Gravelbike Reifen im Test: Welcher Reifen ist der Richtige für Dich?

Reifen haben bei Gravelbikes einen schwierigen Job: Sie sollen auf der Straße leicht, sicher und geschmeidig rollen und abseits des Asphalts guten Grip bieten. Für die Straße wäre eigentlich ein Slick optimal, für losen oder rutschigen Grund hingegen ein Reifen mit ausgeprägten Stollen. Wie aber verheiratet man beide Welten so, dass man ohne spürbare Defizite von Asphalt auf Schotter, Erde und wieder zurück wechseln kann?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir die Reifenhersteller gebeten, uns ihren jeweils schnellsten Gravelbike-Reifen sowie den besten Allrounder zu schicken. Im Fahrversuch und Labor haben wir uns die sechs Reifenpaare für den Graveleinsatz dann ausgiebig vorgenommen, um Stärken und Schwächen der verschiedenen Gummis zu beleuchten.

Gravelbike-Reifen müssen im Gelände genügend Grip liefern und gleichzeitig auf Asphalt gut rollen. Das machen sie am besten tubeless und mit dem richtigen Luftdruck.

Gravelbike-Reifen tubeless fahren: Aber mit wie viel Luftdruck?

Die erste Frage, die sich dabei stellt: Wie viel Luft muss eigentlich in den Reifen? Die Angaben der Hersteller schwanken, von mindestens 2 bis höchstens 3,5 Bar (Kenda) bis mindestens 3 und höchstens 6 Bar (Vittoria). Unsere Fahrversuche ergaben: 2 Bar sind ideal im Gelände, 4 Bar machen einen 40 Millimeter breiten Reifen knallhart. Sobald der Untergrund uneben wird, muss der Druck runter, sonst springt der Reifen.

Nichts bringt so viel Sicherheit im Gelände wie ein angepasster, möglichst niedriger Druck. Egal ob Schotter oder Waldweg: Mit weniger Luft im Gummi gelingt einfach alles besser. Rutschige Kurven werden beherrschbar, bergauf wie bergab greifen die Reifen besser. Kenda liegt mit seiner Empfehlung nach unserer Einschätzung daher richtig. 3 Bar sind mit Schlauch ein Kompromiss, besser gefahren sind wir mit 1,9/ 2,2 Bar vorne/hinten und ohne Schlauch (bei einem 70 Kilogramm schweren Fahrer).

Hintergrund: Der Schlauch geht bei niedrigem Druck leicht kaputt, wenn er am Felgenhorn eingezwickt wird. Der Mantel ist stabiler und kann ohne Schlauch („tubeless“) auch mit weniger Luft sicher gefahren werden. Alle Reifen im Test sind ohne Schlauch fahrbar. Dazu müssen Ventile direkt in die gedichteten Felgen geschraubt und die Reifen mit Dichtmilch montiert werden. Die Erstmontage ist nicht immer ganz einfach, ein Profi macht das aber in wenigen Minuten, fragen Sie im Zweifel Ihren Händler. Danach muss man nur noch gelegentlich nachpumpen und jedes halbe Jahr Dichtmilch nachgießen.

Erst derart gerüstet offenbart sich das wahre Spaßpotenzial der Gravelbike-Reifen, die zudem besser vor Pannen geschützt sind. Die besten Allrounder rollen auf Asphalt makellos, gut steuerbar und greifen erstaunlich gut im Gelände. Allen voran Continentals Modell Terra Speed. Dessen Stollen sind auf der Straße kaum zu spüren, beißen im Gelände aber kräftig zu. Die schnelle Gummimischung lässt den Reifen dabei rollen wie einen Rennradreifen - und das auch mit wenig Luft. Der Rollwiderstand auf der Straße steigt nur um magere 3 Watt beim Absenken des Drucks von 3 auf 2 Bar.

Im Gelände hat der niedrige Druck nur Vorteile. Im Wiegetritt auf der Straße fühlen sich 2 Bar eher zu plüschig an, und die Zielsicherheit beim Einlenken in Kurven leidet. Hier muss jeder für sich herausfinden, was für den persönlichen Stil und Streckenmix am besten passt.

Modelle wie Pirellis Cinturato Gravel M weisen ein grobstolliges Profil auf und sind Experten für weiche Böden, etwa auf Waldwegen, sandigen Abschnitten oder engen Trails.

Ein sehr guter Allrounder ist auch Schwalbes G-One Allround. Der gröber profilierte G-One Bite ist der bessere Kompromiss, wenn mehr Gelände unter die Reifen kommt. Im Gelände packt Kendas Boost Pro am besten zu - dafür wechselt er auf der Straße sehr unharmonisch von Geradeausfahrt in Schräglage über und rollt auch schlecht. Das Gros der Reifen liegt zwischen diesen Extremen.

Bei allen Modellen sichern Stollen auf den Reifenschultern den Grip in Schräglage; mit wenig Luft ist auch die Traktion beim Klettern und Bremsen gut. In der Reifenmitte ist das Profil mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Der Rollwiderstand hängt aber mehr von der Gummimischung ab: Die schnellsten Reifen im Test haben sogar ein durchgängiges Profil in der Reifenmitte.

Feines Profil, deshalb flott auf Asphalt unterwegs und dennoch mit genügend Grip für die meisten Gravel-Ausfahrten: Der Schwalbe G One Allround Reifen.

So testet TOUR Gravelbike-Reifen

TOUR hat alle Tests unabhängig von den Prüfeinrichtungen der Reifenhersteller im eigenen Labor vorgenommen. Als einziges Magazin messen wir Rollwiderstände mit eigenem Equipment. Die Rollwiderstände haben wir praxisnah auf Schotter und Straßenbelag mit einem oszillierenden Pendel und bei verschiedenen Reifendrücken erprobt. Daraus lässt sich die Qualität der Gummimischungen und Profile ablesen.

Gravelbike-Reifen sollten auch bei niedrigem Druck möglichst geringen Rollwiderstand aufweisen. Die Schnittfestigkeit als Maß für den Pannenschutz haben wir gesondert für Reifenmitte und Reifenflanke ermittelt, indem wir eine Metallklinge durch die Reifen getrieben und die dazu nötigen Kräfte gemessen haben. Im Praxistest sind wir die Reifen auf verschiedenen Untergründen gefahren: Asphalt, Pflaster, Schotter und Waldwege wechselten sich ab.

An diesem Prüfstand im TOUR-Labor wird der Rollwiderstand gemessen.

Die getesteten Gravelbike-Reifen im Detail

Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Speed

Modell: Terra Speed
Luftdruckempfehlung Hersteller: max. 5 Bar
Preis pro Stück: 57,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter
Gewicht: 400 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 23,3 / 24,8 / 27,7 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 35,0 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 503 / 204 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 1,0
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,0
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,0
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
Grip Schotter 10 % Note 2,0
Grip Erde 10 % Note 2,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0
Gesamtnote (100 %) 1,4

Testfazit zum Continental Terra Speed:

Der Testsieger in diesem Vergleichstest von Gravelbike-Reifen! Vereint vorbildlich guten Grip mit sehr niedrigem Rollwiderstand. Sehr leicht, trotzdem guter Pannenschutz. Die zarten Stollen verschleißen vermutlich relativ schnell.

Gravelbike-Reifen im Test: Continental Terra Trail

Modell: Terra Trail
Luftdruckempfehlung Hersteller: max. 5 Bar
Preis pro Stück: 57,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter
Gewicht: 457 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 32,9 / 34,2 / 38,7 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 45,9 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 501 / 207 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 2,0
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 3,0
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,0
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
Grip Schotter 10 % Note 1,0
Grip Erde 10 % Note 1,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,5
Gesamtnote (100%) 2,3

Testfazit zum Continental Terra Trail:

Der Terra Trail Gravelbike-Reifen von Continental packt zu wie ein Crossreifen und fährt sich auf der Straße noch angenehm. Rollt gut für einen Reifen dieser Klasse. Gut, wenn Gelände überwiegt.

Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Alluvium Pro

Modell: Alluvium Pro
Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,0 - 3,5 Bar
Preis pro Stück: 64,95 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 43 x 41 Millimeter
Gewicht: 515 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 31,8 / 34,8 / 41,9 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 47,2 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 415 / 216 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 3,3
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,3
Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,7
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,3
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
Grip Schotter 10 % Note 2,0
Grip Erde 10 % Note 2,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0
Gesamtnote (100%) 2,6

Testfazit zum Kenda Alluvium Pro:

Der Kenda-Reifen ist erstaunlich geländegängig. Die Schulterstollen beißen in allen Fahrlagen herzhaft zu. Gutes Straßengefühl. Tubelessmontage schwierig, der Reifen ist sehr weit.

Gravelbike-Reifen im Test: Kenda Boost Pro

Modell: Boost Pro
Luftdruckempfehlung Hersteller: 3,1 - 5,2 Bar
Preis pro Stück: 64,95 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 38 x 38 Millimeter
Gewicht: 433 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 38,1 / 41,7 / 48,2 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 52,8 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 370 / 201 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 1,3
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 4,3
Rollwiderstand Straße 25 % Note 4,0
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 4,3
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
Grip Schotter 10 % Note 1,0
Grip Erde 10 % Note 1,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 4,0
Gesamtnote (100%) 3,2

Testfazit zum Kenda Boost Pro:

Gravelbike-Spaßreifen mit ultimativem Geländegrip, aber grenzwertig auf Asphalt. Beißt sich überall durch, auch in weichen Böden. Der Kenda-Reifen ist ebenfalls zu weit.

Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel H

Modell: Cinturato Gravel H
Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5 - 4,5 Bar
Preis pro Stück: 59,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 41 x 37 Millimeter
Gewicht: 501 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 25,5 / 26,9 / 31,6 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 38,4 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 395 / 196 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 3,0
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,7
Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,3
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,7
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,0
Grip Schotter 10 % Note 3,0
Grip Erde 10 % Note 3,5
Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0
Gesamtnote (100%) 2,2

Testfazit zum Pirelli Cinturato Gravel H:

Schneller Minimalist mit sehr gutem Straßengefühl. Geländetraktion in Schräglage überraschend gut, geradeaus stärker limitiert.

Gravelbike-Reifen im Test: Pirelli Cinturato Gravel M

Modell: Cinturato Gravel M
Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5 - 4,5 Bar
Preis pro Stück: 59,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 41 x 40 Millimeter
Gewicht: 514 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 31,4 / 34,5 / 39,3 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 45,7 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 474 / 199 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 3,3
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 3,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,7
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 2,3
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 3,0
Grip Schotter 10 % Note 1,0
Grip Erde 10 % Note 1,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,0
Gesamtnote (100%) 2,4

Testfazit zum Cinturato Gravel M:

Kräftiges, offenes Profil, packt auch in weichen Böden herzhaft zu. Gute Selbstreinigung. Angenehmes Fahrgefühl auf der Straße, rollt befriedigend.

Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Allround

Modell: G One Allround
Luftdruckempfehlung Hersteller: 3 - 5 Bar
Preis pro Stück: 59,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 38 x 35 Millimeter
Gewicht: 487 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 22,8 / 24,2 / 27,9 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 36,0 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 406 / 211 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 2,7
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 1,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,0
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,7
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,7
Grip Schotter 10 % Note 2,5
Grip Erde 10 % Note 3,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0
Gesamtnote (100%) 1,9

Testfazit zum Schwalbe G One Allround:

Trendsetter und immer noch der schnellste Gravelbike-Reifen mit perfektem Straßengefühl. Der Schwalbe G One Allround ist ideal, wenn Straße im Mix überwiegt.

Gravelbike-Reifen im Test: Schwalbe G One Bite

Modell: G One Bite
Luftdruckempfehlung Hersteller: 3 - 5 Bar
Preis pro Stück: 59,90 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter
Gewicht: 494 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 25,4 / 26,9 / 31,3 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 40,4 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 414 / 231 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 2,7
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 2,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 1,3
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,3
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 2,3
Grip Schotter 10 % Note 1,0
Grip Erde 10 % Note 1,0
Fahrgefühl Straße 10 % Note 2,0
Gesamtnote (100%) 1,9

Fazit zum Schwalbe G One Bite:

Mehr Biss als beim Schwalbe G-One und immer noch überzeugend leicht rollend. Guter Kompromiss, wenn mehr Gelände als Straße zu bewältigen ist.

Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Zero

Modell: Terreno Zero
Luftdruckempfehlung Hersteller: 3-6 Bar
Preis pro Stück: 48,95 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 40 x 37 Millimeter
Gewicht: 458 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 29,1 / 30,5 / 34,5 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 40,6 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 430 / 135 Newton

Bewertung:

Gewicht 10 % Note 2,0
Rollwiderstand Schotter 20 % Note 2,0
Rollwiderstand Straße 25 % Note 2,0
Schnittfestigkeit Lauffläche 10 % Note 3,0
Schnittfestigkeit Seitenwand 5 % Note 4,0
Grip Schotter 10 % Note 3,0
Grip Erde 10 % Note 3,5
Fahrgefühl Straße 10 % Note 1,0
Gesamtnote (100%) 2,4

Fazit:

Kippt sportlich dynamisch in Kurven ab. Rollt leise. Schulterstollen packen bei Bedarf kräftig zu. Empfindliche Seitenwand.

Gravelbike-Reifen im Test: Vittoria Terreno Dry

Modell: Terreno Dry
Luftdruckempfehlung Hersteller: 2,5-6 Bar
Preis pro Stück: 48,95 Euro

Messwerte:

Dimension Breite x Höhe: 42 x 41 Millimeter
Gewicht: 491 Gramm
Rollwiderstand Straße bei 4 / 3 / 2 Bar*: 29,3 / 30,4 / 34,5 Watt
Rollwiderstand Schotter bei 2 Bar*: 41,2 Watt
Schnittfestigkeit Lauffläche / Seite: 416 / 149

Weitere getestete Gravel-Reifen

Zusätzlich zu den oben genannten Reifen wurden auch folgende Modelle getestet:

  • Challenge Getaway XP Handmade TLR
  • Goodyear Connector
  • Maxxis Rambler Silk Shield
  • Michelin Power Gravel Competition
  • Specialized Tracer Pro 2Bliss Ready
  • Vittoria Terreni T50 Mixed Gravel Endurance
  • Vredestein Aventura

Jeder dieser Reifen wurde auf seine spezifischen Eigenschaften und Leistung in verschiedenen Bedingungen getestet, um eine umfassende Bewertung zu ermöglichen.

Die Wahl des richtigen Reifens

Die Wahl des richtigen Gravel-Reifens hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

  • Der typische Untergrund: Fahren Sie hauptsächlich auf Asphalt, Schotter oder anspruchsvollen Trails?
  • Die Wetterbedingungen: Benötigen Sie einen Reifen, der auch bei Nässe guten Grip bietet?
  • Ihre persönlichen Vorlieben: Bevorzugen Sie einen Reifen mit geringem Rollwiderstand oder einem hohen Pannenschutz?

Indem Sie diese Faktoren berücksichtigen, können Sie den perfekten Gravel-Reifen für Ihre Bedürfnisse finden.

Tabelle: Übersicht der getesteten Gravelbike-Reifen

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die getesteten Gravelbike-Reifen und ihre wichtigsten Eigenschaften:

Reifenmodell Gewicht (g) Rollwiderstand (Watt) Pannenschutz Grip Fazit
Continental Terra Speed 400 23.3 (Straße, 4 Bar) Gut Sehr gut Testsieger, ideal für gemischtes Terrain
Schwalbe G-One Allround 487 22.8 (Straße, 4 Bar) Befriedigend Gut Schnellster Reifen mit perfektem Straßengefühl
Pirelli Cinturato Gravel M 514 31.4 (Straße, 4 Bar) Gut Sehr gut Kräftiges Profil, ideal für weiche Böden
Kenda Boost Pro 433 38.1 (Straße, 4 Bar) Mangelhaft Sehr gut Ultimativer Geländegrip, aber grenzwertig auf Asphalt
Maxxis Rambler Silk Shield 520 Langsam Recht solide Viel Grip Sehr einfache Montage und recht solide Defektabwehr

Hinweis: Die Werte für den Rollwiderstand können je nach Testbedingungen variieren.

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