Um hohe CO2-Werte zu vermeiden, sind Autoindustrie und Autofahrer in den letzten Jahren verstärkt auf Dieselautos umgestiegen.
Viele der Autos mit Selbstzünder-Motoren stoßen aber hohe Mengen an Feinstaub und Stickoxiden in die Luft unserer Städte.
Was uns zunehmend auf die Bronchien schlägt, hält uns seit einiger Zeit kräftig in Atem.
Die Diskussion ist mitunter hitzig und eine durchsetzbare, nachhaltige Lösung nicht in Sicht.
Da hätten wir einen Vorschlag zu machen: Warum nicht Räder mit Ballonreifen fahren?
Das vermeidet Autoverkehr, entspannt und obendrein packen wir die schmutzige Luft einfach in die großvolumigen Pneus.
Ok, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Aber der Teil mit Komfort und Leichtlauf ist voll ernst gemeint.
Denn Ballonräder - der bekanntere Name Balloonbikes ist ein von Schwalbe geschützter Begriff - sind, entgegen ihrem negativen, schweren und unästhetischen Image, wahre Freudenspender.
Das liegt im Reifen selbst verborgen.
Zum einen sorgt natürlich die viele Luft da drin für einen federnden Effekt, sprich Komfort.
Auf eine - komplizierte - Federgabel kann man so verzichten.
Zum anderen laufen die Ballonreifen sehr leicht, weil sie eine querovale Aufstandsfläche haben.
Dadurch müssen die Seitenwände nicht so viel walken.
Im Test haben wir also sechs Räder für Alltag und Tour, die auf mindestens 50 Millimeter breiten Schlappen rollen.
Das Einsatzgebiet ist zwar grob ähnlich, aber jedes der Räder hat einen ganz eigenen Charakter.
Das liegt schon an der großen Preisspanne.
Den Einstieg belegt ein stark urban geprägtes Froschrad aus Berlin, das uns mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.
Cube schickt ein schickes, agiles Tourenrad ins Rennen.
Preislich schließt sich ein Retrovelo an.
Dieses sehr lässige Rad fällt optisch auf und ist überraschend sportlich.
Es ist das einzige mit richtig dicken 60er Reifen, allerdings auf 26 Zoll-Felgen.
Vom Umfang ist das übrigens nicht anders als 28 × 40 oder 27,5 × 50.
Und alternativ bekommt man es auch mit 28-Zöllern.
Das Fyts von Gaastra erweist sich hier als Referenz in Sachen Sorglosrad für Alltag und Tour.
Es ist sehr hochwertig und solide gemacht.
Maxx aus Rosenheim vertreibt seine Räder direkt.
Per umfangreichem Konfigurator können sie stark individualisiert werden.
Im Test haben wir das sehr vielseitige Crossmaxx, diesmal eben in einer Komfort-Variante.
Das Ergebnis ist alles andere als beliebig und weiß durch Qualität zu überzeugen.
Am Ende begegnet uns das Schauff Sumo.
Es ist, der Name deutet es an, für weniger leichte Menschen ausgelegt.
Allen Rädern mit Ballonreifen können wir voller Überzeugung eine Top-Note geben.
Der Mehrzahl von ihnen ist uns sogar eine zusätzliche Empfehlung wert, weil die Konzepte in jedem Fall sehr stimmig sind.
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