Radtour Müggelsee Route: Entdecken Sie Berlins Schönheit auf zwei Rädern

Entdecken Sie die malerische Schönheit Berlins auf zwei Rädern. Für spannende und zugleich erholsame Radausflüge brauchen Sie Berlin nicht zu verlassen! Fahren Sie rund um den größten See Berlins, den Müggelsee. Genießen Sie Wald und Wasser.

Ob herausfordernde Anstiege oder ausgiebige Touren, mit dem E-Bike kommen Sie an jedes Ziel.

Startpunkt und Route

Es geht los am S-Bahnhof Friedrichshagen. Vom Bahnhofsgebäude geht es rechts in die Bölschestraße. Die Route startet am S-Bahnhof Treptower Park.

Nimm am S-Bahnhof Baumschulenweg den Ausgang Glanzstraße und fahre sie rechts lang bis zum Linksknick (geht eh nicht anders) und da bis zum Ende. Dort kannst du, wenn du den Kopf nach rechts wendest, schon die Riesen Brücke sehen, über die du jetzt musst: die neue Minna-Todenhagen-Brücke über die Spree.

Eine abwechslungsreiche Strecke, die u.a. Wir starten am S-Bahnhof Baumschulenweg und gelangen sogleich zu einer sehr großen Brücke, die architektonisch interessant ist: Die relativ neue Minna-Todenhagen-Brücke, an der lange gebaut wurde. Jetzt verbindet sie Baumschulenweg mit Oberschöneweide und man ist sofort in der Wuhlheide; ab hier sind wir auf dem Spree-Radweg (bis Hartmannsdorf).

Du musst jetzt schräg rüber, dorthin, wo der Wald anfängt, und ebenso schräg in diesen hinein auf den befestigten Weg. Nimm nicht den, der ziemlich nah zur Straße parallel läuft, sondern den ein bisschen mehr reinwärts in den Wald; es ist ebenfalls ein ungeteerter, aber ganz gut befestigter Weg. Falls du den richtigen hast, geht er kilometerweit geradeaus Richtung Südost, immer durch den Wald, wobei du auch mal an der Parkbühne und am FEZ vorbeikommst.

Fahr ihn bis zum Ende, dann bist du in der „Straße am FEZ“; biege dort rechts ab bis „An der Wuhlheide“, dort links ein paar Hundert Meter, dann zweigt rechts eine große Straße ab, die in eine große Brücke übergeht. Über die musst du drüber, und zwar auf der linken (!) Seite, denn nur dort ist ein Radweg. Direkt nach der Brücke gibt es eine Radrouten-Beschilderung links runter; folge ihr, dann solltest du nach 2-3 min auf einem Weg direkt neben der Spree sein.

Am Ende wirst du in Köpenick in die Gutenbergstraße geführt, an deren Ende wiederum du dann links über die Brücke fährst. Bleibe dann ziemlich lange geradeaus (ca 1,5 km) bis zur Ecke Grüne Trift / Pablo-Neruda-Straße; hier musst du über die Straße in die Pablo-Neruda und dann immer geradeaus - sie geht bald über in den Müggelschlösschenweg, den du bis zum Ende fährst.

Dort biegst du rechts ab und bist dann auf dem Fahrradweg, der an der unteren Hälfte des Müggelsees langführt. Folge immer der Radrouten-Beschilderung bis zu einer Verzweigung, wo auch eine Fähre angezeigt wird. Du willst aber nicht zur Fähre, sondern nimmst die Route Richtung Dämeritzsee. Auch jetzt folgst du immer der Radrouten-Beschilderung, die bald „Erkner“ anzeigt, und da geht’s auch für dich lang.

Highlights der Tour

Der Große Müggelsee ist mit 7,7 km² und einer Uferlinie von fast 15 km der größte See in Berlin.

Friedrichshagen und vor allem die Bölschestraße sind sehr beschaulich. Schöne Altbauten säumen die Straße und mit Metzgerei, Cafés, Buchhandlung und Kiezbäcker gibt es hier noch eine florierende Ladenkultur.Immer geradeaus bis zum Müggelseedamm. Dort nach links abbiegen. Die Tour führt hier zunächst ein Stück an der Straße entlang.

Am Strandbad Müggelsee, das bereits seit 1912 Badegäste aus Berlin und Umgebung empfängt, endet der Feldweg und man fährt weiter entlang des Fürstenwalder Damms.

Hinter dem Strandbad geht rechts ein Wanderweg hinein, der zum Müggeleck führt. Ein wunderbarer Ort mit tollem Blick auf den See.

Weiter geradeaus, bis es nicht mehr geht, und dort rechts in die Rummelsburger Landstraße bis zur Ecke Treskowallee / Edisonstraße. Den Volkspark Wuhlheide kann man längs durchfahren und ist dann bereits in Köpenick!

Wer weiterfahren will, kann sich auf ein Highlight freuen: Neu-Venedig. Venedig mitten in Berlin.

Ein Stück zurück entlang des kleinen Bachs. Über eine kleine Brücke, über die man sein Fahrrad leider tragen muss, gelangt man nach Neu-Venedig, dessen Wege so schöne Namen tragen wie Lachsfang, Hechtstraße oder Quappenzeile. Man fährt über die Brückenstraße und weiter auf der Wiesenstraße. Am Lachsfang rechts und geradeaus auf die Dorfstraße.

Man gelangt nach Rahnsdorf, wo es Berlins einzige Ruderfähre gibt. Weiter auf der Straße 546 und der Dora-Mendler-Straße, am Schleiengang links und jeweils rechts an Plutoweg und Rialtoring. So schlängelt sich die Tour durch das schöne Neu-Venedig. Es fällt schwer zu glauben, dass man noch in Berlin ist.Am Ende geht es über die Triglawbrücke.

Südlich des Müggelsees warten die Müggelberge auf Sie. Der Lehrpfad des anliegenden Teufelsees mit dem Moor, der kurz nach der letzten Eiszeit entstand, weckt den Entdeckergeist. Hier können zahlreiche bedrohte Vogelarten und Reptilien beobachtet werden. Ein neu erbauter Steg, mit dem sich das komplette Moor überqueren lässt, gewährt besonders intime Einblicke in die unberührte Natur.

Ebenso schlängelt sich die Tour durch das schöne Neu-Venedig. Es fällt schwer zu glauben, dass man noch in Berlin ist. Ab hier kann man der Beschilderung des Europaradwegs R1 folgen. Die Strecke ist in weiten Teilen asphaltiert.

Vorbei am kleinen Müggelsee, dann nach rechts, um auf den Wanderweg ans Ufer des Großen Müggelsees zu gelangen. Im Sommer kann man an den kleinen Buchten überall ins Wasser springen oder picknicken.

Weiterfahrt nach Erkner und Bad Saarow

An der ersten großen Kreuzung in Erkner kannst du entweder links abbiegen zum Bahnhof (das wären dann 24,5 km) oder rechts in die Friedrichstraße. In Erkner fahren wir mitten durch (durchgehend Radwege, gut zu radeln), kommen u.a.

Nach ca. 1 km kommt ein Kreisverkehr, du wählst die Gerhard-Hauptmann-Straße (2/3 um den Kreisverkehr herum) und fährst dann ganz lange geradeaus, ca 9 km bis Spreeau. An der Kreuzung biegst du rechts ab in eine etwas größere Straße, kommst durch Neu-Hartmannsdorf und Spreenhagen.

Ein Stückchen nach dem Ortsende von Spreenhagen geht ein Weg links weg (Fürstenwalder Straße). Dieser geht dann 3-4 km geradeaus; achte auf die Radrouten-Beschilderung. Wenn da steht: Markgrafpieske, bist du richtig.

Um ins Dorf Kolpin zu kommen, musst du rechts in die Straße einbiegen, aber dann im Ort gleich wieder links in die Reichenwalder Chaussee. Nach kurzem macht die Chaussee eine Linksbiege, du bleibst aber geradeaus drauf und bist dann im Saarower Weg. Ab jetzt musst du genau auf die Radrouten-Beschilderung achten, Richtung Bad Saarow, denn es geht ständig links-rechts.

Nach wenigen Kilometern erreichst du Bad Saarow bzw stößt auf eine größere Straße. Biege rechts ab und dann sofort wieder links in einen kleineren, aber geteerten Weg, die Seestraße. Jetzt fährst du mitten durch Bad Saarow, lass dir evtl etwas Zeit, um an den Scharmützelsee zu gehen und zu schauen - es ist wirklich sehr schön!

Zum Schluss landen wir im hübschen Kurort Bad Saarow, das am oberen Ende des riesigen Scharmützelsees liegt. Sieh dir den Ort oder die ausgedehnte Seepromenade an - oder beides!

(Bis hier sind es 60 km; wenn du eine Bahnverbindung möchtest, die öfter fährt und schneller geht als die von Bad Saarow, kannst du vom Bahnhof geradeaus nordwärts radeln zum Bhf Fürstenwalde, der am anderen Ende der Stadt liegt, also längs durch Fürstenwalde durch - falls du noch Lust hast, mehr zu radeln, oder falls du grade den Zug in Bad Saarow verpasst hast. Der geht nur einmal pro Stunde, in Fürstenwalde jedoch zweimal pro Stunde Richtung Berlin oder Frankfurt.

Weitere Informationen

Die Altstadt verzaubert durch ihren besonderen Flair: verwinkelte Gassen und Straßen und eine Vielzahl netter Kneipen, Cafés und Geschäften.

Am südlichen Ufer des Müggelsees führt die empfohlene Strecke über den Europaradweg R1, der ziemlich stark befahren sein kann.

Die Route führt durch das Wohngebiet zur Müggelheimer Straße, auf der man auf dem Radweg bis zum Kietzer Graben fährt. Hier biegt man rechts ab und durchquert Alt-Köpenick.

Während Sie am idyllischen Ufer des Müggelsees entlangfahren, genießen Sie die frische Luft und die fantastische Aussicht. Schillernd blau zeigt sich der Müggelsee, der größte Berliner See überhaupt, während Sie die schattigen Waldwege entlangfahren und die verträumte Natur genießen.

Am malerischen Nordufer des Müggelsees entlang fahren Sie weiter nach Friedrichshagen. Das sogenannte „Kolonistendorf“ wurde 1753 von Friedrich II. gegründet, um dort die Baumwollspinner aus Schlesien und Böhmen unterzubringen.

Die Altstadt von Berlin-Köpenick ist das vorletzte Ziel auf dieser abwechslungsreichen Fahrradtour. Hier begeistern Sie zum Beispiel die Bronzestatue vom „Hauptmann von Köpenick“ vor dem Rathaus, die schmalen Gassen und das romantische Barockschloss aus dem späten 17. Jahrhundert, das idyllisch auf einer Halbinsel zwischen Dahme und Spree thront.

Streckenbeschaffenheit

Streckenbeschaffenheit: ca. 50% Radwege an stark befahrenen Straßen, den Rest teilen sich autofreie Abschnitte u.a. auf Uferwegen an der Spree, durch den Tiergarten und Berliner Stadtforst, sowie auf weniger stark befahrenen Straßen.

Hinweis

Hier die GPX-Daten und eine Bitte: Ich hab Zeit und Geld hergegeben, um diese Radroute für MEINE Webseite zu entwickeln, nicht für Komoot & Co.

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