Die schönsten Radwege in Lüneburg und Umgebung

Eingebettet zwischen der wunderschönen Lüneburger Heide und der idyllischen Elbtalaue lädt die Urlaubsregion Lüneburg zu vielfältigen Fahrradtouren ein. Entdecken Sie tolle Ausflugsziele und genießen Sie die wunderschöne Natur zwischen Heide und Elbe. Also nichts wie rauf auf den Sattel und in die Pedale getreten!

Vielfältige Radtouren in der Region

Zusammen mit der Leuphana Universität wurden 10 neue Radtouren in und um Lüneburg erstellt. Jede Tour ist am Komoot-Logo erkennbar. Alternativ kann man die App herunterladen und direkt in der Kollektion stöbern: Fahrradtouren rund um Lüneburg.

Freuen Sie sich auf erholsame Fahrradtage in der unberührten Natur der Lüneburger Heide! Die Radwege als Tagestour erlauben jeden Tag eine neue Strecke mit neuen Eindrücken. Die meisten Radtouren sind Rundwege.

Das über 2.000 Kilometer lange Radwegenetz ist vielseitig und bietet ganz bestimmt das Richtige für einen erholsamen Fahrradausflug in die Lüneburger Heide.

Die Radwege sind zwischen 25 Kilometer und 60 Kilometer lang und eignen sich somit für Anfänger und Fortgeschrittene, Familien und Entdeckungsradler.

Im autofreien Naturschutzgebiet Lüneburger Heide sollten Sie die ausgeschilderten Radwege benutzen, da Sie sonst eventuell auf sandigen und unbefahrbaren Pisten landen.

Ausgewählte Radtouren rund um Lüneburg

Lüneburg, eine charmante Stadt im Norden Deutschlands, bietet nicht nur historische Gebäude und gemütliche Gassen, sondern auch wunderschöne Radtouren für alle Naturliebhaber. Ob quer durch die historische Hansestadt, auf Sandwegen durch die Lüneburger Heide oder dem Fluss entlang auf dem Elberadwanderweg - den vielfältigen Landkreis Lüneburg können Sie wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Eine Auswahl überregionaler Routen finden Sie in unserem TourismusPortal.

  • Diese Tour durch die Samtgemeinde Bardowick ist gerade richtig für Radfahrer, die Touren durch die ländliche Idylle bevorzugen.
  • Diese Radtour verbindet Natur und Kultur entlang bedeutender Backsteinbauten in Lüneburg und Umgebung. Diese Tour ist besonders in kultureller Hinsicht interessant.
  • Die Tour führt stets entlang der Ilmenau bis nach Lüneburg, der historischen und idyllischen Hansestadt. Beim Anblick der malerischen Gehöfe, maroden Nadelwehre, alten Schleusen und eindrucksvollen Altbauhäusern in Lüneburg fühlt man sich schnell in eine andere Zeit versetzt.

Beliebte Radwege

  • Eine der beliebtesten Radtouren in Lüneburg führt entlang des Ilmenau-Radwegs. Dieser Weg folgt dem Verlauf des Flusses Ilmenau und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Umland. Es gibt viele schöne Rastplätze entlang des Weges, an denen man sich entspannen und die Natur genießen kann.
  • Eine weitere sehenswerte Route ist der Klosterfahrradweg. Diese Tour führt zu den ehemaligen Klöstern Ebstorf und Medingen sowie zum Schloss Scharnebeck. Unterwegs passiert man idyllische Dörfer mit traditionellen Fachwerkhäusern und hat die Möglichkeit, regionale Spezialitäten wie den berühmten Lüneburger Spargel zu probieren.
  • Für Abenteuerlustige gibt es auch anspruchsvollere Mountainbike-Strecken in den umliegenden Wäldern von Lüneburg. Hier können erfahrene Fahrer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und gleichzeitig die Ruhe der Natur genießen.

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Lüneburg sind Frühling und Sommer, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Natur in voller Blüte steht. Im Frühling kann man das Erwachen der Natur hautnah miterleben, während im Sommer die Heide in ihrer vollen Pracht erstrahlt.

Es gibt zahlreiche Orte, an denen man in Lüneburg Fahrrad fahren kann. Die Stadt selbst verfügt über gut ausgebaute Radwege, die es ermöglichen, bequem durch das historische Zentrum zu radeln. Darüber hinaus bieten auch die umliegenden Dörfer und Landschaften viele Möglichkeiten für ausgedehnte Radtouren.

Fahrradfreundliche Kommune Lüneburg

Lüneburg ist für den Zeitraum 2025 bis 2029 als „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ zertifiziert. Bei dem Zertifizierungsverfahren des Landes Niedersachsen werden unter anderem die strategischen Grundlagen, das Fahrradklima und die Infrastruktur betrachtet. Aber auch die Verkehrssicherheitsarbeit, der Berufsradverkehr sowie der Fahrradtourismus spielen bei der Bewertung eine Rolle. Die Zertifizierung gilt für fünf Jahre.

STADTRADELN

Bei der Kampagne des Klima-Bündnisses treten Teams in die Pedale und fördern so gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität. Beim Stadtradeln sollen 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Das letzte Stadtradeln fand im Mai 2025 statt. Mit rund 3.500 Teilnehmenden in 144 Teams stellten die Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg dabei gegenüber den Vorjahren einen neuen Rekord auf. Gemeinsam wurden knapp 606.000 Kilometer erradelt - ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität.

Auch die Schüler:innen aus Stadt und Landkreis Lüneburg zeigten beim Schulradeln wieder vollen Einsatz. Die drei besten Schulen sind in diesem Jahr:

  • Gymnasium Oedeme
  • Gymnasium Johanneum
  • Bernhard-Riemann-Gymnasium Scharnebeck

Durch den Gemeinschaftssinn begeistert das Stadtradeln jedes Jahr viele Menschen, ihre alltäglichen Wege verstärkt mit dem Fahrrad zu absolvieren. Alltagsradler:innen treten dabei in einen sportlichen Wettkampf um die meisten Kilometer und nutzen die Gelegenheit für schöne Touren im direkten Lüneburger Umland. Die Teilnehmenden radeln dabei im Team, z. B. gemeinsam mit Arbeitskolleg:innen, Mitschüler:innen oder im Team des Sportvereins.

Fahrradstraßen in Lüneburg

Das Verkehrszeichen 244.1 der StVO markiert den Beginn einer Fahrradstraße. Diese wird dort eingerichtet, wo es aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs oder zur Unterstützung der städtebaulichen Entwicklung sinnvoll erscheint, dem Radverkehr Vorrang einzuräumen und wo eine hohe Fahrradverkehrsdichte herrscht oder in Zukunft zu erwarten ist.

Grundsätzlich darf eine Fahrradstraße von Fahrrädern, Pedelecs, die maximal 25 km/h erreichen, sowie E-Scootern befahren werden. In Ausnahmefällen können Fahrradstraßen auch durch ein entsprechendes Zusatzzeichen für andere Verkehrsarten freigegeben werden.

In Fahrradstraßen gilt für alle Verkehrsmittel eine maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Das Tempo muss zudem weiter reduziert werden, wenn der Radverkehr behindert oder gefährdet wird. Dem Radverkehr wird absoluter Vorrang gewährt und der Radverkehr bestimmt das Tempo.

Im Gegensatz zur anderen Straßen, ist es Radfahrenden in Fahrradstraßen zu jeder Zeit gestattet, nebeneinander zu fahren - unabhängig davon, ob andere Verkehrsteilnehmende dadurch behindert werden.

Radfahrende dürfen überholt werden, jedoch nur, wenn ein Sicherheitsabstand von 1,50 Metern gewährleistet werden kann.

Parken in Fahrradstraßen ist in gekennzeichneten Bereichen erlaubt, hierbei wird grundsätzlich auf Senkrecht- und Schrägparkstände verzichtet und die Parkflächen daher als Längsparkstände angelegt. Das Verkehrszeichen 244.2 der StVO markiert das Ende einer Fahrradstraße.

Ziel der Einrichtung von Fahrradstraßen ist es, den Radverkehr zu bündeln, zu beschleunigen und komfortabler zu machen und alles dies bei einer sehr hohen Verkehrssicherheit.

Zum aktuellen Stand sind in Lüneburg bereits die Wallstraße sowie die Haagestraße Fahrradstraßen. Diese bilden den ersten Teil des sogenannten Fahrradrings, der rund um die Lüneburger Innenstadt entstehen soll.

Radverkehrsstrategie und Infrastruktur

Die 11 Hauptrouten der Radverkehrsstrategie bilden das Grundgerüst des Lüneburger Radnetzes, das Ende 2021 vollständig neu beschildert wurde.

Ziel ist es mit dem Fahrradnetz Durchgängigkeit und Umwegefreiheit durch den prioritären Ausbau von Radverkehrsanlagen an den Hauptstraßen herzustellen. Der Ausbau der Radverkehrsanlagen erfolgt nach aktuellen Standards auf Basis der Empfehlung für Radverkehrsanlagen (ERA).

Neben der Bündelung auf den Hauptradrouten, soll die Netzdurchlässigkeit für den Radverkehr auch durch den Abbau verkehrsrechtlicher sowie baulicher Hindernisse erfolgen. Die Hauptrouten werden durch Netzergänzungen und den geplanten Fahrradstraßenring in der Innenstadt ergänzt und auch die Radwegweisung soll mit Fertigstellung neuer Netzergänzungen erweitert werden.

Eine Verknüpfung der Radrouten mit dem Lüneburger Umland wird von der Hansestadt Lüneburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Lüneburg im Rahmen dessen Radverkehrskonzept vorangetrieben.

Fahrradparkhäuser und Abstellmöglichkeiten

Für die vielen Pendlerinnen und Pendler hat die Hansestadt am Bahnhof 1997/98 das erste Fahrradparkhaus, den RadSpeicher, eröffnet. 2013 kam das zweite hinzu, das kostenlos nutzbar ist. Als Standorte für weitere Fahrradbügel kommen Orte im öffentlichen Raum in Frage.

Kostenlos Fahrräder abstellen

An der Straßenecke Wallstraße/Rote Straße stehen insgesamt sechs Fahrradboxen. Diese stehen kostenlos zur Nutzung zur Verfügung und können für einen Zeitraum von vier, acht oder 24 Stunden gebucht werden. In dieser Zeit kann die Box mit einem selbstgewählten PIN-Code beliebig oft geöffnet und verschlossen werden. Damit die Boxen nicht dauerhaft besetzt werden, öffnen sich die Türen immer eine Stunde nach der reservierten Zeit. Eine Reservierung ist leider nicht möglich.

eBike laden

Jede Box verfügt zudem über eine Haushaltssteckdose um den Akku eines eBikes zu laden. Das Ladegerät für Ihren Akku müssen Sie bitte mitbringen. Auch das Laden der Akkus ist kostenfrei.

Werkstattstationen für Fahrräder

Ob Luftpumpe, Schraubenzieher, Maulschlüssel oder Reifenheber - das passende Werkzeug ist auf jeden Fall dabei. Damit der Inhalt der Werkzeugboxen nicht entwendet werden kann, sind die Werkzeuge an Stahlseilen befestigt. Die Standorte der Werkstattstationen befinden sich:

  • am Thorner Platz im Stadtteil Kreideberg
  • in der Bachstraße, neben der Paul-Gerhardt-Gemeinde im Stadtteil Schützenplatz
  • in der Bögelstraße beim Klinikum
  • am Marienplatz
  • in der Dörnbergstraße an der Ecke zur Straße Vor Mönchsgarten
  • auf dem Gelände der Loewe Stiftung in Ochtmissen
  • auf dem Kurpark-Parkplatz an der Uelzener Straße
  • neben der StadtRad-Station am Tartuer Platz im Hanseviertel
  • neben der StadtRad-Station in der Teufelsküche im Mittelfeld
  • sowie neben der StadtRad-Station auf dem St. Stephanus-Platz in Kaltenmoor.

Radfrequenzmessung und Feedbacksystem

Die Radfrequenzmessung zählt den Radverkehr an den vor ihr liegenden Radwegen, derzeit insgesamt an vier Stellen an der Scholze-Kreuzung und der Scharff-Kreuzung. Die Zählungen können als Grundlage für Radverkehrsplanungen verwendet werden und bieten Aufschluss über die Radverkehrsstärken auf den jeweiligen Abschnitten.

Die erhobenen Daten der Geschwindigkeiten werden mit dem Verkehrsleitrechner gekoppelt und geben ein Feedback über das Erreichen der nächsten Grünphase an die Radfahrenden. So können Radfahrende ihre Grünphasen besser vorhersehen und mit weniger Stopps und weniger Energie radeln, indem sie etwa wissen, dass es sich lohnt in die Pedale zu treten oder sich ausrollen zu lassen.

Bedeutung der Anzeigen

  • Alles im grünen Bereich! Ein:e Radfahrer:in wurde erkannt und es wird eine Weiterfahrt in gleicher Geschwindigkeit empfohlen um die kommende Grünphase zu erreichen.
  • Einen Zahn zulegen! Ein:e Radfahrer:in wurde erkannt. Um die Kreuzung während der Grünphase noch zu erreichen, muss die Geschwindigkeit etwas erhöht werden.
  • Ganz entspannt ausrollen! Ein:e Radfahrer:in wurde erkannt, aber die nächste Grünphase wird in jedem Fall nicht erreicht.
  • Standby, Datum und Uhrzeit Es wird kein:e Radfahrer:in erfasst und aktuell keine Fahrempfehlung dargestellt.

Der Ilmenau-Radweg

Erkunden Sie auf abgeschiedenen Radwegen und verkehrsarmen Straßen das europäische FFH-Schutzgebiet Ilmenau im Osten der Lüneburger Heide. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und viel Wissenswertes zu einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt warten auf Sie!

Der etwa 120 km lange Ilmenauradweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Uelzen, Lüneburg und Harburg. Die Ilmenau ist das bedeutendste Gewässer im großen Naturraum der Lüneburger Heide. Sie fließt durch alle drei Landkreise und ist in vielen Teilen noch sehr naturnah.

Aufgrund der Besonderheiten der Ilmenau wurde entschieden, den Radweg als Naturerlebnis-Radweg zu gestalten. Das bedeutet, dass einige Streckenabschnitte nicht direkt am Flusslauf verlaufen, weil aus Umweltschutzgründen möglichst vorhandene Wege genutzt und nur wenig neu gebaut, neu gepflastert oder asphaltiert werden sollte.

Die 4 Etappen des Ilmenau Radweges

Der Ilmenauradweg ist in 4 Etappen aufgeteilt, die zwischen 17 und 31 km lang sind. So kann sich jeder Radfahrer beliebig seine Streckenlänge zusammen stellen. Genuß-Radfahrer fahren etwas langsamer und nehmen sich mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten. Strecken-Radfahrer können zwei Etappen pro Tag kombinieren.

Sie starten in der Regel in Bad Bodenteich.

DB-Bahnhöfe: Bad Bodenteich, Uelzen, Bad Bevensen, Bienenbüttel, Lüneburg

  • Etappe 1: Ilmenauradweg, Etappe Bad Bodenteich - Uelzen
  • Alternativstrecke Etappe 1: Ilmenauradweg, Etappe Hösseringen - Uelzen
  • Etappe 2: Ilmenauradweg, Etappe Uelzen - Bienenbüttel
  • Etappe 3: Ilmenau-Radweg, Etappe Bienenbüttel - Lüneburg
  • Etappe 4: Ilmenauradweg, Etappe Lüneburg - Hoopte

In Hoopte haben Sie Anschluss an den Elberadweg.

Informationen und Beschilderung

Die Beschilderung erfolgte nach den aktuellen Empfehlungen des ADFC. Damit man sich unterwegs ausruhen kann, wurden Bänke aufgestellt und für schlechtes Wetter Schutzhütten. An den Schutzhütten befinden sich Übersichtstafeln, die über den Radweg informieren, aber auch zeigen, wo man sich befindet und wo die nächste Rastmöglichkeit ist.

Entlang des gesamten Weges werden Sie immer wieder auf Informationstafeln zu den verschiedensten Themen stoßen, die Ihnen die Faszination des Naturschutzgebietes Ilmenau näher bringen sollen.

Kostenloser Heide Shuttle Radbus

Jedes Jahr von 15.07. bis 15.10. fährt der kostenlose Bus Heide-Shuttle auf 5 Ringen durch die Lüneburger Heide. Der Bus verfügt über einen Fahrrad-Anhänger, so dass Sie auch bestimmte Strecken mit dem Bus zurücklegen können.

Planen Sie Ihre Fahrrad Tour mit unseren Radwegen für einen Tag. Im Sommer bringt Sie beispielsweise während der Heideblüte der Heide-Shuttle kostenlos an die schönsten Heideorte - das Rad kommt natürlich kostenlos mit!

Der Freizeitbus mit Fahrradanhänger verkehrt auf insgesamt fünf Ringlinien und bringt Sie zwischen Juli und Oktober zu verschiedenen Heideorten in der Region. Abwechslungsreiche Fahrradwege führen quer durch den Landkreis entlang von Flüssen, durch kleine Dörfer und die besondere Heidelandschaft.

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