Rock Machine Bikes Testberichte

Rock Machine ist eine Marke, die seit 1994 besteht und sich dem Ziel verschrieben hat, Fahrräder zu entwickeln, die maximalen Fahrspaß bieten. Die Marke entwirft, entwickelt, fertigt und liefert E-Bikes, die alles aushalten und Freiheit und Spannung bieten, denen man nicht widerstehen kann.

Rock Machine Torrent 70-29 Testbericht

Das Rockmachine Torrent ist eines von vier Hardtail-Modellen im Sortiment des tschechischen Herstellers und richtet sich primär an Einsteiger. Im Vergleich zum übrigen Testfeld fällt auf, dass es das Hardtail in nur zwei Rahmenhöhen gibt. Obwohl bereits mit Größe L die größte Version gewählt wurde, fällt die Sitzposition dennoch sehr kurz und aufrecht aus. In Kombination mit dem steilen Lenkwinkel ergibt das einen recht kurzen Radstand. In steilen Kletterpassagen muss man aktiv Druck aufs Vorderrad bringen, sonst bäumt sich das MTB bereits früh auf. Bergab bringen die kurze Geometrie und der schmale Lenker das Hardtail ebenfalls schnell ans Limit. Das Rockmachine Torrent könnte mehr Laufruhe und Souveränität im Gelände vertragen. Die 11fach-Schaltung mit 463 Prozent Bandbreite und die Rockshox Judy TK Silver-Federgabel liegen im Vergleich der getesteten Einsteiger-Bikes im hinteren Bereich. Trotz der eher günstigen Ausstattung, wie der One1-Kurbel, kommt das Torrent mit einer Kettenführung.

Fazit zum Rockmachine Torrent 70-29 von Peter Nilges, BIKE-Testleiter: Durch die kurze Geometrie und das vergleichsweise hohe Gewicht ist das Rockmaschine Torrent weder Sportler noch Abfahrer und besitzt daher einen eingeschränkten Einsatzbereich.

Technische Daten und Noten Rockmachine Torrent 70-29

Hier sind die technischen Details und Bewertungen des Rockmachine Torrent 70-29:

MerkmalDetails
Preis1449 Euro
Material / GrößenAlu / 17/ 19" (getestet in 19”, 47 cm)
Gewicht o. Ped. / Rahmen13,89 kg / 2406 g
Gewicht Laufräder5347 g
Rahmensteifigkeit (absol. / STW)69 N/mm; 28,7 N/mm/kg
GabelRockshox Judy TK Silver
Federweg120 mm
Kurbeln / SchaltungOne1 / Shimano Deore
Übersetzung, Bandbreite / Lenkerbreite1 x 11, 463 % / 720 mm
Bremsanlage / Disc (vo. / hi.)Shimano 410 / 180 / 180 mm
Sattelstütze / SitzkomfortOne1 / 5,4 mm
Laufräder / ReifenShimano-Naben; One1-Felgen / WTB Ranger Comp 29 x 2,25
BIKE-Testurteil befriedigend / 130,5 von 250 Punkten

1Preis ggf. zzgl. Kosten für Verpackung, Versand und Abstimmung.
2Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte (BIKE-Labormessung) und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig.

Rock Machine Blizzard 50-27 Testbericht

Mit dem Blizzard hat die tschechische Marke Rock Machine ein lupenreines Enduro mit Stahlfederdämpfer im Programm. In der kleinsten Rahmengröße (M) passte es perfekt für Filip. Denn entgegen den aktuellen Trends kommen beim Blizzard 27,5-Zoll-Laufräder zum Einsatz. Vor allem kleinere Fahrer profitieren von diesem Maß und den damit verbundenen 426 Millimeter kurzen Kettenstreben. Durch den kompakten Radstand bleibt das Blizzard trotz flachem Lenkwinkel wendig und geht auch mit wenig Körpereinsatz willig aufs Hinterrad.

Auch wenn die Größe des Bikes passte, zeigte sich der Stahlfederdämpfer von den 48 Kilo Fahrergewicht etwas unbeeindruckt. Selbst mit der softesten Serienfeder (350 lbs) war der Federweg nicht ansatzweise nutzbar. Erst Fahrwerks-Tuner MRC-Trading konnte mit einer 250er-Feder aushelfen, mit der der Hinterbau schließlich sahnig und ohne Nachpumpen ansprach. Durch den Stahlfederdämpfer wiegt das Rock Machine allerdings 300 Gramm mehr als das Drag. Doch auch Filip störte sich wenig am hohen Gewicht. "Ich bin sowieso nicht der Bergauffahrer", sagt Filip. Durch die etwas größere Kilometerleistung, die Filip auf dem Blizzard abspulte, gab es etwas mehr Problemchen. So schaltete das Sram-SX-Eagle-Schaltwerk bereits früh recht unpräzise. Auch ein neues Schaltauge brachte nur wenig Besserung. Beim Parallelogramm des Schaltwerks stellte sich nämlich Spiel ein. Bei etwa 900 Kilometern machte der Bowdenzug der Teleskopstütze schlapp, und auch die Griffe waren genauso schnell abgewetzt wie beim Drag.

FAZIT von Dauertester Filip: Das Blizzard ist ein solides Enduro, das gemessen am Preis sehr gut dasteht. Für eine bessere Touren-Tauglichkeit wären schnellere Reifen sinnvoll. Ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen, auch wenn mein Lieblings-Bike ein schwarzes Santa Cruz Nomad mit AXS-Schaltung ist.

Technische Daten und Bewertungen:

Hier sind die technischen Details und Bewertungen des Rock Machine Blizzard 50-27:

MerkmalDetails
Preis2399 Euro
RahmenmaterialAlu
RahmengrößeM / L / XL (42 cm)
Gewicht o. Pedale15,89 kg
Rahmengewicht o. Dämpfer3125 g
Gewicht Laufräder5809 g
Lenkerbreite760 mm
GabelRockshox 35 Gold RL
DämpferRockshox Super Deluxe Select Coil
KurbelnSram X1 1000
SchaltungSram SX Eagle 1 x 12
Übersetzung / Bandbreite32; 11-50 / 454 %
Bremsanlage / Disc (vorne / hinten)Shimano MT 401/420 / 180 mm / 180 mm
Teleskopstütze / Hub / DurchmesserOne 1 / 125 mm / 30,9 mm
LaufräderShimano MT400B-Naben; WTB ST i29-Felgen
ReifenWTB Vigilante/Trialboss 27,5 x 2,5/2,4

Alternativen von 1900 bis 2700 Euro

Diese sechs Versender-Bikes bieten ebenfalls Federwege ab 150 Millimeter aufwärts und eignen sich bereits für Fahrer um 1,60 Meter Körpergröße. Mit dem Radon Jab für 2699 Euro ist sogar ein sehr leichtes Carbon-Enduro mit von der Partie.

  1. Canyon Spectral AL 5.0: 2199 Euro, 160 mm/150 mm Federweg, 14,5 kg. Geeignet für Fahrer unter 162 cm.
  2. Commençal Clash Junior: 2299 Euro, 160 mm/160 mm Federweg, 15,5 kg. Für Kids ab 140 cm Größe.
  3. Radon Jab 9.0: 2699 Euro, 170 mm/160 mm Federweg, 13,5 kg. Leichtes Carbon-Enduro.
  4. YT Capra Base: 2299 Euro, 180 mm/180 mm Federweg, 14,4 kg. In Größe S mit 27,5er-Laufrädern erhältlich.
  5. Propain Tyee AL 27,5 Start: 2399 Euro, 170 mm/160 mm Federweg, 14,8 kg. Für Biker ab 1,58 Meter.
  6. Rose Root Miller 1: 1899 Euro, 150 mm/150 mm Federweg, 15,3 kg. Potentes All Mountain mit 29-Zoll-Laufrädern.

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