Radtouren im Landkreis Ebersberg: Herausforderungen und Höhepunkte

Ebersberg, eine charmante Stadt in Deutschland, bietet wunderschöne Radtouren für Fahrradliebhaber. Die geografische Lage von Ebersberg zeichnet sich durch sanfte Hügel, weite Felder und dichte Wälder aus. Diese abwechslungsreiche Topographie ermöglicht es den Besuchern, verschiedene Schwierigkeitsgrade bei ihren Radtouren zu wählen.

Für geübte Hobbyradler, die Lust auf Auspowern haben und dabei nicht auf eine atemberaubende Landschaft verzichten möchten, gibt es im westlichen Inn-Chiemsee-Hügelland östlich von München im Landkreis Ebersberg eine anstrengende, aber lohnende Tour. Manchmal steht einem der Sinn nach Auspowern und Abenteuer.

Anspruchsvolle Routen im Überblick

Eine der anspruchsvolleren Touren führt vorbei an Herrmannsdorf, Glonn und dem Steinsee. Die 33 Kilometer lange Radltour wird anstrengend - wer nur ein Drei-Gänge-Stadtradl besitzt und bei der flachen Fünf-Kilometer-Strecke zum nächsten See schon recht k.o. ankommt, für den ist die Route nichts.

Das Schöne am bergauf Fahren ist ja, dass es, einmal oben angekommen, auf der anderen Seite wieder bergab geht. Und mit einem Geschwindigkeitsrausch im Nacken sind die Strapazen sofort wieder vergessen: Die Schweißperlen, die zuvor noch in die Augen getropft sind, fliegen im Fahrtwind aus dem Gesicht. Die Oberschenkel, die bis gerade eben ordentlich brutzelten, fühlen sich wie ausgewechselt an. Die Atemzüge, die immer schwerer zu nehmen waren, gehen auf einmal ganz leicht.

Radtouren rund um Grafing

Durch die Stadt Grafing führen mehrere beschilderte Radwege. Von Nord nach Süd führt der Sempt-Mangfall-Radweg (57 km) durch Grafing. Dieser zweigt südlich von Erding bei Unterschwillach vom Radweg Durchs Erdinger Land ab und mündet bei Heufeldmühle in den Mangfall-Radweg. Über den Mangfall-Radweg erreicht man zu guter Letzt Rosenheim.

Die beliebteste Radroute ist wohl der Panoramaweg Isar-Inn (67 km), der in München an der Ludwigsbrücke beginnt und über Grafing nach Wasserburg leitet. Dort endet der Radweg am Inn an der Roten Brücke. Von dort kann man seine Reise über den Innradweg fortsetzen oder über den Panoramaweg Inn-Salzach (62 km) durch den Chiemgau nach Tittmoning radeln. Der Ring der Regionen, der auf 368 Kilometern großzügig um die Landeshauptstadt München leitet, führt ebenfalls durch Grafing.

Sehenswürdigkeiten in Grafing

Sehenswert ist die Altstadt von Grafing. Wer auf dem Panoramaweg Isar-Inn unterwegs ist, der radelt mitten durch die Altstadt mit den vielen barocken Häuserfassaden, die den Marktplatz einrahmen. Das Rathaus von Grafing ist das einzig barocke Rathaus im Landkreis Ebersberg. Ebenfalls am Marktplatz befindet sich die 1672 erbaute Marktkirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Östlich vom Marktplatz liegt die weithin sichtbare Pfarrkirche St. Ägidius, die im Jahre 1692 errichtet wurde. Am westlichen Ende des Markplatzes befindet sich das Wildbräu Brauhaus. Das 1746 erbaute Brauhaus beherbergt heute Büros und ein italienisches Restaurant. Als ältestes Bauwerk von Grafing gilt die Leonhardikirche, die sich nordöstlich des Markplatzes in der Münchener Straße befindet. Das Kirchlein wurde um 1300 errichtet, im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt und später wieder aufgebaut.

Kulinarische Tipps für Radfahrer in Grafing

Beliebt ist bei Radfahrern das Café der Bäckerei Kreitmeier, das sich am Marktplatz im Herzen der schmucken Altstadt befindet. Ebenfalls am Marktplatz finden sich mit der Taverne Odysseus ein griechisches und im Wildbräu Brauhaus mit dem Il Ristorante ein italienisches Lokal. Wer es gerne etwas ausgefallener hat, dem sei das nepalesische Restaurant Kathmandu am Bahnhof von Grafing Stadt empfohlen. Im täglich geöffneten Lokal gibt es unter der Woche auch günstige Mittagsgerichte.

Weitere Touren und Routen

  • Traumhafte Tour südlich von Ebersberg, überwiegend auf verkehrsarmen Straßen.
  • Runde von Glonn vorbei am Steinsee nach Ebersberg.
  • Nach einer Turmbesteigung mit Fernsicht besichtigen wir Ebersberg und Grafing.
  • Schöne Tour auf ruhigen Wegen durch die Sensauer Filzen und den Rotter Forst zum Mittagessen (Tattenhausen, kleine Dorfwirtschaft mit nettem kleinen ruhigen Biergarten oder in die Waldwirtschaft Filzenklas mit kleinem Weiher, aber auch entsprechend voll).

Eine leichte und entspannende Radtour von Kirchseeon (ca. Runde zum Steinsee und in den Ebersberger Forst. Alternative Strecke, die nur bei trockenen Wegen befahrbar ist: 1 km nach Wurzach (und noch vor Arbing) nach rechts auf den Schotterweg nach Rottmoos. Geradeaus durch den Hof durch und hinter dem Hof rechts herum. Kurz darauf gleich wieder links in den Wald (schwer zu sehen) und entlang des schmalen zweispurigen Waldweges. Nach ca. 500 m links auf den breiten Forstweg (Königslinie), der stangerlgrad durch das Frauenöder Filz führt. Immer geradeaus, über eine Straße, vorbei an der Rabenbachhütte und weiter geradeaus.

Eine der beliebtesten Radtouren in Ebersberg führt zum Schloss Ebersberg. Dieses beeindruckende Bauwerk thront majestätisch über der Stadt und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Umgebung. Die Tour führt vorbei an grünen Wiesen und idyllischen Dörfern und ermöglicht es den Besuchern, die Geschichte der Region hautnah zu erleben.

Ein weiteres Highlight ist der Klostersee - ein malerischer See am Rande der Stadt. Hier können Radfahrer eine erholsame Pause einlegen oder sogar eine erfrischende Abkühlung im klaren Wasser genießen. Der angrenzende Wald lädt zudem zu spannenden Erkundungen ein.

Die beste Zeit für Radtouren

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Ebersberg sind Frühling und Sommer, wenn die Natur in voller Blüte steht und das Wetter angenehm warm ist. In dieser Zeit erstrahlen die Felder in saftigem Grün und bieten eine malerische Kulisse für unvergessliche Fahrradtouren.

Es gibt zahlreiche Orte rund um Ebersberg, an denen man Radfahren kann. Von gut ausgebauten Radwegen entlang der Hauptstraßen bis hin zu abgelegenen Pfaden durch den Wald - hier findet jeder seine bevorzugte Strecke. Zudem bietet die Stadt selbst ein Netzwerk von Fahrradwegen, das es den Besuchern ermöglicht, sicher und bequem durch die Gegend zu radeln.

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