Radwege in Frankreich am Mittelmeer: Eine umfassende Erkundung

Das Mittelmeer ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in Europa. Die abwechslungsreichen Landschaften, die malerischen Dörfer und Städte voller Geschichte und Kultur locken auch viele Radfahrer an die Mittelmeer-Küsten. Wenn du das ultimative Mittelmeer-Radabenteuer suchst, dann ist die EuroVelo-Route 8 genau der richtige Radweg für dich.

EuroVelo 8: Die Mittelmeerroute

Die Reise beginnt im spanischen Cádiz, einer der ältesten Städte Europas. Von dort schlängelt sich der Fernradweg entlang der Atlantikküste bis zum Tor des Mittelmeers, Gibraltar. Von hier aus geht es weiter entlang der vom maurischen Erbe geprägten Mittelmeerküste Südspaniens. Du passierst malerische Landschaften mit Traumstränden, historischen Dörfern und Städten mit klangvollen Namen, wie Málaga, oder Almería.

Der zweite Abschnitt der Mittelmeerroute beginnt in Murcia und führt nordwärts für 604 Kilometer entlang der spanischen Ostküste bis zur Weltmetropole Barcelona. Du startest deine Tour in der Region Murcia, einer der schönsten Regionen zum Radfahren weltweit. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und touristisch für spanische Verhältnisse relativ schlecht erschlossen, so dass du ungestört den Obstkorb Europas mit dem Fahrrad erkunden kannst - ein Traum für Rennradfahrer, die Kilometer abreißen wollen, und Familien, die lieber gemütlich mit dem Lastenrad durch die Landschaft radeln.

Im weiteren Verlauf passierst du Valencia, Castello de la Plana und Tarragona. Städte, die mit Orangenbäumen, historischen Sehenswürdigkeiten und mildem Klima zum Verweilen einladen. Wenn du das mediterrane Ambiente in Ruhe genießen möchtest, empfehlen wir dir, deine Taschen für einen oder zwei Tage in einer dieser Städte abzustellen, bevor du dich zum finalen Stopp der Etappe aufmachst: Barcelona. In dieser Metropole tauschst du die Ruhe gegen den geschäftigen Trubel der zweitgrößten Stadt Spaniens.

Der nächste Abschnitt der Radroute ist mit 250 Kilometern relativ kurz und führt dich von den weitläufigen Stränden der Costa Daurada in die östlichen Ausläufer der katalanischen Berge und der Pyrenäen. Wie zu erwarten, wird es nun bergig, sodass die kurze Distanz der Etappe ein Segen ist. Dafür darfst du dich auf fantastische Aussichten auf das Mittelmeer und die Berge freuen, bevor du bei Le Perthus die Grenze nach Frankreich überquerst und wenige Kilometer später Perpignan erreichst.

Die erste französische Etappe beginnt mit einer Fahrt vorbei an ruhigen Fischteichen, dichten Kieferwäldern, entlang des Canal de la Robine und durch Narbonne und Béziers, bevor du bei Agde zum ersten Mal auf französischem Boden auf das Mittelmeer triffst. Nach einem entspannten Abschnitt an der Küste erreichst du die Weinmetropole Montpellier, die 2025 ein Etappenstart der Tour de France ist. Von dort geht es in die Haute-Provence, einer Landschaft voller kleiner Dörfer aus markanter Steinarchitektur gesäumt von Platanen. Bemerkenswert sind hier die Städte Nîmes und Avignon mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt. Nach 364 Kilometern erreichst du schließlich Aix-En-Provence, das Ende der Etappe.

Von Aix-En-Provence geht es nach Westen durch die bergige Landschaft des Haut-Var, über steile Straßen und umgebaute Bahntrassen, vorbei an Schlössern und Burgen, bis du schließlich nahe Cannes auf das Mittelmeer triffst. Du hast die Côte d'Azur erreicht, ein landschaftliches Highlight der EuroVelo-Route 8. Du hältst das Mittelmeer zu deiner Rechten und radelst die französische Riviera entlang. Besonders sehenswert auf diesem Abschnitt ist Nizza mit der weltberühmten Promenade des Anglais, die für viele der Inbegriff der Côte d'Azur ist.

Nun stehen zwei Grenzüberschreitungen in einer Etappe an, denn es geht nach Monaco, dem Stadtstaat an der Riviera und damit in den südlichsten Ausläufer der Alpen. Weiter westlich erreichst du Italien. Hier klafft eine Lücke in der EuroVelo-Route 8. Zwischen Ventimiglia und Limone Piemonte in den italienischen Alpen ist der Fernradweg nicht ausgebaut, das heißt, du musst oft auf der Straße fahren und es gibt keine Markierung, während du nach Norden in die Seealpen fährst. Für unerfahrene Radler empfiehlt es sich, diesen Abschnitt mit dem Zug zu fahren. Von Limone Piemonte aus führt der Radweg dann wieder mit der üblichen Beschilderung und ohne Unterbrechung Richtung Norden nach Cuneo, das 2024 zur Alpenstadt des Jahres gewählt wurde. Nach gut 400 Kilometern endet die fünfte Etappe in Turin.

Während der sechsten Etappe der Mittelmeer-Route wirst du das Meer erst am Ende der knapp 500 Kilometern zu sehen bekommen. Dafür wirst du mit der wunderschönen Landschaft Italiens entschädigt. Von Turin aus folgst du dem Lauf des Flusses Po. Hier kannst du die Natur genießen und in historischen Städten, wie Piacenza, Mantua und Ferrara die italienische Kultur und Kulinarik in Reinform erleben. Das Highlight wartet aber am Ende. Die Stadt, die man nicht mehr vorstellen muss: Venedig.

Mit gut 450 Kilometern und einem angenehm flachen Höhenprofil ist Etappe 7 eine der entspanntesten und abwechslungsreichsten des gesamten Fernradweges. Du lässt Venedig hinter dir und fährst Richtung Westen entlang der italienischen Riviera, der Laguna von Marano und Grado bis du schließlich in Triest ankommst. Hier solltest du eine Pause machen und den Kaffee genießen, für den Triest in der ganzen Welt bekannt ist. Im Anschluss überquerst du die Grenze nach Slowenien und erkundest die Halbinsel Istrien. Hier führt dich der Weg entlang der alten Parenzana-Eisenbahn, quer durch das wunderschöne Škocjanski zatok-Naturreservat und vorbei an den Städten Koper und Izola, die stark von Venedig beeinflusst wurden. Hinter dem kleinen Ort Lucija überquerst du die Grenze nach Kroatien.

Es geht an der Küste Istriens entlang, vorbei an mediterranen Weinbergen und Olivenhainen, bis du an der Südspitze der Halbinsel die Stadt Pula erreichst. Der geschichtsträchtige Ort ist einen Stopp wert, das römische Amphitheater, den Tempel Tempio Di Augusto und das Kastel sollte man ebenso wenig verpassen, wie den malerischen Felsenstrand oder den guten Wein. Von Pula aus führt dich der EuroVelo-Radweg nach Norden, immer an der Adria entlang, bis du in Rijeka an der Kvarner-Bucht das Ende der Etappe erreichst.

Von Rijeka radelst du in südlicher Richtung an der Adria entlang, bis du nach Osten abbiegst, das Meer für einige Zeit hinter dir lässt und in der Lika-Region das raue Velebit-Gebirge betritts. Du folgst den Spuren der antiken Römer, deren Hinterlassenschaften sich zusammen mit der bewegten Geschichte der Region überall zeigen. Auch Naturliebhaber, wie Angler oder Ornithologen werden an dieser Etappe ihre helle Freude haben. Die EuroVelo-Route 8 kommt auch an Smiljan vorbei, dem Geburtsort des weltbekannten Erfinders Nikolai Tesla, dem in der Stadt ein Museum gewidmet ist. In dem kleinen Örtchen Gračac biegst du nach Westen ab und fährst wieder Richtung Meer. Du verlässt das Velebit-Gebirge und überquerst die Meerenge von Maslenica auf der spektakulären Maslenica-Brücke - ein perfekter Spot für ein cooles Foto von deinem Rad. Nach gut 40 Kilometern erreichst du Nin, ein kleines Juwel mit schönen Sandstränden und einem sehenswerten historischen Stadtkern. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer zum finalen Stopp dieser rund 250 Kilometer langen Etappe. Und der ist ein weiteres Highlight.

Von Zadar aus führt die EuroVelo-Radroute gen Süden und für 350 Kilometer entlang der wunderschönen Küste Dalmatiens. Dabei radelst du durch Šibenik, eine der ältesten Städte in Kroatien. Hier erwarten dich neben der beeindruckenden UNESCO-geschützten Festung St. Michael und zahlreichen anderen kulturellen Perlen auch wundervolle weiße Adria-Strände. Rund 80 Kilometer südlich von Šibenik findet sich das nächste Highlight. In der Stadt Split solltest du etwas Zeit einplanen, um den einzigartig gut erhaltenen Palast des römischen Kaisers Diokletian zu erkunden. Im Anschluss geht es wieder auf den Radweg Richtung Süden - rechterhand die Adria, zu deiner Linken die malerischen Berge Dalmatiens. Zwischen Ploče und Trpanj steht eine kurze Fährfahrt auf die Halbinsel Pelješac an. Nun sind es noch 80 Kilometer, bis die fast vollständig erhaltene Stadtmauer des Etappenziels Dubrovniks in Sicht kommt. Die komplett autofreie Stadt trägt nicht umsonst den Spitznamen „Perle der Adria“.

Von Dubrovnik führt der Fernradweg nun für rund 310 Kilometer durch Kroatien, Montenegro und Albanien durch die urtümliche Konavle-Region. Während der Radweg in Kroatien wie gewohnt ausgebaut und beschildert ist, befindet er sich in Montenegro, Albanien und Griechenland noch in der Entwicklung. Es gibt bereits eine Routenplanung über Igalo, Kotor, Shkodër bis nach Durrës an den Dinarischen Alpen, aber die Beschilderung ist noch nicht aufgestellt und auch die Wege entsprechen noch nicht überall dem EuroVelo-Standard und können vor allem für ungeübte Fahrer oder mit dem Lastenrad eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellen.

Diese Etappe führt für circa 300 Kilometer durch Albanien bis nach Griechenland. Du wirst die Städte Fier, Vlorë, Sarandë und andere durchqueren. Bei Konispol überquerst du die Grenze nach Griechenland , wo du kurz darauf das Etappenziel Igoumenitsa erreichst. Die Etappe ist in Entwicklung und daher ist der genaue Verlauf noch nicht final ausgewiesen.

Die folgenden beiden Etappen werden rund 250 und 210 Kilometer lang sein und quer durch Griechenland führen. Derzeit in Entwicklung, werden wahrscheinlich die Städte Gjirokastra, Vonitsa, Messolonghi Patras, Korinth, Megara und schließlich Athen angefahren, der genaue Verlauf ist noch in Planung. Radwegausbau und Beschilderung werden voraussichtlich 2026 fertiggestellt sein.

Die 500 Kilometer lange Tour durch das türkische Izmir beginnt in der Hafenstadt Çeşme auf der Insel Lesbos und führt dich kreuz und quer durch die unvergessliche Landschaft, die mit historischen Stätten mit klangvollen Namen wie Pergamon und Ephesus aufwartet. Da es sich nicht um eine klassische Tour von A nach B handelt, kannst du in der Stadt Izmir selbst entschieden: Richtung Norden erwartet dich Dikili, ein traumhafter Ort, der mit historischen Bauten, romantischen Wasserfällen und endlosen Sandstränden der Inbegriff der Ägäis ist. Fährst du zuerst nach Süden erwartet dich Selçuk und das antike Ephesus mit seinen gut erhaltenen Tempeln, dem Theater und der berühmten Bibliothek von Celsus. Insgesamt durchquerst du 17 Bezirke und bekommst die schönsten und beeindruckendsten Teile Anatoliens zu sehen.

Die finale Etappe der EuroVelo 8-Route ist ebenfalls ein Stand-alone: eine 300 Kilometer Rundreise durch den zypriotischen Teil der Insel Zypern. Die Insel atmet mediterranen Charme und ist auf jeden Fall ein besonderes Finale für dein Mittelmeer-Abenteuer. Die Fähre aus Athen legt in der Hafenstadt Limassol an, der zweitgrößten Stadt in Zypern, gelegen an den Ausläufern des Troodos-Gebirges. Von hier aus kannst du den gesamten zypriotischen Teil der Insel erkunden. Ob du dabei erst gen Osten nach Larnaka und dann gen Norden zu der geteilten Hauptstadt Nikosia radelst, oder den Bogen um den weniger stark besiedelten Westteil der Insel schlägst, vorbei an malerischen Dörfern, wie Pomos, ist dir überlassen. Wichtig ist, dass Zypern sehr viel weiter südlich liegt als alle bisherigen Etappen, weswegen die Temperaturen schnell über 30 Grad steigen können.

ViaRhôna: Von den Alpen zum Mittelmeer

Eine weitere großartige Option für Radfahrer ist die ViaRhôna, die von den Alpen bis zum Mittelmeer führt. Diese Route bietet eine abwechslungsreiche Landschaft und führt durch charmante Städte und Dörfer. Die ViaRhôna ist ein Mammutprojekt von drei Regionen - Auvergne Rhône-Alpes, Okzitanien und Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Etappen und Highlights der ViaRhôna

  • Genf bis Lyon: Auf den ersten rund 260 km dominieren die Landschaftseindrücke und die kleinen sympathischen Orte mit schönen Steinhäusern und bunten Blumengärten. Chanaz versetzt mit den bunten Booten und den schnuckeligen Einkehrmöglichkeiten direkt am Kanal in Urlaubsstimmung.
  • Lyon: Die Hauptstadt der Region Auvergne Rhône-Alpes überrascht mit zahlreichen Brücken, bemalten Häuserfronten und den faszinierenden "Traboules".
  • Valence und Ardèche: In Valence wehen große Palmen in der Sonne und verbreiten Sommerfeeling. In der Ardèche warten adrette kleine Ortschaften mit maximal 2 TSD Einwohnern.
  • Montélimar und Viviers: Die Nougatstadt Montélimar lässt der Radweg links liegen, aber ein kleiner Abstecher ist machbar. Viviers entpuppt sich als Liebe auf den zweiten Blick mit einer Unter- und einer Oberstadt.
  • Orange und Avignon: In Orange beeindruckt das knapp 2000 Jahre alte Theater, während in Avignon der riesige Papstpalast das Zentrum bildet.
  • Tarascon und Arles: Tarascon beherbergt das Museum Souleiado mit farbenfrohen Stoffen, und Arles fasziniert mit der Arena und den Motiven von Vincent van Gogh.

Kulinarische Entdeckungen entlang der ViaRhôna

  • Vienne: Jeden Samstag findet hier der größte Wochenmarkt der Region statt.
  • Condrieu und Tain l´Hermitage: Hier kann man die verschiedenen Appellationen und Trauben kennenlernen.
  • Cité du Chocolat Valrhona: In Tain l´Hermitage befindet sich die Cité du Chocolat des Schokoladenherstellers Valrhona.
  • Nougaterie Arnoud Soubeyran: In Montelimar kann man den vier Nougatköchen in die polierten Töpfe schauen.
  • Weingut Notre Dame de Cousignac: Hier kann man die Anbauunterschiede zwischen den Lagen kennenlernen.

Radreisen auf dem Rhone Radweg

Der Rhone Radweg ist die Lebensader der Region Rhône - Alpes bis in die Provence. Begleitet werden Sie dabei von üppigen Weinbergen und duftenden Obstgärten. Reich präsentiert sich in diesem Landstrich sowohl die Natur als auch die Kultur. Prächtige Kathedralen und Relikte der Römerzeit sind Spuren derer, die einst in diesem Reichtum lebten. Bestaunen Sie auf Ihrer Radreise kulturelle Schätze wie das größte römische Theater Galliens in Vienne, oder das architektonisch herausragende Museum des Confluences in Lyon.

Beispielroute: Lyon nach Orange

  1. Individuelle Anreise nach Lyon in Frankreich.
  2. Bereits nach wenigen Kilometern taucht das futuristische Museum "des Confluences" auf, spektakulär liegt es auf einer Insel am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Sie folgen den Windungen der Rhône und erreichen schon bald Vienne.
  3. Der wunderschön angelegte Radweg leitet Sie auch heute wieder direkt am Rhône-Ufer Richtung Süden. Weltbekannte Weine wachsen in der Umgebung von Tournon sur Rhône. In dem charmanten Ort mit seiner mittelalterlichen Altstadt sollten Sie die Mittagsrast einlegen und jedenfalls ein Glas des berühmten „Hermitage“ probieren. Danach ist die Hauptstadt der Drôme, Valence, bald erreicht. Das „nördliche Tor zur Provence“ begeistert mit seinem lebendigen Stadtkern voller Cafés und Restaurants.
  4. Leicht radelt es sich durch das fruchtbare Rhône-Tal. Die Versuchung zum „Mundraub“ ist heute besonders groß, wachsen doch direkt an der Radstrecke Pfirsiche, Äpfel und Kiwis. Trotzdem sollten Sie Ihren Blick auch nach oben richten, so manch ehemals stolze Burg ist mittlerweile zur Ruine gealtert, wacht aber noch immer hoch über dem Tal.
  5. Über beeindruckende Hängebrücken wechseln Sie mehrmals das Ufer der Rhône. Weiter leitet der Radweg dann in die ehemalige Bischofsstadt Viviers. Hinter der aus dem 12. Jh. stammenden Kathedrale genießen Sie eine herrliche Aussicht über das Rhônetal. In den darauffolgenden Auwäldern wird es dann still, nichts ist zu hören außer dem Surren der Radspeichen. In Bourg St. Andéol prägen malerische Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert die Altstadt direkt an der Rhône. Auf der Fahrradtour liegt die kleine Stadt Pont St. Esprit, wo sich eine 600 Jahre alte Brücke mit 25 Bögen eindrucksvoll über die Rhône spannt. Das Ziel ist aber die Stadt Orange mit dem berühmten römischen Theater und dem Stadtgründungsbogen, beides UNESCO-Weltkulturerbe.
  6. In Caderousse, dessen umgebenden Deiche das provenzalische Dörfchen vor eventuellen Hochwässern der Rhone schützen geht es entlang der ViaRhôna durch das berühmte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape. Der Radweg führt durch die Weinberge direkt an den Hängen entlang und bietet schöne Aussichtspunkte über das Rhonetal. In Avignon empfehlen wir einen Bummel durch die Altstadt mit Besuch des Papstpalastes, der zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
  7. Im Zickzack geht es die Radtour weiter durch Weinberge und Obstgärten bis zum Radweg der Brücke Pont du Gard, der Sie verkehrsfrei bis in die quirlige Stadt Beaucaire, an der Kreuzung zwischen Languedoc und Provence, führt. Vorbei an Gemüsefeldern und Obstgärten in dieser Landschaft, die von Zufahrtsstraßen zum alten Bauernhaus Le Vieux Mas und Bewässerungskanälen durchzogen ist. Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte von Arles. Arles war die zweitwichtigste Stadt des römischen Imperiums, ist aber auch die Stadt Vincent van Goghs.

Weitere Radwege an der französischen Atlantikküste

An der französischen Atlantikküste erwarten Sie rund 1.000 km Radwege! Radeln Sie entlang der Küste mit Blick aufs Meer. Lernen Sie hier 5 Radwege kennen, die auf die französische Atlantikküste treffen oder die an der Küste entlang führen: La Vélodyssée, La Vélocéan, La Vélo Francette, La Flow Vélo und Le Tour de Gironde à vélo. Und auch die Inseln Ile de Noirmoutier, Ile de Ré und Ile d’Oléron sind wunderschöne Reiseziele für Fahrradurlaub in Frankreich.

  • La Vélodyssée: Mit ihren 1.290 Kilometern Länge ist die EV1-La Vélodyssée® der längste Radweg Frankreichs! Auf der gesamten Strecke genießen Sie einzigartige Ausblicke auf Land und Meer.

Radfahren im Urlaub

Egal ob du eine entspannte Küstentour oder eine anspruchsvolle Alpenüberquerung suchst, die Radwege in Frankreich am Mittelmeer bieten für jeden Geschmack etwas. Genieße die malerischen Landschaften, die kulturellen Highlights und die kulinarischen Köstlichkeiten entlang der Strecken.

Tabelle: Übersicht der Radwege

Radweg Region Länge (ca.) Schwierigkeitsgrad Highlights
EuroVelo 8 Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Zypern 5.888 km (französischer Teil) Variabel Küstenstädte, historische Stätten, mediterrane Landschaften
ViaRhôna Von den Alpen bis zum Mittelmeer 815 km Leicht bis mittel Weinberge, historische Städte, Naturreservate
La Vélodyssée Französische Atlantikküste 1.290 km Leicht Küstenlandschaften, Dünen, Wälder

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