Radwege im Spreewald: Eine umfassende Karte für Ihre Fahrradtour

Der Spreewald ist ein Paradies für Radfahrer. Mit seinen flachen, gut ausgebauten Wegen und der malerischen Landschaft bietet er ideale Bedingungen für entspannte und erlebnisreiche Radtouren. Sie planen einen Fahrradurlaub im Spreewald? Der Spreewald bietet ein umfassendes Radwegenetz.

Warum Fahrradfahren im Spreewald?

Der Spreewald ist ideal zum Fahrradfahren, weil die Region fast ohne Steigungen auskommt. Diese flache Landschaft macht das Radfahren besonders angenehm und für alle Altersgruppen geeignet. Die Radwege im Spreewald führen entlang malerischer Kanäle, durch weite Felder und idyllische Orte. Und falls Sie ohne eigenes Fahrrad anreisen, gibt es zahlreiche Radverleih-Anbieter, die moderne und gut gewartete Räder bereitstellen.

Erkunden Sie den gesamten Spreewald mit dem Fahrrad und genießen Sie eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft. Entdecken Sie auch den Gurkenradweg und lernen Sie die Spezialität, die echte Spreewälder Gurke, kennen und lieben. Der Gurkenradweg ist der beliebteste Radweg im Spreewald.

Weil der Spreewald wertvoll ist! Im Spreewald fühlen sich nicht nur die Menschen wohl, sondern auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Nach dem Motto ´Radeln nach Zahlen´ ist im gesamten Spreewald die Knotenpunktwegweisung integriert. Individuelle Radtouren bzw. Radreisen im Spreewald mit Gepäcktransport.

Beliebte Radrouten im Spreewald

Hier finden Sie eine Übersicht weiterer Tourenvorschläge für eine Radtour durch den Spreewald:

  • Gurkenradweg: Der Gurkenradweg führt Sie auf 260 Kilometer durch das gesamte Biosphärenreservat Spreewald. Der Gurkenradweg als Spreewaldtour ist für Radwanderer Pflichtprogramm. Auf 260 km schlängelt sich dieser Radweg als Rundtour durch die Region. Sie radeln weite Strecken auf dem Gurkenradweg. Auf dieser Tour befinden sich die Orte Radensdorf, Neu Zauche, Straupitz und Alt Zauche.
  • Spreeradweg: Von der Quelle bis Berlin geht es auf dem 356 Kilometer langen Spreeradweg. Von der Spreequelle bis nach Berlin geht es auf dem Spreeradweg, der in Sachsen beginnend auf 356 km entlang der Spree führt. Der Spreeradweg bringt Sie zum Schwielowsee, zum Oder-Spree-Kanal, nach Fürstenwalde, zum Müggelsee und schließlich in die Hauptstadt von Deutschland, nach Berlin.
  • Hofjagdweg: Auf dem Hofjagdweg geht es von Berlin bis in den Spreewald nach Lübben. Auf den Spuren preußischer Königshäuser begibt man sich auf dem kurzen Hofjagdweg. 63 km führen durch das ehemalige Jagdrevier der Preußenkönige.

Weitere Tourenvorschläge:

  • Vom Heuschober zum Hochwald, 27 km: Die entspannte Tour „Vom Heuschober zum Hochwald" führt durch die malerische Landschaft des Oberspreewalds und bietet zahlreiche Gelegenheiten, die Natur zu genießen.
  • Von Lübben zum Schwielochsee, 64 km: Eine sehr schöne Tagestour, die Sie von der Spreewaldstadt Lübben zum Schwielochsee führt. Auf dem Rückweg durchqueren Sie den charmanten Ort Schlepzig und radeln vorbei an zahlreichen Fischteichen, bevor Sie wieder die Schlossinsel Lübben erreichen.
  • Rundtour entlang der Fischteiche zwischen Lübben und Schlepzig, 27 km.
  • Rundtour ab Burg in die Altstadt von Cottbus, 47 Kilometern: Eine abwechslungsreiche Rundtour, die Sie auf 47 Kilometern ab Burg in die Altstadt von Cottbus führt. Ab Cottbus führt Sie der gut beschilderte Spreewald Radweg vom Fürst Pücklerschloss nach Burg. Entlang von Fliesen und Kanälen radeln Sie auf gut ausgebauten meist asphaltierten Radweg schön flach von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Staunen Sie über sorbische Kultur und über die deutsch-sorbische Doppelkirche in Vetschau. Lassen Sie sich faszinieren vom Hochwald, unternehmen Sie ab Lübbenau eine idyllisch Kahnfahrt und probieren Sie die berühmten Spreewaldgurken aus dem Fass.
  • Rundtour vorbei am Bismarckturm, 29 km: Auf dieser 29 km langen Rundtour geht es vorbei am Bismarckturm, weiter entlang der ehemaligen Bahntrasse der Spreewälder Bimmelguste bis hin zum Storchendorf Dissen.
  • Von Lübben zur Windmühle Straupitz, 19 Kilometer: Von Lübben aus sind es etwa 19 Kilometer per Rad bis zur Windmühle Straupitz.
  • Kleine Radrunde zur Zweiten Kolonie in Burg Spreewald:Diese kleine Radrunde führt Sie zur Zweiten Kolonie in Burg Spreewald. Typische Spreewaldhäuser und weite Flächen bestimmen diese kleine Straße. Start: Kirche St.
  • Tour durch das Naturschutzgebiet Barzlin: Wer die pure Natur liebt, wird diese Route mögen. Sie Radeln durch das Naturschutzgebiet Barzlin. Seltene Pflanzen und Tiere haben hier ihr zu Hause.

Mehrtägige Radreisen im Spreewald

Für diejenigen, die den Spreewald intensiv erleben möchten, bieten sich mehrtägige Radreisen an.

Sehenswürdigkeiten entlang der Radwege

Eine Besonderheit dieses Gebietes ist die deutsch-sorbische Zweisprachigkeit, denn hier ist die Heimat der Sorben, eine von vier Minderheiten in Deutschland. Bis in unsere heutige Zeit hinein, haben sie sich ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt. Zweisprachige Orts- und Straßenschilder sind ein erster Hinweis, sorbische Literatur, Musik und Bräuche - wie das alljährliche Osterreiten - gehören zu den Traditionen der Sorben.

Ausgedehnte Wälder und unzählige Teiche und Seen prägen die Landschaft im Norden der Oberlausitz. Etwa ein Fünftel des Areals der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wurde als UNESCO-Biosphärenreservat unter besonderen Schutz gestellt, um den Lebensraum der hier vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten zu bewahren.

Bei Kromlau lockt die weltberühmte Rakotzbrücke im Azaleen- und Rhododendronpark, ein Ort der zum entspannen und spazieren einlädt. Die Bezeichnung Brücke ist etwas irreführend, es ist ein Zierelement des Parkes - daher bitte nicht betreten.

Ein besonderes Kleinod am Ende der Etappe ist die grenzüberschreitende, mit UNESCO Welterbe betitelte Stätte Muskauer Park/Park Mużakowski, bekannt auch unter Fürst-Pückler-Park, in Bad Muskau. Fürst Pückler hat sich selbst durch seine wegweisende Landschaftsgestaltung ein Denkmal gesetzt und einen außergewöhnlichen europäischen Landschaftspark erschaffen.

Zur Blütezeit der Rhododendren und Azaleen lockt Rothenburg Blumenliebhaber in seinen Stadtpark. Zu dieser Zeit ist er ein wahres Blütenmeer. Nahe des Ortsausgangs lädt der Luftfahrttechnische Museumsverein Rothenburg e.V.

Wenn man schon in der Nähe ist, sollte man Bautzen auf jedenfall besuchen. Ihr Mittelalterliches Ambiente hat die Stadt sich bis in unser modernes Jahrtausend bewahrt und ihr Slogan „Viele Türme. Gute Aussicht.“ kommt nicht von ungefähr. Einen weiteren Abstecher vom Radweg sollte man in die Lessingstadt Kamenz machen. Der bekannteste Sohn der Stadt, Gotthold Ephraim Lessing, war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung.

In Hoyerswerda locken Spaß und Erlebnis, wie der Zoo, das Renaissanceschloss, die KRABAT-Mühle und noch so vieles mehr. Einen Katzensprung von hier liegt die noch junge Urlaubsregion Lausitzer Seenland. In den letzten Jahren entstanden hier Seen aus ehemaligen Tagebauen.

Qualitätsverbesserung der Radwege im Landkreis Dahme-Spreewald

Das Konzept dient dazu, die Entwicklung des Radverkehrs im Landkreis bis 2030 durch den Neu- und Ausbau von Radverkehrsanlagen zu steuern. Es stellt für die Ämter und Kommunen des LDS eine Argumentationshilfe für die Planung und den Bau von Radverkehrsanlagen dar.

Seit 2018 wurden insgesamt 10 Radwegeabschnitte auf einer Länge von 34 Kilometern mit Breiten von zwei bis drei Metern modernisiert. Sie befinden sich auf den Touristischen Radrouten DahmeRadweg, Gurkenradweg, Fürst-Pückler-Weg und dem Spreeradweg befinden. Auch die in die Jahre gekommenen Ausstattungen wie z. B. Sitzgarnituren bzw. Schutzhütten sind Bestandteil der Förderung und wurden nach Erfordernis modernisiert.

Im Ergebnis der Modernisierung der Rad- und Touristischen Verbindungswege durch die Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe im Rahmen der „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wurde die Qualität und Nachhaltigkeit der Radwegeinfrastruktur im Landkreis entschieden verbessert.

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