunst einen Namen gemacht und lockt durch seine vielen ansässigen Künstler, Ateliers, Galerien und Werkstätten Kunst- und Kulturinteressierte in die Gemeinde. Das nächste Ausflugsziel ist die Steilküste Wustrow. Das Steilufer zwischen Ahrenshoop und Wustrow erstreckt sich über 3,2 Kilometer und wurde bzw. wird durch die Meeresbrandung geformt. An seiner höchsten Stelle ist die Steilküste 16 Meter hoch. Wer das Hohe Ufer erkundet (Vorsicht: unterhalb des Ufers gibt es auf Grund Abbruchgefahr gesperrte Abschnitte), wird ehemalige Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg und der DDR entdecken. Eine Saisonbrücke erleichtert den Zugang zu den den Bunkern von der Steilküste aus.

Wir erreichen nun die Gemeinde Wustrow und es lohnt sich das Fahrrad einmal abzustellen, um die 240 Meter lange Seebrücke abzulaufen. Die Ausblicke auf die Küstenlinie mit der Steilküste Wustrow ist fantastisch. Das touristisch geprägte Ostseebad Wustrow liegt nicht nur an der Ostsee, sondern grenzt auch an den Saaler Bodden. Dem Boddenhafen Wustrow sollte demnach ebenfalls ein Besuch abgestattet werden. Vom Fischländer Hafen können verschiedene Touren & Törns unternommen werden.

Der Hafen in Wustrow bleibt nicht der letzte auf dieser Fahrradtour und so besuchen wir noch den Hafen Althagen am Nordwestufer des Saaler Boddens, den Hafen von Born auf dem Darß mit seinem Wasserwanderrastplatz und zu guter Letzt den Hafen von Wieck auf dem Darß. Der Radweg zwischen den einzelnen Ortschaften verläuft stellenweise direkt am Bodden. Bis Born erhalten wir tolle Ausblicke auf den Saaler Bodden und durchqueren die Polder Werre - ein groß angelegtes Renaturierungsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Der Koppelstrom vor Born a. Darß verbindet den Saaler Bodden und den Bodstedter Bodden. Letzteren erreichen wir in Wieck a. Darß. Egal ob für die Erledigung kleinerer Wege oder ausgiebige Radtouren - das Fahrrad sollte in jedem Fall mit auf den Darß gebracht werden oder kann an einer der vielen Verleihstationen in nahezu jedem Ort ausgeliehen werden. Die Fahrradverleiher auf dem Darß gehen dabei mit der Zeit und so sind E-Bikes mittlerweile überall zu bekommen, genauso wie "normale" Trekking-, Holland- oder Mountainbikes.

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