Naumburg (Saale) im Burgenlandkreis, Deutschland, ist ein idealer Ort für Radtouren. Die geografische Lage von Naumburg (Saale) zeichnet sich durch ihre Nähe zur Saale aus. Hier können Radfahrer entlang des Flusses radeln und die wunderschöne Natur genießen. Zudem gibt es in der Umgebung sanfte Hügel und Weinberge, die zu idyllischen Touren einladen.
Schöne Flüsse - feine Reben. Wie der Titel vermuten lässt, dreht sich bei dieser aussichtsreichen Radrunde alles um den Wein, dessen Reben hier in der„Toskana des Ostens“ wunderbar reifen. Dies Westroute kann als 2 Tagestour geplant werden.
Sachsen-Anhalt steckt voller Musik. Egal, ob in der Stadt, auf dem Land, in den Harzer Bergen oder entlang der vielen Flüsse: Überall kann man Orte entdecken, an denen Musik gelebt wird oder Musikgeschichte geschrieben wurde. Besonders schön entdecken lässt sich all das reisend, sei es auf dem Rad, spazierend oder auch ganz anders. Auf einer Musiklandpartie, einem Format des Netzwerkbüros Musikland Sachsen-Anhalt. Musiklandpartie ist ein Format des Netzwerkbüros Musikland Sachsen-Anhalt.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Naumburg (Saale) ist der Dom St. Peter und Paul. Dieses beeindruckende Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert zieht jährlich tausende Besucher an und ist definitiv einen Besuch wert. Auch das historische Stadtzentrum mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern lädt zu einer Erkundungstour per Fahrrad ein.
Für Naturliebhaber bieten sich Ausflüge zum Geiseltalsee an, einem künstlichen See, der nach dem Ende des Braunkohleabbaus entstanden ist. Hier kann man nicht nur schöne Radwege entdecken, sondern auch Wassersportaktivitäten wie Segeln oder Stand-Up-Paddling betreiben. Die besten Jahreszeiten für eine Radtour in Naumburg (Saale) sind Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht. Im Herbst lockt zudem das bunte Laubwerk zu einer Fahrradtour durch die Weinberge.
Es gibt zahlreiche Orte in Naumburg (Saale), an denen man radfahren kann. Zum Beispiel führt der Saaleradweg direkt durch die Stadt und bietet eine malerische Strecke entlang des Flusses. Auch der Unstrut-Radweg, der von Naumburg nach Mücheln verläuft, ist sehr beliebt bei Radfahrern.
Dieses Radwanderangebot im Süden Sachsen-Anhalts verbindet verschiedene Radwanderwege zu einem sich kreuzenden Rundkurs. Der Saale-Radwanderweg beginnt in Zell im Fichtelgebirge, windet sich entlang der Saale durch Thüringen (Hof, Saalfeld, Jena) und Sachsen-Anhalt (Naumburg, Merseburg, Halle, Bernburg) und endet in Barby an der Elbe. Er ist einer der interessantesten und abwechslungsreichsten Fluss-Radwege Deutschlands. Der Radweg verbindet die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Entlang der Saale radeln Sie durch den Abschnitt des Flusses, an dem Goethe seinen "Erlkönig" geschrieben hat. Durch Talauen mit mäanderförmigem Saaleverlauf erreichen Sie "Dornburg". Hinter "Camburg" erreichen Sie die Weinbauregion der Saale. Entlang einer Kalkstein-Abbruchkante erreichen Sie "Bad Kösen". Von "Naumburg" aus bietet sich ein Abstecher ins Tal der Unstrut an.
Fahrzeit: ca. 3 bis 4 Stunden, mit Ausflug 5 bis 6 Std.
Detaillierte Routenbeschreibung
Der "Saaleradweg" zweigt nach etwa 450 Metern nach rechts auf die "Tümplingstraße ab. Hier beginnt nun eine Steigungsstrecke, die Sie am "Schloss Thalstein" vorbei führt. Dieser oft neblige Bereich der Saale soll Goethe zu seinem Gedicht "Der Erlkönig" inspiriert haben. Im Ort zweigt der Radweg scharf nach links ab, überquert die Saale und führt weiter aus dem Ort hinaus bis zur Bahnlinie.
ROUTE: In "Dorndorf" bietet sich ein schöner Blick auf die drei Schlösser des auf dem Berg liegenden "Dornburg". Eine architektonisch interessante Brücke bringt Sie über eine Saaleinsel auf die linke Saaleseite. Wieder auf dem Radweg ermöglicht ein kurzer Anstieg am Dorndorfer Zementwerk einen schönen Ausblick in das Saaletal. Am Bahnhof in Dornburg (Saale) können Sie Ihre Räder abstellen und die Schlösser mit ihren Ausstellungen sowie den Schlosspark zu Fuß besuchen.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
- Dornburger Schlösser: Schon von Weitem grüßen bald die berühmten Dornburger Schlösser von den imposanten Muschelkalkfelsen.
ROUTE: Vom Kirchplatz wird der Saaleradweg auf der "Semmelweißstraße" weitergeleitet. Die Landstraße ist wenig befahren. Eine Rast auf dieser Etappe sollten Sie sich am Wehr in Döbritschen oder in Camburg, an den Mauern der Camburg und der Cyriaksruine gönnen.
Weitere interessante Punkte
- Stadtkirche in "Camburg": Die Stadtkirche in "Camburg" entstand etwa im 12. Jahrhundert.
- Cyriakuskirche: Etwas außerhalb im Wald kann man die Ruine der ehemaligen Cyriakuskirche besichtigen, die zu den ältesten Kirchen Thüringens zählt.
- Museumsgutshof: Im Museumsgutshof glänzen die Augen von Liebhabern der bekannten" Lanz-Schlepper".
Am Saalehang erheben sich steile Felswände aus purem Kalk. Die Saale selbst bildet hier enge Schleifen. Über eine zweite Brücke fahren Sie nach Saaleck, das von den Burgen "Saaleck" und "Rudelsburg" überragt wird.
- Burganlage Saaleck: Die "Burganlage Saaleck" wurde um 1140 von den "Edelfreien von Saaleck" erbaut.
- Burg Rudelsburg: Die "Burg Rudelsburg" gilt als eine der schönsten Burgruinen längs der Saale.
ROUTE: Der Saaleradweg durchquert Saaleck auf der L208.
- Gradierwerk: SEHENSWERT: Gradierwerk aus dem 18.
INFO: "Bad Kösen" ist heute ein Kurort. Ende des 17. Jahrhunderts wurden Salzvorkommen entdeckt und wirtschaftlich genutzt. ROUTE: Der Radweg erreicht Bad Kösen auf der "Loreleypromenade". Der Saaleradweg führt nach Norden in Richtung der Weinberge und zweigt dann nach rechts in Richtung Saale ab. Auf einer Brücke überqueren Sie den Fluss und folgen dann der rechten Flussseite.
INFO: Im Saalebogen beginnt schon der Weinbau. In der Schleife radeln Sie auch am Landesweingut Kloster Pforta vorbei, das die Weine aus dieser Region keltert und vermarktet.
ALTERNATIVE zum Kloster Pforta: Der alternative Radweg von Bad Kösen aus überquert dort die "Naumburger Straße" und führt auf der anderen Seite gut beschildert an einem Bach entlang weiter.
INFO: Nach der Aufhebung des Klosters 1540 wurde in Kloster Pforta eine Fürstenschule eingerichtet. Viele andere Nutzungen folgten. Am "Moritzplatz" radeln Sie nach rechts in Richtung Dom.
Naumburg (Saale)
- Dom St. Peter und Paul: SEHENSWERT: Dom St. Peter und Paul, Kirche St. Wenzel.
Sie erreichen Naumburg auf der "bischöflichen" Seite. "Naumburg" wurde vorgeschlagen, als UNESCO-Welterbe anerkannt zu werden.
- Stadtbild: INFO: Die Innenstadt in "Naumburg" konnte sich durch die Jahrhunderte relativ unbeschadet retten.
- Wenzelskirche: Vom Marktplatz hat man einen beeindruckenden Blick auf die "Wenzelskirche". Sie wurde im 15.
- Rathaus: Das "neue" Rathaus wurde 1385 anstelle einiger abgebrannter Gebäude erbaut.
- Marientor: Das "Marientor" ist das einzig noch erhaltene "Stadttor in Naumburg". Es wurde 1340 erbaut und später noch erweitert.
Von "Naumburg" bietet sich ein kleiner Ausflug ins nahe "Unstruttal" an. ROUTE: Von der Innenstadt aus fahren Sie zum "Marientor".
Ausflug ins Unstruttal
- Steinernes Festbuch: Ein Juwelier namens "Steinauer" ließ dieses "Steinerne Festbuch" zum zehnjährigen Thronjubiläum von "Herzog Christian" anfertigen. Er ließ an seinem Weinberg ein 200 Meter langes Band mit 12 Reliefen in den Sandstein schlagen. Ein Motiv davon war der Herzog Christian II.
Beidseits des Tales erheben sich weinbewachsene Hänge. ROUTE: Blick von "Großjena" auf die andere Seite des "Unstruttales". Erste Spuren gehen ins 11. Jahrhundert zurück.
Freyburg
- Stadtkirche St. Marien: SEHENSWERT: Stadtkirche St. Marien.
"Freyburg" wird erstmals im Jahre 1203 erwähnt und erhielt schon 1261 Stadtrecht. Die Freyburger Kirche ist in romanischem Stil erbaut. Die Türme stammen aus dem 13. Das heutige Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat wahrscheinlich ältere Wurzeln in dem spätromanischen Gewölbekeller.
Entlang den Weinbergen erreichen Sie die Unterführung unter der Brücke der B176/B180. Reihengräber von Menschen und Pferden mit Grabbeigaben belegen eine Besiedelung im 3.
ROUTE: Nach dem Ort radeln Sie wieder, begleitet von der Unstrut, an den Weinbergen entlang weiter. Auf der linken Seite erscheinen nun die bekannten Felstafeln. Danach folgt er der gepflasterten Straße in Richtung "Naumburg". Entlang den Gleisen der Bahnlinie erreichen Sie nun die große Brücke der B180 und überqueren sie auf dem Radweg. Ein gepflasterter Weg führt hinauf zum "Georgentor". Längs der "Georgenstraße" erreichen Sie wieder den "Domplatz". Damit ist der kleine Ausflug ins "Unstruttal" beendet.
Rückkehr nach Naumburg
- Dom St. Peter und Paul: SEHENSWERT: Dom St. Peter und Paul, Kirche St. Wenzel.
Natürlich auch der Dom, der für die Figur der "Uta von Naumburg" weltbekannt ist. Die farbig gefasste Statue ist eines der bedeutendsten Bildwerke der deutschen Gotik.
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