Radweg R8 Hessen: Streckenverlauf und Highlights

Mit dem Rad lässt sich der Landkreis Limburg-Weilburg wunderbar erkunden.

Dafür ziehen einige Radwege durch die Region - der Radweg Deutsche Einheit, die Nassauer Route, der Lahntalradweg sowie der Fernradweg R8.

Der Hessische Radfernweg R8 gehört mit seinen rund 295 km zum überregionalen Radwegenetz Hessens, das aus neun Radfernwegen besteht, die das ganze Land durchziehen.

Der Hessische Radfernweg R 8 führt durch den Westen von Hessen.

Von Nord nach Süd geht es auf 294 Kilometern durch rund ein Dutzend Landkreise und kreisfreie Städte.

Das Motto des R8 lautet ‚Westerwald - Taunus - Bergstraße‘ und so beginnt die Routenführung in Frankenberg (Eder) und verläuft dann in südlicher Richtung bis zum Rande des Odenwaldes in Heppenheim an der Bergstraße.

Die Tour startet in Frankenberg, das Ziel ist Heppenheim.

Der Fernradweg R8 steht unter dem Thema Westerwald-Taunus-Bergstraße.

Die insgesamt 310 Kilometer beginnen in Frankenberg (Eder) und enden an der Bergstraße in Heppenheim.

Einige Kilometer gehen dabei auch durch den Landkreis Limburg-Weilburg.

Der Fernradweg R8 führt mitten durch den Landkreis.

Er verläuft von Mengerskirchen nach Waldbrunn über Hadamar und Elz nach Limburg.

Von dort geht es weiter über Brechen und Selters bis nach Bad Camberg.

Die Route ist gut ausgebaut und gut beschildert.

Somit ist es kein Problem, ihm zu folgen.

Zu 67 Prozent ist der Weg asphaltiert.

Zu 16 Prozent verläuft er über Feld- und Waldwege und zu neun Prozent besitzt er eine wassergebundene Decke.

Auf den Radfahrer warten keine großen Steigungen, die Anforderungen werden als leicht und moderat beschrieben.

Wie oben schon erwähnt, führt der Hessische Radfernweg R8 zum größeren Teil durch die hüglige Mittelgebirgslandschaft von Ederbergland, Rothaargebirge, Gladenbacher Bergland, Westerwald und Taunus.

Nur das letzte Drittel durch die Rhein-Main-Ebene ist relativ flach.

Als am Schwersten gilt die Überquerung des Hohen Westerwaldes.

Über eine Länge von rund 23 km beginnt der Aufstieg bei Herborn im Dilltal und endet erst am Oberroder Knoten auf einer Höhe von knapp 580m über N.N.

Bis nach Hadamar geht es dann wieder stetig bergab.

Die Route wird überwiegend über gut ausgebaute Wege geführt.

Das gilt auch für die Ortsdurchfahrten, bei denen vorwiegend eigenständige und gut markierte Radwege genutzt werden.

Der R8 hat einiges für den Radfahrer zu bieten.

Von idyllischer Natur entlang der Bachtäler bis hin zu Städten, welche Geschichten erzählen, gibt es einiges am Wegesrand

Im Norden Hessens radelt man auf dem Radfernweg recht einsam durch Täler mit duftenden Wiesen.

Dabei geht es zunächst entlang der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, dann durch den Westerwald mit der sehenswerten Oranierstadt Dillenburg.

Im weiteren Verlauf passiert man die Lahn, an der sich mit dem Limburger Dom ein weiteres kulturelles Highlight der Tour befindet.

Von der Lahn geht es aus nördlicher Richtung durch den Taunus.

Dort werden zunächst Selters, dann Bad Camberg und Idstein passiert.

Weiter geht es durch den Vordertaunus.

Hier geht es vorbei an Burg Eppstein und der Möbelstadt Kelkheim in Richtung Main.

Nach der Überquerung des Flusses geht es südlich von Frankfurt, an Darmstadt vorbei, durch die Bergstraße.

Für den Streckenverlauf des Hessischen Radfernweges R 8 ist ein gemäßigtes Auf und Ab charakteristisch.

Im Taunus sind einige kurze Steigungen zu bewältigen, ebenso im Westerwald.

Nach der Überquerung des Mains geht es rund 100 Kilometer auf flachem Terrain in Richtung der südlichen Landesgrenze.

Mit der alten Handelsstadt Frankenberg im unteren Edertal gibt es gleich zu Beginn der Route ein erstes Highlight.

Das im Jahr 1509 erbaute 10türmige Rathaus zählt mit seiner historischen Markthalle, dem Rathausschirn, zu den schönsten in ganz Deutschland.

Dillenburg lädt zu einem Spaziergang in seiner malerischen Altstadt ein, die vom Wilhelmsturm auf dem ehemaligen oberen Schlosshof überragt wird.

Die unterirdischen Verteidigungsanlagen, Kasematten, gehören zu den größten in Deutschland.

Limburg an der Lahn beeindruckt mit seinem spätromanischen Dom.

Ein Altstadtrundgang gleicht einem Spaziergang durch die Vergangenheit.

Das trifft auch auf Idstein zu, bei dem ein Altstadtbummel ein Streifzug durch vier Jahrhunderte Fachwerkgeschichte ist.

Unbedingt sehenswert sind der historische Marktplatz mit dem Rathaus, den vielen pittoresken Fachwerkhäusern und dem Marienbrunnen sowie die Pfarrkirche St.

Auf der Wegstrecke warten die faszinierende Städte wie dem historischen Limburg an der Lahn und der Kurstadt Bad Camberg.

Hier lohnt es sich, eine Pause einzulegen und die Altstädte zu besuchen.

Unterwegs kommt man an vielen weiteren bedeutenden Baudenkmälern vorbei, wie der Schlossburg in Mengerskirchen, dem einstigen fürstlichen Residenzschloss Hadamar, der Ruine von Burg Eppstein, die in ihrer heutigen Form noch aus dem 14./15. Jahrhundert stammt sowie dem.

In Mengerskirchen fahrt ihr direkt am Seeweiher entlang.

In Hadamar führt der Weg am Fürstenschloss vorbei, wo sich am Wochenende ein Besuch im Glasmuseum lohnt.

Von Hadamar nach Elz führt der Radweg entlang eines Naturschutzgebietes.

Wenn man sehr früh startet, lassen sich am Elbbach Eisvögel beobachten.

Von Elz aus geht es weiter nach Limburg.

Einen sehr schönen Blick auf die Lahn gibt es, wenn in Staffel die Eisenbahnbrücke überquert wird.

Auch der Limburger Dom zeigt sich in voller Pracht, wenn ihr an der Lahn entlangradelt.

Wenn ihr das Limburger Becken verlasst, gelangt ihr in den Goldenen Grund.

Die Routenführung erfordert für den Radreisenden schon einige Kondition.

Beim Erreichen des Mains und der Oberrheinische Tiefebene wird es nun flacher.

Gemütlich geht es weiter durch das hessische Rodgau bis zur Bergstrasse.

Der Radfernweg endet recht unvermittelt hinter Heppenheim an der Grenze zu Baden-Württemberg.

Das hessische R-Wege Netz wurde gemeinsam mit dem ADFC in den Jahren 2003 - 2008 auf einen einheitlichen Standard mit vereinheitlichter Beschilderung gebracht.

Im Norden fährst Du durch Täler mit duftenden Wiesen.

Auf Dich wartet ein mäßiges Auf und Ab mit kurzen, knackigen Anstiegen in Westerwald und Taunus.

Die Anstrengung lohnt sich und Du wirst mit herrlichen Fernsichten belohnt.

Sehenswert sind etwa die Oranierstadt Dillenburg und der Limburger Dom.

Mühelos rollst Du 100 Kilometer durch die Main- und Rheinebene.

Dein Ausgangspunkt ist Frankenberg an der Eder, wo sich der Radfernweg R6 und der Eder-Radweg treffen.

Du folgst dem Lauf der Eder und erreichst bald das Städtchen Battenberg sowie das im 14. Jahrhundert erbaute Jagdschloss von Ludwig VIII., dem Erbprinzen und späteren Landgrafen von Hessen-Darmstadt.

Deine Route führt Dich weiter durch Wälder und die Höhen des Rothaargebirges, bevor Du das Gladenbacher Bergland durchquerst.

Du verlässt Simmersbach und erreichst das Ufer der Dill.

In Dillenburg kannst Du den Wilhelmsturm und die Reste der größten Verteidigungsanlagen Europas besichtigen - die Kasematten.

Du folgst dem Flusslauf der Dill und tauchst langsam in den Westerwald ein.

Dann geht es steil bergauf, bis Du bei Mademühlen fast den höchsten Punkt erreicht hast.

Du fährst durch ruhige Orte wie Waldernbach und Ellar und erreichst schließlich nach einer langen Abfahrt Hadamar.

Hinter Hadamar verabschiedest Du Dich vom Westerwald und begibst Dich nun in den Taunus.

In Limburg solltest Du unbedingt die gut erhaltene, historische Altstadt und für hausgemachte deutsche Gerichte das Restaurant Obermühle besuchen.

Am Horizont kannst Du bald den Großen Feldberg erkennen, bevor Du die Kurstadt Bad Camberg und Niederselters erreichst - dem ursprünglichen Quellort des weltberühmten Mineralwassers, das schon die alten Römer schätzten.

Du bist auf dem Weg nach Dasbach nicht allein.

Vor etwa 2.000 Jahren verlief in der Nähe der Obergermanisch-Raetische Limes, der Grenzwall des damaligen Römischen Reichs - heute Hessens UNESCO-Welterbe.

Am Weg kannst Du den rekonstruierten Römerturm in Dasbach entdecken.

Der Weg führt Dich weiter durch das malerische Eppstein, dessen Burgruine aus dem 10. Jahrhundert stammt.

Über Lorsbach erreichst Du den einladenden Biergarten des Waldgasthofs Gundelhardt, der zur Erfrischung einlädt, bevor Du Südhessen und Frankfurt am Main erreichst.

Nachdem Du die Metropole hinter Dir gelassen hast, tauchst Du in den friedvollen Wald ein.

Die letzte Etappe führt durch den Wald bei Darmstadt.

Ein sanfter Anstieg bringt Dich in die Ausläufer des wunderschönen Odenwalds.

Über die sogenannte Bergstraße geht es weiter über die Rheinebene nach Süden.

Wenn Du noch genug Kraft hast, empfehlen wir Dir einen Abstecher auf den Melibokus bei Zwingenberg - die Aussicht ist atemberaubend.

Nach Bensheim und Heppenheim erreichst Du das Ende des Radwegs an der Grenze zu Baden-Württemberg.

Erlebe deutsche Geschichte und lerne die kulturelle Vielfalt Hessens kennen.

... denn die milden Temperaturen lassen selbst Mandeln und Pfirsiche gedeihen.

... einmal von der GrimmHeimat NordHessen bis in den tiefen Süden der Bergstraße.

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