Fahrrad Rahmenschloss Test: Sicherheit für Ihr E-Bike

Das Fahrradschloss AXA Defender ist ein Rahmenschloss mit einer ganz besonderen Geschichte. Das AXA Rahmenschloss geht täglich über den Ladentisch und wird oft zusammen mit neuen Fahrrädern verkauft. Wir schauen uns das prominente Fahrradschloss genauer an. Von der Lieferung bis zum Anbau berichten wir euch unsere Erfahrungen mit dem Veloschloss der besonderen Art.

Lieferumfang und erster Eindruck

Geliefert wird das Rahmenschloss inklusive 2 Schlüssel. Mit dabei sind die Befestigungsschrauben und zur besseren Fixierung am Fahrradrahmen, Kabelbinder oder auch Strapsen genannt. Mehr wird jedoch auch nicht benötigt, der Lieferumfang ist ausreichend und es ist alles dabei, was man zur Montage benötigt. Wirklich alles? Leider nein. Es gibt mehrere Möglichkeiten das Rahmenschloss zu befestigen, wir müssen uns für die 2. Variante entscheiden und haben dafür leider nicht das passende Anbaumaterial im Lieferumfang.

Das Rahmenschloss macht einen sehr soliden und stabilen Eindruck, es wiegt für seine Größe recht viel, dies lässt darauf schließen, dass hier hochwertiges Material verbaut wurde. Die Bauteile sind alle gut miteinander verbunden und machen ebenfalls einen wertigen und soliden Eindruck. Es klappert nicht und es gibt auch keine scharfen Kanten an dem Fahrradschloss. Schiebt man den Riegel hoch und runter, so wackelt auch hier nichts. Der Schlüssel passt sehr gut in das Schloss. Er sitzt stramm und hat kaum bis keinen Spiel. Den Schlüssel kann man nur aus dem Schloss ziehen, wenn dieses abgeschlossen ist, geöffnet bleibt er fest verankert. Mit dieser Technik sichert man ab, dass der Schlüssel beim geöffneten Schloss entwendet wird.

Montage des Rahmenschlosses

Um das Schloss am Fahrradrahmen zu befestigen benötigen wir ein wenig Werkzeug. Um die Schrauben festziehen zu können wir ein Schraubenschlüssel / Gabelschlüssel mit einer 10-er Größe benötigt. Das Fahrradschloss wird dabei an der hinteren Fahrradgabel befestigt. Hierzu nutzt man die dafür vorgesehenen Löcher im Rahmen, sind diese Löcher nicht vorhanden, kann man es noch mit Kabelbindern befestigen. Alternativ können Universalhalterungen genutzt werden. Hinweis: Es besteht auch die Option die Löcher selber in den Rahmen zu bohren und im Anschluss mit einem Gewindeschneider ein Gewinde hineinzuschneiden.

Wir haben uns für Kabelbinder entschieden. Nehmen Sie sich schwarze Kabelbinder und schnüren Sie das AXA Defender RL am Fahrradrahmen fest. Es ist dabei nicht wichtig dass das Schloss fest verschraubt ist, ist das Rahmenschloss geschlossen, kann es auch Frei herumhängen und bietet Schutz. Mit den Kabelbindern montiert man es ausreichend fest. Die Lösung mit den Kabelbindern ist unserer Meinung nach nur ein Kompromiss den man nicht eingehen sollte, wenn man eine andere Möglichkeit hat. Kann man das Rahmenschloss nicht wirklich ganz am Rahmen mit den Kabelbindern festziehen, sollte man sich das Schloss entweder von einem Fachmann montieren lassen oder ein anderes Schloss wählen. Wir konnten das AXA Defender zwar mit den Kabelbindern fest am Fahrradrahmen befestigen, jedoch ist oben jetzt ein kleiner spalt.

Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrrad die benötigten Montagelöcher am Rahmen hat. Wenn Sie haben, spannen Sie das Fahrrad in Ihrem Montageständer ein. Das AXA Defender muss man nicht direkt in der Höhe vom Gepäckträger anbringen. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Schlüssel befindet sich eine weitere Öffnung am Schloss. Hier kann man die RLC Einsteckkette einstecken und das Fahrrad an einem anderen Gegenstand befestigen. Die RLC Einsteckkette gibt es dabei in verschiedenen Längen, 100 cm bis 140 cm reichen dabei völlig aus.

Einsatzbereich und Sicherheit

Das Rahmenschloss ist ideal für alle, die mit dem Fahrrad zum Bäcker fahren, kurz in den Laden gehen und das Rad an öffentlichen Plätzen gut sichtbar abstellen. Wer das Fahrrad oft am Bahnhof stehen hat, sollte entweder auf die Erweiterung zurückgreifen oder ein robustes Faltschloss oder Bügelschloss wählen. Von uns bekommt das AXA Defender RL ein Testergebnis „gut“. Schwachstelle der Schlosskombination ist die Zusatzkette. Während das Rahmenschloss selbst nur mühsam zu knacken ist, kann die Kette recht schnell geöffnet werden. Da diese Kette jedoch optional ist, fällt dies bei der Bewertung nicht weiter ins Gewicht. Weitere gute Fahrradschlösser findet ihr in dem Fahrradschloss Test.

Wer das sicherste Fahr­radschloss für sein Fahr­rad oder E-Bike sucht, kann sich oft nur an den Sicher­heits­stufen der Anbieter orientieren. Doch die sind weder stan­dardisiert, noch nach­vollzieh­bar. Unsere Aufbruch­versuche im Labor zeigen: Auf die Schlösser mit hohem Sicher­heits­level ist tatsäch­lich Verlass - das beste Fahr­radschloss im Test kostet aber 300 Euro, und viele gute Fahr­radschlösser sind oft schwer. Wer ein Mittel­klasse-Schloss wählt, kann aber auch Pech haben - einige waren im Test blitz­schnell geknackt. Der Blick in unsere Test­daten­bank lohnt sich also.

Unsere Test­daten­bank zeigt Ergeb­nisse für 89 Schlösser von rund 30 bis 300 Euro, darunter Modelle von Abus, Axa, Decathlon und Kryptonite. Die Stiftung Warentest hat Kettenschlösser, Bügelschlösser, Falt­schlösser, Rahmenschlösser und Kombinationen daraus geprüft. In der Testdatenbank können Sie die Ergeb­nisse individuell filtern, etwa nach Preis, Gewicht, Schloss­typ oder Marke.

Verschiedene Arten von Fahrradschlössern

Es gibt viele Arten das Fahr­rad zu sichern. Im Test: starre Bügelschlösser, hand­liche Falt­schlösser, massive Kettenschlösser. Aber auch fest verbaute Rahmenschlösser mit Zusatz­kette untersuchten wir in unseren Tests, ebenso Textilschlösser. Auf dieser Seite nennen wir die grund­sätzlichen Vor- und Nachteile der gängigen Fahr­radschloss-Typen.

  • Falt­schlösser sind hand­lich, oft aber schwächer als andere Fahr­radschloss-Typen.
  • Bügelschlösser, Kettenschlösser und die eher leichten Falt­schlösser sind die Klassiker unter den Fahr­radschlössern.

Deshalb ist in diesen Gruppen die Auswahl besonders groß - auch in unserer Testdatenbank. Eine Kombination aus einem Bügel­schloss mit Kette oder Textilschloss kann sicher sein. Weniger sicher sind oft reine Textilmantelschlösser oder Rahmenschlösser.

Die Fachleute der Stiftung Warentest prüfen mit diversen Methoden, welches Fahr­radschloss wie schwer zu knacken ist. Sie wollen außerdem wissen: Welche Schlösser sind leicht und einfach zu trans­portieren? Wir schi­cken die Fahr­radschlösser aber auch ins Schad­stoff­labor. Denn immer wieder finden wir Fahr­radschlösser, die Radelnde mit Schad­stoffen in Kontakt bringen. Dazu gehören Weichmacher, sogenannte Phthalate, und polyzyklische aromatische Kohlenstoffe (PAK).

Von den wenigen Zahlenschlössern im Test schneidet nur eines gut ab. Mit einem Zahlen­schloss müssen Radlerinnen und Radler keine Angst mehr haben, ihren Schlüssel zu verlieren. Sechs Zahlenschlösser in unserer Testdatenbank brauchen keinen Schlüssel, sondern lassen sich per Zahlen­kombination sichern - je zwei Bügelschlösser, Falt­schlösser und Kettenschlösser. Übrigens: Zahlen­kombinationen wie „1234“ oder das Geburts­jahr sind auch für Diebe zu leicht zu erraten, wählen Sie eine schwierigere Kombination. Tipp: Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Wir haben auch Fahrradversicherungen im Vergleich.

Bügel­schloss. Wenn ein Dieb wie hier sechs Scheiben mit dem Winkel­schleifer wegnudeln müsste, gibt er lange vorher auf. Im Test: 89 Fahr­radschlösser, darunter Bügelschlösser, Falt­schlösser, Kettenschlösser, Kombischlösser, Textilmantelschlösser sowie Rahmenschlösser mit Kette, die wir seit 2017 getestet haben. Die Stiftung Warentest kauft die Geräte für die Prüfungen anonym im Handel ein.

19 Fahr­radschlösser, darunter Bügel-, Falt- und Kettenschlösser und exemplarisch 2 Kombi-Schlösser. In jeder Produkt­gruppe lag unser Schwer­punkt auf Neuheiten am Markt− wenn vom Anbieter mitgeliefert, mit Halterung. Bügel­schloss. Wenn ein Dieb wie hier sechs Scheiben mit dem Winkel­schleifer wegnudeln müsste, gibt er lange vorher auf.

Drei Experten versuchten, die Schlösser mit verschiedenem Werk­zeug aufzubrechen. Ein weiterer Experte probierte, sie „intelligent“, etwa durch Picking, zu öffnen. Dafür standen jeweils bis zu drei Minuten zur Verfügung. Wir beur­teilten Zeit und Schwierig­keit beim Öffnen. Ein Experte und drei Rad-interes­sierte Nutzer beur­teilten, ob die Gebrauchs­anleitung voll­ständig und verständlich ist. Sie beur­teilten zudem, wie einfach sich die Schlösser, auch bei Dunkelheit und mit Hand­schuhen, öffnen und schließen und wie vielseitig sie sich zum Anschließen nutzen lassen. Nach 96 Stunden in einer Salz­sprühkammer beur­teilten wir den Schutz vor Korrosion in Anlehnung an Din EN 15496:2008.

In genormtem Sand gemäß Din EN 196 Teil 1 mit einer Korn­größen­verteilung von etwa 0,08 bis 2,0 Milli­metern prüften wir den Schutz des Schließ­zylinders vor Verschmut­zung, indem wir es fünf Mal im Sand hin- und herzogen und danach testeten, ob es sich noch öffnen lässt. Wir analysierten berühr­bare Teile der Schlösser auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Weichmacher (Phthalate). Abwertungen sorgen dafür, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Die Stiftung Warentest prüft regel­mäßig Fahr­radschlösser und passt ihre Prüf­methoden dabei an tech­nische Entwick­lungen an.

Was ist ein Rahmenschloss?

Das Rahmenschloss, auch Schwenkbügelschloss genannt, ist die einfachste Variante eines Fahrradschlosses. Es dient als Wegfahrsperre für das Fahrrad, indem zwischen die Speichen des Hinterrades ein Metallstift geschoben wird. Damit wird mit einem stabilen Riegel im Speichenweg das Drehen des Rades unmöglich. Am Fahrrad fest installiert, hat es den Vorteil, dass es schnell und unkompliziert funktioniert und stets einsatzbereit ist.

Allerdings kann das Fahrrad nicht an festen Punkten angeschlossen werden. Mit purer Gewalt und ohne Werkzeug haben Langfinger ein leichtes Spiel. Hochwertige und stabile Marken-Rahmenschlösser hingegen bieten durchaus guten Schutz. Gegenüber einfachen, nur einseitig angebrachten Steckschlössern ist bei den Qualitäts-Rahmenschlössern der Riegel ringförmig bzw. als beidseitig gelagerter Schwenkriegel ausgeführt. Spezial gehärtete Bügel und ein schlagzähes Gehäuse gehören ebenso zum Standard eines Rahmenschlosses. Auch Stiftung Warentest hat Rahmenschlösser im letzten Fahrradschloss Test untersucht. Das sind die Ergebnisse.

Rahmenschlösser im Vergleich

Hauptargument bei der Entscheidung für ein Rahmenschloss ist sicherlich die Schnelligkeit. Hoch im Kurs stehen die Rahmenschlösser von Abus. Sie sind qualitativ sehr hochwertig, haben zwei oder mehr Schlüssel und liegen preislich sehr günstig. Es sollte jedoch klar sein, dass Rahmenschlösser keine vollwertiges Fahrradschloss ersetzen können. Daher dienen Rahmenschlösser eine gute Möglichkeit Spontandiebstähle zu verhindern. Wer aber mehr Sicherheit benötigt, der sollte zusätzlich auf ein weiteres Schloss setzen.

Das Rahmenschloss wird an der gelochten Hinterbaustrebe montiert oder an einer Gepäckträgerplatte fest angebracht. Das ständige an- und abmontieren des Schlosses entfällt. Der größte Vorteil ist wohl, dass das Rahmenschloss fest mit dem Radrahmen verbunden ist und somit immer verfügbar ist. Das Schloss kann also nicht zu Hause vergessen werden. Außerdem kann das Fahrrad schnell abgeschlossen werden und schützt bei Spontandiebstählen Es bietet einen guten Schutz bei niedrigem Diebstahlrisiko und wird für die Absicherung von günstigen Fahrrädern empfohlen.

Ein Rahmenschloss bietet allein jedoch wenig Schutz vor Diebstahl, weil das Rad nicht an feststehenden Objekten angeschlossen werden kann. Ein Wegtragen des Fahrrades ist also kein Problem für einen Fahrraddieb. Um nicht irgendwann zu den Opfern des Fahrraddiebstahls zu gehören, sollte ein stabiles Fahrradschloss die Grundausstattung eines jeden Fahrradfahrers sein. Stellt sich nur die Frage, welches Fahrradschloss für die Fahrradsicherheit das beste ist.

Als Faustregel gilt, dass dem Besitzer ein guter Diebstahlschutz fünf bis zehn Prozent des Neupreises des Fahrrads wert sein sollte. In einen ABUS Sicherheitslevel 8 sollte dabei schon investiert werden. Neben den völlig unbrauchbaren Billig-Schlössern für oft unter fünf Euro unterscheidet man grundsätzlich fünf verschiedene Arten von Schlössern: Kabel- und Spiralkabelschlösser, Bügelschlösser, Panzerkabel und Rahmenschlösser. Was genau unterscheidet diese Schlosstypen?

Die verschiedenen Schlosstypen im Überblick

  • Bügelschloss: Die schweren Stahlbügel sind das beste, was man an Fahrradsicherheit bekommen kann. Markenprodukte sind mittlerweile so stabil gebaut, dass ein gewaltsamer Aufbruchversuch auf offener Straße extrem wenig Chance auf Erfolg hat. Gegen ein professionelles Knacken des Schlosses, sogenanntes „Lockpicking“, schützen aber meist nur die Topmodelle der renommierten Hersteller. Doch die Mehrinvestition lohnt sich. Die spezielle Wolframcarbid-Materialmischung um Schlossbügel und Schlosskörper ist die Antwort auf dieses Phänomen und macht es Dieben extra schwer.
  • Faltschloss: Die sogenannten Faltschlösser kombinieren die Flexibilität eines Kettenschlosses mit der stabilen Sicherheit eines Bügelschlosses. Sie lassen sich wie ein Zollstock auf ein kompaktes Maß zusammenlegen und gut am Fahrrad befestigen.
  • Rahmenschloss: Vom Hersteller vormontierte Rahmenschlösser reichen als alleinige Diebstahlsicherung nicht aus. Als Wegfahrsperre haben sie aber durchaus ihre Berechtigung. Beim kurzen Besuch des Tante-Emma-Ladens kann es reichen, das Hinterrad zu blockieren, wenn man sein Rad im Auge behält. Rahmenschlösser eignen sie sich als zusätzliche Sicherung neben dem Panzerkabel oder Bügelschloss und haben den Nebeneffekt, dass das Hinterrad gegen Teileklau gesichert ist.

Einsteckkette als sinnvolle Ergänzung

Rahmenschlösser reichen als alleinige Diebstahlsicherung nicht aus - als „Wegfahrsperre“ haben sie aber durchaus ihre Berechtigung. Durch die Ergänzung eines Rahmenschlosses mit einer sogenannten Einsteckkette, kann der Diebstahlschutz deutlich erhöht werden. In Kombination mit einer stabilen praktischen Einsteckkette, einer sogenannten Schlosserweiterung, wird eine deutlich höhere Sicherheit, ABUS Sicherheitslevel 9 erreicht.

Die Einsteckkette wird um einen festen Gegenstand in der Nähe des Rades gelegt. Das kann zum Beispiel eine Straßenlaterne, ein Radbügel oder eine Metallstrebe eines Zauntores sein. Eine Einsteckkette hat dazu eine große Öse, durch die die Einsteckkette gesteckt werden kann. Der Sicherungsbolzen wird dann in das Rahmenschoss eingeführt und damit gesichert.

  • Panzerkabel und Kettenschloss: Gute Panzerkabel und Kettenschlösser sind mittlerweile fast so sicher wie Stahlbügel, da meist die gleichen Schließmechanismen verwendet werden und die Panzerung, beziehungsweise die Kettenglieder, nahezu genauso widerstandsfähig sind. Ihr Vorteil: Sie sind wesentlich flexibler, was das Anschließen an Bäume oder Straßenlaternen ermöglicht. Bügelschlösser können hier Probleme machen.

Das ABUS Yardo 7807F Kettenschloss besteht im Wesentlichen aus einer 7 Millimeter starken Rundkette, die einen robusten Schutz vor Diebstahl bietet. Die Enden der 110 cm langen Kette werden mit einem Schlosskörper aus beschichtetem Zinkdruckguss verbunden. Das Besondere an diesem Schlosskörper: Er ist mit einem präzisen Fingerprint-Sensor ausgestattet, der bis zu 20 eingescannte Fingerabdrücke erkennt. Legst du deinen sauberen Finger auf den Sensor, ist das Schloss im nächsten Augenblick geöffnet.

Das Einlesen mehrerer Fingerabdrücke ermöglicht eine flexible Handhabung, zum Beispiel wenn das Fahrradschloss oder Fahrrad mit mehreren gemeinsam genutzt werden soll. Der Schließvorgang ist denkbar einfach, denn das Schloss verriegelt automatisch mit dem Einstecken der Schlossenden in den Schlosskörper. Das ABUS Yardo erreicht ABUS Sicherheitslevel 8. Damit keine Kratzer am Fahrradrahmen entstehen können, ist der Schlosskörper mit einem Silikon-Cover umhüllt. Die IP66 und IP68 Zertifizierung attestiert, dass der Schlosskörper staubdicht und wetterfest ist.

  • Spiralkabelschloss: Für die dünnen Spiralkabel gilt das gleiche wie für Rahmenschlösser: Sie bieten nicht genug Sicherheit, um das Rad unbeobachtet lassen zu können. Dabei spielt der Schließmechanismus eine eher untergeordnete Rolle, da meist ein Seitenschneider ausreicht, um das Seil zu knacken.

Zahlreiche Tests belegen immer wieder eindeutig: Die sichersten Schlösser sind Bügelschlösser. Und: In jedem Fall ist Schnäppchen-Jägerei beim Kauf fehl am Platze. In ein gutes Schloss muss kein Vermögen investiert werden. Doch hochwertige Schlösser, die einen ausreichenden Schutz bieten können, sind meist aufgrund der verwendeten Materialien teurer. Und was nützt Knausern, wenn das Billig-Schloss keinen ausreichenden Schutz bietet, das Fahrrad geklaut wird, und die darauffolgenden Kosten viel höher sind?

Top Fahrrad Rahmenschlösser im Vergleich

Ob du ein begeisterter Outdoor-Sportler oder ein Pendler in der Stadt bist, du weißt, wie wichtig es ist, dein Fahrrad sicher abzustellen. Ein Rahmenschloss bietet viele Vorteile und ein sicheres Gefühl beim Abstellen seines geliebten Fahrrads. Es gibt unzählige Optionen, und jeder Hersteller verspricht das Beste vom Besten. Deshalb haben wir uns die aktuellen Top Fahrrad Rahmenschlösser genauer angesehen und verglichen.

Du kennst das Gefühl: Du stehst vor einem Regal voller Fahrradschlösser und fragst dich, welches wohl das Richtige ist. Die Unsicherheit nagt an dir, denn ein falscher Griff kann teuer werden - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Angst vor Fahrraddiebstahl ist real, besonders in Großstädten. Aber das ist nicht alles. Du willst ein Schloss, das nicht nur sicher, sondern auch einfach zu handhaben ist. Wer hat schon Lust, sich mit komplizierten Schlüsselsystemen oder schweren, unhandlichen Schlössern herumzuschlagen? Und dann ist da noch die Frage der Montage. Muss ich jetzt wirklich ein Ingenieurstudium abschließen, um dieses Ding an meinem Fahrrad zu befestigen?

Das sind die besten Rahmenschlösser für dein Fahrrad:

  1. Unser Favorit: Abus Fahrradschloss Pro Shield 5950 NR
    • Sicherheitslevel: Hoch
    • Material: Gehärteter Stahl
    • Besonderheiten: Schlüsselcode-System
    • Preis: ca. 60 Euro
  2. Trelock RS 453
    • Sicherheitslevel: Mittel
    • Material: Spezialstahl
    • Besonderheiten: Automatische Verriegelung
    • Preis: ca. 40 Euro
  3. AXA Defender
    • Sicherheitslevel: Hoch
    • Material: Gehärteter Stahl
    • Besonderheiten: Kindersicherung
    • Preis: ca. 55 Euro
  4. Der Preis Leistungs Sieger: ABUS Pro Tectic 4960 NR
    • Sicherheitslevel: Mittel
    • Material: Gehärteter Stahl
    • Besonderheiten: Wetterfest
    • Preis: ca. 30 Euro
  5. Günstiges Einsteiger Schloss: P4B Lynx
    • Aus gehärtetem Stahl mit rosthemmender Beschichtung
    • Witterungsbeständig
    • Befestigung an den Hinterbaustreben
    • Mit 2 Schlüssel

Worauf Sie beim Kauf eines Fahrrad Rahmenschlosses achten sollten

  • Sicherheitslevel: Ein hohes Sicherheitslevel ist unerlässlich, besonders in Diebstahl-gefährdeten Gebieten.
  • Material: Gehärteter Stahl oder Speziallegierungen bieten den besten Schutz gegen Aufbruchversuche.
  • Montage: Ein einfaches Montagesystem spart Zeit und Nerven. Niemand möchte stundenlang sein Schloss anbringen.
  • Schlüsselsystem: Ein komplexes oder elektronisches Schlüsselsystem erhöht die Sicherheit und minimiert die Risiken.
  • Gewicht: Ein leichtes Schloss ist praktisch und erleichtert den Alltag, ohne an Sicherheit zu verlieren.
  • Wetterfestigkeit: Ein wetterfestes Schloss hält auch bei schlechtem Wetter und vermeidet Rostbildung.

Langlebigkeit sichern: Pflege- und Wartungstipps für dein neues Rahmenschloss

Ein gutes Rahmenschloss ist eine Investition in die Sicherheit deines Fahrrads, und wie jede Investition will sie gut gepflegt sein. Hier sind einige Tipps, die dir helfen, die Lebensdauer deines neuen Schlosses zu verlängern:

  • Regelmäßige Reinigung: Staub und Schmutz können den Schlossmechanismus beeinträchtigen. Ein feuchtes Tuch und gelegentliches Ausblasen mit Druckluft können Wunder wirken.
  • Schmierung: Ein paar Tropfen Schlossöl oder Silikonspray halten den Schließmechanismus geschmeidig und verhindern Rostbildung.
  • Überprüfung: Kontrolliere regelmäßig den Zustand deines Schlosses. Achte auf Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigungen und tausche es bei Bedarf aus.
  • Schlüsselpflege: Vermeide es, den Schlüssel gewaltsam ins Schloss zu stecken oder zu drehen. Ein beschädigter Schlüssel kann das Schloss unbrauchbar machen.
  • Wetterbedingungen: Bei extremen Wetterbedingungen wie starkem Regen oder Frost solltest du das Schloss zusätzlich schützen, etwa durch eine Schlossabdeckung.

Indem du diese Tipps befolgst, kannst du die Lebensdauer deines Rahmenschlosses erheblich verlängern und die Sicherheit deines Fahrrads gewährleisten.

Rahmenschloss Vergleich 2025: Die Besten im Überblick

Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Modell Gewicht Durchlaufbreite Vorteile Nachteile
Abus Pro Tectic 4960 450 g 6,5 cm wahlweise mit festen oder abnehmbaren Schlüsseln erhältlich, besonders starker Bügel, besonders leicht relativ lange Befestigungsriemen
Abus Pro Tectic 4960 NR 520 g 5,9 cm mit optional verwendbarer ABUS Anschlusskette und Transporttasche relativ unhandlich
Abus Pro Shield 5950 NR + 6KS/85 760 g 5,9 cm mit optional verwendbarer ABUS Anschlusskette relativ kurze Kette
Trelock RS 453 P-O-C AZ Balloon 650 g Keine Herstellerangabe Anschlussmöglichkeit für zusätzliche Kette relativ aufwendige Montage
Axa Block XXL & ULC 100 703 g 6 cm Sicherheitslevel 12, langlebig, inkl. Tasche Reißverschluss der Tasche nicht besonders strapazierfähig
Axa Block XXL 670 g 5,58 cm hergestellt aus speziell gehärtetem Stahl, sehr leicht, besonders starker Bügel ohne festen Schlüssel
Axa Imenso Large 782 g 7,07 cm große Durchlaufbreite, kombinierbar mit Einsteckkette, kann an Fahrrädern mit und ohne mit AXA Flex Mount Strips Montagepunkt montiert werden vergleichsweise hohes Eigengewicht
AXA Defender Rahmenschloss 680 g 5,1 cm besonders starker Bügel etwas klapprig

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