Motorradfahren lernen: Eine umfassende Anleitung zum Schalten und mehr

Dieser Guide erklärt dir alles, was du zum Schalten wissen musst und wie es genau funktioniert! Viele Motorradfreunde empfinden das Motorrad schalten wie auch Motorradbekleidung und einen Helm als lästigen Bestandteil ihres Hobbys.

Die Grundlagen des Schaltens

So schaltet man beim Motorrad:

  1. Kupplung ziehen: Ganz gleich, wie beim Auto muss vor dem Schaltvorgang die Kupplung gezogen werden, damit das Einlegen des Ganges technisch richtig ist. Die Kupplung wird mittels Handhebel am linken Lenkerende bedient. Wie bei Autos mit Schaltgetriebe reguliert die Kupplung auch bei Motorrädern den Kraftschluss zwischen Motor und Antriebsrad, also dem Hinterrad. Ziehst du den Kupplungshebel mit der linken Hand zu dir, sollte komplett ausgekuppelt sein, also nichts vom Motor gelangt zum Hinterrad.
  2. Gas wegnehmen: Während des Schaltvorganges solltest du wenig Gas geben, da dies wirkungslos ist und gegebenenfalls eine zu schnelle Beschleunigung beim Schalten bewirkt.
  3. Gang wechseln: Das Kupplungspedal ist der kleine Hebel zum linken Fuß beim Motorrad. Drückt man diesen nach oben, so schaltet man einen Gang herauf, drückt man ihn nach unten, dann schaltet man herunter. Ab nun gilt eine einfache Regel: Willst du einen Gang höher schalten, bewegst (reißt) du den Hebel (mit gezogener Kupplung selbstverständlich, wie beim Auto!) nach oben, wenn du einen Gang runter schalten willst, trittst du den Hebel nach unten. Du kannst in einer Bewegung immer nur die nächste Schaltstufe wechseln.
  4. Einkuppeln: Zum Einkuppeln sollte wieder leicht Gas gegeben werden. Zu viel Gas sorgt für eine schnelle Beschleunigung. Kupplung langsam loslassen (einkuppeln) Um das Motorrad einzukuppeln wird der Kupplungshebel langsam losgelassen, damit es richtig einkuppelt. Bei schneller Fahrt kann dies schneller gemacht werden. Beim dosierten Einkuppeln kontrollierst du also, wie viel Kraft vom laufenden Motor an das Hinterrad weitergegeben wird.

Beim Motorrad solltest Du immer schalten, wenn die Drehzahl zu niedrig oder zu hoch ist. Das bedeutet, dass du bei sehr niedriger Drehzahl runterschaltest und bei hoher Drehzahl hochschaltest. Bei einem 125 Motorrad ist das Schalten identisch mit allen anderen Motorrädern. Egal, ob 100 km/h oder 300 km/h. Ausgenommen davon sind allerdings Roller.

Schalten ohne Kupplung?

Ja, man kann ohne den Kupplungshebel schalten. Der Kupplungshebel sorgt dafür, dass die Getrieberäder vom Drehmoment frei sind. Man nimmt also das Gas weg, tippt den Kupplungshebel leicht an und gibt wieder Gas. Ist das Gas weg, springt diese nämlich an.

Neutralstellung finden

Einen wichtigen Hinweis haben wir aber noch, schaltet man im 1. Gang einen halben Gang nach oben, dann befindet man sich in Neutral. Wir hoffen, dass dir unser Beitrag sehr viel verdeutlicht hat.

Die Bedienelemente am Motorrad

Klar ist: mit dem Lenker kannst du lenken. Darüber hinaus sind die meisten Bedienelemente darauf versammelt. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Lenkern. Sie unterscheiden sich vor allem in Breite, Wirkungsweise und Schwenkbereich. Je breiter ein Lenker ist, desto leichter kannst du die Kreiselkräfte bändigen, desto leichter fällt es dir also, eine Kurve einzuleiten. Du brauchst aber natürlich im Stau auch mehr Platz, wenn du dich zwischen den Kolonnen nach vorne schwindeln willst.

Die Position des Lenkers, im Besonderen der Lenkachse, hat wesentlichen Einfluss darauf, was dann passiert, wenn du lenkst. Ohne da jetzt in technischen Details sich zu verlieren: Es gibt Lenker, die wollen schon bei geringer Schräglage bei geringen Geschwindigkeiten unbedingt nach innen lenken und es gibt Lenker, die biegen auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten schnell in die Richtung, in die du willst.

Kannst du mit deinen Körpermaßen, in einer halbwegs komfortablen Sitzposition, den kompletten Lenkereinschlag herbeiführen, ohne dass sich deine Schultern, dein Oberkörper dabei viel bewegen müssen und ohne, dass dabei irgendwas (vielleicht dein Knie) im Weg ist?

Kupplung und Bremsen

Für alle, die das noch nie gesehen haben: Ziehst du den Kupplungshebel mit der linken Hand zu dir, sollte komplett ausgekuppelt sein, also nichts vom Motor gelangt zum Hinterrad. Löst du dann den Kupplungshebel immer mehr, lässt ihn also mit den Fingern immer mehr nach vorne, wird eingekuppelt. Je mehr nach vorne, desto mehr Kraft vom Motor gelangt ans Hinterrad.

Da es eine wesentliche Rolle spielt, wie viel Schub- oder Schleppmoment am Hinterrad ankommt, ist eine kontrollierte Bedienung der Kupplung das Um und Auf, denn die Umsetzung deiner Arbeits-Aufträge an den Motor (über die Gasgriffstellung) erfolgen zeitverzögert und nicht immer in so fein dosierbarer Form, wie über die Kupplung.

Den Kupplungshebel solltest du dir so einstellen (lassen), dass ein müheloses Dosieren der Kupplung mit zwei Fingern möglich ist. Bei sogenannten Seilzugkupplungen geht das relativ einfach über Einstellschrauben im Bereich des oberen Endes vom sogenannten Bowdenzugschutzschlauch. Bei hydraulischen Kupplungen ist das komplizierter und du solltest dir da von jemandem helfen lassen, der sich auskennt oder entsprechende Reparaturunterlagen befolgen.

In den letzten drei Jahrzehnten ist die Vorderradbremse bei neuen Motorrädern und Rollern, die in der EU verkauft wurden und heute noch werden, serienmäßig immer am rechten Lenkerholm mittels Handbremshebel zu bedienen. Abweichungen davon gibt es bei ganz wenigen Elektrorollern und bei Oldtimern beziehungsweise möglicherweise umgebauten Gebrauchtfahrzeugen.

Für die Einstellung dieses Handhebels der so wichtigen und effektiven Vorderradbremse gilt sinngemäß dasselbe, wie für den Kupplungshebel. Du solltest auch den Handbremshebel so einstellen können, dass ein müheloses Dosieren über den gesamten Wirkungsbereich mit zwei Fingern möglich ist.

Hinterradbremse und Schalthebel

Heute hat ein Motorrad rechts Fußbremshebel für die Bedienung der Hinterradbremse und ein Roller links einen Handhebel am Lenker. Ausnahmen findet man ganz selten. Englische Oldtimer haben den Fußbremshebel manchmal links, wenige aktuelle Elektroroller den Hinterradhandbremshebel am rechten Lenkerholm.

Und zwar so, dass die Dosierung über den gesamten Wirkungsbereich mühelos erfolgen kann. Bei Rollern gilt dasselbe, wie für die Vorderradbremse, bei Motorrädern sollte man sich Stellung und Druckpunkt des Hinterradbremshebels so einstellen lassen, dass er zu Fußhaltung und Schuhgröße der reitenden Person passt.

Besonders wichtig ist das bei Motorrädern, die offroad auch im Stehen geritten werden. Auch wenn du mit deinen Stiefeln am Fußraster stehst, solltest du ohne störende Bewegung den Fußbremshebel über den gesamten Dosierbereich bedienen können.

Wenn auf einem Motorrad ein Fußschalthebel montiert ist, dann funktioniert er in der Regel so: Aus der Leerlaufstellung legst du den ersten Gang ein, indem du den Hebel entschlossen mit dem Fuß nach unten bewegst (bei sperrig arbeitenden Getrieben könnte man auch sagen trittst).

Der Leerlauf liegt sozusagen zwischen erstem und zweitem Gang. Je nach Getriebe braucht das mehr oder weniger Gespür, wie du da mit der Fußspitze aus dem ersten Gang den Schalthebel behutsam nach oben ziehst. Auf deinem Display ganz in der Nähe des Tachometers muss das, meist mit einem grünen N, angezeigt werden, wenn der Leerlauf wirklich eingelegt ist. Das ist eine wichtige Information, denn erst jetzt kannst du im Stand die Kupplung auslassen.

Einige Ausnahmen von dieser Systematik fallen uns ein. Oldtimer aus England haben manchmal den Fußschalthebel rechts. Für die Rennstrecke optimierte Geräte haben manchmal eine umgedrehte Rennschaltung, also alles umgekehrt, erste rauf, alle anderen Gänge runter.

Gasgriff und weitere Bedienelemente

Wenn die Kupplung regelt, wie viel Leistung ankommt, dann regelt der Gasgriff, wie viel Leistung zur Verfügung steht. Für alle, die das noch nie gesehen haben: Hält man den Gasgriff und dreht man sein rechtes Handgelenk nach unten, dann wird Gas gegeben. Es braucht bei Anfängern doch einige Übung, diese Feinmotorik zu beherrschen.

Schon die Änderung der Gasgriffstellung um nur ein Grad kann wesentlich andere Drehzahlen vom Motor liefern lassen. Manche Gasgriffe haben, wenn man über die Stellung null (das wäre Standgasdrehzahl, eine Rückzugsfeder bringt den Gasgriff immer in diese Position, wenn man ihn mit der Hand auslässt), weiter drüber dreht, also das Handgelenk nach oben dreht, eine Deaktivierung des Tempomaten zur Folge.

Wenige Elektromodelle haben obendrein noch eine negative Gasgriffstellungsfunktion. Dreht man bei diesen Fahrzeugtypen den Gasgriff (ist ja eigentlich ein E-Power-Controller) in die negative Richtung (so, wie beim beschriebenen Tempomatdeaktivieren) so rekuperiert so ein Fahrzeug mehr Strom und bremst weich ab.

Natürlich finden sich darüber hinaus vor allem am Lenker noch allerhand andere Bedienelemente und Anzeigen. Ganz sicher gibt es irgendwo in Daumennähe einen Startknopf. Bei Motorrädern einen sogenannten Notaus-Schalter (dieser ermöglicht in Notfällen unabhängig von der Zündschlüsselstellung die sofortige Unterbrechung der Zündung).

Dort befindet sich meist der Bedienhebel für den Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker), für die Beleuchtungsanlage (etwa: Begrenzungslicht/Tagfahrlicht, Abblendlicht, Fernlicht) und für die Hupe. Und natürlich der Kupplungshebel und bei Rollern der Hinterradbremshebel.

Je nach Ausstattung und Modell bringen Hersteller auch andere Bedienelemente irgendwo am Lenker unter. Vom Tempomatregler über Fahrmodiwahlknöpfe, über Heizgriffregler bis zu sehr komplizierten Knöpfen, kleinen joy-sticks oder Wahlrädern, die die Navigation in umfangreichen Untermenüs ermöglichen.

Gesetzlich vorgeschrieben bei Neufahrzeugen ist seit langem zumindest die Geschwindigkeitsanzeige, die Anzeige der Beleuchtungseinstellung, die Kontrollleuchte für die ABS-Funktion (so vorhanden), einige Fehlerkontrollleuchten sowie die besprochene Leerlaufkontrolllampe.

Bei älteren Modellen findet man direkt am/beim Display select-Buttons (für die Wahl, was im Display angezeigt werden soll) oder reset-Buttons, wo man zum Beispiel den Tripkilometerstand auf null stellen kann. Es gibt natürlich mittlerweile umfangreiche färbige Displays, die allerhand Informationen liefern. Das geht bis zu der Möglichkeit, die Navigationshilfe externer Geräte einzuspielen. Manche Displays haben sogar Touch-Screen-Funktion.

Sicherheit und Fahrpraxis

Sicherheit ist beim Motorrad fahren das A und O. Kein verantwortungsvoller Biker würde ohne seine robuste Motorradkombi aufs Motorrad steigen - auch nicht im Sommer.

So mancher Anfänger scheint seine Maschine oder sein Können jedoch zu überschätzen. Man hat sie schon gesehen: Neulinge mit kurzen Shorts, T-Shirts oder sogar Flip-Flops auf der schweren Maschine. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung.

Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose. Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt. Denkt immer daran: Motorrad Sicherheit geht vor!

Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant.

Ob beim Bremsen oder beim Einfahren in Kurven - auf die richtige Körperhaltung kommt es an. Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.

Die häufigsten Anfängerfehler

Natürlich träumen viele Anfänger auf dem Motorrad von einem fehlerfreien Start ins neue Hobby. Wer will nicht einfach aufsteigen, seine Maschine perfekt beherrschen und mit bester Haltung die Kurven nehmen, um ein anerkennendes Kompliment von erfahreneren Bikern zu hören? Wenn ihr wie ein Profi im Sattel sitzen wollt, hilft vor allem eins: viel Übung und Routine!

Hier sind einige häufige Fehler, die Anfänger machen:

  • Kurvengeschwindigkeit nicht korrekt anpassen
  • Fahrtlinie und Blickführung nicht optimal wählen
  • Auf die Gegenfahrbahn geraten
  • Das eigene Motorrad nicht rangieren können
  • Vergessen zu blinken oder den Blinker nicht ausschalten
  • Eigene Fahrkünste überschätzen
  • Verkrampfen in einer unbequemen Position
  • Fahren mit Beifahrer ohne Training

Tipps für Fahranfänger

Um mit dem Motorrad richtig Kurven zu fahren, fährt man mit einer angemessenen Geschwindigkeit in die Kurve ein, indem zuvor gleichmäßig abgebremst wird. In der Fahrschule lernen Motorradfahrer, auf welcher Linie sie die Kurve durchfahren sollen.

Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet. Der Kreisverkehr ist eine gute Übung für sauberes Fahren. Um die nötige Lockerheit im Kreisverkehr zu erreichen, sollten Anfänger auf eine flüssige Linie achten.

Bei einem neuen Motorradrad macht ihr euch vor der Fahrt genau mit den Bedienelementen vertraut.

Motorradfahren lernen: Wo und wann ist es erlaubt?

Auf Ihrem eigenen Privatgrundstück können Sie in der Regel Motorrad fahren lernen, solange Sie die Sicherheit und den Lärmschutz beachten. Da es sich um Ihr Eigentum handelt, gelten in der Regel keine öffentlichen Verkehrsregeln, und Sie benötigen möglicherweise keinen Führerschein, um auf Ihrem Grundstück zu fahren.

Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass Sie alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, einschließlich des Tragens von Schutzausrüstung wie Helm, Handschuhen und geeigneter Kleidung.

In Bezug auf das Fahren auf einem Waldweg gelten möglicherweise andere Regelungen, da dieser nicht zu Ihrem Privatgrundstück gehört. In vielen Ländern und Regionen ist das Fahren auf Waldwegen und in Naturschutzgebieten eingeschränkt oder verboten, um die Umwelt, die Tierwelt und die Sicherheit von Wanderern und anderen Benutzern zu schützen.

In einigen Fällen ist das Befahren von Waldwegen jedoch erlaubt, insbesondere wenn diese für den motorisierten Verkehr freigegeben sind. Um sicherzustellen, dass Sie die örtlichen Bestimmungen einhalten, ist es ratsam, die Vorschriften und Gesetze in Ihrer Region bezüglich des Fahrens auf Waldwegen zu überprüfen.

Wenn Sie auf öffentlichen Straßen, einschließlich Waldwegen, fahren möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Sie über einen gültigen Führerschein, eine Zulassung und Versicherung für das Motorrad verfügen. Denken Sie daran, die Verkehrsregeln und Sicherheitsanforderungen einzuhalten und immer Schutzausrüstung zu tragen.

Mindestalter für das Fahren eines Mopeds

In Deutschland beträgt das Mindestalter für das Führen eines Mopeds mit einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse AM 15 Jahre. Mit 12, 13 oder 14 Jahren dürfen Sie offiziell kein Moped auf öffentlichen Straßen fahren oder üben.

Allerdings können Sie unter Aufsicht und mit Zustimmung Ihrer Eltern möglicherweise auf privatem Gelände, wie z.B. dem eigenen Grundstück, Moped fahren üben. In diesem Fall sollten Sie trotzdem auf Sicherheit achten und geeignete Schutzausrüstung wie Helm, Handschuhe und Schutzkleidung tragen.

Bitte beachten Sie, dass das Fahren auf öffentlichen Straßen ohne gültige Fahrerlaubnis rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, einschließlich Geldstrafen, Beschlagnahmung des Fahrzeugs und möglicherweise weiteren Sanktionen.

Motorrad Schnupperkurse

Im Internet gibt es viele Anbieter, die dir eine Schnupperfahrt mit dem Motorrad anbieten. Der Motorrad Schnupperkurs bietet dir die optimale Gelegenheit, dass Gefühl von Freiheit, auf dem Motorrad kennenzulernen. Die Sicherheitsbekleidung und passende Motorräder werden dir gestellt.

Motorradführerschein

In Deutschland benötigt man einen Führerschein, um mit dem Motorrad auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen. Den Motorradführerschein kannst du in einer Fahrschule deiner Wahl, in deiner Stadt machen. Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle, welche Fahrklasse für dich infrage kommt.

In der Fahrschule wird dir dann das Wissen in der Theorie und der Praxis übermittelt, welches du brauchst, um die Motorradprüfung bestehen zu können. Viele Fahrschulen stellen dir die Ausrüstung, die du zum Fahren eines Motorrads benötigst. Überlege es dir gut, ob du nicht lieber gleich die passende Motorradbekleidung kaufen möchtest.

Wenn du dich für das Motorradfahren interessiert und den Motorradführerschein unbedingt machen möchtest, gibt es keine Gründe, die gegen deinen Drang nach Abenteuer und Freiheit sprechen. Lege auch keine längere Pause während deiner Zeit als Fahrschüler ein, da du sonst vieles verlernst und wieder von vorne beginnen musst.

Zusammenarbeit mit Herstellern

Ein großes Projekt verlangt nach großen Partnern - weshalb wir uns entschieden, für unsere Berichteserie Motorradfahren lernen mit hochwertigen Herstellern wie Honda, Metzeler, Stadler und SW-Motech zusammen zu arbeiten.

Für einen feinen Querschnitt durch die aktuellen Motorradkategorien haben wir von Honda eine einsteigerfreundliche CB500 Hornet, eine sportliche CBR650R sogar mit E-Clutch (muss man mal probiert haben!) und als Referenz für das Adventure-Segment eine CRF1100L Africa Twin Adventure Sports mit elektronisch verstellbarem Fahrwerk gewählt.

Bestückt wurden alle Bikes mit Taschen oder Tankrucksäcken von SW-Motech, damit wir diverse Utensilien, die wir bei unseren Fotofahrten brauchten, gut verstauen konnten. Da wir natürlich nicht wussten, wie das Wetter wird, vertrauten wir bei der Kleidung auf Highend-Ware von Stadler Bekleidung, die dank GoreTex-Material und innovativen SASS-Belüftungsöffnungen sowohl bei nasskaltem als auch bei heißem Wetter ausgezeichnet funktionieren.

Schließlich wollten wir auch bei den Reifen nichts dem Zufall überlassen, für unsere Vorführ-Fahrten wurden auf allen drei Maschinen Qualitäts-Pneus von Metzeler aufgezogen.

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