Sport und Wirtschaft bilden seit Langem eine erfolgreiche Partnerschaft. Eine der erfolgreichsten Partnerschaften trägt den Namen „Red Bull“.
Das Produkt, um das es geht, könnte kaum einfacher sein: Es handelt sich um ein taurinhaltiges Getränk, wie es zunächst in Japan konsumiert wurde, wo es von japanischen Piloten zur Steigerung der Konzentrationsleistungen eingesetzt wurde.
Jugendlicher Lebensstil und Sport erwiesen sich als eine äußerst geeignete Marketingsymbiose. Für die Wintersportnation Österreich spielt dabei Eishockey eine besondere Rolle, und so war der Einstieg beim EHC Salzburg naheliegend. Schnell wurde jedoch Fußball zur wichtigsten Plattform seiner Marketingkonzeption zur Präsentation der Marke Red Bull.
Inhaltsstoffe von Red Bull
Red Bull besteht hauptsächlich aus Wasser, Zucker, Koffein und Taurin sowie einigen zugesetzten Vitaminen. Allerdings werden Taurin gesundheitliche Gefahren zugesprochen, weshalb das Getränk in Frankreich über Jahrzehnte nicht zugelassen wurde. Erst als Taurin durch Arginin ersetzt wurde, erhielt Red Bull eine französische Lizenz. Ähnliche Verbote gab es auch in Dänemark und Norwegen.
Energy-Drinks: Wachmacher mit Nebenwirkungen?
Energy-Drinks machen dich wach und fit - das verspricht jedenfalls die Werbung. Tatsächlich haben viele Inhaltsstoffe Nebenwirkungen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) konsumieren über 60 % der in Deutschland lebenden Menschen zwischen 10 und 18 Jahren regelmäßig Energy-Drinks.
Energy-Drinks können tatsächlich kurzfristig deine mentale Leistungsfähigkeit stärken, deine Reaktionsgeschwindigkeit und dein Erinnerungsvermögen verbessern. Zucker, Koffein und Taurin sind neben Wasser die Basiszutaten. Viele Hersteller mixen außerdem Vitamine in ihre Energy-Drinks wie Niacin, Panthotensäure, B6 oder B12. Oft verwendet wird auch das Antioxidans Glucuronolacton.
Manche Anbieter setzen statt Zucker künstliche Süßstoffe ein. Zucker ist ein sofort verfügbarer Energiespender. In Kombination mit Koffein wirkt Zucker wie ein Kickstarter. Beide Stoffe sind in Energydrinks in großen Mengen enthalten. Regelmäßiger starker Zuckerkonsum kann zu Übergewicht und Diabetes führen. Taurin soll den Wachmacher-Effekt von Koffein noch verstärken. Neuerdings steht Taurin im Verdacht, in hohen Dosierungen Muskelschäden und Müdigkeit hervorzurufen.
Gönnst du dir ab und an einen Energydrink, musst du dir keine Sorgen machen. Nimmst du regelmäßig größere Mengen zu dir, können neben Koffein und Zucker auch die zugesetzten Vitamine zum Problem werden, weil sie leicht die empfohlenen Tageshöchstmengen überschreiten. Ein andauernder hoher Konsum führt manchmal zu Gesundheitsschäden und Abhängigkeit.
Energy-Drinks enthalten meist eine Kombination aus Koffein, Zucker, Vitaminen (besonders B-Vitamine), Taurin und verschiedenen Pflanzenextrakten wie Guarana oder Ginseng. Koffein ist ein bekanntes Stimulans, das das zentrale Nervensystem anregt, die Wachsamkeit erhöht und die Müdigkeit verringert. Energy-Drinks können einen schnellen Energieschub liefern und die Wachsamkeit erhöhen, sind jedoch oft reich an Zucker und können zu einem schnellen Abfall des Blutzuckerspiegels führen.
Übermäßiger Konsum von Energy-Drinks kann zu einer Reihe von Nebenwirkungen führen, darunter Nervosität, Schlaflosigkeit, Herzrasen, Bluthochdruck und Magen-Darm-Beschwerden. Energy-Drinks sollten idealerweise 30 bis 60 Minuten vor dem Training oder Wettkampf konsumiert werden, um die maximale Wirkung von Koffein und anderen Stimulanzien zu nutzen.
Sportgetränke im Überblick
Wer Sport treibt und viel schwitzt, scheidet nicht nur Flüssigkeit aus, sondern auch viele Mineralien, vor allem Natrium. Etwa 50 bis 65 Prozent unseres Körpers bestehen aus Wasser. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollte man täglich trinken, wenn es heiß ist, dürfen es laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ruhig drei Liter und mehr sein.
Übertreiben braucht man es dabei nicht - entscheidend ist, dass die Tagesbilanz stimmt: genauso viel Flüssiges aufnehmen wie ausgeschieden wird. Wasser darf man immer trinken, aber Vorsicht vor zu viel Kohlensäure: Diese übt einen leichten Dehnungsreiz auf den Magen aus - manche Läufer empfinden das als unangenehm.
Vor und während des Trainings also lieber kohlensäurearmes Wasser trinken, das sei für den Magen bekömmlicher und vermeide Schluckauf, sagt Ernährungsberaterin Ute Gola vom Berliner Institut für Ernährung und Prävention GmbH. Wer länger als ein bis zwei Stunden in der Hitze Sport treibt, sollte darauf achten, dass er genügend Natrium zu sich nimmt. Kompensiert man die Verluste ausschließlich mit Wasser, kann es zu einer Blutverdünnung mit Natriummangel kommen.
Das kann zu neurologischen Störungen wie etwa Desorientierung oder epileptischen Anfällen, im schlimmsten Fall sogar zu einem Hirnödem und zum Tod führen. Das Phänomen ist besonders an heißen Tagen relevant, beispielsweise bei Marathonläufern, die sehr viel schwitzen.
Hypertonische Getränke
Für Sportler sind alle sogenannten hypertonischen Getränke, wie unverdünnte Fruchtsäfte, Limonaden, Cola, Energydrinks, Eistee oder Malzbier ungeeignet. In diesen Getränken ist die Konzentration an gelösten Teilchen höher als im Blutplasma. Diesen Zustand muss der Körper erst ausgleichen und die Flüssigkeit verdünnen, indem er dem Blut Wasser entzieht. Hypertonische Getränke verursachen deshalb eher noch mehr Durst, als dass sie diesen löschen. Zudem enthalten sie viel Zucker und gehören damit zu den Kalorienbomben unter den Getränken.
Isotonische Getränke
Als isotonisch bezeichnet man eine Flüssigkeit, die die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie das Blutplasma hat. Dadurch kann sie besonders schnell vom Körper aufgenommen werden. Isotonische Getränke werden meist durch Zusatz von Kohlenhydraten und Mineralstoffen (in der Regel Natrium) hergestellt. Laut der DGE eignen sich Isodrinks optimal für Hochleistungssportler, "um die bereits während des Trainings auftretenden Wasser- und Energieverluste schnell zu ersetzen". Im Breitensport seien sie dagegen nicht notwendig. Stattdessen genügten mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte.
Elektrolytgetränke
Als Elektrolytgetränk werden Getränke mit einer bestimmten Zusammensetzung bezeichnet. Sie enthalten idealerweise 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate und 400 bis 1000 Milligramm Natrium pro Liter. Auch andere Elektrolyte wie Kalzium, Kalium und Magnesium können zugesetzt werden. Elektrolytgetränke sind bei sehr langen Ausdauerbelastungen sinnvoll, bei kürzeren Trainingseinheiten nicht zwingend erforderlich.
Achtung: Trinkt man ein zu stark konzentriertes Elektrolytgetränk, entzieht das dem Körper Wasser.
Alkoholische Getränke
Alkohol macht zwar kurzfristig munter, ist beim Sport aber kein geeigneter Durstlöscher. Wer nach dem Training auf ein Bier nicht verzichten mag, sollte zu einem alkoholfreien greifen.
Das optimale Sportgetränk ist nach Ansicht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die gute alte Apfelsaftschorle: Die Mischung von einem Drittel Saft und zwei Dritteln natriumreichem Mineralwasser versorgt den Körper mit ausreichend Energie durch Zucker, Salze und Mineralstoffe. Bei längerer sportlicher Betätigung ist es ratsam, mehrere kleine Schlucke zu sich zu nehmen.
Koffeinhaltige Getränke
Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee, Cola-Getränke und Energydrinks sind als Sportgetränke nicht empfehlenswert. Zwar soll die anregende Wirkung von Koffein die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit steigern und somit möglicherweise die muskuläre Ermüdung hinauszögern. Die DGE warnt aber vor möglichen Nebenwirkungen: Reizbarkeit, Nervosität, Muskelzittern, Kopfschmerzen, Schwindel und Durchfall.
Alternativen zu Energy-Drinks
Schwarztee, Grüntee, Matetee und Guaraná sind als natürliche Wachmacher beliebt. Sie kommen ohne Zucker und künstliche Zusätze aus. Aber sie enthalten ebenfalls Koffein bzw. Teein. Super belebend kann übrigens Gewürzkaffee sein: Nimm etwas weniger Kaffeepulver und gib pro Tasse eine Messerspitze Kardamom, Zimt, Vanille oder gemahlene Nelken hinzu!
Auch Kokoswasser ist ein gesunder Energydrink. Kokoswasser kommt sogar ganz ohne Koffein und Teein aus. Vitamine sowie Mineralstoffe sind von Natur aus enthalten. Kalium und Natrium z.B.
MNSTRY: Natürliche Sportnahrung für Höchstleistungen
Das international renommierte Rennradteam BORA - hansgrohe hat mit MNSTRY einen neuen Sports-Nutrition-Partner an seiner Seite. Auf künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker wird verzichtet. Stattdessen setzt MNSTRY auf hohe Echtfruchtanteile und nur wenige, speziell auswählte Zutaten, die eine optimale Verträglichkeit ermöglichen.
Das Kohlenhydrat-Getränk FAST CARB beispielsweise beinhaltet unterschiedliche Kohlenhydratquellen, die Energie äußerst schnell ins Blut gehen und dem Organismus bereits nach kurzer Zeit zur Verfügung stehen kann. Daher eignet sich FAST CARB hervorragend für intensive Einheiten oder Wettkämpfe.
Generell sind alle Produkte von MNSTRY auf unterschiedliche Anwendungszwecke und spezifische Trainingsziele ausgelegt. SLOW CARB (mit Isomaltulose, die langsam ins Blut geht) oder auch die super leckeren PORRDIGE und PROTEIN BARs wurde dabei speziell für eher lockere (Ausdauer)Einheiten entwickelt.
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