Die schönsten Radtouren in und um Karlsruhe

Die Fächerstadt ist mit ihrer Lage direkt am Rhein und am Fuße des Schwarzwaldes die ideale Umgebung zum Radfahren. Mit dem Fahrrad lassen sich andere Ecken und Winkel erkunden, als es mit dem Auto oder zu Fuß möglich wäre. Willkommen in der Fahrradregion rund um Karlsruhe! Hier erwarten dich nicht nur herrliche Routen entlang des Rheins, sondern auch eine Vielzahl von Wegen, die durch die reizvolle Landschaft und die charmante Stadt führen. Egal, ob du ein geübter Radfahrer bist oder einfach mal entspannen möchtest - es gibt für jeden etwas zu entdecken. Diese Übersicht zeigt dir die besten Fahrradrouten und Tipps, wie du deine Tour noch angenehmer gestalten kannst.

Radtouren entlang des Rheins

Die Radwege entlang des Rheins bieten eine Fülle von Eindrücken und sind ideal für Outdoor-Enthusiasten. Du kannst auf gut ausgebauten Wegen radeln, die oftmals direkt am Wasser verlaufen. Die Atmosphäre ist entspannend und du hast die Gelegenheit, die Natur in voller Pracht zu genießen. Ein beliebter Abschnitt erstreckt sich von Karlsruhe nach Rheinstetten, wo Fachwerkhäuser und grüne Uferzonen dich begleiten. Hier gibt es immer wieder kleine Rastplätze mit herrlichem Blick auf den Fluss. Ein weiteres Highlight ist die Strecke Richtung Wörth, die nicht nur flach und einfach zu befahren ist, sondern auch durch idyllische Auenlandschaften führt. Besonders empfehlenswert sind die vielen Hütten und Cafés, die dir unterwegs eine willkommene Pause ermöglichen. Das Probieren regionaler Spezialitäten sollte definitiv auf deiner To-do-Liste stehen.

Der PAMINA-Radwanderweg Rheinauen ist ein Bestandteil des Naherholungsprojektes PAMINA-Rheinpark und verläuft beiderseits der deutsch-französischen Grenze zwischen Rheinmünster-Greffern/Drusenheim (Frankreich) und Leimersheim / Eggenstein-Leopoldshafen. Der PAMINA-Radwanderweg Rheinauen ist eine Strecke zum Genießen und Schauen, denn er verläuft abseits vom Verkehr und weitgehend ortsfern. Die stillen Altrheinarme, Baggerseen und Stationen am Wegesrand laden zum Verweilen ein. Und ein Abstecher zu den zahlreichen Naturmuseen des PAMINA-Rheinparks lohnt sich allemal. Der PAMINA-Radweg auf den Gemarkungen Rastatt, Steinmauern, Elchesheim-Illingen und Au am Rhein kann auf der ursprünglichen Trasse wieder genutzt werden.

Sie beginnen Ihre Radtour am Silberstreifen und fahren zum Epplesee, der ein wunderbarer Halt- und Aussichtspunkt ist. Weiter geht es über Mörsch nach Neuburgweier, über die Felder und Wiesen nach Au am Rhein. Entlang des Waldes führt Sie der Radweg bei Karlsruhe über Elchesheim-Illingen nach Steinmauern und Plittersdorf in die Rastatter Rheinauen. Nun geht es auf französischer Seite entlang des Rheins zurück. Das Münchhausen-Sauer-Delta führt Sie durch die Natur und den Wald, der zum Genießen und Entspannen einlädt. Der Weg erstreckt sich weiter gerade aus, bis man zur Rheinfähre Neuburg-Neuburgweier gelangt.

Der Rheinradweg

Nicht nur der Rhein-Radweg selbst ist es wert, ihn mit dem Fahrrad zu bereisen. Der Rhein ist einer der bekanntesten europäischen Flüsse und so facettenreich wie die Länder, die er passiert. Wir zeigen dir die schönsten Fahrrad-Touren entlang des Rheins. Über 1400 Kilometer, vier Länder, von der Quelle des Rheins in den Alpen bis zu seiner Mündung an den Gestaden der Nordsee: Der Rheinradweg folgt dem Verlauf von Europas zehntlängstem Fluss. Wenn du als geübter Radfahrer die komplette, lange Route radeln möchtest, die Eurovelo 15 von Andermatt in der Schweiz bis an die niederländische Nordseeküste, solltest du mehrere Wochen einplanen.

Der Rheinradweg bietet dir jedoch auch viele Möglichkeiten, einzelne Etappen zu fahren, Teilstücke zu absolvieren oder eine Eurovelo-Etappe am Rhein als Baustein für eine eigene Rundtour zu nutzen. Auf den ersten 100 Kilometern bietet der Rheinradweg pures Alpenfeeling, auch wenn von dem Fluss selbst noch nicht viel zu sehen ist. Nachdem du gleich zu Beginn den Oberalppass auf knapp über 2000 Metern erklettert hast, kannst du das Rad rollen lassen und das Alpenpanorama beiderseits des Tals genießen. Obwohl es mehr bergab als bergauf geht, beinhaltet die Strecke auch mehrere Anstiege mit insgesamt 1400 positiven Höhenmetern. Tipp: Von Luzern kannst du über die Route Eurovelo 3 mit dem Rad anreisen.

Offiziell führt der Rheinradweg entlang der Südseite des Bodensees und verläuft gemeinsam mit dem Bodenseeradweg, einem der beliebtesten Radwege Deutschlands. Wir empfehlen dir, die Strecke von dem Kulturort Bregenz mindestens bis nach Konstanz zu fahren. Auf diesem rund 60 Kilometer langen Abschnitt erwarten dich gerade mal 160 Höhenmeter. Von Konstanz hast du die Wahl: folge dem Bodenseeradweg weiter an die Nordseite, besuche die Klosterinsel Reichenau - das Kloster dort ist UNESCO-Weltkulturerbe. Oder folge dem Rheinradweg über flache 50 Kilometer weiter bis nach Schaffhausen und bestaune dort den spektakulären Rheinfall.

Falls du nicht nur sportlich unterwegs, sondern auch kulturell interessiert bist, sind die 84 Kilometer Rheinradweg von Straßburg nach Karlsruhe das Richtige für dich. Straßburg ist Sitz des Europäischen Parlaments, in Karlsruhe befindet sich der Bundesgerichtshof. Unterwegs erwarten dich malerische Dörfer entlang einer anfängerfreundlichen Strecke. Nirgendwo schlängelt sich der Rhein so schön durch die Landschaft wie zwischen der mittelalterlichen Stadt Bingen und Koblenz, wo nicht nur die Mosel in den Rhein mündet, sondern auch Ca Go Bike zuhause ist. Der Fluss trennt Rheinland-Pfalz und den Binger Wald auf der linken Rheinseite von Hessen auf der rechten Seite. Auf den 65 Kilometern erwartet dich eindrucksvolles Flussradeln: Postkarten-Ausblicke rund um die Loreley sowie Burgen, Klöster und Schlösser in einer Landschaft, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Das Deutsche Eck in Koblenz ist ein passend-würdiger Abschluss der Tour.

  • Länder: Der offizielle Rheinradweg passiert die Schweiz, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Liechtenstein und Österreich liegen ebenfalls entlang des Weges.
  • Beschilderung: Der Rheinradweg ist als „Eurovelo 15“ ausgeschildert.
  • Unterkünfte: Die Hotellerie entlang des Fernradwegs ist auf die Bedürfnisse von Radreisenden eingestellt.

Historische Wege in Karlsruhe

Die historischen Wege in Karlsruhe laden dich ein, die Stadt auf eine ganz besondere Weise zu erkunden. Radtouren durch das Stadtzentrum bieten dir die Möglichkeit, faszinierende Architektur und reizvolle Plätze zu entdecken. Folge der Radroute durch die hübschen Straßen mit ihren charmanten Altbauten und genieße die Atmosphäre der alten Zeiten. Besonders empfehlenswert ist die Strecke über den Kaiserstraße, wo du nicht nur an vielen Geschäften vorbeikommst, sondern auch großartige Blickpunkte wie den Platz der Grundrechte genießen kannst. Nutze die Gelegenheit, um am Wegesrand kleine Cafés oder Bäckereien zu besuchen. Diese laden dazu ein, eine kurze Pause einzulegen und lokale Spezialitäten zu probieren. Der Fahrradausflug wird so zu einer wunderbaren Kombination aus Kultur und Kulinarik. Schließlich führt dich die Route weiter zum ZKM (Zentrum für Kunst und Medien), das nicht nur für Kunstliebhaber ein Highlight ist.

Los geht die Fahrradtour am Albtalbahnhof in Karlsruhe. Entlang der Alb fahren Sie in Richtung der Günther-Klotz-Anlage und genießen das pure Grün mitten in der Stadt. Sie folgen dem Radweg in Karlsruhe bis zur Vogesenbrücke am Entenfang und überqueren diese, um weiter der Alb zu folgen. Nun folgen Sie dem Rhein in Richtung Maxau und genießen die idyllische Landschaft. Sie fahren in Maxau ab vom Rhein und folgen dem Weg in Richtung Knielingen, denn dort treffen Sie wieder auf die Alb.

Los geht es wieder am Hauptbahnhof Karlsruhe. Von dort geht die Fahrt zunächst durch Beiertheim und dann in die Südweststadt. Dort startet die Tour mit ihrem kulturellen Teil: ZKM - Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Kurze Zeit später wird der Botanische Garten Karlsruhe erreicht. Er bildet einen Eingang zum ehemaligen badischen Residenz-Sitz. Wer vor dem Schloss steht, kann erahnen, warum Karlsruhe auch als Fächerstadt bezeichnet wird: 32 Straßen und Alleen führten mal zum Schloss - von oben dann der Mittelpunkt der Strahlen. Auf einem der solchen Fächerstraße - zumindest für eine kurze Strecke - geht die Tour dann weiter. Der Weg führt in Richtung Kaiserstraße, der Fußgängerzone von Karlsruhe, hin zum Marktplatz. Dort steht die Karlsruher Pyramide, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Parallel zur Fußgängerzone führt die Tour dann weiter in Richtung Osten, vorbei am Karlsruher Institut für Technologie und auf die Durlacher Allee. Nun beginnt ein etwas anstrengenderes Stück der Radtour. Die Route führt nach Durlach, der Mutter von Karlsruhe. Hier lebte Karl Wilhelm, bevor er die Fächerstadt gründete. Mit der Karlsburg kann ein weiteres, bedeutendes Gebäude der Karlsruher Stadtgeschichte begutachtet werden. Anschließend geht es wieder herunter in den Rheingraben und zu einem tierischen Highlight - dem Wildgehege, zwischen Durlach und Wolfartsweier. Mit etwas Glück können dort unter anderem Rehe beobachtet werden.

Radtouren ins Grüne

Die ländlichen Pfade rund um Karlsruhe bieten dir die perfekte Gelegenheit, der Hektik der Stadt zu entfliehen und die natürliche Schönheit der Umgebung zu genießen. Auf gut ausgebauten Radwegen kannst du durch sanfte Hügel und grüne Wiesen radeln. Ein besonders beliebter Weg führt dich über den Mühlburg-Radweg, wo du beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Weinberge und Felder erhältst. Hier darfst du auch nicht versäumen, in einer der örtlichen Weinstuben regionalen Wein zu probieren - ein echtes Erlebnis! Die Routen sind zudem eher flach, was bedeutet, dass sie für nahezu alle Fitnesslevel geeignet sind. Unterwegs findest du zahlreiche Plätze zum Verweilen, an denen du eine kurze Pause einlegen und das ländliche Flair genießen kannst.

Ein wenig Schwarzwald-Luft lässt sich bei der Karlsruher Radtour nach Marxzell schnuppern. Denn gleich hinter der Fächerstadt beginnt der rund 200 Kilometer lange Schwarzwald, der sich bis hinter Freiburg erstreckt. Eine Schwarzwald-Durchquerung ist für einen Tag selbstverständlich viel zu viel. Start- und Zielpunkt ist wieder der Hauptbahnhof Karlsruhe, von wo es dann auch schon gleich direkt in die Natur geht - genauer gesagt in den Oberwald. Danach geht es weiter in Richtung der Bergdörfer von Karlsruhe. Viel Zeit sollte man sich allerdings nicht nehmen, denn es folgt ein stetiger Aufstieg, immer an der Alb entlang, in Richtung Marxzell. Doch mit einer Gesamtlänge von rund 44 Kilometern ist auch diese vorgestellte Route nicht zu unterschätzen.

Das Kraichgau ist auch bekannt als das Land der 1.000 Hügel und auf einen dieser Hügel führt diese Radtour. Statt in Richtung Süden zum Schwarzwald, geht es nun in Richtung Norden. Auch wenn der Name der Region anders vermuten lässt, ist diese Tour eher wenig hügelig, sondern grundsätzlich sehr flach. Aber der Reihe nach: Die Tour startet hinter dem Karlsruher Hauptbahnhof. Die Tour geht dann vorbei an Durlach und Grötzingen in den Landkreis Karlsruhe. Dort führt der Weg vorbei an Weingarten bis nach Untergrombach. Über einige Serpentinen führt der Weg dann auf die Spitze des Michaelsbergs, von wo aus auf die Rheinebene geblickt werden kann. Im Anschluss geht es wieder hinunter ins Tal. Ab Stutensee führt der Weg schnurgerade durch den Hardtwald, durch den Schlossgarten und vorbei am Badischen Landesmuseum, bis in das Herz der Fächerstadt.

Der Grötzinger Bahnhof ist Ausgangs- und Endpunkt der Fahrradtour entlang der Pfinz. Von dort aus fahren Sie in den Grötzinger Ortskern und bestaunen die einzigartigen Fachwerkbauten, wie beispielsweise das Rathaus. Entlang der Pfinz entdecken Sie die einzigartige Vielfalt unserer Gefilde und genießen die frische Luft, egal bei welcher Tages- und Jahreszeit.

Auch wenn der Rhein Karlsruhe nur am Rande berührt, ist der Fluss dennoch ein wichtiger Teil der Stadt. Warum dann nicht auch dieser besonders reizvollen Gegend einen Besuch abstatten? Möglich ist dies selbstverständlich auch mit dem Fahrrad - meinKA hat eine Strecke zusammengestellt. Der Startpunkt ist hinter dem Hauptbahnhof Karlsruhe zu finden. Der Weg führt immer entlang der Alb, bis die Radfahrer die Hafenbecken des Karlsruher Rheinhafens erreichen. In nördlicher Richtung führt der Weg dann zwischen Knielinger See und Rhein bis zur Rheinbrücke bei Maxau. Hier wird dann die Seite gewechselt, um dann auf der Pfälzer Rheinseite den Weg in Richtung Süden fortzusetzen. Diese Tour verläuft zu großen Teilen in der Natur, fernab von Hauptstraßen. Nach rund zehn Kilometern erreicht man die kleine Rheinfähre zwischen Neuburg am Rhein und Neuburgweiher. Mit dem Ziel vor Augen ein kühles Bier zu genießen, radelt es sich gleich viel besser.

Nach dem Start am Hauptbahnhof Karlsruhe führt diese Tour durch die Innenstadt in Richtung Knielingen. Dort ist das Brauhaus 2.0 zu finden, nach eigenen Angaben ein Upgrade der traditionellen Gasthausbrauerei. Weiter geht die Radtour dann in Richtung Rhein und in südlicher Richtung entlang des Flusses - bis zum Hofgut Maxau. Hier kommen Freunde der deftigen badischen Küche auf ihre Kosten. Im dortigen Restaurant können Steakspezialitäten vom Angusrind und Leckeres vom Landschwein genossen werden - immer mit Blick auf den Rhein. Weiter geht es dann zu einem der bekanntesten Badeseen rund um Karlsruhe: der Epplesee. Natürlich bietet es sich hier an, auch in das kühle Nass zu springen, bevor es wieder auf den Sattel geht. Am Seeufer befindet sich ein Biergarten mit dem passenden Namen Seegugger. Nach dem Epplesee wartet noch eine weitere Station bei dieser Tour auf die Radfahrer: In Ettlingen gibt es noch einen weiteren schönen Biergarten, denn hier befindet sich eines von drei Vogel Hausbrauhäusern in der Region. Das Bier wird in den beiden Sudkesseln gebraut. Je nach Saison gibt es passende Spezialbiere.

Die NaturRADtour

Die NaturRADtour existiert seit 2017 und ist die erste touristische Fahrradtour Karlsruhes. Die Strecke umfasst zahlreiche geschützte Naturräume und Schutzgebiete, in denen einige Pflanzen- und Tierarten wachsen und leben, die nur noch dort existieren - und das alles bei einer Strecke von nur 48 km. Man fährt unter anderem durch die Hardtebene, die Rheinauen, den Alten Flugplatz, den Oberwald und an der Alb entlang. Die Route ist eben und somit auch für Kinder leicht zu bewältigen, wobei es sich mit Kindern empfiehlt auch nur einen kürzeren Streckenabschnitt zu fahren.

Für einen optimalen Start sollte man sich bei der Tourist-Information Karlsruhe eine kostenfreie Karte mit dem Routenplan besorgen, oder man lädt sich die App „Outdooractive free“ auf sein Smartphone herunter und benutzt die digitale Route als Unterstützung. Natürlich kann man auch ganz einfach der Beschilderung der „NaturRADtour“ mit den drei Blättern folgen. Ein guter Start für die Tour ist das Schutzgebiet Oberwald. Der Oberwald bietet neben den schattenspendenden Eichen einen breiten Fahrradweg und für Kinder die Möglichkeit den Tierpark Oberwald und seine tierischen Bewohner zu erkunden oder auf dem Spielplatz rumzutoben. Nach diesen Zwischenstopps kann die Tour in Richtung Durlach fortgesetzt werden. Durlach ist der älteste Stadtteil Karlsruhes und wird daher auch als „Mutter“ von Karlsruhe bezeichnet. Besonders der Altstadtteil mit seinem mittelalterlichen-Flair ist malerisch und lädt zum Erkunden ein. Allerdings sollte man für eine richtige Erkundung Durlachs mehr Zeit einplanen und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal den Stadtteil besuchen. Eines der großen Highlights der Tour ist definitiv die Ankunft am Karlsruher Schloss. Das Schloss ist ein beeindruckender Anblick und die Wiesen auf dem Schlossplatz oder im dahinter gelegenen Schlossgarten lädt zu einem kleinen Picknick ein.

Nach der Pause am Schloss kann man die Tour fortsetzen in Richtung Hardtwald ins nächste Naturschutzgebiet, dem Alten Flugplatz. Der ehemalige Militärflugplatz bietet Lebensraum für viele Tiere, Insekten und Blütenpflanzenarten. Mit etwas Glück kann man auch einige Esel entdecken, die auf der grünen Wiese grasen. Zu empfehlen sind hierbei das Hofgut Maxau am Rhein oder auch das Brauhaus 2.0 in Knielingen. Die leckeren hausgemachten Käsespätzle, einen kleinen Salat sowie das erfrischende Pils sind die perfekte Stärkung nach ca. Nach der Fahrt durch Knielingen erreicht man den Rhein. Diesen Abschnitt entlang des Flusses nennt man auch „Altrhein Maxau und Burgau“. Weiter südlich befinden sich die „Rheinauen“ in dem Gebiet des Naturschutzzentrum Rappenwört.

Der schönste Abschnitt der Tour ist aber definitiv entlang der Alb. Der kleine Fluss mit seiner wunderbaren Naturkulisse ist der perfekte Höhepunkt und letzte Abschnitt der Tour. Wer etwas Zeit hat sollte unbedingt auch noch einen Abstecher zum Naturschutzzentrum Rappenwört unternehmen. Die Alb fließt entlang des Weges bis zum letzten Punkt auf der 48 km langen Route, nach Dammerstock. Die NaturRADtour ist die perfekte Möglichkeit die großartige Natur und verschiedenen Naturschutzgebiete, um Karlsruhe zu erkunden.

Tipps für Pausen und Sicherheit

Eine Fahrradtour macht hungrig und durstig, daher sind Pausen in gemütlichen Gaststätten oder Cafés wichtig. Auf den Routen rund um Karlsruhe gibt es zahlreiche Orte, wo du eine Rast einlegen kannst. In vielen kleinen Dörfern erwarten dich charmante Cafés, die regionale Spezialitäten anbieten. Bedenke auch, dass einige Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke darauf warten, erkundet zu werden. Ein Besuch am Karlsruher Schloss oder im ZKM (Zentrum für Kunst und Medien) kann deine Tour bereichern. Achte darauf, genügend Zeit für Stopps einzuplanen, um das Ambiente und die dabei auftretenden Impressionen aufzusaugen. Denk an mögliche Informationen über Öffnungszeiten dieser Plätze, besonders während Feiertagen oder in der Nebensaison. Nutze die Gelegenheit, bei deinen Pausen kleine Andenken zu kaufen oder mit anderen Radfahrern ins Gespräch zu kommen.

Wenn du auf deinen Radtouren rund um Karlsruhe eine Pause einlegen möchtest, gibt es viele fahrradfreundliche Gaststätten und Unterkünfte, die dir eine angenehme Erholung bieten. Viele Restaurants verstehen die Bedürfnisse von Radfahrern und haben spezielle Angebote für sie. Oft findest du hier komfortable Abstellmöglichkeiten für dein Fahrrad, sodass du es sicher unterstellen kannst, während du eine Kleinigkeit isst oder trinkst. Besonders beliebt sind lokale Cafés, in denen du regionale Gerichte genießen und gleichzeitig die Atmosphäre der Umgebung aufsaugen kannst. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Stück Kuchen kommst du schnell ins Gespräch mit anderen Gästen oder Radfahrern. Einige Gaststätten verfügen sogar über Verleihstationen, wenn du einmal ein anderes Fahrrad ausprobieren möchtest. Außerdem bieten zahlreiche Hotels speziell eingerichtete Fahrradräume an. So hast du die Möglichkeit, dein Rad sicher abzustellen und dich nach einem langen Tag in einer gemütlichen Unterkunft zu entspannen.

Wenn du mit dem Fahrrad unterwegs bist, ist es besonders wichtig, auf die Sicherheitsaspekte zu achten, um Unfälle und gefährliche Situationen zu vermeiden. Stelle sicher, dass dein Rad immer verkehrssicher ist. Das bedeutet, regelmäßig die Bremsen, Lichter und Reifen zu überprüfen. Trage beim Fahren einen Helm, um deinen Kopf bei einem Sturz zu schützen. Achte auch darauf, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen, damit du von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wirst. Dies gilt insbesondere in der Nacht oder bei schlechtem Wetter. Zusätzlich ist es ratsam, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Beachte die Ampeln und Fußgängerüberwege, um sicher im Straßenverkehr agieren zu können. Wenn du abbiegen oder die Spur wechseln möchtest, gebe durch Handzeichen deutlich an, wohin du fahren willst. Sei auch vorsichtig, wenn du an Fahrzeugen vorbeifährst. Der „tote Winkel“ kann gefährlich sein, da Autofahrer nicht immer sehen, was sich daneben befindet. Vermeide es, in engem Kontakt mit parkenden Autos zu fahren, um das Risiko zu minimieren, dass eine Tür plötzlich geöffnet wird.

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