Ruhrpott Bikes Klaus Hülsmann: Erfahrungen und Werdegang

Die Firma Ruhrpott Bikes, wie sie einst bekannt war, existiert in dieser Form nicht mehr. Der ursprüngliche Inhaber, Udo, verkauft wohl noch Teile über das Internet.

Klaus Hülsmann und zwei weitere Mitarbeiter wechselten irgendwann (um 2009) von Empire Bikes zu Sixpack Hardcore Cycles. Allerdings wurde auch der Motorrad-Zweig von Sixpack Hardcore Cycles irgendwann wieder eingestellt.

Letztes Jahr arbeitete Hülsmann auf Mallorca in einem Walz Laden. Was die anderen beiden Mitarbeiter machen, ist unklar. Ob Klaus Hülsmann noch auf Mallorca ist, ist ebenfalls unbekannt.

Empire Bikes: Ursprung in Mülheim

In der Motorradschmiede "Empire Bikes" in Winkhausen entstanden exklusive Custombikes. Das engagierte Team stand im Mittelpunkt einer sechsteiligen Doku-Soap des TV-Senders DMAX.

"Menwishes" - Männerwünsche - stand neben dem Firmenlogo "Empire Bikes" über dem Showroom. An der Frohnhauser Straße in Winkhausen wusste man, was Männer wollen: Einen Hingucker auf zwei Rädern, jedes Motorrad ein exklusives Einzelstück, extra aufgebaut für den Auftraggeber und an diesen so angepasst wie ein Maßanzug. Hier entstanden Custombikes auf Basis der US-Marke Harley Davidson.

Zunächst aber sah ihnen die Münchener Produktionsfirma "gut.tut.gut" über die Schulter, verbrachte einen Tag mit Inhaber Udo Minkner (45), Verkäufer Klaus Hülsmann (39), Mechaniker Alex Piornack (37) und Rolf Hartmann (47), zuständig für die Neuaufbauten.

Letzte Woche ging die Doku-Soap "Ruhrpott Bikes" auf Sendung, und die vier Jungs aus der Mülheimer Custom-Schmiede fühlten sich korrekt wiedergegeben. "Super," freut sich Chef Udo Minkner. "Bisher haben wir nur positives Feedback bekommen".

Am Tag nach der TV-Premiere seien die ersten Schaulustigen gekommen, um zu sehen "ob das wirklich alles in Mülheim stattfindet", erzählt Alex Piornack. Die realistische Darstellung sei allen wichtig gewesen, so Minkner. "Da ist nichts gestellt, es ist pure Realität," betont er. "Wir zeigen schon, wie die Mopeds entstehen," erklärt Hülsmann.

Quereinsteiger in ihren Job sind sie alle, außer Zweiradmechniker Klaus Hülsmann, der "Empire Bikes" 1999 gegründet hat. Alex Piornack, Ingenieur für Hüttentechnik, hat in Mülheim sein Hobby zum Beruf gemacht, genau wie Rolf Hartmann, der einst Installateur lernte.

Viele Jahrzehnte Schraubererfahrung kommen in Mülheim zusammen, wo Motorräder nur auf Vorbestellung entstehen. Die Preisklasse? "Etwa ab 19 000 Euro" erklärt Klaus Hülsmann. Die Kundschaft sei übrigens quer Beet. Auch Promis schauen mal vorbei, etwa Helge Schneider oder Martin Semmelrogge (in Folge sechs).

Nur weibliche Kundschaft ist selten: "Maximal 3%" schätzt Hülsman. Ist klar: Draußen steht ja auch "menwishes".

Die Nordkap-Tour und Markus Walz

Es gab auch eine Doku-Soap "Mit dem Custombike zum Nordkap". Deutschlands erfolgreichster Motorradbauer Marcus Walz und Ruhrpott-Biker Klaus Hülsmann wollten auf selber zusammengeschraubten Custombikes von Deutschland bis ans Nordkap fahren. Schon 150 Kilometer hinter Essen gab es den ersten Zwangsstopp, weil die Batterie von Marcus’ Motorrad streikte.

Einige Beobachter fanden, dass Walz' Motorrad schlecht vorbereitet war und er die Tour beschämend absolviert habe. Es wurde kritisiert, dass er sich nicht selbst um den Bau gekümmert habe.

Die BMW 2V Szene in der Custombike Welt haben die Franzosen populär gemacht. In der BMW Szene existieren Caferacer schon ewig. Die Shizzo ist ein Anfänger Umbau mit minimalistischen Umbauten und 90% Originateilen. Allein die Nostalgie Bereifung lässt keine besonderen Fahrleistungen zu erwarten. Ein Federbein und ein paar Ansaugtrichter machen daraus keine Rennmaschine. Das Basisbike ist für 3 bis 4000 Euro höchsten zu haben. Reifen, Federbein und Motorkit ca.

Kritik an Walz' BMW Projekt

Einige Stimmen äußerten sich kritisch zum BMW Projekt von Walz: 20 Maschinen stehen für den Umbau bereit. Es handle sich lediglich um Heckrahmen abschrauben, Halter für Verkleidung und Heckcarbonteile bauen. Bremsen alles original, Motorkit gibt es schon ewig und den kann jeder, der mit Lego gespielt hat, an einem Samstag verbauen. Und dann läuft das Teil zum Pressetermin nichtmal.

Die Cafe Racer-Szene

Der Markus beschäftigt sich deshalb mit den Boxern zur Zeit, weil er für sich die Caferacer-Szene entdeckt hat. Ich sage nur Glemseck101! Ich finde ihn übrigens, wenn man sich mit ihm mal unterhalten hat, recht sympathisch. Wer mal über den Chopperforum-Rand hinausblickt, wird feststellen, dass die Cafe Racer-Szene seit einiger Zeit richtig Zulauf hat und wächst. Und was die alten BMWs betrifft, die Preise für die Boxer steigen und steigen und steigen. Die einstigen Spießerkisten lassen sich für kleines Geld gut umbauen... und vor allem gut fahren.

Aktuelle Tätigkeit von Klaus Hülsmann

Leider nein. Soweit ich mitbekommen habe hat er das komplett aufgegeben und auch seine komplette Werkstattausstattung verkauft. Er macht jetzt in abgefahren Möbel.

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