Radtouren rund um Erlangen: Tipps für Radbegeisterte

Erlangen hat für alle Radbegeisterte und auch die, die es noch werden wollen, einiges zu bieten. Nicht umsonst bezeichnen wir uns auch als Fahrradstadt. Durch unsere Stadt führt ein 380 km Radverkehrsnetz, bestehend aus 13 Hauptrouten und zwei Grünrouten. 2021 war sogar Deutschlands größtes Radsportevent, die Deutschland Tour, zu Gast. Selbstverständlich findet man bei uns auch fahrradfreundliche Gastgeber sowie den schnellen Service fürs eigene Fahrrad. Kein eigenes Fahrrad dabei?

Erlangen: Der ideale Ausgangspunkt für Radtouren

Doch nicht nur in der Stadt macht es Spaß aufs Fahrrad umzusatteln. Erlangen liegt direkt am RegnitzRadweg, zwischen dem Aischgründer Karpfenland und der Fränkischen Schweiz. Bayern-Urlaub mit dem Rad? Gute Idee, das hält fit und ihr kommt weit rum. Gemächlich am Fluss entlang und über sanfte Hügel oder sportlich die Berge rauf und runter.

Regnitz-Radweg: Zwei Varianten für jeden Geschmack

Zwischen Nürnberg und Bamberg erstreckt sich das schöne Regnitztal. Gleich zwei Varianten vom Regnitz-Radweg stehen hier zur Verfügung. Radler können auf 85 Kilometern die Talroute nehmen, die von Nürnberg aus an der Pegnitz startet und dann ab Fürth an der Regnitz verläuft. Obwohl man auf kleinen Straßen und Wirtschaftswegen unterwegs ist, kommt man auch an den Großstädten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg entlang und kann hier einige Stopps einlegen.

Die andere Route ist die Kanalroute, die mit 73 Kilometern etwas kürzer ist als die Talroute. Den Großteil der Strecke sind Radler hier direkt am Main-Donau-Kanal entlang unterwegs. Auch hier kommt man an den Städten vorbei, kommt aber nicht in den Genuss von so viel Natur, wie auf der Talroute.

Weitere Radwege rund um Erlangen

  • Erlangen-Pegnitztal-Radweg: Vom Regnitztal gehts auf dem Erlangen-Pegnitztal-Radweg ins Pegnitztal. Von Erlangen aus sind Radler hier unterwegs ins Schwabach-Tal. Man kommt an Gräfenberg, Hiltpoltstein, Dormitz, Obertrubach und Neuhaus vorbei. Dabei verläuft der Weg auf wenig befahrenen Straßen und Feldwegen. Rund um Gräfenberg und Eckenreuth ist allerdings ein wenig Kondition gefordert, denn hier wird es teils ein wenig steil. Entlang der Strecke finden sich einige Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel der historische Stadtkern von Gräfenberg, die Burg Hiltpoltstein oder die Tropfsteinhöhle Maximiliansgrotte in Neuhaus.
  • Aurachtal-Radweg: In Erlangen-Bruck startet der Aurachtal-Radweg, der über Frauenaurach, Herzogenaurach, Emskirchen, Klausaurach und Ipsheim nach Bad Windsheim führt. Fährt man in dieser Richtung, muss man allerdings durchgehend mit ein wenig Steigung klarkommen, bevor es nach Ipsheim steil bergab geht.
  • Aischtal-Radweg: In Bamberg startet der 121 Kilometer lange Aischtal-Radweg, der 25 Städte und Gemeinden miteinander verbindet. Über Höchstadt und Uehlfeld geht es nach Neustadt an der Aisch, weiter nach Bad Windsheim oder nach Rothenburg ob der Tauber.

Themen-Radwege in Franken: Erlebnisradweg Hohenzollern

Der Themen-Radweg verbindet Nürnberg und Ansbach auf zwei Tourenvarianten. Beide Tourenvarianten haben eine Länge von 95 Kilometer. An einem Wochenende lassen sich die Sehenswürdigkeiten am Erlebnisradweg Hohenzollern herrlich erkunden. Das Besondere an dieser Radtour ist, dass es eine kostenlose App gibt, welche einem während dieser Radtour eine virtuelle Reise ins Mittelalter ermöglicht.

Elf der Sehenswürdigkeiten am Wegrand, welche teils nur schwer oder gar nicht zugänglich sind, werden durch Augmented Reality in der App zum Leben erweckt. In der Nähe der Sehenswürdigkeiten befindet sich überall ein so genannter Marker. Mit dem Scannen des Symbols erweckt man die Geschichte vor Ort zum Leben, denn dann erscheint ein 3d-Modell der Sehenswürdigkeit und man kann diese virtuell erkunden. Dazu gibt es viele spannende Infos über das Leben und Wirken der Hohenzollern zum Nachlesen.

Doch ist die App auch Wegweiser. Es gibt eine integrierte Karte mit GPS-Standorterfassung, viele Tipps zur Anreise, zu den 13 Orten am Wegrand und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, zu den Gastronomiebetrieben an der Strecke, sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten und Infos zum Wetter vor Ort.

Weitere Radtouren in Bayern

Bayern bietet eine Vielzahl von Radwegen für jeden Geschmack. Hier eine kleine Auswahl:

  • Donau-Radweg: Auf circa 420 Kilometern begleitet die Donau in Bayern ein Radweg, der sich ganz easy in einzelnen Tagesetappen befahren lässt. Ein Radweg für jedermann, vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet. In Ingolstadt ist Oberbayern erreicht, in Ostbayern liegen Kloster Weltenburg, Kelheim und Regensburg am Weg. Niederbayerisch geht es weiter über Straubing und Vilshofen bis Passau. Und noch viel weiter ... Der Radweg ist gut mit Gasthöfen und Hotels erschlossen.
  • Donau-Radweg Bayerisch-Schwaben: Die Route erkundet auf gut 300 Kilometern vierzehn Nebentäler der Donau in Bayerisch-Schwaben. Die gut ausgeschilderten Strecken, zwischen 16 und 100 Kilometer lang, verlaufen gelegentlich auch auf Württembergischem Boden. Die Touren erschließen die Landschaft zwischen Iller und Donau, an der mäandernden Zusam und die Region zwischen der Egau und der Kessel mit ihren Wäldern und Weihern.
  • Allgäu-Radweg: Auf 475 Kilometern eine Runde durchs Allgäu drehen, von leicht bis sportlich. Der ADFC hat die Radroute mit vier Sternen ausgezeichnet, unter anderem dank des ausgedehnten Wegenetzes mit einheitlicher Beschilderung, unterschiedlichen Höhenprofilen und eigenem E-Bike-Revier. Basis ist die klassische Route mit den wichtigsten Anlaufpunkten Sonthofen, Nesselwang, Füssen, Kaufbeuren, Bad Wörishofen, Ottobeuren, Memmingen, Wangen und Fischen, hinzu kommen Varianten und Kombinationsmöglichkeiten. Spezielle Bett-und-Bike-Betriebe erfüllen alle Bedürfnissen von Fernweg-Radlern.
  • König-Ludwig-Radweg: Der mit fünf Sternen zertifizierte Fernradweg führt in fünf Etappen auf knapp 220 Kilometern durchs Ostallgäu, vorbei an Burgen und Schlössern, Seen und Bergen. Und folgt dem Geist von Märchenkönig Ludwig II.: An ihn erinnern die Burgruine Falkenstein (auch hier wollte Ludwig eine Märchenburg errichten lassen, das Projekt wurde aber nie realisiert) und die Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. Verlauf: Füssen, Lechbruck, Kaufbeuren, Buchloe, Bad Wörishofen, Irsee, Görisried, Nesselwang, Pfronten und zurück nach Füssen. Abwechslung vom Strampeln findet man beim Kneipp-Kuren oder auf Moorwanderwegen. Die Strecke mit mäßigen, gelegentlich auch größeren Steigungen verläuft meist auf Landstraßen mit wenig Verkehr, vielfach folgt die Route auch alten Bahntrassen. Sie lässt sich teilweise verkürzen oder aufteilen. Gute Infrastruktur für Radtouristen.
  • Main-Radweg: Dem windungsreichen Verlauf des Mains von den Quellen bis zur Mündung folgen, entweder ab dem Weißen Main (Bischofsgrün) oder dem Roten Main (Creußen). Die knapp 600 Kilometer lange Route ist in beiden Richtungen einheitlich beschildert. Unterschiedliche Landschaften und Eindrücke erwarten die Radler: ursprüngliches Fichtelgebirge und Frankenwald, die romantische Fränkische Schweiz, der weite Obermain-Jura, Steigerwald und Haßberge, das sonnige Fränkische Weinland und das liebliche Taubertal, die Waldgebiete im Spessart-Mainland und Untermain. Der Weg verläuft meist steigungsarm am Main-Ufer. Sehr gute Infrastruktur. Überall finden sich radlfreundliche Gasthöfe und Hotels.
  • Tauber-Altmühl-Radweg: Kloster Bronnbach (ehemalige Zisterzienser-Abtei, gegründet im 12. Jahrhundert), dazu charmante Orte wie Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Rothenburg ob der Tauber sind Highlights der Strecke, aber auch der Donaudurchbruch bei Weltenburg, außerdem Burgen, Badeseen und die Naturparke Frankenhöhe und Altmühltal. Der Radfernweg führt, fast ohne Steigungen und abseits von belebten Straßen, beinahe 350 Kilometer entlang von Tauber und Altmühl vom Main bis zur Donau. Auf acht Etappen sind von Wertheim über Eichstätt bis Kelheim Geschichte, Kultur und fränkische Lebensart zu erleben.
  • Regnitz-Radweg: Die Route verbindet Nürnberg mit Bischberg, nicht weit von Bamberg am Zusammenfluss von Regnitz und Main gelegen, und die Fränkische Schweiz mit dem Steigerwald. Das Regnitz-Tal wird geprägt von Auwäldern und Sandfluren. Alte Wasserräder sorgen für einen Hauch Romantik. Unterwegs einen Besuch wert sind die Städte Forchheim, Erlangen und Fürth. Während die Talroute auf 85 Kilometern durch Dörfer und kleine Städte zieht, folgt die mit 75 Kilometern kürzere Kanalroute dem Verlauf des Main-Donau-Kanals und der Regnitz. Man kann unterwegs auch zwischen den beiden Varianten wechseln. Eine abwechslungsreiche Radtour, gut geeignet auch für Familien dank geringer Steigung und naturnaher Wege.
  • Aischtal-Radweg: Der Aischgrund ist eine reizvolle Flusslandschaft mit weitem Geflecht aus Gewässern und vielen Quellen und Bächen. Auf gut 120 Kilometern Länge verbindet der Radweg die beiden historischen Paradestädte Rothenburg ob der Tauber und Bamberg in Franken. Unterwegs sind die Altstädte von Burgbernheim, Neustadt an der Aisch und Höchstadt, die Kurstadt Bad Windsheim und hübsche fränkische Dörfer einen Stopp wert. Viele Bahnstationen an der Route, gute Vernetzung mit anderen Radwegen. Gasthöfe und Biergärten bieten Gelegenheit zur Einkehr. Spezialität?
  • Oberpfälzer Wald-Radweg: Eine neue, 500 Kilometer lange und gut ausgeschilderte Route schlängelt sich in Form einer liegenden Acht durch den Oberpfälzer Wald im Nordosten Bayerns. Start ist in Weiden. Am Weg liegen herb-schöne Landschaften wie das Waldnaab- oder Fichtelnaab-Tal, urzeitliche Vulkankegel wie der Rauhe Kulm und zahlreiche Panorama-Ausblicke. Die Route durchquert auch ruhige Städte wie Tirschenreuth oder Waldsassen mit seiner berühmten Stiftsbibliothek und der Barockkirche Kappl, führt in das Heilbad Sybillenbad und passiert Teiche und Burgruinen. Komfortabel durchzuführen dank Bahnstationen, Ladestationen für E-Räder, zahlreicher Gasthöfe und Hotels. Man nutzt ausgediente Bahntrassen, rollt an Flüssen entlang oder bewältigt auch mal steile Anstiege. Zusätzlich erschließen zwei- bis viertägige Touren verschiedene Oberpfälzer „Erlebniswelten“ wie etwa die Route „Wasserwelten“ die Seenplatte bei Schwandorf.
  • Mountainbike-Tour Bayerischer Wald: Hier geht’s zur Sache: Mit dem Mountainbike durch den Bayerischen Wald strampeln, rauf und runter über insgesamt circa 700 Kilometer. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten, jede sieben Tagesetappen lang, zusammen ergeben sie eine Rundtour. Die Südroute orientiert sich am Donaukamm und führt von Furth im Wald über Sankt Englmar und Bischofsmais nach Passau. Moderate Passagen wechseln ab mit fordernden Trails und knackigen Anstiegen. Zu Beginn ist auch ein Ausflug nach Tschechien möglich. Zahlreiche Berghütten am Weg. Knapp 344 Kilometer, 8.300 Höhenmeter. Die Nordroute verläuft in umgekehrter Richtung von Passau nach Furth im Wald, durch Wälder und über Gipfel den Grenz- und Arberkamm entlang, durch den Nationalpark Bayerischer Wald sowie die Naturparks Bayerischer Wald und Oberer Bayerischer Wald. 361 Kilometer, 8.350 Höhenmeter. Eine Querverbindung ist möglich.
  • Flüsse-Tour Ostbayern: Die romantische Rundfahrt kombiniert fünf schöne Flusstäler in Ostbayern. Jeder der Flüsse - Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils, Naab - hat seinen eigenen Charakter und eigenen Charme. Empfehlenswert für Familien! Highlights unterwegs sind historische Städte und Burgen, Höhlen und Felsen, Kirchen und Klöster wie beispielsweise das UNESCO-Welterbe der Regensburger Altstadt, die historische Altstadt von Berching, Kloster Weltenburg, Burg Prunn, Kallmünz und vieles mehr. Aufteilen kann man die Tour in fünf Etappen, beispielsweise von Regensburg über Kehlheim, Berching, Nürnberg, Amberg und wieder nach Regensburg. Die einzelnen Abschnitte sind zwischen 30 und 75 Kilometer lang.
  • Bayerisches Golf- und Thermenland-Tour: Bäder, Bier, Barock und vieles mehr. Das bietet die knapp 245 Kilometer lange Fahrt durchs Bayerische Golf- und Thermenland. Auf sieben Tagesetappen erlebt man südlich der Donau zwischen Regensburg und Passau reizvolle Flussauen, räkelt sich in wohltuendem Thermalwasser, genießt höchste Braukunst und bewundert Werke barocker Künstler wie der berühmten Asam-Brüder. Donau, Inn, Isar und Hallertau prägen die Landschaften. Anschauen unterwegs: die Barock-Highlights St. Stephan in Passau und Kloster Weltenburg, Aldersbach und Rohr (berühmte Asam-Kirche!), außerdem das Afrikamuseum in der Abtei Schweiklberg oder die Altstadt in Landshut. In den Biergärten und Klosterwirtschaften schmecken das Bier aus eigener Brauerei sowie bayerische Schmankerl.
  • Wasser-Radwege Oberbayern: Oberbayern per Rad entdecken. 1.200 Kilometer Wasser-Radlwege laden ein, in Form eines Wegenetzes, in dem Wasser häufiger Begleiter ist und München Dreh- und Angelpunkt. Es gibt drei Teilrouten: Die Hopfenschleife bietet Wasser- und Hopfenerlebnisse wie die Leopoldineninsel in Neuburg an der Donau, die Hallertau, die älteste aktive Brauerei in Freising oder den Münchner Eisbach. Im Südosten steht mit Inn und Salzach und Städten wie Mühldorf, Traunstein, Altötting und Burghausen das Salz samt der mit ihm verbundenen Geschichte im Fokus. Die Südwestschleife verläuft zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. Sie führt durchs Murnauer Moos und die Fluss- und Seenlandschaft rund um den Ammersee.
  • Ammer-Amper-Radweg: Eine Route durch das bayerische Voralpenland. Der Radweg beginnt an den Ammerquellen im Graswangtal, zieht vorbei an Oberammergau und lässt, der Ammer folgend, die Alpen hinter sich. Er durchquert anschließend die Hügellandschaft des Pfaffenwinkels mit seinen vielen Kulturdenkmälern und begleitet dann am Ammersee vorbei den Lauf des Flusses, der nun Amper heißt. Er passiert die Städte Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising mit ihren Sehenswürdigkeiten. Nach Moosburg mündet die Amper in die Isar. Radwegstrecke insgesamt: etwa 200 Kilometer, gemütlich in vier Tagen zurückzulegen. Quasi un(ver)fehlbar.
  • Benediktweg: Nicht nur wegen des päpstlichen Namenspatrons. Auch wegen der guten Ausschilderung! Der knapp 250 Kilometer lange Rundweg begibt sich in fünf Tagesetappen auf die Spuren von Papst Benedikt XVI. Start und Ziel ist in Altötting, man durchstreift den Chiemgau und berührt den Chiemsee. Roter Faden sind die Stationen im Leben von Joseph Ratzinger: vom Geburtsort Marktl am Inn bis zu den Wohnorten Traunstein, Tittmoning und Aschau am Inn. Die Tour verläuft meist auf Rad-, Feld- und Waldwegen und ruhigen Straßen.
  • Isar-Radweg: Die Isar entspringt im Hinterautal in Tirol, nahe der Grenze zu Bayern. Sie mündet nach knapp 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Auf ihrem Weg zeigt die Isar verschiedene Gesichter und durchquert reizvolle Regionen - von Gebirgslandschaften über sanfte Hügel im Voralpenland bis zu Auwäldern im Unterlauf. Man startet in der Olympiaregion Seefeld in Tirol, durchquert die Alpenwelt Karwendel und das Tölzer Land, passiert die bayerische Landeshauptstadt München, die Landkreise Freising, Landshut und Dingolfing-Landau und erreicht schließlich die Isarmündung im Deggendorfer Land. Dauer: ab vier Tagesetappen.

Feierabendtouren rund um Nürnberg

Auch in der Umgebung von Nürnberg gibt es einige schöne Feierabendtouren:

  • Nürnberger Südstadt: Der Annapark am Maffeiplatz (mit der U1 zu erreichen) markiert den Startpunkt der Rundtour. Durch Hummelstein und Hasenbuck, der Katzwanger Straße folgend, gelangst du zum Südfriedhof. Kurz danach biegst du rechts zum alten Kanal ein. Mit der historischen Brücke und der Schleuse 72 werden gleich zwei beliebte Fotomotive passiert. Kurz nach der Schleuse biegst du in einen unscheinbaren Waldweg rechts ab und unterquerst die A73 bis zum Europakai. Es folgt eines der verstecktesten Naherholungsgebiete Nürnbergs: der Föhrenbuck mit seinen Sandgruben. Jetzt folgst du dem Marthweg solange, bis du den Main-Donau-Kanal überquerst. Über die Sauerbruchstraße und Katzwanger Hauptstraße erreichst du die Radrennbahn am Reichesldorfer Keller. Bis 2017 wurden auf der historischen Bahn Rennen ausgetragen, nun soll sie für ein Wohngebiet weichen. Vom Lost-Place Radrennbahn aus folgst du der Schalkhaußerstraße bis zur Rednitzbrücke Nürnberg. Deine Fahrt setzt du auf der anderen Flussseite fort und radelst auf grünen Wegen Richtung Stein. Kurz vor der Stadt biegst du in den Faberwald ein und radelst durch Röthenbach, erneut den Main-Donau-Kanal querend, zum Schweinauer Buck. Nach einem Anstieg kannst du von oben einen beeindruckenden Blick über Nürnberg genießen. Länge und Dauer: ca. 30 km; reine Fahrzeit ca.
  • Westparktour: Geteilt durch die B4R (Nürnberger Ringstraße) überzeugt der Park vor allem durch großzügige Flächen und ist gleichzeitig Bindeglied zu ländlich geprägten Vororten wie Großreuth oder Gerbersdorf. Durch die beiden letzteren Stadtteile führt dich die Route, bis du über den Osteingang das Naturschutzgebiet Hainberg durchfährst. Der Rednitz folgend streifst du die Ortschaften Oberasbach und Zirndorf und erreichst wenig später die Stadt Fürth. Oft unterschätzt, hat die zweitgrößte Stadt Frankens einiges zu bieten. Ein Abstecher in die Innenstadt ist an dieser Stelle definitiv lohnenswert. Immer weiter entlang der Rednitz radelst du bis zum Flussdreieck Fürth, wo sich Rednitz und Pegnitz zur Regnitz vereinen. Dort wartet eine friedliche Stimmung mit ausgezeichnetem Blick in die umliegenden Flussauen auf dich. Länge und Dauer: ca. 20 km; reine Fahrzeit ca. Navigation: zum Großteil ausgeschildert: ab Westpark den Schildern Richtung Gerbersdorf bzw. Rednitztal folgen, im Anschluss Schilder Richtung Fürth bzw. Nürnberg; Google Maps als Orientierungshilfe.
  • Erlenstegen-Tour: Auf rund 25 Kilometern erlebst du während dieser Feierabendtour abwechslungsreiche Landschaft. Startpunkt ist die Wöhrder Wiese in Nürnberg, von der du das Zentrum Richtung Osten nach Erlenstegen verlässt. Die Event- und Waldgaststätte Schießhaus und das Tierheim lässt du links liegen und radelst du über Waldwege zur Brücke über die A3. Nach dem anstrengenden Anstieg kannst du dich im Grundsatz die restliche Tour rollen lassen. Hier setzt auch der Dschungeleffekt ein: Die Abfahrt führt durch ein Waldgebiet, das durch grüne Kletterpflanzen geprägt ist und einen schönen Kontrast zum vorhergehenden Waldstück bildet. Länge und Dauer: ca. 25 km; reine Fahrzeit ca.
  • Grüner Felsenkeller: Ziel der Runde ist der "Grüner Felsenkeller" im Fürther Stadtwald. Da der Biergarten seine Pforten ab Freitagnachmittag nur für das Wochenende geöffnet hat, ist die Tour perfekt, um die Arbeitswoche ausklingen zu lassen. Bevor du dich gemütlich am Biertisch auf das Wochenende einstimmst, musst du erst kräftig in die Pedale treten. Mit knapp 40 Kilometern Länge ist die Tour die wohl anspruchsvollste der aufgelisteten Feierabendtouren und empfiehlt sich besonders, wenn du am Nachmittag in den Feierabend starten kannst. Zunächst fährst du auf Nebenstraßen und den Faberwald nach Stein, von dort aus der Unterweihersbucher Straße folgend bis nach Oberweihersbuch. Weiter geht es durch die Dörfer Unter- und Oberbüchlein, Anwanden und Weinzierlein. Dort mündet der Weg in die Rothenburger Straße. Ein Radweg entlang der Hauptstraße führt dich nach wenigen hundert Metern durch eine Unterführung auf die andere Seite der Straße. Du setzt deine Fahrt noch kurze Zeit Richtung Westen fort und schwenkst dann nach Norden über Pleikershof nach Wachendorf. Über die Bahnhof- und Rangaustraße gelangst du immer dem Waldrand entlang nach einer Rechtskurve schließlich in den Fürther Stadtwald. Nachdem du das Wildgehege erfolgreich umkurvt und einen letzten Anstieg gemeistert hast, erreichst du nach einer Linkskurve bergab den "Grüner Felsenkeller". Dort kannst du dir dein verdientes Getränk schmecken lassen und dich mit einer Brotzeit stärken. Die Rückfahrt gestaltet sich weniger anspruchsvoll als der Hinweg. Du radelst entlang der Sperberstraße über Oberfürberg zum Main-Donau-Kanal. Länge und Dauer: ca. 40 km; reine Fahrzeit ca.

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