Rennrad Schaltgruppen im Vergleich: Shimano und SRAM

Die Schaltung ist das Herzstück deines Rennrads. Sie bestimmt, wie effizient du deine Kraft aufs Pedal bringst, wie leicht du Anstiege bewältigst und wie präzise du schalten kannst. Rennräder sind mit einer Vielzahl von Schaltgruppen ausgestattet, die auf unterschiedliche Anforderungen abgestimmt sind.

Eine Rennrad Schaltgruppe besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten, um die Kraftübertragung effizient und präzise zu gestalten. Hier ist eine umfassende Übersicht über Rennrad Schaltgruppen, einschließlich Shimano und SRAM, sowie deren Komponenten und Funktionsweise.

Überblick über Schaltgruppen

Von der soliden Shimano Sora bis zur High-End SRAM Red eTap AXS bieten moderne Rennräder für jeden Fahrstil und jedes Budget die passende Lösung. Im Folgenden werden einige Modelle verglichen:

Schaltgruppe/ModellGanganzahlTypEinsatzbereichBesonderheiten
Claris8-fachMechanischEinsteigerklasseRobust, einfach zu bedienen, kostengünstig.
Sora9-fachMechanischFreizeit und FitnessIdeal für längere Touren. Einsteigerklasse, erschwinglich, zuverlässig, für Freizeitfahrer.
Tiagra10-fachMechanischTourenfahrer und TrainingPräzisere Schaltvorgänge. Mittelklasse, robust, ideal für Training und Touren.
10511- oder 12-fachMechanisch/ElektronischMittelklasseMechanisch oder Di2 (12-fach), vielseitig, präzise, ideal für Hobbyfahrer.
Ultegra12-fachMechanisch/ElektronischFortgeschrittene und RennenLeicht, präzise, mechanisch oder Di2 verfügbar.

Shimano Schaltgruppen im Detail

Der Marktführer im Bereich der Rennrad-Gruppen ist Shimano. Die japanische Komponentenschmiede hat das größte Sortiment und wird auch von den meisten Profi-Teams der WorldTour eingesetzt.

Mit der Entwicklung der STI-Schalthebel revolutionierte Shimano Anfang der 90er Jahre die Rennrad-Schaltung mit der kompakten Kombination aus Bremshebel und Schalthebel, sodass man mit nur einer Hand sowohl Schalten als auch Bremsen konnte, was bis dato mit der gängigen Unterrohrschaltung nicht möglich war.

Neben der Innovationsfreude ist auch die Kompatibilität der einzelnen Gruppen untereinander ein Aushängeschild von Shimano. Die meisten Schaltgruppen können untereinander kombiniert werden, solang sie über die gleiche Ganganzahl verfügen.

Shimano Sora

Die Shimano Sora gehört zu den beliebtesten Rennrad Schaltgruppen für Einsteiger. Mit 9 Gängen und mechanischer Bedienung bietet sie genug Flexibilität für flaches Terrain und leichte Anstiege. Die Schaltqualität ist solide, auch wenn sie nicht so präzise wie bei höherklassigen Gruppen ist. Sora zeichnet sich durch ihre Robustheit und ihr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus, benötigt jedoch etwas mehr Wartung.

Shimano Tiagra

Die Shimano Tiagra ist der Einstieg in die sportlicheren Rennrad Schaltgruppen. Mit ihrer 10-fach-Schaltung ermöglicht sie präzisere Gangabstufungen als die Sora. Sie ist perfekt für Tourenfahrer, die ein zuverlässiges System mit höherer Performance suchen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.

Shimano 105

Die Shimano 105 ist eine der beliebtesten Rennrad Schaltgruppen im Mittelklasse-Segment. Sie bietet sowohl mechanische (R7000) als auch elektronische (Di2 R7100) Varianten. Die 11- oder 12-fach-Schaltung sorgt für präzise Gangwechsel, selbst unter Last. Das moderne Design kombiniert Leichtigkeit mit Langlebigkeit.

Shimano Ultegra

Die Shimano Ultegra richtet sich an fortgeschrittene Fahrer und Rennsportler. Diese Rennrad Schaltgruppe ist sowohl mechanisch (R8000) als auch elektronisch (Di2 R8150) erhältlich. Mit ihrer 12-fach-Schaltung, ihrer herausragenden Schaltgeschwindigkeit und den leistungsstarken hydraulischen Scheibenbremsen bietet sie eine hervorragende Balance zwischen Gewicht, Präzision und Preis.

Shimano Dura-Ace

Die Shimano Dura-Ace ist die Spitzenklasse unter den Rennrad Schaltgruppen. Mit ihrer 12-fach-Schaltung und ausschließlich elektronischen Di2-Technologie bietet sie höchste Präzision und Geschwindigkeit. Ultraleichte Materialien wie Carbon machen sie zur Wahl vieler Profi-Rennfahrer.

SRAM Schaltgruppen im Fokus

SRAM setzt auf kabellose Technologie und fortschrittliche Schaltmechanismen. Bietet größere Übersetzungsbereiche mit feineren Gangsprüngen.

SRAM Rival eTap AXS

Die SRAM Rival eTap AXS bietet als Mittelklassemodell kabellose Technologie und ist damit eine der innovativsten Rennrad Schaltgruppen in diesem Segment. Die 12-fach-Schaltung mit X-Range-Technologie ermöglicht feinere Gangsprünge und einen breiteren Übersetzungsbereich.

SRAM Force eTap AXS

Die SRAM Force eTap AXS ist eine leichte und präzise Rennrad Schaltgruppe, die fortgeschrittene Fahrer und Gravel-Enthusiasten begeistert. Mit ihrer kabellosen 12-fach-Schaltung und hochwertigen Carbon-Komponenten bietet sie maximale Zuverlässigkeit und Kontrolle.

SRAM Red eTap AXS

Die SRAM Red eTap AXS ist das Flaggschiff unter den Rennrad Schaltgruppen. Sie bietet kabellose 12-fach-Schalttechnologie, die durch Präzision, Innovation und Leichtigkeit überzeugt. Dank ultraleichter Carbon-Komponenten ist sie die perfekte Wahl für Profis, die Wert auf maximale Leistung legen.

Die neue SRAM Red AXS im Detail

Einige Profis fuhren sie bereits bei diversen Rennen - nun hat Sram das Geheimnis gelüftet und seine neue Top-Rennradgruppe Sram Red AXS vorgestellt. Die Gruppe kommt wie ihr Vorgänger Wireless und mit zwölf Ritzeln an der Kassette - spart aber satte 153 Gramm an Gewicht. Auch beim Namen spart die neue Red AXS - das "eTap" vom Vorgänger entfällt.

Neue Schalthebel

Die auffälligste Neuerung an Srams Red AXS sind die Griffe. Sie sind im Vergleich zum Vorgänger Red eTap AXS etwas flacher und rund 6 mm länger geworden. Dank des stärker gewölbten Bremshebels bieten sie nun Platz für bis zu vier Finger unter dem Griff. Gleichzeitig sparen die Griffe gegenüber der alten Red laut Hersteller 83 Gramm an Gewicht ein.

Neu ist zudem der kleine Zusatzknopf auf der Innenseite der Griffe. Dieser kann ebenfalls mit Schaltfunktionen belegt werden oder er wird mit dem Radcomputer gekoppelt und kann so die Headunit bedienen. So sind beispielsweise Seitenwechsel, Rundentaste oder der Karten-Zoom vom Schaltgriff aus bedienbar. Die Konfiguration dazu klappt in der kostenfreien AXS-App auf dem Smartphone oder in den Einstellungen der Headunit selbst.

Verbesserte Bremsperformance

Außerdem hat Sram die Bremsperformance der neuen Red AXS optimiert. Es ist jetzt einfacher, mit nur einem Finger zu bremsen. Das ist möglich, weil Sram die Kolben im Bremshebel nun horizontal statt vertikal verbaut. Neu ist ebenfalls, dass die Bremsbeläge nun etwas weiter außen an der Bremsscheibe greifen, was laut Sram ebenfalls die Bremsperformance verbessern soll.

Auch die Hebelweite kann leicht angepasst werden, indem man die kleine Abdeckung am Hebel werkzeugfrei öffnet und die dahinterliegende Schraube mit einem 2,5-mm-Inbus rein- oder rausdreht, bis der Bremshebel mit den Fingern gut betätigt werden kann.

Weniger Gewicht

Sram hat an allen Komponenten der neuen Sram Red AXS das Gewicht reduziert und so in Summe 153 Gramm gegenüber dem Vorgänger Red eTap AXS eingespart. Den größten Anteil daran tragen die Hebel - sie sparen im Set bereits 83 Gramm ein. So wiegt die neue Sram Red AXS inkl. Powermeter und 10-28er-Kassette jetzt 2496 Gramm und bleibt damit unter der 2,5-Kilogramm-Marke.

Übersetzungen

Sram setzt bei der neuen Red AXS weiterhin auf zwölf Ritzel an der Kassette, hier stehen die Abstufungen 10-28, 10-30, 10-33 oder 10-36 zur Verfügung. Vorn stehen wahlweise zwei Kettenblätter in der Kombination 50/37, 48/35 bzw. 46/33 oder ein 1x-Setup zur Verfügung. Damit ist die Bandbreite wie bislang etwas größer als bei Shimanos Top-Gruppe Dura-Ace und taugt sowohl für schnelle Abfahrten als auch steile Anstiege hervorragend.

Im Aftermarket sind zudem die Kettenblatt-Kombinationen 56/43, 54/41 sowie 52/39 erhältlich. Die große Übersetzungsbandbreite ist eine der Stärken von Sram - egal ob als 1-fach- oder 2-fach-Setup. Die Kompatibilität zu allen anderen 12-fach-Parts von Sram bleibt erhalten.

Kritikpunkt

Allerdings gibt es auch Anlass zur Kritik: Kettenblätter und Powermeter sind aus einem Guss gefertigt und können nicht einzeln getauscht werden. Bedeutet: Sind die Kettenblätter der Sram Red AXS eines Tages verschlissen, muss auch der Powermeter getauscht werden. Für Nutzer wird‘s dann leider sehr kostspielig, immerhin kostet die Einheit im UVP 895 Euro. Auch in Sachen Nachhaltigkeit kein Ruhmesblatt… Immerhin gibt Sram einen Nachlass von 10 Prozent, wenn die alte Einheit eingeschickt wird. Also besser den Antrieb gut pflegen und regelmäßig die Kettenlänge checken sowie rechtzeitig die Kette tauschen, ehe der Verschleiß auf die Kettenblätter überspringt.

Preise & Verfügbarkeiten

Natürlich hat die Top-Gruppe im Portfolio der US-Amerikaner ihren Preis: Bis zu 5200 Euro werden aufgerufen, abhängig von der Konfiguration aus Powermeter, Kette, Kassette oder Kettenblättern sowie inklusive dem neuen Hammerhead Karoo GPS-Computer. Erste Räder mit der neuen Sram Red AXS sollen ab sofort im Handel verfügbar sein.

ROADBIKE-Fahreindruck

Positives Fazit: Die Sram in der Vergangenheit häufig nachgesagte Kettenabwürfe beim Kettenblattwechsel blieben vollständig aus - selbst beim Versuch, einen Kettenabwurf durch schnelles Hin- und Herschalten bewusst zu provozieren. Das Leitblech beförderte die Kette stets zuverlässig, präzise und schnell von einem Kettenblatt auf das andere. Okay, nicht ganz mit dem Tempo einer modernen 12-fach Di2 von Mitbewerber Shimano - und dennoch machen die raschen Kettenblattwechsel Freude und geben keinen Anlass zur Klage.

Ebenfalls auffällig ist, dass das Schaltwerk im Kompensations-Modus den Übersetzungssprung beim Kettenblattwechsel am Schaltwerk auffallend schnell ausgleicht. Das ist vor allem am Fuß eines Anstiegs vorteilhaft, wenn man möglichst viel Schwung in die Steigung mitnehmen möchte.

Besonders gut gefiel im Test die neue Ergonomie der Griffe, die nun Platz für bis zu vier Finger unter dem Griff bietet und auch auf langen Ausfahrten viel Komfort und Möglichkeiten bietet, den Hebel zu greifen.

Mechanische vs. Elektrische Schaltungen

Die Komponentenhersteller haben alle eine breite Auswahl an Schaltgruppen im Angebot, sowohl mechanische als auch elektrische. Die drei großen im Rennradgeschäft, Shimano, SRAM und Campagnolo, haben jeweils eine eigene Technologie, mit der sie das elektronische Schalten ermöglichen.

Während damals die großen Hersteller noch auf Signalübertragungen per Kabel setzten, um Schaltvorgänge mit einem Signal über die Hebel einzuleiten, hat SRAM mit dem eTap-System 2015 eine Weltneuheit vorgestellt, die komplett kabellos funktioniert.

Die Vorteile der elektronischen Schaltung liegen in einem präziseren Schaltvorgang, einer leichteren Bedienung der Schalthebel, hoher Benutzerfreundlichkeit, einer höheren Schaltgeschwindigkeit sowie hoher Funktionalität, z.B. durch programmierbaren Schaltungen sowie dem Download von Schaltvorgängen zur Auswertung des Schaltverhaltens. Die Nachteile im Vergleich zur mechanischen Variante liegen in der Notwendigkeit eines geladenen Akkus und einem höheren Anschaffungspreis.

Mechanische Schaltungen arbeiten mit Kabeln, welche die Schalthebel mit dem Schaltwerk und dem Umwerfer verbinden und am Rahmen entlang oder hindurch laufen. Indem man über die Hebel die Spannung der Kabelzüge verändert, wird der Schaltvorgang ausgelöst. Die Vorteile dieser gängigen Variante lagen lange Zeit beim leichteren Gewicht - auch weil kein Akku oder zusätzliche Kabelkästen verbaut werden müssen. Mittlerweile sind die Gewichtsunterschiede jedoch zu vernachlässigen, da es sich nur noch um wenige Gramm handelt.

Einfach-, Zweifach- oder Dreifach-Kurbel?

Traditionell wird bei Rennrädern auf die Zweifach- oder Dreifach-Kurbel gesetzt. Die Kurbel besteht dabei aus zwei Kurbelarmen die auf einer Tretlagerwelle liegen und ist in der Regel zwischen 160mm und 175mm lang. Die Zweifach-Kurbel hält zwei, die Dreifach-Kurbel drei Kettenblätter.

Aus dem MTB-Sport kann in den letzten Jahren auch die Einfach-Kurbel in den Rennrad-Bereich und wird hauptsächlich bei Cyclocross-Rädern eingesetzt. Eine Einfach-Kurbel minimiert natürlich die Fehleranfälligkeit der Kurbel, da kein Umwerfer nötig ist. Die meisten Rennräder nutzen allerdings eine Zweifach-Kurbel, die Dreifach-Kurbel findet man hauptsächlich bei Einsteiger- und Freizeit-Rädern.

Zweifach-Kurbeln lassen sich in Compact-Kurbeln, Mid-Compact (oder Pro-Compact)-Kurbeln und Standard-Kurbeln einteilen. Letztere hat beim großen Kettenblatt 53 Zähne und beim kleinen 39 Zähne und wird häufig von den Profis eingesetzt. Die Compact-Variante setzt auf 50 Zähne beim großen Kettenblatt und 34 beim kleinen, was für angenehmere Übersetzungen vor allem bei Anstiegen sorgt. Die neueste Option Mid-Compact liegt dazwischen mit 52 Zähnen / 36 Zähnen. Für Freizeiträder, Fitnessbikes und Cyclocrosser wird häufig eine Zweifach-Kurbel mit 46/36 Zähnen verwendet. Eine Dreifach-Kurbel hat meistens ein großes Kettenblatt mit 50, dann eines mit 39 und das kleinste mit 30 Zähnen.

Die Kettenblätter vorne sind die Grundlage für die Übersetzungsbandbreite, die dann von der Kassette hinten komplettiert wird. Die Kassette besteht aus mehreren Ritzeln, aktuell meist 11, was bei einer Zweifach-Kurbel 22 Gänge ergibt. Einsteiger-Gruppen nutzen auch 8-10-fach Kassetten.

Die Gangzahl ist auch für die Kompatibilität entscheidend - man kann beispielsweise nicht einfach eine Kette einer 11-fach Schaltung mit einer Kette einer 8-fach-Schaltung ersetzen. Am besten bleibt man der Gruppe treu und mischt die Antriebskomponenten nicht, um die maximale Performance zu erhalten.

Die Ritzel einer 11er Kassette sind dünner, damit die Extra-Anzahl an Gängen auch passt, und sorgt gleichzeitig für leichtgängigeres Schalten. Die am weitesten verbreiteten Übersetzungen bei Rennrad-Kassetten liegen bei 11-25 und 11-28, wobei das kleinste Ritzel 11 Zähne und das größte entweder 25 oder 28 Zähne hat. Die Ritzel dazwischen sorgen dafür, den Schaltvorgang vom größten zum kleinsten bzw. umgekehrt so komfortabel und reibungslos wie möglich zu machen. Je größer der Unterschied zwischen größtem und kleinsten Ritzel, desto mehr muss sich die Kette bewegen, und desto weniger konstant ist die Kadenz des Fahrers beim Schaltvorgang.

Ein Rennrad mit kleineren Kettenblättern und einer großen Kassette sorgt für eine höhere Bandbreite bei den Gängen und leichtgängigere Übersetzungen, während große Kettenblätter und kleinere Kassetten für hohe Geschwindigkeiten und weniger Gänge sorgen.

Der richtige Kurbelradius

Der Kurbelradius oder die Kurbellänge richtet sich nach der Rahmengröße des Rennrads und der Größe des Fahrers. Die meisten Schaltgruppen haben einen Kurbelradius zwischen 165mm und 180mm, häufig entweder 170mm oder 175mm.

Es gibt viele Diskussionen über „den richtigen“ Kurbelradius und ein Universalrezept gibt es nicht, aber die wichtigsten Faktoren bei der Wahl sollten Komfort und Effizienz sein. Wenn du Probleme mit deinen Knien, der Hüfte oder dem Rücken bekommst, solltest du nicht nur auf die üblichen Abmessungen wie Rahmenhöhe und Sitzhöhe schauen, sondern auch auf den Kurbelradius.

Langer Kurbelradius

Der Vorteil von einem längeren Kurbelradius ist ein höheres Drehmoment durch den größeren Hebel sowie entsprechend mehr Kraft, die auf das Hinterrad übertragen werden kann. Je länger die Kurbel, desto schwieriger ist es allerdings, eine effiziente Tretfrequenz zu halten. Außerdem wird ein längerer Weg zurückgelegt und das Bein gerader beim Treten. Die Bodenfreiheit ist natürlich geringer, worauf man in Kurven achten sollte.

Kurzer Kurbelradius

Ein kurzer Kurbelradius benötigt weniger Energie, um die Kurbel zu bewegen, hat aber entsprechend auch einen geringeren Hebel und somit weniger Drehmoment. Ein Anzeigen für einen zu kurzen Kurbelradius wäre, wenn du in der Ebene Schwierigkeiten hast, genug Vortrieb zu schaffen, aber am Berg keine Probleme bekommst. Kurze Radien benötigen außerdem weniger Flexibilität da der Bewegungsumfang reduziert ist.

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