Radwege in Istrien: Eine umfassende Karte für Ihre Tourenplanung

Istrien - die Adria-Halbinsel mit typisch mediterranen, venezianischen und kroatischen Einflüssen wird Sie begeistern! Es erwarten Sie flache Sandstrände im Westen und Süden, steil abfallende Klippen mit wunderbaren Ausblicken im Osten und im Landesinneren Weinberge und Olivenhaine inmitten von traumhafter, hügeliger Landschaft. Die berühmten Küstenstädte wie Pula, Rovinj oder Poreč mit ihren historischen Zentren auf vorgelagerten Halbinseln werden Sie verzaubern! Beeindruckende Landschaften wie der Limski Fjord, die Mündungsbucht der Mirna, das Učka-Gebirge oder das Raša-Tal werden Ihnen auf Ihren Erkundungen der Insel begegnen.

Istrien bietet eine Vielzahl verschiedener Radrouten, so dass Sie aus hervorragenden Möglichkeiten und Radwegen wählen können. Es gibt leichte Radrouten, die für Familien mit Kindern ideal sind. Egal ob gemütliche Radtour entlang der blauen Küste oder etwas anspruchsvollere Routen durch das grüne hügelige Hinterland, die Region Istrien ist ein kleines Paradies für Radfahrer.

Ein Radwegenetz von fast 2.000 km verläuft über die grüne Halbinsel Istrien. Alleine in der Region Umag / Novigrad gibt es 6 Straßenradrouten und 12 Radrouten für Mountainbiker. Als erste Stadt Kroatiens bietet Umag ein Park and Ride System. Die Weine der istrischen Winzer und Weingüter sind weit über die Landesgrenzen Kroatiens hinaus bekannt. In der Region um Umag und Novigrad haben Sie die Möglichkeit die Weingüter der bekanntesten Winzer zu besuchen und die ausgezeichneten Weine zu probieren.

Entdecken Sie den Norden der Region Istrien. Neun offizielle Radrouten mit einer Gesamtlänge von ungefähr 366 km stehen Ihnen zur Verfügung. Wer Istrien per Fahrrad erkunden möchte findet entlang der Routen sogenannte Bikehotels. Wer nicht sein Fahrrad mit nach Kroatien nehmen möchte oder kann, hat an vielen Urlaubsorten in der Region Istrien die Möglichkeit sich ein Fahrrad und Ausrüstung zu leihen.

Die Parenzana: Ein besonderes Highlight

Die ehemalige Schmalspurbahn zwischen Triest und Porec, die zwischen 1902 und 1935 verkehrte und als Porečanka bekannt war.

Der Ausbau der ehemaligen Schmalspurbahn "Parenzana" zwischen Triest und Porec (Parenzo) wurde bereits Anfang dieses Jahrhunderts in Angriff genommen. Die Gesamtstrecke führt durch drei Länder: Italien, Slowenien und Kroatien. Mit Mitteln der EU (Interreg IIIA) sollte ein drei Länder überschreitender Radweg entstehen. Inzwischen sind die Abschnitte in Slowenien und Kroatien befahrbar, allerdings entspricht bisher nur der Abschnitt in Slowenien einem Radweg unserer Vorstellung. Die Strecke in Kroatien, die von der Grenze bei Secovlje bis in das Bergdorf Vizinada gut ausgeschildert ist, hat die Qualität eines Feldwegs und ist eher für MTB/ATB geeignet.

Einige sehr schottrige Abschnitte stören das Vergnügen erheblich, die landschaftliche Schönheit ist aber Motivation genug, um die einsamen Bergstrecken auch auf schlechter Wegstrecke zu erkunden. Einige Abschnitte sind reichlich mit Bauwerken wie Tunnel und Viadukten bestückt und die Bergorte wie Groznjan oder Motovun lohnen einen Besuch. Im Jahr 2012 ist auch der Abschnitt Vizinada - Porec befahrbar und beschildert, allerdings aufgrund der ruppigen Oberfläche nur mit einem MTB, "Normalradler" werden hier wenig Freude haben. Damit beträgt die insgesamt befahrbare Strecke 116 Kilometer, wovon der weitaus größte Teil direkt auf der alten Banhtrasse verläuft.

Auf italienischer Seite war 2012 ein kurzer Abschnitt direkt auf der alten Bahntrasse nach Slowenien neu asphaltiert. Somit ist die Anfahrt mit dem Fahrrad von Muggia aus möglich. Das Gebiet der ehemaligen Bahnstrecke ist im engräumigen Umfeld von Triest und seinen großen Hafenanlagen wahrscheinlich überbaut. Der riesige Bahnhof Triest-Campo Marzio (früher Staatsbahnhof, seit 1959 nicht mehr in den Routine-Zugverkehr eingebunden), hinterlässt einen traurigen Eindruck. Er beherbergt seit 1984 das Eisenbahnmuseum der Stadt. Eine Beschilderung der "Parenzana" an diesem Ausgangspunkt der alten Bahnlinie konnten wir ebenfalls nicht entdecken. Weder in der Touristen-Information noch im Eisenbahnmuseum wusste man irgend etwas von einem Radweg auf dem italienischen Teil der alten Bahnstrecke.

Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft", wie der Parenzana Radweg auch offiziell genannt wird, wurde in seinem kroatischen Anteil zwischen 2004 und 2006 ausgebaut und soll bis 2013 fertiggestellt sein (so steht es auf den Schildern). Leider ist die Oberfläche des Weges für Normalradler noch unbefriedigend, aber die Passage durch die Tunnel und die Absicherung der Viadukte durch Geländer bedeutet schon einen Fortschritt. Der Weg endete im Spätsommer 2012 ohne irgendeinen weiteren Hinweis an der Schnellstraße am Rande der Stadt Porec, (Vielleicht kommt da ja noch etwas?).

Der letzte Abschnitt der Strecke zwischen Vizinada und Porec ist nicht mehr so spektakulär wie die Strecke durch die Berge zwischen Buje, Motovun und Vizinada, sondern führt durch ein durch Landwirtschaft und Viehweiden geprägtes Gebiet.Allein die Länge der jetzt ausgebauten Strecke von etwa 116 Kilometern ist bei dieser Wegbeschaffenheit eine Herausforderung . Eine Unterteilung in mindesten zwei Abschnitte ist empfehlenswert, wenn man noch etwas von der Region erkunden will.

Seit unserer Befahrung im Jahr 2012 dürfte sich inzwischen einiges geändert und hoffentlich verbessert haben. So kann diese Webseite "nur" eine Orientierung für die interresierten Radler sein.

Streckeninformationen und Stationen

Anreise: Von Triest (Bhf.) aus ist die Anreise auch per Fahrrad möglich, Strecke ca. 17 km bis nach Spodnje Skofije. Über Anreisemöglichkeiten mit dem Autobus ist mir leider nichts bekannt. Über die Anreise oder Rückfahrt auf dem Seeweg wurde uns vereinzelt berichtet, hierüber muss individuell recherchiert werden.

Stationen: (Triest) - Muggia - Grenze Ital./Slow. -Spodnje Skofije - Dekani - Koper - Izola - Portoroz - Secovlje - Grenze Slow/Kroat. - Markovac - Kaldanija - Buje - Triban - Groznjan - Kostanjica - Zavrsje - Oprtalje - Livade - Motovun - Karojba - Rakotule - Vizinada - Baldasi - Markovac - Visnjan - Nova Vas - Porec (Parenzo)

Geschichte der Parenzana

Ehemalige Bahnstrecke: "Parenzana" Triest - Porec (Parenzo), kurz TPC (Trieste - Parenzo - Canfanaro), war eine Schmalspurbahn mit 760 mm Spurbreite. Die, Länge der Strecke betrug 123 km , die Bahn war von 1902 - 1935 in Betrieb. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 31 kmh betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 25 kmh.

Bauwerke: 35 Bahnhöfe, 9 Tunnel, 6 Viadukte, 11 Brücken. Der grenzüberschreitende Radweg der "Gesundheit und Freundschaft" war als Drei- Länder-Radweg geplant und wurde von der EU in den Jahren 2004-2006 (-2013) in Slowenien und Kroatien realisiert.

Impressionen entlang der Strecke (Stand 2012)

Ausgangspunkt für unsere Befahrung der Parenzana-Strecke war im Jahr 2012 die Stadt Triest. Zwar war auf italienischer Seite noch kein durchgängiger Radweg vorhanden, dennoch lohnt sich ein Besuch der alten Hafenstadt auf jeden Fall.

Der Radweg sollte eigentlich am alten Bahnhof Triest Campo Marzio beginnen, dort wo auch die ehemalige Bahnstrecke nach Parenzo/Porec begann. In dem altehrwürdigen Gebäude ist heute das Eisenbahnmuseum untergebracht. Die unorthodoxen Öffnungszeiten 2011/12: Mittwoch, Samstag, Sonntag 9-13 Uhr.

In Triest am Canale Grande genießt man an Sommernachmittagen das südländische Flair bei Wein oder Prosecco und Pasta . Das Ambiente der Stadt wusste wohl auch schon James Joyce (1882 -1941) zu schätzen, dessen Statue unweit an der Brücke über das rege Treiben wacht (...la mia anima è a Trieste...)

In Italien ist die alte Bahnstrecke nicht ausgebaut (Stand 2012). Die Situation ist für den Ortsfremden unübersichtlich, da große Abschnitte der alten Bahnstrecke in den Industrie- und Hafenanlagen der Stadt verschwunden sind. Neu ist der Ausbau eines kurzen Abschnitts auf italienischer Seite nahe der slowenischen Grenze. Von Triest aus muss man sich mit dem Fahrrad in Richtung Muggia "durchschlagen". Noch vor dem Ort Muggia überquert die Küstenstraße (Via di Trieste) den Rio Ospo, nach der Brücke links abbiegen und dem Fluss aufwärts folgen Auf Nebenstraßen und einem kurzen neuen Abschnitt des Radwegs überquert man die Grenze nach Slowenien, ab dort ist die Strecke beschildert. Es geht mäßig bergauf nach Spodnje Skofije. Die Trasse in Slowenien ist asphaltiert.

In den dicht besiedelten Gebieten um Koper, wo seit der Stilllegung 1935 einige Abschnitte überbaut wurden, ist der Bezug zur Bahnstrecke oft nur schwer zu erkennen. Nur die alten Bahnhöfe, die in massiver Steinbauweise erstellt wurden, markieren den Weg der alten Bahnstrecke.

Zunächst muss man von Triest aus die Bucht von Muggia erreichen. Noch vor dem Ort Muggia überquert man den Rio Ospo. Direkt nach der Brücke geht es links ab.

Auf dem Seitenstreifen fährt man relativ gefahrlos Richtung slowenische Grenze. Rechts halten durch die Ansiedlung! (war 2012 noch nicht beschildert). Nach kurzer Fahrt erreicht man eine Abzweigung (Schild). Hier in Gegenrichtung der Beschilderung rechts den Berg hinauf auf die Trasse!

Beginn des neuen Abschnitts, noch nicht beschildert. Der Teer ist fast noch warm!

Unverkennbar die alte Bahntrasse der Parenzana. TPC- Triest-Parenzo-Canfaro, so hieß die Strecke offiziell. Das könnte Kilometer 14,8 von Triest aus sein.

Unbemerkt haben wir die Grenze überquert. Hier ist der Ausbau schon etwas älter. Die Fahrbahn durch einen Mittelstreifen geteilt und weist schon einige Schäden auf.

In Slowenien ist der Radweg als D-8 beschildert. Schon 2006 wurde das Projekt hier umgesetzt, wie auf dem Schild zu lesen ist.

Die Autobahn verschwindet in einem Tunnel, wir folgen der Beschilderung links ab in den Ort Spodnje Skofije. Über eine aufwändige Brücke führt den Radweg in den Ort. Wir folgen der Beschilderung durch den Ort. Noch vor dem Ortsausgang biegt man nach links ab und an der Schule rechts durch das Wohngebiet. Die Beschilderung ist nicht ganz einheitlich, in jedem Fall ist D-8 richtig!

Der Beginn des Radweges auf der Trasse ist eher unspektakulär - aber mit Pfostensperre und Pollern. Die Fahrbahn ist asphaltiert.

Von hier oben hat man einen weiten Blick auf die Ebene Richtung Koper. Die Strecke ist gut gepflegt, die Schilder an der Bank machen klar, wer der Geldgeber des Ausbaues war.

Die Abfahrt führt durch ein Wäldchen, Vorsicht auf die Sperren!

Rechts ab über die Brücke, die Autobahn wird überquert (Beschilderung nicht ganz eindeutig). Vorbei an einer Fabrik, dann über die Straße (10).

Bahnhof Decani, Bahn-Kilometer 17,6 von Triest. Das Schild ist teilweise durch die Äste des Baumes verdeckt.

Kerzengerade geht es durch die Auen des Rizana-Flusses. Die Planken der kleinen Brücke sind schon erneuerungsbedürftig!

Die alte Eisenbrücke über den Fluss wurde durch eine Holzkonstruktion ersetzt.

Die gut ausgebaute Trasse führt Richtung Koper. An der Straßenkreuzung bei der Autobahn ist der Ausbau schon wieder zuende.

Parallel zur Autobahn und zur Bahnlinie führt die Strecke zunächst auf der Straße, dann auf einem Radweg nach Koper. Etwas kniffelig, aber recht gut markiert geht es in die Stadt.

Der alte Bahnhof Koper ist heute Teil eines Blumenladens!

Durch Koper muss man sehr aufpassen, dass man die Beschilderung nicht übersieht oder falsch interpretiert. (Trotz Nachfragens haben wir uns das erste Mal verfahren.) Am Kanal entlang geht es stadtauswärts.

Hier ist der Radweg aufwändig ausgebaut, ein paar Meter weiter bestand 2011 eine Sperrung wegen Brückenbau (lokale Umfahrung). Am Fahrradkreisverkehr erreichen wir die Bucht von Koper. Geradeaus über eine Brücke kann man noch einmal in die Altstadt fahren, links ab führt der Radweg nach Izola.

Hier fuhr früher die alte Eisenbahn. Wie mir von einigen Lesern berichtet wurde, ist dieser Küstenabschnitt zwischen Köper und Izola inzwischen autofrei, die ganze Straße gehört jetzt Radlern und Fußgängern.

In Izola erwartet uns eine Streckenführung über ein kurzes Stück holprigen Feldweg. Genauso gut kann man aber auch auf der Straße weiterfahren und später links auf den Radweg abbiegen. Am Ortsende ist die Strecke wieder asphaltiert, wir erreichen wieder die alte Bahntrasse. (siehe GPS-Track)

Wir sind wieder auf der Bahntrasse. Unter uns liegt der Ortsteil Jagodje (Izola).

Plötzlich und unerwartet liegt ein Tunnel vor uns: Der Tunnel von Salet (Saletto), 213,54 m lang, 64 m üner NN. und 31,936 km vom Bahnhof Triest Campo Marzio entfernt (so steht´s auf dem Schild). Die "Röhre" ist beleuchtet.

Wir rollen ins Tal, vorbei an einem Rastplatz. Auch hier gibt es Sperren und die dazu gehörigen Umfahrungen.

Nach einer weiteren kurzen Umfahrung geht es wieder auf die Bahntrasse, der nächste Tunnel wartet schon auf uns.

Der Tunnel Lucan (Monte Luzzan), 544 m lang, ist der längste Tunnel der Parenzana (beschildert "großzügig" 550 m), sehr gut ausgeleuchtet, ein Erlebnis. Vorsicht, Poller am Tunnelportal!

Wir rollen auf der Trasse, die hier als innerörtliche Straße ausgebaut ist, ins Zentrum von Portoroz. Die alte Brücke hat überlebt. Durch Portoroz muss man die Straße benutzen. Vorbei am Bahnhof Santa Lucia (Lucija), der längst abgerissen wurde.

Update: Wie mir einige Leser mitgeteilt haben, wurde die Streckenführung in diesem Abschnitt geändert: zwischen Portoroz und den Salinenfeldern fährt man jetzt ebenerdig und strandnah komplett den Küstenbogen aus bis zur kroatischen Grenze.

Der Pfeil verheißt nichts Gutes: wir müssen auf die Hauptsraße Nr. 111. Zum Glück nur 1,5 km, dann geht es rechts ab zu den Salinen von Secovlje (Sicciole).

Eine ruppige Pflasterstraße, aber wenigstens weg vom Verkehr! Kanäle durchziehen die Ebene. Die Salzfelder werden wir später noch genauer zu Gesicht bekommen.

Hunde sind hier wohl unerwünscht, ob mit oder ohne Leine (wer genau hinschaut sieht das Halsband!). Der Wegweiser D-8 führt nach links am Kanal entlang.

Der Bahnhof von Secovlje liegt unscheinbar rechter Hand auf einem Privatgelände, wir biegen links ab durch die kleine Unterführung. Noch einmal geht es durch die Felder.

Ende des Radwegs. Wir sind an der Grenze zu Kroatien angekommen.

Nach der Grenze erwartet uns eine phantastische Landschaft: Der Aufstieg auf der Bahntrasse Richtung Buje beginnt. Die Steigung ist nur gering, der Zustand des Radwegs aber eher für MTB geeignet. Unvergessliche Ausblicke Richtung Meer und auf die Salinen von Secovlje belohnen den Radler für die Mühe.

Entfernungen: Slowenische Grenze - Groznjan: ca. 24 km , Slowenische Grenze - Livade:ca. 43 km

Auf der Kroatischen Seite der Grenze beim Hotel Mulino ist die Strecke ausgeschildert. Wir folgen den Wegweisern rechts ab durch die Felder.

In einer steilen Schleife geht es hinauf auf die Trasse. Durch felsige Einschnitte hindurch gewinnt man schnell an Höhe.

Schon liegen die Salinen weit unter uns im Tal.

Stetig führt die Trasse bergauf, kerzengerade! Die Straße nach Kanegra wird überquert.

Zeit für einen Ausblick.....tief unter uns liegt die Meeresbucht der Adria.

Die Landschaft hat einen eigenen Charakter. Die alte Bahnstrecke wurde aus den Felsen herausgehauen (Blick zurück).

Bald ist die Kuppe erreicht, die Landschaft verändert sich.

Wir erreichen die Straße, die von Savudrija herauf führt. Man kann hier auf der Straße fahren, "Hardliner" benutzen die alte Trasse, die in einem Einschnitt neben der Straße Richtung Kaldanija verläuft (sehr ruppig!)

Von Ausbau ist hier wenig zu spüren. Den Abzweig nach rechts bei Markovac nicht verpassen! Dann geht es geradeaus nach Kaldanija.

Vor Kaldanija wird der Weg nochmal zum Pfad! Dann kommt man in den Ort. Ab hier geht es ein kurzes Stück (1,7 km) auf der Straße (Richtung Buje).

Vorbei an dem kleinen Ort Volpia mit seinem unter Radlern bekannten Hotel "La Parenzana". Weiter bis zur Straße, bis Buje noch ein Kilometer auf der D21.

Am Bahnhof Buje vorbei: Das schöne Gebäude ist in schlechtem Pflegezustand, leider!

Wir verlassen den Ort auf der Straße, ein Privatgelände muss umfahren werden. Nach dem Abzweig steht eine Informationstafel zur "Parenzana".

Am Wegesrand steht versteckt ein alter Hektometerstein, km 60,6 der Bahnstrecke. 2012 war dieser Stein, so wie die folgenden auch, restauriert: TPC - Trieste-Parenzo - Canfaro, so hieß die Strecke offiziell.

Eine Splitt-/Schotterpiste führt geradeaus in die Berge. Haltepunkt Triban, einige 100 m außerhalb des Ortes.

Kilometer 61,9. Es geht weiter durch die felsige Einöde.

Ein schöner und breiter Radweg führt uns aufwärts durch den Wald. Dann ging es vor kurzem noch rechts ab von der Originaltrasse steil bergauf. Inzwischen ist der folgende Tunnel freigegeben, die schottrige und steile Umfahrung ist Vergangenheit.

Der Tunnel des Heiligen Vitus/Veit (Sveti Vid) oder Villa Romana? 50-75 m lang? Jedenfalls passierbar.

Das Innere des Tunnels ist teils durch eine Betonkonstruktion verstärkt. Vorsicht bei der Durchquerung, auf Eisenteile und Stolperschwellen achten!

Aus dem Tunnel heraus (Blick zurück) geht es zügig zum Bahnhof Groznjan.

Entfernungen: Slowenische Grenze - Groznjan: ca. 24 km , Slowenische Grenze - Livade: ca. 43 km

Wir erreichen den Bahnhof von Groznjan. Das Gebäude ist gut erhalten und bewohnt.

Weiter auf der Straße Richt...

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