Radtouren im Kreis Steinburg: Eine Entdeckungsreise

Der Kreis Steinburg bietet Radfahrern eine wunderschöne Umgebung, um die Natur zu erkunden und sich sportlich zu betätigen. Ob entlang der Elbe, durch grüne Marschlandschaften oder zu historischen Städten - hier findet jeder Radfahrer die passende Tour.

Beliebte Radwege im Kreis Steinburg

  • Elberadweg: Von Lauenburg bis Brunsbüttel radeln Sie auf einem Streckenabschnitt des Elberadwegs durch Schleswig-Holstein. Grünes Marschland soweit das Auge reicht, die träge dahinfließende Elbe und nicht zuletzt die sehenswerte Städte Elmshorn und Glückstadt machen diese Tour zu einer wunderbar entspannenden Unternehmung.
  • Mönchsweg: Der Mönchsweg führt uns von Glückstadt an der Elbe über die Städte Itzehoe, Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Plön, Eutin, Neustadt, Oldenburg und Heiligenhafen bis nach Puttgarden auf der Sonneninsel Fehmarn. Wir lernen die facettenreiche holsteinische Landschaft in ihrer ganzen Schönheit kennen und können berühmte Kulturdenkmäler bestaunen.
  • Stör-Route: Eine entspannte Fahrradtour entlang der Stör. Es geht über Fahrradwege und ruhige Dorfstrassen.
  • Ochsenweg: Mitten durch die Stadt führt die westliche Route des Fernradwanderweges „Ochsenweg”. Der „Ochsenweg” beginnt in Wedel und teilt sich in Uetersen in eine östliche (246,5 km) und westliche (243,5 km) Route. Auf einer Ost-Route und einer West-Route erwarten dich viele spannende Abenteuer und Wissenswertes rund um die Themen Natur, Geschichte und Landwirtschaft.
  • Grüner Ring: Der Grüne Ring ist ein 90 km langer Rundweg um die Stadt Itzehoe herum, der durch die Landschaft des Kreises Steinburg führt.

Weitere Radtouren im Überblick

Abwechslungsreiche Fahrradtouren in unterschiedlicher Länge haben wir für Sie zusammengestellt. Nähere Infos finden Sie auch auf der Seite von Holstein Tourismus. Sie kennen die Routen bereits oder möchten andere ausprobieren? Nutzen Sie den Radroutenplaner für Schleswig-Holstein!

  • Bekau-Tour: Diese Radtour verläuft mehrfach über die Bekau und ihre Nebengewässer und eröffnet herrliche Ausblicke auf die weite Niederung. Zunächst parallel zur Brücken-Tour verlaufend zweigt die Route an der Ortsgrenze Heiligenstedten/Oldendorf in Richtung Bekdorf/ Kleve ab. Hier erhebt sich eindrucksvoll die ca. 20 m hohe Geestkante über die Marschlandschaft. Weiter führt die Tour zur „Muldsberger Grube”, einer ehemaligen Tongrube. Der See ist ein echter Geheimtipp für Erholungssuchende. Über Oldendorf und den Julianka-Forst geht es nach Itzehoe zurück. Start: Itzehoe, Parkplatz Malzmüllerwiesen Tipp: Muldsberger Grube
  • Güter-Tour: Namensgeber dieser Tour sind die eindrucksvollen Gutsanlagen und großen landwirtschaftlichen Betriebe am Wegesrand. Die Route beginnt in Itzehoe und führt nördlich der Stadtgrenze durch die malerische Geestlandschaft nach Ottenbüttel, Kaaks und Mehlbek mit dem „Adeligen Gut Mehlbek”. Über einen kurzen Umweg ist die „Muldsberger Grube” erreichbar. Auf verkehrsarmen Strecken geht es weiter Richtung Kaisborstel und durch den Staatsforst Barlohe/Tiergarten und über Drage und Hohenaspe zurück nach Itzehoe. Start: Itzehoe, Parkplatz Malzmüllerwiesen Tipp: Gut Mehlbek, Muldsberger Grube
  • Auwiesen-Tour: Die Auenwiesen Tour verläuft zunächst zusammen mit der Güter-Tour. Erst in Drage zweigt sie nach Nordosten ab und führt auf einem ca. 3 km langen Teilstück durch den wunderschönen Staatsforst Barlohe. Direkt vor der Ortschaft Peissen bietet sich eine Schleife über „Helenenhof” an, um auf verkehrsarmen Wegen die typische Geestlandschaft ungestört zu genießen. Von Peissen aus führt die Tour durch die Auenlandschaft der Rantzau Richtung Ridders. Nach Querung der B 77 verläuft die Route entlang des Flugplatzes Hungriger Wolf und erreicht auf idyllischen Wegen durch Wiesen und Wälder schließlich wieder Itzehoe. Start: Itzehoe, Parkplatz Malzmüllerwiesen
  • Wiesen- und Wald-Tour: Ausgehend von Itzehoe führt die Route durch die Störmarschen und das Breitenburger Gehölz nach Oelixdorf. Kurz hinter dem Ortsausgang verzweigt sich die Route, verläuft über Schlotfeld nach Hohenlockstedt und überquert vor dem Ortseingang die Talniederung der Rantzau. Im Sommer lädt das Naturbad „Lohmühlenteich” zum Baden ein. Hohenlockstedt ist ein lebendiger Ort, in dem es viel zu entdecken gibt: Am besten mit den Angeboten von „Hohenlockstedt erleben”. Über Winseldorf und Oelixdorf entlang der Störniederung geht es zurück zum Ausgangspunkt in Itzehoe. Start: Itzehoe, Parkplatz Malzmüllerwiesen
  • Schloss-Tour: Die Schlosstour startet in Itzehoe und führt durch die ehemaligen Ländereien des Schlosses Breitenburg. Zunächst geht es in Richtung Süden nach Breitenburg-Nordoe, wo am Wegesrand der von Heinrich Rantzau errichtete Nordoer Tempel liegt. Über Dägeling verläuft die Route nach Münsterdorf, wo sich ein Abstecher zur Schleuse und zum Yachthafen lohnt. Vorbei am Golfclub Schloss Breitenburg eröffnet sich der Blick auf das Schloss. Den Rückweg nach Itzehoe säumen abwechslungsreiche Wald- und Wiesenlandschaften. Start: Itzehoe, Parkplatz Malzmüllerwiesen
  • Kreide-Tour: Die Route startet in Lägerdorf an der Aussichtsplattform, die einen eindrucksvollen Blick über die noch aktiven Gruben Heidestraße und Schinkel bietet. Entlang der Kreidegruben führt der Weg nach Dägeling und erreicht über den Bockwischer Weg, an dem sich rechts der Geesthang erhebt und links das Bockwischer Moor erstreckt, nach Kremperheide. In Itzehoe bietet sich eine Pause in einem der vielen Cafés oder ein Stadtrundgang an. Entlang der Stör über Münsterdorf geht es zurück zum Ausgangspunkt. Start: Lägerdorf, Gärtnerstraße. Tipps: Aussichtsplattform Kreidegruben Lägerdorf, Nordoer Heide, Schloss Breitenburg
  • Brücken-Tour: Auf dieser Tour werden zahlreiche Brücken, die über die Stör und ihre Nebenflüsse führen, überquert. Die Route beginnt in Itzehoe und verlässt die Stadtgrenze in Richtung Heiligenstedten, Wo sich ein Abstecher zur St. Marienkirche und zum Schloss Heiligenstedten lohnt. Der Weg zum Schloss verläuft über die Störbrücke. Früher stand hier eine Klappbrücke aus Holz.

Sehenswürdigkeiten entlang der Routen

Der Kreis Steinburg bietet neben den Radwegen auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten:

  • Glückstadt: Diese historische Stadt liegt am Ufer der Elbe und ist bekannt für ihre schöne Architektur aus dem 17. Jahrhundert.
  • Kellinghusen: Dies ist eine charmante Kleinstadt, die von grünen Wäldern und idyllischen Flusslandschaften umgeben ist. Hier gibt es eine schöne Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern sowie ein Freilichtmuseum, das einen Einblick in das Leben und Arbeiten in der Region im 19.
  • Hohenlockstedt: Diese Stadt ist bekannt für ihre schönen Parks und Gärten sowie für ihre vielen historischen Gebäude.
  • Störsperrwerk: Dieses technische Meisterwerk befindet sich in der Nähe von Glückstadt und dient dazu, bei Hochwasser die Elbe abzusperren.
  • Itzehoe: Die größte Stadt im Kreis Steinburg mit vielen Geschäften, Restaurants und einem wöchentlichen Markt.
  • Stör-Schleife: Eine malerische Flussschleife, die sich durch die Landschaft des Kreises Steinburg schlängelt. Hier kann man Bootsfahrten unternehmen oder einfach an den Ufern spazieren gehen. Sie liegt in einer idyllischen ländlichen Umgebung mit vielen Feldern und Wäldern. Die Stellauer Kirche ist ein wunderschönes Gebäude im romanischen Stil aus dem 12. Jahrhundert.
  • Schloss Breitenburg: Entdecken Sie ein Bisschen Geschichte während dieser Route. Diese führt nämlich an einem Schloss entlang (Schloss Breitenburg).
  • Wasserturm Lägerdorf: Einige Dörfer werden in dieser Route durchkreuzt (u.a. Wasserturm Lägerdorf). Die Fahrradroute beginnt am Parkplatz.

Itzehoe: Fahrradfreundliche Stadt

In Itzehoe radelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet, denn für ihr Radel-Konzept wurde die Stadt Itzehoe im Jahre 2002 als „fahrradfreundliche Gemeinde” ausgezeichnet. Itzehoe eignet sich ideal als Ausgangspunkt für Radtouren in die Umgebung. Überall in der Umgebung von Itzehoe findet man wunderschöne Strecken auf Wirtschaftswegen, fernab vom Autoverkehr.

Radfahren mit Kindern

Die Möglichkeit, schnell mit dem Auto von einem Ort zum anderen zu kommen, erleichtert nicht nur den Alltag, sondern lässt uns auch gleichzeitig an noch mehr Aktivitäten teilnehmen. Außer Acht fällt hier das Erlebnis, einen Weg zu gehen: Kinder nehmen Wege, die sie selbst aktiv zu-rücklegen, intensiver wahr. Der Weg bietet ihnen Zeit und Raum für persönliche Erlebnisse. Die regelmäßige Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht im wahrsten Sinne des Wortes „frisch und munter“. Im Klassenzimmer können sich die Kinder durch die vorherige Bewegung an der frischen Luft besser konzentrieren und sind ruhiger. Ebenso wird die Entwicklung der Motorik gefördert. Kinder, die die Möglichkeit bekommen, Wege zunehmend selbst zu bewältigen, bewegen sich früher sicher im Straßenverkehr und gewinnen mehr Selbstvertrauen.

Hinweise für geführte Radtouren

Medien-Information des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie SH vom 25. KIEL. Zu Medienberichten über ein „Aus für Radtouren" oder „ausgebremste Radtouren" oder angeblich „verschärfte Genehmigungspflichten" für so genannte geführte Radtouren im Land stellt das Verkehrsministerium erneut klar: Weder an der Straßenverkehrsordnung (StVO), die geführte Radtouren bundesweit einheitlich regelt, noch an der Umsetzungspraxis in Schleswig-Holstein hat sich seit 2008 etwas geändert.

Das heißt unter anderem: Für „Familienausflüge" oder sonstige Radtouren im privaten Kreis ist keine Erlaubnis nötig, ganz gleich, ob auch Landes- und Bundesstraßen befahren werden. Anbieter geführter Radtouren brauchen ebenfalls keine Erlaubnis, wenn sie sich auf den insgesamt 4300 Kilometern Radwegen in Schleswig-Holstein oder auf Kreis- und Gemeindestraßen bewegen.

Eine Erlaubnis für geführte Radtouren, die auf längeren Abschnitten über Bundes- und Landesstraßen führen, ist dann erforderlich, wenn an einer solchen Radtour mehr als 100 Personen teilnehmen oder wenn mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist.

Weil der Bundesgesetzgeber nicht näher definiert hat, was unter „erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen" zu verstehen ist, fällt dies im Einzelfall in das Ermessen der jeweils zuständigen Verkehrsbehörde der einzelnen Kreise oder kreisfreien Städte. Dabei ist dem Ministerium seit 2008 kein einziger Fall bekannt, in dem eine beantragte geführte Radtour nicht genehmigt wurde. Bereits vor einem Monat hatte das Verkehrsministerium die Landkreise zudem angeschrieben und um großzügige Auslegung der Vorschrift gebeten. In den nächsten Tagen wird darüber hinaus ein knapp dreiseitiger Leitfaden als Orientierungshilfe für geführte Radtouren herausgeben.

Verkehrsminister Reinhard Meyer: „Das Radfahren zählt in Schleswig-Holstein nicht nur bei den Einheimischen zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen, sondern auch bei unseren Urlaubern. Schon allein deshalb sind wir als Tourismusland massiv daran interessiert, dem Radverkehr flächendeckend grünes Licht zu verschaffen. Wir sind aber genauso daran interessiert, dass alle heil nach Hause kommen.

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