Wenn es um den Radsport geht, lassen wir uns vom Wetter nicht so leicht abschrecken! Eine gute Regenjacke ist dabei jedoch unverzichtbar, um uns vor Wind und Nässe zu schützen. Doch nicht jede Regenjacke ist gleich: Die Anforderungen variieren je nach Einsatzbereich und persönlichen Vorlieben.
Warum eine Regenjacke wichtig ist
Der Hauptzweck einer Regenjacke besteht darin, unseren Körper vor Auskühlung zu schützen und das Risiko von Erkältungen zu minimieren. Gleichzeitig sollte sie beim Radfahren nicht einschränken. Ein Rennradfahrer beispielsweise würde sich mit einer locker sitzenden, dreilagigen Hardshelljacke schwer tun.
Eine gute Fahrrad Regenjacke ist Atmungsaktiv und lässt von der Außenseite kein Wasser durch. Von innen kann jedoch die Luftfeuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, abgeführt und nach außen getragen werden. Durch diese Atmungsaktivität der Materialien wird der Schweiß optimal abgeleitet. Der Vorteil dabei, keine Nasse Kleidung durch nicht abdampfenden Körperschweiß. Damit diese Funktion gewährleistet wird, werden zu einem besondere Materialien eingesetzt, zusätzlich wird oft mit Belüftungsschlitzen gearbeitet. Gerade bei körperlicher Anstrengung produziert der Körper Wärme und hat eine erhöhte Transpiration.
Im Fahrrad Regenjacken Test bzw. Regenjacken Test gehen wir daher auf die Verarbeitung und die Anforderungen für ein trockenes Ankommen ein. Auch 2025 ist dabei vor allem der Unterschied zwischen Wasserdicht und Wasserabweisend wichtig.
Testkriterien für Regenjacken
In unserer Testserie haben wir die besten Regenjacken auf Herz und Nieren geprüft. Neben Fahrtests haben wir die Jacken auch im Duschtest auf ihre Wasserdichtigkeit untersucht. Dabei haben wir Faktoren wie Passform, Atmungsaktivität und Packmaß bewertet.
Natürlich sind technische Daten auf dem Label ein wichtiger Anhaltspunkt für den Käufer, aber sie sind auch für uns schwer zu überprüfen. Wir verlassen uns daher auf Praxiswerte und -erfahrungen, wie zum Beispiel wiederholte Tests durch Dauerberegnung und einer anschließenden Kontrolle.
Materialien und Konstruktion
Der Wetterschutz der Regenbekleidung basiert in der Regel auf einer speziellen Membran. Vereinfacht gesagt besteht eine Drei-Lagen-Jacke aus einem Oberstoff, der Membran und dem „Futter“. Diese dünnen Schichten sind miteinander laminiert. Bei einer Zwei-Lagen-Jacke entfällt die innere Schicht. Ein Drei-Lagen-Modell bietet oftmals nicht nur Schutz vor Regen, sondern bis zu einem gewissen Grad, auch vor Kälte.
Je mehr Verbindungsstellen eine Jacke hat, umso mehr Schwachstellen gibt es und bietet Möglichkeiten, das Regenwasser eintreten kann. Bei der Wahl der Fahrrad Regenjacke sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Jacke bereits wasserundurchlässig ist. Ähnlich wie bei wasserdichten Fahrradtaschen werden die Verbindungen hier nicht genäht sondern verschweißt oder geklebt. Das Regenwasser kann so nicht durch die Verbindungen gelangen. Gleichzeitig kann auch der Wind nicht direkt durch Nähte durchdringen. Hier von einem Windbreaker zu sprechen wäre etwas gewagt.
Stoffjacken haben dabei oftmals das Problem, dass der Stoff nie zu 100% Wasserdicht ist. Hier heißt es in der Beschreibung dann „Wasserabweisend“. Die Poren der Jacke (des Materials) sind so fein, dass der Regentropfen an sich nicht eindringen kann. Parallel dazu wird oft mit einer Beschichtung gearbeitet, die das Wasser wie beim Lotus-Effekt abperlen lässt. Reisverschluss und Taschenverschlüsse sollten mit einer Lippe überdeckt sein. Nähte sollten von innen ebenfalls mit einer wasserdichten Schicht überklebt sein.
Wie hoch dieser Wasserdruck z.B. sein darf, wird in mm Wassersäule angegeben. Je höher der Wert ist, umso mehr Wasser kann die Fahrradjacke / Regenjacke ab, bevor das Wasser eindringen kann. Ab einem Wert von 1300 mm Wassersäule spricht man von Wasserdicht, Die Eidgenössische Materialprüfanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht jedoch davon aus, dass erst ab einem Wert von 4000 mm Wassersäule sicher gehen kann, dass der Stoff allen Anforderungen gerecht wird. Ist die Jacke nass und kann das Wasser eindringen, wird diese schwer und verliert einen Teil der wärmenden Funktion.
Schnitt und Passform
Ein erster Anspruch an eine gute Regenjacke lautet: ein sportiver, möglichst flatterfreier und körpernaher Sitz. Da „normales“ wasserdichtes Material, gerade das sogenannte Hardshell, kaum elastische Eigenschaften hat, sollte man hier immer mehrere Modelle probieren, damit die Jacke optimal passt. Hersteller wie etwa Alé und Castelli verarbeiten für eine bessere Passform auch Anteile von Stretch-Material.
Wer sich eine Regenjacke als Überziehjacke kaufen möchte, der sollte diese in einer Nummer größer wählen. Zieht man z.B. im Winter noch eine Winterjacke an, nimmt diese recht viel Platz ein. Die Fahrrad Regenjacke muss hier noch drüber passen. Verschweißte Nähte sind hier an der Tagesordnung. Auch hier gelten die Werte für die Belastung.
Nachhaltigkeit
Beim Thema Nachhaltigkeit setzen die Hersteller auf unterschiedliche Strategien. Das beginnt bei der Produktion in Europa mit einem Verweis auf kurze Lieferwege und reicht oft bis zur Verwendung PFC-freier Materialien.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Auch dieser Test zeigt wieder: Hier kann sich ein gewisser Aufpreis beziehungsweise ein „Investment“ durchaus lohnen. Qualität, Funktion und Robustheit haben hier oftmals einen Preis. So kosten die Top-Modelle meist zwischen 250 und 300 Euro. Wir wissen zudem aus mehr als 20 Jahren Magazin RennRad-Test-Erfahrung, dass eine überwältigende Zahl der Qualitäts-Regenjacken eine extrem hohe Lebensdauer von vielen Jahren haben können.
Erfreulich ist auch, dass die Preise in diesem Marktsegment in den letzten ein bis zwei Jahren wenig bis gar nicht gestiegen sind. Im Test sind auch besonders preis-leistungsstarke Modelle vertreten.
Weitere wichtige Aspekte
- Packmaß: Alle getesteten Jacken passen komprimiert in eine Trikottasche.
- Signalfarben: Wer sich jetzt optisch mit einer auffälligen Fahrradjacke abhebt, der wird besser gesehen. Reflektoren an der Jacke unterstützen den Effekt.
- Kapuze: Beide Varianten der Fahrrad Regenjacke sollten eine Kapuze haben und an den Bündchen einen festen Verschluss, sodass Regenwasser nicht über die Hände in den Jackenärmel laufen kann. Auch ist es sinnvoll die Kapuze in der Größe einstellen zu können. So findet auch der Fahrradhelm einen Platz und der Kopf bleibt geschützt und trocken.
Regenhosen im Vergleich
Es ist nicht schwer zu erahnen, dass neben einer guten Fahrrad Regenjacke auch eine Fahrrad Regenhose zur Bekleidung gehören.
Hier ist eine Übersicht von getestеных моделях Regenhosen:
| Modell | Note | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Regenhose für Herren von 33,000ft | sehr gut | Hardshell, wasserdicht, atmungsaktiv, reflektierende Elemente |
| Damen Regenhose von Little Donkey Andy | sehr gut | Wasserdicht, atmungsaktive TPU-Membran, bequeme Passform |
| PreCip Eco Full Zip Pant von Marmot | sehr gut | Hohe Atmungsaktivität, waschmaschinengeeignet, verschiedene Beinlängen |
| Regenhose S441BKRL von Portwest | sehr gut | Wasserdichtes Gewebe, seitlicher Tascheneingriff |
| Men's Luminum Perf. Pants II von Vaude | sehr gut | Dehnbar, viel Bewegungsfreiheit, reflektierende Elemente, verstärkter Gesäßbereich |
| NXSVN Regenhose von Rubberneck | gut | Atmungsaktiv, Unisex, verstellbare Klettverschlüsse am Knöchel, Verstärkung im Gesäßbereich |
| Rainlegs Regenbekleidung von Rainlegs | gut | Reißfestes Ripstop-Nylon, verklebte Nähte, Schutz des oberen Beinabschnitts |
| Herren Regenhose von CMP | gut | Wind- und wasserdicht, atmungsaktiv, strapazierfähiges Hardshell-Material |
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