Radtour rund um den Selenter See: Entdecken Sie die Probstei

Die Ostsee schimmert kristallblau, die Felder duften nach gelbem Raps, Vogelgezwitscher erfüllt die Luft. Sehen, riechen, hören - mit dem Fahrrad oder zu Fuß kannst du die Probstei auf ganz besondere Weise entdecken. Auf zwei Rädern dem Glück entgegen.

Die Region Probstei im Kreis Plön ist geprägt von kilometerlangen Sandstränden, sanften Hügeln, idyllischen Dörfern und malerischen Seen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Hohwachter Bucht und ihre Umgebung mit dem Rad zu erkunden. Man ist ganz nah dran an der Natur und an der vielfältigen Landschaft.

Radfahren in der Probstei: Routen und Tipps

Die flachen Radstrecken sind auch für Kinder wunderbar zu bestreiten. Und wer sich nach einer Pause sehnt, ist in der Region genau richtig: Überall locken ruhige Plätze für ein ausgiebiges Picknick oder kleine Hofcafés mit hausgemachten süßen Leckereien.

Entdecke unsere Kunst aus Stroh! Eine große Karte hilft dabei, die Region nach individuellen Wünschen zu erkunden. Außerdem bietet der Flyer eine Übersicht über die Fahrradvermieter vor Ort, Ladestationen für E-Bikes und die Bett & Bike - Betriebe in der Region.

Du möchtest ein Fahrrad ausleihen? Die Gangschaltung reparieren lassen oder dein E-Bike aufladen? Bei uns ruft vielleicht nicht der große Berg, aber die blaue Ostsee und ursprüngliche Landschaft der Probstei dafür umso lauter.

Wanderwege und Naturerlebnisse

Wandere in der Probstei ganz entspannt entlang der typischen Knicks und Wallhecken, durch die Salzwiesen und Naturschutzgebiete mit ihrer üppigen Flora und Fauna bis hin zu den Binnenseen.

Dein Terminplan im Urlaub: Die Frösche quaken hören, leckere Brombeeren vom sommerlichen Strauch naschen, den Kühen auf der Wiese „Moin“ sagen. Oder hast du mehr Lust auf Schiffegucken und Meerblick bis zum Horizont?

Unsere Wanderwege und Rundtouren sind gut beschildert. Schutzhütten und Bänke, Gasthöfe und Bauernhofcafés laden zur Pause aus. Und wer Interessantes über die Flora und Fauna der Region wissen möchte, erfährt das auf den Infotafeln entlang der Route.

Wer die Naturschutzgebiete „Strandseenlandschaft bei Schmoel“ und „Bottsand“ zu Fuß erkundet, wird besonders als aufmerksamer Vogelbeobachter belohnt. Entdecke Schnatterenten, Zwergtaucher und Graugänse, Grünschenkel und Sandregenpfeifer.

Erkunde auf deinen Wanderwegen imposante Gebäude, wie zum Beispiel das Schloss Hagen, die Windmühle in Krokau oder die große Seebrücke am Schönberger Strand. Hier kannst du zur Abkühlung nach einem langen Wandertag auch gleich in die erfrischenden Ostseefluten springen.

Du magst es lieber ruhiger? Dann wähle den Rundwanderweg über Stoltenberg, Fahren und Passade um den Passader See mit seinen idyllischen Badestellen.

Themenrouten und Tourenvorschläge

Unternehmen Sie eine abwechslungsreiche Radtour von Hohwacht nach Weissenhaus, begeben Sie sich auf eine archäologische Reise durch die Hohwachter Geschichte oder umradeln Sie den Selenter See - die Möglichkeiten die Hohwachter Bucht mit dem Rad bei einer spannenden Tour zu entdecken sind so vielfältig, wie wunderschön. Natürlich können Sie auch einfach drauf los radeln, aber interessanter wird es doch bei einer ausgesuchten Thementour.

Einige der spannendsten haben wir Ihnen hier detailliert zum Nachfahren zusammengestellt. Die dazu passende praktisch Rad- und Wanderkarte erhalten Sie zum Preis von 2€ in den Touristinformationen. Sie beinhaltet je sechs der schönsten Wander- und Radtourenvorschläge durch die gesamte Hohwachter Bucht in Schleswig-Holstein.

Unser Tipp: Radeln Sie doch einmal auf den ausgeschilderten Kirchenrouten durch die Hohwachter Bucht.

Die Natur-Route

Hier findet ihr die Natur-Route: Die beschilderte, 60 Kilometer lange Fahrradtour in Schleswig-Holstein führt euch zu den ursprünglichsten, ruhigsten Flecken der Probstei. Wenn ihr in Laboe startet, bietet es sich an, die Meeresbiologische Station zu besuchen und dort allerlei Wissenswertes über die Unterwasserwelt der Ostsee zu erfahren. Dann geht es auf dem Küstenradweg entlang der Kieler Förde durch das Naturschutzgebiet Bottsand über Heidkate nach Wisch. Hier erlebt ihr die unberührte Küstennatur mit herrlichem Blick auf Meer, Dünen und Salzwiesen. Über Schönberg geht es zur Seebrücke Schönberger Strand. Von der 260 Meter langen Brücke aus könnt ihr die erfrischende Meeresbrise spüren und das beruhigende Rauschen der Wellen genießen. Immer die Ostsee zur Linken, radelt ihr über Hohenfelde gen Süden zum Selenter See und von dort weiter zum Passader See. Hier lässt es sich wunderbar am Ufer entspannen. Dann fahrt ihr über Barsbek zum Naturerlebnisraum Wendtorf, eine schöne Parkanlage mit Infotafeln zum Thema Natur.

Übrigens: Am 27.

Radtouren ab Hohwacht

Startpunkt: Hohwacht, Parkplatz Buchholz. Durch die Straße Am Brackstock vorbei an Fischräucherei Kruse geht der Blick auf die Bucht von Alt-Hohwacht - vorbei am Minigolfplatz ins Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee. Vor der Brücke machen Sie einen kleinen Abstecher nach rechts zur Vogelbeobachtungsstation; weiter geht es über die Brücke, vor dem Parkplatz in Sehlendorf finden Sie linker Hand die zweite Vogelbeobachtungsplattform. An der Tourist-Info Sehlendorf nehmen Sie den Radweg ins Landesinnere bzw. in den Ort Sehlendorf (schöne Bänke am Wegesrand), im Ort links biegen Sie Richtung Hof Sehlendorf in die Straße Vogelsang ab. Auf dem höchsten Punkt lädt eine Bank mit tollem Blick über die Hohwachter Bucht zur Pause ein. Der kleinen Landstraße folgen Sie bis zur B202, links geht es dann auf dem Radweg ca. 2,5 km Richtung Oldenburg i.H., danach links abbiegen Richtung Strand (siehe Auschilderung Strand ca. 900 m hinter Döhnsdorf bzw. Eine Einkehrmöglichkeit finden Sie im Strandbistro Alte Liebe oder ein Stück weiter etwas exklusiver im Restaurant Bootshaus direkt am Strand - dem Deichweg entlang der Küste folgen bis der Weg vom Deich herunter führt. Ab dort an der Straße rechts Richtung B202 fahren (Achtung: ca. 1 km kein Radweg neben der Straße). An der B202 biegen Sie rechts ab und folgen dem Radweg neben der Straße zurück Richtung Lütjenburg bis Abzweigung Sehlendorf Strand.

Startpunkt: Hohwacht, Berliner Platz. Dem Radweg entlang der Eichenallee Richtung Lütjenburg folgen, den Golfplatz dabei auf der linken Seite liegen lassen. Hinter dem Gut Neudorf, kurz vor der B202 (hinter dem bronzezeitlichen Grabhügel auf der linken Straßenseite) rechts in die Allee einbiegen, die zunächst ein Stück parallel zur B202 verläuft, danach aber entlang der Kossau bis zur Niedermühle führt (Achtung: nicht der Auschilderung Richtung Lütjenburg in der 40er Kurve folgen). Über den Niedermühlenweg geht es weiter nach Lütjenburg, am Ende biegen Sie rechts in die Straße „Auf dem Haselkrug und an der nächsten Kreuzung links in die Neverstorfer Straße ein, die übergeht in die Panker Straße. Am Stadtteich links lohnt sich ein kleiner Abstecher auf den historischen Marktplatz mit Färberhaus und St. Michaelis Kirche. Alternativ können Sie ein Stückchen weiter rechts in die Straße „Vogelberg“ einbiegen und dort die Aussicht vom Bismarckturm genießen (Achtung: nur zu den Öffnungszeiten des Restaurants). Danach führt Sie Ihr Weg weiter entlang der Panker Straße aus Lütjenburg hinaus - nach dem Ortsausgang liegt linkerhand die Turmhügelburg (Nachbau einer mittelalterlichen Burganlage) und das Eiszeitmuseum.

Sie durchqueren Darry, nach dem Ortsausgang biegen Sie links Richtung Hessenstein ab. Nach knapp 2 km geht es die Allee links hoch zum Aussichtsturm Hessenstein (für den Aufstieg 1 € bereithalten). Es gibt eine schöne Einkehrmöglichkeit im „Forsthaus Hessenstein“ am Fuß des Turms. Zurück geht es dann wieder die Allee entlang bis zur Straße. Hier rechts abbiegen, ca. 650 Meter zurück Richtung Lütjenburg fahren, dann links in den Wald Richtung Gut Panker abbiegen. Sie folge dem Weg durch den Forst ca. Auf Gut Panker angekommen, erleben Sie die Atmosphäre auf der Gutsanlage, stöbern durch die kleinen Galerien, Kunsthandwerkerlädchen oder legen einen kulinarischen Zwischenstopp im traditonellen Gasthaus Ole Liese ein. Das Gut verlassen Sie Richtung des großen Parkplatzes links hinter der Ole Liese, folgen dem Feldweg Richtung Matzwitz und genießen die schöne Aussicht über die Ostsee. Neben der kleinen Landstraße nehmen Sie den Radweg über Kembs nach Behrensdorf. In Behrensdorf biegen Sie rechts in die Ringstraße ab und folgen der Straße bis zur Dorfstraße. Hier in die Dorfstraße rechts abbiegen und der Straße bis zur Kreuzung nach Hohwacht folgen.

Highlights / Tipps an der Strecke: St.

Weitere Routen rund um den Selenter See

Startpunkt: Parkplatz in Blekendorf, Lange Straße an der St. Claren Kirche/Friedhof. Links folgen Sie der Straße auf dem Radweg bis zur B202. Hier auf den Radweg führt Sie Ihr Weg rechts Richtung Oldenburg/Kaköhl. Eine kurze Rast können Sie auf der Bank am Wasserwerk mit Blick in das Mühlenautal Richtung Futterkamp einlegen, danach folgen Sie dem Weg weiter durch Kaköhl, inkl. einer kleinen Pause im Hofladen Maßmann. Dem Radweg entlang der B202 weiter Richtung in Oldenburg folgend, gelangen Sie zum Wegweiser Buschkate. Hier rechts abbiegen in Richtung Großsteingräber/Langbetten. Zu empfehlen ist eine kurze Rast auf der Geländekuppe. Am Ortseingang Nessendorf gibt es rechts einen Picknickplatz zum Verweilen oder Sie machen einen kleinen Zwischenstopp auf dem Esel- und Landspielhof Nessendorf. Danach fahren Sie geradeaus weiter an der Rathlau Kolonie vorbei und genießen die gute Landluft.

An der nächsten Abbiegung halten Sie sich rechts Richtung Gut Kletkamp. Nach einigen Kilometern genießen Sie den tollen Blick über die Fischteiche von Kletkamp und den Blick auf den Turm vom Gut Kletkamp. Um zum Gut zu gelangen, biegen Sie rechts in die Straße ein. Der Rundweg führt weiter entlang der Straße leicht rechts Richtung Blekendorf (Kornstraße genießen!) mitten durch den Wald und an den Feldern entlang bis kurz vor die K27. Der Kirchturm der St. Claren Kirche ist von hier gut zu sehen.

Startpunkt: Sehlendorf, linker Parkplatz am Sehlendorfer Strand. Von dort fahren Sie links in das Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee, rechte Hand liegt eine Aussichtsplattform für einen Blick ins Schutzgebiet und die Bucht. Weiter geht es über die Brücke, dahinter liegt links noch eine Aussichtsplattform zum Verweilen und Beobachten. Einige Bänke mit schönen Ausblicken laden zum Ausruhen ein. In Hohwacht passieren Sie den Minigolfplatz und können einen kleinen Einkaufsstopp bei der Fischräucherei Kruse einlegen. Rechter Hand folgen Sie der Strandstraße. Am Ende der Straße gibt es drei nette Strandbistros zum Stärken. Vor dem Strandhotel führt der Weg links hoch zur Steilküste. Am Hohwachter Ausguck vorbei folgen Sie dem Steilküstenweg . Auch hier gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten (Tom´s Hütte, Nudelladen, Hotel Hohe Wacht im Kurpark). Am Steilküstenende biegen Sie links ab in die Seestraße. An der Kreuzung geht es dann nach rechts Richtung Haßberg und weiter über die Eichenallee Richtung Lütjenburg. Am Golfplatz biegen Sie links vor dem Parkplatz ab und folgen dem Weg bis zu den steinzeitlichen Langbetten auf dem Ruserberg. Weiter geht es nach Futterkamp. Kurz danach haben Sie die Gelegenheit rechts zum Café am Steinkamp abzubiegen und dort leckeren hausgemachten Kuchen zu probieren. Folgen Sie dann dem Radweg entlang der B202 Richtung Kaköhl an der Lehrversuchsanstalt vorbei. Eine weitere Rastmöglichkeit gibt es in Kaköhl am Hofladen Maßmann.

Die Straße Richtung Oldenburg weiterfahren bis ca. 2 km hinter Kaköhl. Beim ersten Haus an der rechten Seite führt Sie ein Hinweisschild einen Feldweg 200 m bergan zu drei steinzeitlichen Gräbern auf der Geländekuppe (Megalithanlagen Buschkate). Wenn Sie den Radweg an der B202 noch ca. 1 km Richtung Oldenburg fahren, dann die Teerstraße links Richtung Sehlendorf wählen, können Sie den traumhaften Ausblick über die Hohwachter Bucht genießen und kommen wieder nach Sehlendorf. In Sehlendorf haben Sie die Möglichkeit zu einer Stärkung auf den ausgeschilderten Campingplätzen und deren Kiosken.

Highlights / Tipps an der Strecke: Naturstrand Hohenfelde, Ausstellung des Natur Erleben e.V.

Startpunkt: Parkplatz am Hohenfelder Strand. Zum Einstieg lohnt sich die kleine, aber sehr sehenswerte Ausstellung des Natur Erleben e.V. zu besichtigen und mit geballtem Wissen über die Flora und Fauna an und in der Ostsee zu starten. Sie folgen dem Weg zwischen Parkplatz und Strand Richtung Westen. Hier laden einige Bänke entlang des Weges zum Verweilen ein. Der Weg führt bald vorbei am renaturierten Biotop; vom hölzerner Beobachtungsturm bieten sich großartige Ausblicke und unendlich lautes Gezwitscher und Gegacker, außerdem erfährt man an den Schautafeln noch viel Vogelwissen. Der Weg führt um das Biotop herum bis er wieder an die Wasserkante stößt und auf eine kleine Steilküste führt. Aauf dem höchsten Punkt steht wieder eine Bank zum Ausruhen, kurz darauf biegt der Weg links ins Landesinnere Richtung Schmoel ab. Er schlängelt sich durch die Felder bis zum Gut Schmoel - nicht von der Schranke für Autofahrer abschrecken lassen - rechts liegt das Gut (Achtung, Privatbesitz) und links führt der Weg über die Allee weiter.

Am Buswendehammer halten Sie sich rechts Richtung Schwartbuck, am Schmoeler Hexenstein geht es dann rechts durch die Unterführung unter der L165 hindurch. Gleich danach führt der Weg wieder rechts Richtung Schwartbuck, ein kleines Stück parallel zur L165 und biegt dann links ab (Wegweiser Schwartbuck). Der Weg führt entlang eines ersten Wäldchens des Schwartbucker Holzes, danach geht es über einen Hügel über freies Feld zum nächsten Wäldchen. Im Wald halten Sie sich links, bis Sie auf einen Plattenweg stoßen. Hier folgen Sie der Ausschilderung links Richtung Schwartbuck und dem Plattenweg bis zum Ende in den Ort Schwartbuck. Der Plattenweg geht über in die Straße Langreben, die am Ende auf die Dorfstraße stößt. Von hier lohnt ein Abstecher zur leckeren Schokoladenmanufaktur, An der Schule 2, eine besondere Einkehrmöglichkeit bietet sich im Restaurant Luv und Lee, Freeheit 14, oder zum außergewöhnlichen Trockenfrüchteladen Die Hunkelstide, Schwartbuck-Holz 14. Der Rundweg geht ab Ecke Langreben/Dorfstraße rechts Richtung Lütjenburg entlang der Dorfstraße weiter, nach ca. 200 m biegen Sie in einer Senke links in den Aukamp ab - dem ausgeschilderten Radweg folgen Sie Richtung Giekau/Gleschendorf. In Tröndel biegen Sie links ab in den Emkendorfer Weg.

Diesem Weg bis zur Kreuzung in Emkendorf folgen. Für sportliche Fahrer empfiehlt sich eine kleine Erweiterung zum Pilsberg mit dem Aussichtsturm Hessenstein (siehe Ausschilderung geradeaus - ca. 4,5 km hin und zurück aber mit Steigungen). Für den Rundweg an der Kreuzung in Emkendorf biegen Sie links Richtung Todendorf ab. Dem Radweg neben der Straße folgen Sie immer Richtung Ostsee - genießen Sie weite Ausblicke! Die L165 überqueren Sie geradeaus Richtung Todendorf (Achtung; Teilweise viel Verkehr!). Dem Radweg neben der Straße folgen Sie weiter Richtung Ostsee (nicht links Richtung Satjendorf abbiegen, sondern ein Stück weiter an der großen grünen Lagerhalle links Richtung Hubertsberg/Strand abbiegen!). Einer der kleinen Landstraße folgen, die sich zunächst Richtung Wasser schlängelt und dann wieder ins Landesinnere führt. An dem großen eierförmigen Schild auf der rechten Seite, das jedoch nur aus der Gegenrichtung zu lesen ist, lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Straußenfarm Hohenfelde. Hier gibt es eine Aufzuchtstation, Tiere jeden Alters, einen Hofladen, sowie ein Café. Der Rundweg führt weiter entlang der Straße bis zum nächsten Abzweig nach links in den Ostpreußenweg Richtung Strand. Auf der rechten Seite gibt es einen Selbstbedienungsstand vom Hof Wiese, danach führt der Weg wieder in Richtung Ostsee zur Steilküste von Hohenfelde. Hier gibt es eine Bank mit tollem Ausblick zum Verweilen (Tipp: Toller Spot für Steinesammler und Hühnergöttersucher). Der Rundweg führt jedoch ca. 100 m vor Erreichen der Steilküste links zwischen den Pferdekoppeln weiter Richtung Malmsteg/Schmoel.

Durch Koppeln und Felder und über eine kleine Brücke geht es bis zum Parkplatz Malmsteg, hier führt der Weg weiter zwischen Campingplatz und Strand. Am Ende des Ferienhausgebietes biegt der Weg ins Landesinnere ein (geradeaus entlang der Küste nur für Fußgänger - sehr sandig) und schlängelt sich bis zur Straße. Hier biegen Sie rechts ab und folgen dem Radweg neben der Straße wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Highlights / Tipps an der Strecke: St. Servatius Kirche Selent, Badestelle Möltorp, Töpferei Plöger und Badestelle in Grabensee, Restaurant Giekauer Kroog, St.

Startpunkt: Parkplatz Dorfmitte Selent (ALDI-Parkplatz). Die St. Servatius-Kirche in Selent unmittelbar neben dem Parkplatz lädt zur Besichtigung ein. Von dort folgen Sie der Dorfstraße nach links in Richtung Kiel bis zur Abzweigung rechts zur Badestelle Straße Steenkamp. Gleich geht es wieder rechts in die Sackgasse, dem Weg dann bis zur Badestelle folgen. Eine gemütliche Picknickmöglichkeit gibt es an der Badestelle Möltorp mit einem kleinen Kiosk. Die Badestelle verlassen Sie über den Parkplatz und biegen an der nächsten Gabelung rechts ab. Sie fahren weiter bis zur Straße, dort biegen Sie rechts nach Grabensee ab (Achtung: Von Grabensee bis Giekau leider kein Radweg neben der Straße). Für einen kleinen Zwischenstopp lohnt sich der Besuch in der Töpferei Plöger oder Sie machen eine Pause an der kleinen gemütlichen Badestelle gegenüber. Weiter geht Ihre Fahrt entlang der Straße nach Fargau mit kleinen idyllischen Picknickplätze direkt am See. Der Straße folgen Sie bis nach Pratjau. An der T-Kreuzung biegen Sie rechts ab Richtung Pülsen. Möglich ist hier ein kleiner Abstecher zur Badestelle am See, ansonsten fahren Sie geradeaus durch Pülsen Richtung Dransau. In Dransau rechts abbiegen Richtung Giekau/Lütjenburg. In Giekau biegen Sie bei der zweiten Möglichkeit rechts in die Straße Höben ab. Vorher lohnt sich ein kleiner Abstecher ca. 500 m weiter in den Ort zur Einkehr im Landgasthof Giekauer Kroog auf der rechten Seite. Alternativ besichtigen Sie die St. Johannes Kirche auf der linken Seite.

Dem unbefestigten Weg Höben folgen Sie und halten sich am Gut Neuhaus links. Sie kreuzen die Straße L259 und fahren geradeaus weiter bis Ölbohm (Grabhügel auf der rechten Seite). In Fresendorf geht es links zur B202, die sie kreuzen (auf der rechten Seite befindet sich ein weiterer bronzezeitlicher Grabhügel). Vorbei geht es am Gut Klamp durch Rönnfeldholz hindurch In Wentorf biegen Sie rechts ab in die Straße Vörstenmoor. An der Straße K29 halten Sie sich links Richtung Engelau. Gegenüber der Kreuzung lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Destillerie Gottesgabe, Schleswig-Holsteins erster Obstbrennerei. In Engelau finden Sie eine Einkehrmöglichkeit im Landcafé Engelau oder machen ab hier einen 1,6 km langen Abstecher zur Käserei Hof Berg in Dannau. Gegenüber der Einfahrt zum Landcafé Engelau biegen Sie rechts ab und folgen dem ausgeschilderten Radweg Richtung Rantzau. Im Dorf Rantzau fahren Sie den Eickenweg bis zum Ende zum Buswendeplatz und biegen dann links ab in die Straße Zum Blocksberg. Dann glleich wieder rechts in die Straße Am Bahndamm abbiegen und dem unbefestigten Weg ca. 3 km folgen. An der Abzweigung Friedeburg halten Sie sich rechts Richtung Bellin und biegen an der nächsten Kreuzung links abRichtung Bell...

Lücken im Wegenetz rund um den Selenter See

Ein Radweg komplett um den Selenter See. Für etwa die Hälfte der Strecke ist das vollendet. In Giekau, Fargau-Pratjau und Köhn - noch ohne Radweg - wünscht man sich einen Lückenschluss. Es gibt aber Probleme. So könnte der weitere Ausbau gelingen.

In den drei Gemeinden Giekau, Köhn und Fargau-Pratjau hofft man schon lange auf einen neuen Radweg entlang der Strecke am Selenter See. Viele Touristen sind hier mit dem Fahrrad unterwegs - bisher noch auf der Straße. Die Bürgermeister von Giekau und Fargau-Pratjau halten das an einigen Stellen für gefährlich.

Einmal um den Selenter See nur auf Radwegen?

Ein besonderes Pech hatte Giekau. Seit vielen Jahren hofften die Bürgerinnen und Bürger auf den Bau eines Radweges zwischen Giekau und dem Ortsteil Dransau. Die Strecke ist nur einen Kilometer lang. Die Kreisstraße an dieser Stelle ist kurvig und manchmal schwer einsehbar.

Bürgermeister Manfred Koch: „Das ist eine gefährliche Strecke. Glücklicherweise ist da noch nichts passiert.“ Sorgen macht er sich vor allem um die Kinder aus Dransau, die mit dem Rad zur Schule über Giekau nach Seekrug fahren.

Zeitweilig lag der Ausbau Giekau-Dransau sogar auf Platz zwei der Prioritätenliste des Kreises. Der Bau des Radweges schien in greifbarer Nähe. 2018 gab es aber eine Neubewertung. Die Strecke fiel dabei hinten runter. Der Kreistag gewichtete jetzt mehr auf orts- und stadtnahe Bereiche mit viel Radverkehr, achtet auf eine Verknüpfung mit Bushaltestellen und Bahnhöfen und die Sicherheit an Schulwegen.

Koch ist enttäuscht: „Es gab für uns schon eine konkrete Planung.“

Zwischen dem Kreis und der Gemeinde Fargau-Pratjau gab es immerhin schon Gespräche, berichtet Bürgermeister Hans-Joachim Lütt. In der Diskussion war der Abschnitt zwischen Grabensee und dem Ortsteil Fargau. „Seitdem haben wir nichts wieder gehört.“

Die Gemeinde favorisiert allerdings das Stück zwischen den Ortsteilen Fargau und Pratjau. Schließlich will man in der Gemeinde verbunden bleiben. Auch mit dem Rad.

„Schön für den Tourismus rund um den Selenter See“

Es spricht aus Sicht Lütts noch etwas anderes dafür. „Die Strecke zwischen Fargau und Pratjau ist kurvenreich und gefährlich.“ Die Straße nach Grabensee sei eher gerade und gut einsehbar. Im Ort ist es schon lange Konsens, dass ein Radweg her muss. „Das wäre auch schön für den Tourismus rund um den Selenter See.“

Vier Radwege entlang von Kreisstraße sind derzeit in der Planung oder stehen kurz vor Baubeginn. Zwischen Hohwacht und dem Sehlendorfer Kreuz entsteht eine neue Strecke, mit der noch in diesem Jahr begonnen werden soll. In der Prioritätenliste des Kreises weit oben steht auch die Strecke zwischen Grabensee und Fargau. Hier gab es eine Begehung mit Vertretern der Gemeinde und des Kreises.

Pech hat die Gemeinde Köhn. Ihr Straßenstück am Selenter See ist Gemeindeweg. Wenn hier ein Radweg entstehen soll, muss die kleine Gemeinde dafür aufkommen. „Das können wir uns nicht leisten“, sagt Bürgermeister Alwin Leber. Je nach Grundstückspreisen, Beschaffenheit des Untergrunds und Umweltauflagen.

Und in Köhn sind es viele Kilometer und viel Natur.

Leber sieht nur eine Möglichkeit, den Wunschtraum umzusetzen: Es müsste ein großzügiges Förderprogramm aufgelegt werden, das der Gemeinde Köhn die allermeisten Kosten vom Hals hält. Das dürfte in diesen Zeiten aber in weiter Ferne liegen.

Der Kreis regelt nicht nur den Neubau von seinen Radwegen. Er schaut sich auch die bestehenden an. Im März haben Straßenbauexperten die Strecken unter die Lupe genommen. Die Daten werden derzeit ausgewertet.

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