Eine Regenjacke haben nahezu alle im Schrank - Regenhosen benötigt man aber fast ausschließlich zum Radfahren. Dann jedoch dringend: Kaum etwas ist ärgerlicher, als nach einem morgendlichen Regenschauer mit nasser Hose im Büro zu sitzen.
Dieser Testbericht wurde zuletzt am 26. November 2022 aktualisiert. Wir haben vier neue Produkte getestet und den Artikel aktualisiert.
Worauf muss ich beim Kauf einer Regenhose achten?
Regenhosen für Radpendler und Radreisende sollten nicht nur dicht sein. Sie sollten auch bequem über die Jeans oder Stoffhose passen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken und auch unterwegs ohne große Verrenkungen anzuziehen sein.
Bei der Bestimmung der Größen haben die Hersteller schon einkalkuliert, dass man eine »normale« Hose darunter trägt. Passt Ihnen sonst M, ist das auch bei Fahrrad-Regenhosen in der Regel richtig.
Zwar gibt es Tage, an denen schon beim Losfahren feststeht, dass es nass wird, aber es gibt auch solche, an denen der Regen plötzlich unterwegs einsetzt. Im Test (mit glücklicherweise meist nur kurzen Regenschauern) hielten alle geprüften Modelle dicht.
Bei regennasser Dunkelheit kann übrigens die Sichtbarkeit der Hose wichtiger sein als die der Jacke: Das Abblendlicht eines Autoscheinwerfers trifft eher den unteren Bereich des Radfahrers. Reflektierende Elemente an den Hosenbeinen sind eine Möglichkeit, auch im Regen rechtzeitig wahrgenommen zu werden.
Damit Sie am Ende die richtige Regenhose finden, sollten Sie die folgenden Punkte beachten:
- Wasserdichtigkeit: Damit Sie sicherstellen können, dass Ihre Regenhose auch wirklich wasserdicht ist, sollten Sie Regenhosen mit einer möglichst hohen Wassersäule bevorzugen. Generell gilt für Wasserschutzbekleidung eine Wassersäule von etwa 1.300 Millimeter als wasserdicht. Da Sie sich mit Ihrer Regenhose aber auch bewegen wie z.B. hinknien, sollten Sie Modelle mit einer Wassersäule ab 15.000 Millimeter wählen. So sind Sie auch bei starkem Regen ausreichend geschützt.
- Material und Atmungsaktivität: Um unangenehmes Schwitzen zu vermeiden, sollten Sie Regenhosen aus einem atmungsaktiven Material wählen. Dadurch sind Sie ausreichend vor Nässe geschützt und die eigene Körperwärme kann bei Anstrengung trotzdem entweichen. Nylon und Polyester sind gängige Materialien mit guter Balance zwischen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität.
- Versiegelte Nähte: Damit auch wirklich keine Feuchtigkeit durch Ihre Regenhose gelangt, sollten Sie überprüfen, ob die Nähte der Hose ausreichend versiegelt sind. Im Test von Outdoor zeigte sich, dass dort häufig Nässe durchgelangen kann.
- Passform und Bewegungsfreiheit: Da Sie die Regenhose in der Regel entweder im Alltag, auf dem Fahrrad, unterwegs beim Wandern oder beim Klettern tragen werden, sollten Sie darauf achten, dass sie bequem sitzt und ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglicht. Elastische Bündchen und verstellbare Beinabschlüsse sorgen dafür, dass die Hose am Ende auch richtig sitzt.
- Robustheit und Strapazierfähigkeit: Wenn Sie die Regenhose nicht nur zum Biken oder Wandern, sondern auch zum Klettern nutzen möchten, sollte die Hose ausreichend robust und strapazierfähig sein.
- Packbarkeit: Vor allem auf Tages- oder mehrtätigen Bergtouren bietet es sich an, dass die Regenhose leicht und kompakt verstaubar ist. So haben Sie die Hose bei Bedarf schnell zur Hand oder können Sie bei Nichtgebrauch fix wieder verstauen.
- Reflektoren: Nutzen Sie Ihre Regenhose überwiegend zum Fahrradfahren, dann sollten Sie ein Modell mit Reflektorstreifen wählen. Das stellt sicher, dass Sie im Straßenverkehr auch ausreichend gesehen werden können.
- Pflegehinweise: Damit Sie Ihre Regenhose so lange wie möglich tragen können, sollten Sie beim Waschen auf die Pflegehinweise des Herstellers schauen. Nicht alle Regenhosen sind für die Maschinenwäsche konzipiert und müssen stattdessen auch mal mit der Hand gewaschen werden.
Die getesteten Modelle im Detail
Gorewear Endure
Die Endure von Gorewear ist eine Art Sportwagen mit Vollausstattung: Sie ist leicht (184 Gramm), passt in ihre eigene Hosentasche und sitzt ausreichend eng an den Beinen, sodass nichts flattert. Mit dieser Hose ist man einigermaßen windschnittig unterwegs. Das zweilagige, atmungsaktive Material ist im Sitzbereich verstärkt.
Die verschiedenen Teile der Endure werden von gedichteten Nähten zusammengehalten und sind so geschnitten, dass ihre Form exakt der leicht nach vorn gekippten Haltung und den angewinkelten Beinen beim Pedalieren entspricht. In der Praxis führt dies dazu, dass das Material beim Radeln wenig an den Beinen reibt und den Bewegungen wenig Widerstand entgegensetzt.
Überdies ist die innere Schicht glatt und gleitet leicht über den Stoff der darunter getragenen Hose. Beim Anziehen konnte ich meine Radschuhe anbehalten, da sich die Hosenbeine im Wadenbereich per Reißverschluss öffnen lassen. Bei Winterschuhen wird es aber eng.
Im Bund gibt es neben dem Gummizug noch ein Zugband. Der hintere Bereich ist gummiert, sodass die Hose am Rücken nicht so schnell herunterrutschen kann. Die Tasche ist weit hinten am Oberschenkel. Das irritiert zunächst, aber so stört der Inhalt bei gebückter Haltung nicht.
Im Regen bin ich immer trocken geblieben, auch bei längerer Fahrt. Besonders geschwitzt habe ich dabei nicht. Zwar hält die Hose auch Wind ab und wärmt daher, aber das atmungsaktive Material kann Schwitzwasser abführen.
Mir als Mann mit einer Körpergröße von 180 Zentimetern passt die Größe L. Sie fällt also tendenziell klein aus. Gorewear bietet fünf Größen an, bei der leicht anders geschnittenen, aber funktionsgleichen Damenversion sind es sechs. Die Farbe ist immer Schwarz.
Das gefällt an der Gorewear Endure: Sie ist leicht, atmungsaktiv, hält dicht und stört beim Pedalieren kaum.
Das weniger: Ich erreiche die Hosentaschen nur umständlich. Mit Winterschuhen kommt man beim Anziehen schlecht durch die Hosenbeine.
Für wen sich die Endure von Gorewear eignet: Für Radreisen ist sie ideal.
Adidas Terrex Multirain
Die Terrex ist eine Sport-Regenhose und wird von Adidas für das Radfahren, aber auch zum Wandern oder Langlaufen empfohlen. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits braucht man nur noch eine Regenhose für alles. Andererseits ist das Produkt nicht für das Radfahren optimiert: Es fehlt eine Verstärkung im Sitzbereich und der Schnitt ist nicht auf das Radeln ausgerichtet. Letzteres beeinträchtigt das Pedalieren nicht, denn die Hose ist weit genug geschnitten, sodass sie mich nicht einengt. Für meinen Geschmack könnte sie eher etwas enger anliegen.
Geschlossen wird die Terrex per Druckknopf und Schnürband am Bund. Vorne sitzt, leicht nach links versetzt, ein Reißverschluss, der das Einsteigen in die Hose erleichtert. In der Praxis aber gelingt das mit Schuhen aber kaum, weil die Hose innen mit einem Mesh-Material versehen ist, das Schuhsohlen einen hohen Widerstand entgegensetzt.
Am Sprunggelenk lässt sich die Terrex mit Klettverschlüssen enger stellen. Taschen oder Eingriffe hat die 305 Gramm schwere Hose nicht.
Das gefällt an der Terrex Multirain: Sie hält dicht, wärmt und fühlt sich angenehm an.
Das weniger: Ich komme nicht hinein, ohne die Schuhe auszuziehen.
AGU Go Essential
Die Go Essential Regenhose ist das günstigste, aber auch schlichteste Modell im Testfeld. Es gibt sie nur in einem Schnitt und derzeit nur in Schwarz, sie hat keine Taschen und nicht mal Eingriffe. Wer unterwegs an seine Hosentasche will, muss also von oben durch den Gummizug greifen. Das funktioniert nur, weil es keine zusätzliche Schnürung im Bund gibt. Das Gummi dort sitzt ausreichend stramm.
Die AGU-Hose ist zweilagig aufgebaut: Außen in mattem Polyester aus recyceltem Material, innen glatt. Daher schützt sie auch etwas gegen Kälte. Wichtiger ist, dass der innere, glatte Belag Hosenstoff und Schuhe fast problemlos durchgleiten lässt. So ist es mir im Test meist gelungen, die Hose unterwegs über die Jeans zu streifen, ohne dafür die Schuhe ausziehen zu müssen.
Einen Reißverschluss im Knöchel- bzw. Wadenbereich gibt es nicht. Lediglich die Möglichkeit, den Bund an den Knöcheln per Klettverschluss eng zu binden. Die Hose sitzt weit am Bein und kann bei schneller Fahrt flattern. Im Regen erwies sie sich als regendicht. Wird es wärmer, kommt man unter dem nicht atmungsaktiven Material ins Schwitzen.
AGU liefert die Go Essential zusammen mit einer kleinen Tasche aus dem gleichen Material aus. Rollt man die Hose klein zusammen, bekommt man sie ohne Aufwand in dieses Täschchen. Es gibt sechs Größen und sie wiegt 225 Gramm. Die Größe M war für den Tester mit 180 Zentimetern Körpergröße ideal.
Das gefällt an der Go Essential: Sie ist klein, gut packbar und günstig. Ich komme mit meinen Schuhen durch die Hosenbeine und regendicht ist sie auch.
Das weniger: Es gibt weder Taschen noch Eingriffe.
GripGrab EXPLR Waterproof Lightweight
Die EXPLR Waterproof Lightweight von GripGrab ist eine doppellagige Regenhose mit wenigen, aber durchdachten Details. Die innere Schicht ist glatt, damit es beim Radeln wenig Reibung zwischen Regenhose und Hose gibt. Das Hereinschlüpfen ist einfach, wenn die Schuhe nicht zu dicke Sohlen haben. Mit meinen Sommerschuhen komme ich durch, mit Winterschuhen sowie meinen eher schmalen Winter-Radschuhen nicht.
Im Wadenbereich lässt sich die EXPLR leicht öffnen und per Klett fast bis zum Knie herauf eng binden. So flattert sie nicht im Fahrtwind. Am Bund kann man den Gummizug mit Klemmschnallen enger einstellen. Links und rechts gibt es per Klett verschließbare Eingriffe, über die man an seine Hosentaschen herankommt. Im Sitzbereich und Schritt ist die EXPL Waterproof verstärkt.
Mich störte sie beim schnellen Fahren kaum und hielt auch bei heftigem Regen die Beine trocken. Mit unten eng gezogenem Wadenbereich kann ich sie über meinen Überschuhen fixieren, damit herablaufendes Wasser nicht in die Schuhe gelangt. In der Größe M wiegt die EXPLR 254 Gramm und lässt sich wegen ihrer Schnallen und dem kräftigen Material nicht ganz so klein zusammenpacken wie manche Konkurrenten.
Das gefällt an den EXPLR Waterproof Lightweight Pants: Sie fühlt sich angenehm an, man schwitzt kaum und kann sie flexibel anpassen.
Endura Hummvee
Die Hummvee »Wasserdichte Hose« oder »Waterproof Trouser« ist ein Klassiker der schottischen Marke Endura. Es gibt sie in Größen zwischen S und XXL, aber nur in Schwarz und nicht gesondert als Frauenhose. Sie soll sich für beide Geschlechter eignen.
Die Hose ist aus dünnem, leichtem Material und lässt sich in der Fahrradtasche sehr klein zusammenfalten. An der Hüfte wird sie von einem Gummizug und einem elastischen Schnürband gehalten, das bei Bedarf zusätzlichen Halt geben kann. An den Knöcheln öffnen Reißverschlüsse den Bund recht weit, sodass man mit den meisten Schuhen hindurchkommt. Klettverschlüsse können die Hosenbeine an den Knöcheln noch enger machen.
Im Sitzbereich ist das Material verstärkt, ein Sitzpolster gibt es aber bei keiner der getesteten Hosen.
Allerdings verfügt die Hummvee-Hose über das Clickfast-System von Endura: An innen angebrachten Druckknöpfen können entsprechende Innenhosen mit der Hummvee verbunden werden.
Das gefällt: Die Hose ist 252 Gramm leicht und wirkt dennoch robust. Sie lässt sich mit den meisten Schuhen auch unterwegs anziehen.
Das weniger: Es fehlt an Taschen und Zugängen zur Alltagshose.
Rainlegs
Die Rainlegs sind keine vollständigen Hosen, sondern ein Überzug für die Hüfte und die Oberschenkel bis unter die Knie. Sie decken den Teil des Unterkörpers ab, der am meisten Regen abbekommt.
Ihr Vorteil: Sie lassen sich klein zusammenrollen und müssen nur mit Klickverschlüssen an der Hüfte und den Beinen befestigt werden. Das Befestigen an der Hüfte ist nämlich in ein paar Sekunden erledigt. Fummeliger ist die Befestigung an den Schenkeln, da die Bänder von hinten zwischen den Beinen hindurchgeführt werden müssen.
Die Rainlegs sitzen beim Radeln erstaunlich sicher an den Beinen. Regnet es kräftiger und länger, werden Unterschenkel und auch die Rückseiten der Oberschenkel nass - hier fehlt es halt an schützendem Material. Von daher: Sinn ergeben die Rainlegs nur für Radfahrer, die über Schutzbleche verfügen und nur kurze Strecken im Regen fahren.
Das gefällt: Die Rainlegs sind günstig, klein und leicht. Sie sind schneller angebracht, als man eine komplette Hose anziehen kann.
Das weniger: Sie schützen nicht vor Dauerregen und auch nicht vor Spritzwasser.
Gonso Drainon
Die Drainon von Gonso ist die schlichteste Hose im Test: Keine Reißverschlüsse, keine Taschen, der Abschluss an den Füßen wird mit Klettverschlüssen vorgenommen. Oben sorgt ein Gummizug für Halt, unterstützt von einem Schnürband. Im Sitzbereich ist die Hose in Schwarz verstärkt. Der Rest der Hose leuchtet neongelb.
Die Drainon ist nur als Unisex-Modell verfügbar, aber in zahlreichen Größen, auch speziell für lange oder kurze Beine. Beim männlichen Tester sitzt sie mit ihrem körpernahen Schnitt gut und flattert nicht. Die Hose ist die leichteste im Test und lässt sich sehr klein zusammenfalten.
Allerdings ist der Belag innen etwas stumpf - die Gummisohlen von Schuhen rutschen nicht durch.
Chrome Industries Storm Rain Pants
Die Storm Rain Pants wird bei Chrome Industries als Herrenhose geführt - soll sich allerdings auch als Damenhose eignen. In der Praxis dürften jedoch kleinere Menschen von der Verwendung ausgeschlossen sein: Es gibt sie nur in vier Größen. Dem männlichen Tester mit einer Körpergröße von 180 Zentimetern passt die Größe M im Prinzip gut, die Beine waren dennoch etwas lang. Von daher ist es unwahrscheinlich, dass Größe S deutlich kleineren Personen passt.
Das Material ist dreilagig und daher kräftig - die Hose wärmt sehr gut. Der Nachteil: Mit 343 Gramm ist sie im Vergleich schwer. Innen ist das Material glatt, und so lassen sich die Storm Rain Pants leicht anziehen. Dabei helfen auch der oben zu öffnende Bund und der Reißverschluss im Schritt. Geschlossen wird der Bund mit einem Druckknopf und einer zusätzlichen Schnürung. Im hinteren Bereich sitzt ein Gummizug, damit auch am Rücken kein Wasser hineintropfen kann.
Unten am Knöchel werden die Hosenbeine mit Reißverschlüssen verengt. Allerdings ist die Öffnung, auch wenn man sie öffnet, so eng, dass mit Schuhen kein Durchkommen ist. Alle Reißverschlüsse sind abgedichtet - auch die der beiden Taschen vorn links und rechts.
Das gefällt: Die Storm Rain Pants wärmen, sehen nicht nach Regenhose aus, und die Verarbeitung ist hochwertig.
Das weniger: Schuhe müssen beim Anziehen ausgezogen werden.
Blackdiamond Stormline Stretch Full Zip Rain Pants
Die Stormline Stretch Full Zip Rain Pants ist eigentlich als Wanderhose konzipiert, soll sich aber ebenfalls zum Radfahren eignen. Das tut sie auch. Allerdings fehlt es an einer Verstärkung im Gesäßbereich, sodass das Material nach längerer Benutzung genau dort zuerst abgenutzt sein könnte.
Die Hosenbeine lassen sich unten zwar abschnüren, aber nur am Bund: Beim Wandern durch Schneefelder klasse, weil kein Schnee in Hose und Wanderschuh eindringt. Beim Radfahren jedoch könnte man trotz Schnürung an die Kette kommen. Probleme gab es damit im Test aber nicht.
Die Hose hat an den Beinen durchgängige Reißverschlüsse, sodass sie sich in jeder Situation gut an- und ausziehen lässt. An den Knöcheln sitzen verstellbare Spanngummis, der Bund oben ist ebenfalls elastisch.
Als einzige Hose im Test hat die Stormline Stretch Full Zip Rain Pants eine Gesäßtasche - beim Radfahren nicht so hilfreich. Allerdings kommt man mit den seitlichen Reißverschlüssen an die Seitentaschen einer darunter sitzenden Hose gut heran.
Vergleichstabelle der Fahrrad-Regenhosen
| Modell | Preis (ca.) | Gewicht (Größe M) | Wassersäule | Atmungsaktivität | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 33,000ft Regenhose für Herren | 32,00 € | k.A. | wasserdicht | sehr atmungsaktiv | Ripstop-Nylongewebe, verschweißte Nähte, reflektierende Elemente |
| Little Donkey Andy Damen Regenhose | 39,00 € | k.A. | wasserdicht | sehr atmungsaktiv | TPU-Membran, wasserdichter Reißverschluss, versiegelte Nähte |
| Marmot PreCip Eco Full Zip Pant | 64,00 € | 340 g | wasserdicht | sehr atmungsaktiv | Verschweißte Reißverschlüsse, verschiedene Beinlängen |
| Rubberneck NXSVN Regenhose | 29,00 € | k.A. | wasserdicht | besonders atmungsaktiv | Verstärkung im Gesäßbereich, Reflektoren |
| Portwest Regenhose S441BKRL | 12,00 € | k.A. | wasserdicht | sehr atmungsaktiv | Seitlicher Tascheneingriff |
| Vaude Men's Luminum Perf. Pants II | 97,00 € | 180 g | k.A. | sehr atmungsaktiv | Verstärkungen im Gesäßbereich, reflektierende Elemente |
| Rainlegs Regenbekleidung | k.A. | 141 g | k.A. | besonders atmungsaktiv | Schutz nur für oberen Beinbereich |
Welche Fahrrad Regenhosen sind laut Tests am besten?
Testsieger ist die Norrøna Falktetind GTX Paclite Regenhose. Preistipp ist die Paclite Regenhose von Berghaus. Das OUTDOOR Magazin hat zuletzt im Oktober 2024 weitere Regenhosen für Frauen und Männer zwischen rund 50 und 450 Euro in der Praxis und im Labor unter die Lupe genommen. Hierbei wurde überprüft, inwieweit Wetterschutz, Trage- und Klimakomfort und Gewicht mit den Testanforderungen übereinstimmen.
Die Norrøna Falketind GTX Paclite Regenhose schneidet im Test rundherum hervorragend ab und ist damit verdienter Testsieger. Vor allem der bei Outdoor-Aktivitäten stark strapazierte Saum- und Knöchelinnenbereich besteht bei der Norrøna Falketind Regenhose aus dreilagigem Gore-Tex. Die Hose ist hervorragend gegen Regen abgedichtet, mit 285 Gramm sehr leicht und kann platzsparend verpackt werden.
Die Berghaus Paclite-Hose ist sehr preiswert und besteht aus 2,5 Lagen Gore-Tex, blockt Regen gut weg und ist bequem. Sie ist mit 215 Gramm ein Leichtgewicht und nimmt im Gepäck kaum Platz weg.
Die Rab Latok Gore-Tex Pro beeindruckt besonders mit ihrer tollen Robustheit: Sie besteht aus einem dreilagigen Gore-Tex Pro Most Breathable-Material mit einem strapazierfähigen 80D-Recycling-Außenstoff. Zusammen mit ihrer guten Bewegungsfreiheit ist sie damit auch für Klettertouren oder Klettersteige geeignet.
Die Columbia Wyldwood WD Hose weist Regen direkt an der kunststoffbeschichteten Außenseite ab, trägt sich bequem und bietet guten Dampfdurchgang. Die seitlichen Beinzipper gehen hoch bis zum Knie und die Netzfutter-Taschen befördern die Luftzirkulation.
Welche Fahrrad Regenhose passt zu mir?
Generell kann man insgesamt drei verschiedene Arten von Regenhosen voneinander unterscheiden: Regenhosen zum Radfahren, zum Wandern, Trekking und Klettern sowie Modelle für den Winter.
- Regenhosen zum Radfahren: Wenn Sie sich für Regenhosen fürs Fahrradfahren interessieren, sollten Sie darauf achten, dass die Hose im Sattelbereich zusätzlich verstärkt ist und Sie über eine ausreichende Bewegungsfreiheit verfügen. Wenn Sie die Regenhose beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit tragen wollen, wählen Sie Modelle, die an den Beinen eng anliegen oder sich auf Knöchelhöhe fixieren lassen. Zusätzliche Reflektorstreifen sorgen im Straßenverkehr zudem dafür, dass Sie ausreichend gesehen werden.
- Regenhosen zum Wandern, Trekking & Klettern: Benötigen Sie eine Regenhose zum Wandern, sollte diese ebenfalls eine gute Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität bieten. Vor allem bei mehrtägigen Touren sollte die Regenhose auch bequem sein und angenehm sitzen. Ebenfalls spielt auch das Packmaß eine wichtige Rolle: Wählen Sie ein Modell, das sich leicht und kompakt verstauen lässt, damit Sie so wenig Gepäck wie nötig rumtragen müssen. Wenn es während des Trips mal etwas wärmer werden sollte, empfehlen sich seitliche Reißverschlüsse zur besseren Luftzirkulation und erleichtertem An- und Ausziehen. Wollen Sie mit Ihrer Regenhose klettern gehen, achten Sie auf ein möglichst robustes und strapazierfähiges Material.
- Regenhosen für den Winter: Wollen Sie Ihre Regenhose auch im Winter anziehen, weichen Sie am besten auf Modelle mit warmem Innenfutter aus. Das schützt Sie bei Nichtbewegung davor, dass Sie auskühlen. Entscheiden Sie sich eher für eine ungefütterte Regenhose, können Sie auch eine Leggings oder Strumpfhose drunter ziehen.
Was kosten Fahrrad Regenhosen?
Die Kosten für eine Regenhose können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren wie Marke, Materialqualität, Ausstattung und Design ab. Aus diesem Grund ist die Preisspanne relativ groß.
Während preiswerte Regenhosen, die hauptsächlich zum Radfahren oder für den Alltag gedacht sind, bereits ab etwa 20 bis 30 Euro zu haben sind, können hochwertigere oder markenspezifische Modelle deutlich mehr kosten. Hier ist mit Preisen ab 50 bis zu mehreren 100 Euro zu rechnen.
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