Die Shimano XT M8000 ist eine Mountainbike-Schaltgruppe, die seit Jahren Maßstäbe setzt. Mit der neuen M8000-Gruppe möchte Shimano die Erfolgsgeschichte der XT nahtlos fortführen und sich so breit wie möglich aufstellen, um das Einsatzgebiet sehr variabel zu gestalten.
Die Gruppe wird als 1x11, 2x11 und 3x11 angeboten. Wobei die 1x11 Gruppe in Kombination mit einer 11-42 Kassette gefahren wird. 2-fach und 3-fach werden mit einer Bandbreite von 11-40 Zähnen ausgeliefert. Identisch zur großen Schwester, der XTR, lassen sich auch an der XT Kurbel die Spider tauschen. So kann die Einfach-Kurbel jederzeit auf 2-fach umgerüstet werden und umgekehrt.
Optisch kommt die Gruppe offiziell in Schwarz daher. Praktisch ist sie aber eher schwarz-anthrazit. Die Trigger machen einen sehr hochwertigen Eindruck und der Daumenhebel ist aus Metall gefertigt und liegt durch seine Länge und Form sehr gut am Daumen an.
Der kleine Trigger-Hebel (2-Way-Release-Hebel) kann sowohl mit dem Daumen als auch mit dem Zeigefinger bedient werden, er ist also in beide Richtungen schaltbar. Mit dem Daumen lassen sich in einem Rutsch vier Gänge schalten. Du bist also mit drei Daumen-Moves von unten auf dem obersten 40er Ritzel. Nach unten geht es in sehr knackigen Einer- oder Zweier-Schritten.
Die Schalthebel sind dank der I-Spec II-Schelle am Bremshebel montiert und lassen sich dort individuell an die Hand und Vorlieben des Fahrers anpassen. Das Shadow Plus Schaltwerk kommt mit einer ultrastarken Feder daher und das meine ich wirklich so. Die Feder ist so stark, dass schon nach der Montage klar wird, dass eine Kettenführung nicht nötig ist. Bei der Montage des Hinterrades macht der Hebel zur Federhärteverstellung nun tatsächlich Sinn und der Gebrauch ist hier zu empfehlen.
Eine komplette Neuerung ist der High Direct Mount Side Swing Umwerfer. Dieser wird von vorne angesteuert. Auf der einen Seite erleichtert diese Technik das Schalten, auf der anderen Seite ermöglicht sie zukünftig den Rahmenbauern mit dem Hinterrad noch näher an das Sattelrohr zu bauen, da eine Schaltzugführung „hinten herum“, also hinter dem Sitzrohr wegfällt.
Funktion und Leistung
Die Schaltung funktioniert einwandfrei und ohne Mucken. Auffällig ist aber der deutliche und knackige Druckpunkt für das Runterschalten am Hinterrad. Der Druckpunkt ist so eindeutig, dass dieser mir persönlich eine wirkliche Unterstützung beim Biken gegeben hat. Den Trigger mit Daumen oder Zeigefinger betätigt, und sofort hauen Gang oder Gänge rein. Ob unter Voll-Last oder Halb-Last, völlig egal. Die Schaltung schaltet sauber, exakt und zuverlässig. Nach oben schalten die Gänge einfach und entspannt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Federspannung des Schaltwerkes. Mir ist in der ganzen Zeit vielleicht dreimal die Kette vom vorderen Ritzel gesprungen bzw. gefallen, aber auch nur, weil ich in einem weniger optimalen Moment nach hinten in den Freilauf getreten habe.
Meine erste spontane Aussage zu der Frage, wie sie funktioniert, war einfach nur: „Gut.“ Hört sich jetzt lapidar an, aber was erwarte ich von einer Schaltung? Sie soll ohne Geräusche, schnell und exakt in den Gang wechseln, den ich brauche. Die Kette soll nicht abspringen und der Verschleiß soll sich ebenfalls in Grenzen halten und das ist der Fall.
Wie immer hat mich Shimano überzeugt und gezeigt, wie viel Entwicklungspotential nach wie vor in der Schaltung liegt, ohne direkt elektronisch zu werden. Aus meiner persönlichen Sicht absolut empfehlenswert.
Shimano XT Di2 2 x 11 im Dauertest
Für Hightech-Fans bietet Shimano die elektronische Schaltung seit diesem Jahr auch auf XT-Niveau an. Und im Dauertest funktionierte das klasse. Seit fast drei Jahren werkeln Elektronik und Stellmotoren in Schaltwerken und Umwerfern von Shimanos MTB-Schaltungen. Zunächst an der XTR Di2 und seit diesem Jahr auch an der XT Di2. Für unseren Test fuhr Werkstattchef Haider Knall die XT Di2 über 3254 Kilometer. Dabei wählte Knall die 2 x 11-Version mit 36/26-Zähne-Kurbel und 11-40er-Kassette.
An der Kurbel sprang die Kette ab und verkratzte den Lack. Auch eine perfekt eingestellte Di2 ist also vor Kettenabwürfen nicht gefeit.
Bei der Wahl der Materialien reicht die XT nicht an die XTR heran. Zwar ist das große Kettenblatt aus einem Kunstfaser-Alu-Stahl-Verbund, muss aber auf Titan verzichten. Auch die Kassette kommt ohne Titan und ohne Kunstfasern, nur das große Ritzel und der Spider sind aus Alu, der Rest ist aus Stahl. Die schwarze Lackierung bewirkt, dass die XT, vor allem die Kurbel, optisch etwas schlicht daherkommt.
Doch spielen diese Punkte wirklich eine Rolle? In puncto Erscheinungsbild und Gewicht: Ja. In Sachen Funktion: Nein! Und das liegt auch an der geballten Elektro-Power der XT Di2. Besonders cool: Den linken Schalthebel kann man getrost abschrauben. Beim Einsatz von 2- oder 3-fach-Kurbeln greift eine programmierbare Automatik („Syncro-Shift “), die ab einem definierten Gang hinten den Umwerfer vorne mitschalten lässt.
Auf Wunsch schaltet die Elektronik hinten sogar gegen, um harmonische Gangsprünge zu gewährleisten. Hält man den Schalter gedrückt, rattert die Di2 im Sekundentakt die komplette Kassette rauf oder runter. Leises Summen untermalt die faszinierende Schaltung - quasi als Soundtrack.
Von Beginn an: Schaltperformance auf top Niveau. Und wo keine Zugmechanik, da muss(te) auch nichts nachjustiert werden. Die Stellmotoren arbeiteten jederzeit zuverlässig und präzise.
Die Schalthebel der Di2 sind robust gestaltet. Im Vergleich zu der teureren XTR Di2 bietet die Klemmung wesentlich mehr Verdrehsicherheit.
Die Kette wurde einmal getauscht und wäre jetzt wieder fällig. Hier zeigt sich die XT, wie die teure XTR, anfälliger als die beiden Sram-12-fach-Gruppen. Generell weist die Gruppe wenig Verschleiß auf, Perfektionisten dürfen aber die Lack-Blessuren im nicht ganz perfekten Finish stören. So schrappte die Kette am Schaltwerkkäfig den Lack ab. Die Schaltröllchen zeigen dafür keinen nennenswerten Verschleiß. Der Umwerfer warf die Kette zweimal nach außen ab - was zu unschönen Kratzern an der Kurbel führte.
Bleibt noch der Fakt, dass man alle 1000 km den Akku aufladen muss.
Weitere Details der Shimano XT M8000
Mit dem DYNA-SYS11 genannten 11-fach Schaltsystem eröffnet SHIMANO Mountainbikern in jeder Art von Gelände oder Topografie, stets maximal effiziente Gänge zu fahren und dadurch ihre Leistung deutlich zu verbessern. Dank der RHYTHM STEP Abstufung sorgt die DEORE XT M8000 für unterbrechungsfreien Vortrieb. Dazu wurden die Gangstufen genau so gewählt, dass die Sprünge gering ausfallen und die Trittfrequenz möglichst konstant bleibt.
Bei den neuen 2- und 3×11-fach-Antrieben der M8000 steht dadurch eine enorm breite Übersetzung zur Verfügung, die dank der Kombination mit der 11-40Z Kassette wie schon bei der XTR dennoch für enge Abstufungen zwischen den Gängen ausgelegt ist und so eine stets kontrollierte Trittfrequenz ermöglicht. Neu bei der DEORE XT ist dagegen eine speziell (und ausschließlich) für die 1×11-fach-Systeme entwickelte 11-42Z HG-X11 Kassette (CS-M8000).
Die DEORE XT M8000 Kurbeln sind mit den so genannten 11-fach Rider Tuned Übersetzungen ebenfalls für jeden Einsatzzweck und jedes Gelände bereit. Bei den Zweifach-Kurbeln stehen drei Übersetzungsvarianten mit 34-24Z, 36-26Z und 38-28Z zur Verfügung, die auf höchste Antriebseffizienz ausgerichtet sind; zudem bietet die Dreifach-Version mit 40-30-22Z die kleinsten Gänge und die größte Bandbreite für maximale Vielseitigkeit.
Die Zahnprofile der 1×11-fach Kettenblätter bei den neuen DEORE XT Kurbelgarnituren weisen wie bei der XTR eine deutlich breitere Form der Stahlzähne sowie ein spezielles Hakendesign auf. Während erstere insbesondere beim Treten für eine sichere Führung der Kette sorgt, garantiert letzteres einen effizienten Schutz vor dem Abspringen der Kette selbst im rauen Gelände. Insgesamt wird durch dieses neue Zahndesign die Kette um 150% stärker auf dem Kettenblatt gehalten bzw.
Schaltwerk wie Umwerfer der neuen DEORE XT M8000 wurden einer kompletten Überarbeitung unterzogen. Dabei bringt das DEORE XT M8000 Schaltwerk selbstverständlich SHIMANOs optimierte SHADOW+ Technologie mit und zeichnet sich darüber hinaus durch einen flachen Anstellwinkel und ein extrem flaches Profil aus. Geringe Schaltkräfte darf sich das XT-Schaltwerk ebenso auf die Feature-Liste schreiben wie eine verbesserte Kettenstabilisierung und präzise, aber sanfte Schaltvorgänge. Die neu designten Schaltröllchen wurden noch stärker auch für schräg laufende Ketten optimiert und tragen mit ihren größeren Zähnen ebenfalls zur Verbesserung der Schaltleistung bei.
Der Reibungsdämpfer des SHADOW+ Mechanismus wurde wie bei der XTR mit einer Einstell-möglichkeit versehen, mit der der Mechanismus entweder für maximale Stabilität oder für minimale Bedienkräfte optimiert werden kann.
Erstmals bei der XTR M9000 eingeführt, wurde die SIDE SWING Technologie selbstverständlich auch den neuen DEORE XT Umwerfern spendiert. Die 2-fach- (FD-M8020) und 3-fach-Umwerfer (FD-M8000) heben mit super leichtgängigen, aber zugleich enorm kraftvollen Schaltvorgängen die Schaltperformance vorne auf ein ganz neues Niveau - auch bei modernen Bikes mit langen Federwegen. Neben der optimierten Zuganlenkung, die die Schalteffizienz drastisch verbessert, zeichnen sich die neuen Umwerfer darüber hinaus durch einem optimierten Freiraum für Reifen aus, die es Herstellern ermöglichen, Bikes mit kürzeren Kettenstreben zu entwickeln und damit Handling und Wendigkeit verbessern. Zur Montage stehen die klassischen Versionen mit hoher und niedriger Klemmschellenposition, D-Type und E-Type zur Verfügung.
Da bekanntermaßen die Interaktion zwischen dem Fahrer und seinem Antriebssystem in erster Linie über die Schalthebel erfolgt, wurde diesen Mensch-Maschine-Schnittstellen bei der neuen DEORE XT M8000 Gruppe höchster Stellenwert beigemessen. Die mit taktil unterschiedlichen Oberflächen versehenen Schalt- und Auslösehebel sowie die OPTISLICK Züge sorgen für um 20% verringerte Schaltkräfte - insbesondere für Ausdauerathleten von teilweise entscheidender Bedeutung - und verbessern die Ergonomie buchstäblich spürbar. INSTANT-RELEASE, MULTI-RELEASE und 2-WAY-RELEASE sorgen für schnelle und flexible Bedienung, der weiter optimierte Vivid Index Mecha-nismus für eine klare taktile Rückmeldung und Präzision. Die Hebel sind sowohl für klassische Klemmschellen-Montage als auch in zwei I-Spec Versionen verfügbar.
Die hydraulischen Scheibenbremsen der DEORE XT stellen den industrieweiten Maßstab für kostengünstige High-End-Bremssysteme dar. Jederzeit verlässlich und zuverlässig und enorm leistungsstark zeigt sich auch die neue DEORE XT M8000 Bremse, die zudem mit einem neuen, leichteren und robusteren Hauptzylinder ausgestattet wurde, der sich nahtlos in das System integriert. Dadurch erhält das typische XT-Cockpit eine noch schlankere, sportlichere Optik und mehr Freiraum am Lenker. Die überarbeiteten SERVO WAVE Bremshebel gewähren ein noch besseres Bremsgefühl und ein klares, deutliches Feedback und setzen einen kurzen Hebelweg in hohe Bremsleistung um. Wie bei den Vorgängerversionen sind auch bei der neuen XT-Bremse Griffweite (werkzeugfrei) und Leerweg einstellbar. Eine schmale Klemmschelle trägt ebenfalls dazu bei, dass der Hebel ideal an verschiedene Griffpositionen angepasst werden kann.
Bei der Entwicklung der neuesten XT Laufräder lag ein wesentlicher Fokus auf der Gewichtsreduzierung bei gleichzeitig sehr hoher Robustheit und Haltbarkeit. Die neuen handgefertigten DEORE XT Race- (WH-M8000-TL-275/29) und Trail-Laufräder (WH-M8020-TL-275/29) besitzen 20 bzw. 24 mm breite Aluminium-Felgen. Jede Felge wurde mit einer breiteren Plattform für die Aufnahme moderner breiter MTB-Reifen versehen und spart im Vergleich zu den Vorgängern rund 40 g Gewicht.
SHIMANOs neue DEORE XT Race- (PD-M8000) und Trail-Pedale (PD-M8020) sorgen dank der schon legendären SPD-Technologie für eine Optimierung einer weiteren Fahrer-Fahrrad-Schnittstelle. Die Aufstandsfläche wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 2,8 mm (PD-M8000) bzw. 3,3 mm (PD-M8020) breiter. Zudem wurde die Plattform um 0,5 mm tiefer gelegt.
„Components Of Adventure“, Komponenten fürs Abenteuer, war der Leitspruch, der der Entwicklung der neuen SHIMANO DEORE XT M8000 zugrunde lag. Mit den aktuell neu vorgestellten Mountainbike-Antriebskomponenten demonstriert SHIMANO einmal mehr, dass fortschrittlichste Technologien und Features über die gesamte Bandbreite in neue Modelle integriert werden.
Mit diesen neuen Komponenten zeigt sich SHIMANO auf dem aktuellen Stand der Mountainbike-Technologien und bietet Lösungen für neue Trends oder Standards wie 148-mm-Einbaubreite. Um dem neuen Standard für Hinterachs-Naben mit 148 mm Einbaubreite zu entsprechen, bietet SHIMANO für die XTR 1×11-fach Trail-Kurbel (FC-M9020) künftig auch eine so genannte „B1“ Version an.
Mit der FC-MT700 Kurbel bietet SHIMANO nun eine kostengünstige Option, die keiner spezifischen Gruppe angehört und sich daher in beide High-End 11-fach-Systeme XTR und XT hervorragend integrieren lässt. So kommen bereits an geringeren Preispunkten Mountainbike-Fans in den Genuss von SHIMANOs 11-fach Rhythm Step Abstufungen nach dem „Rider Tuned“ Prinzip. HOLLOWTECH II und SHIMANOs 70-Grad Kurbelarmanordnung sorgen für geringes Gewicht bei gleichzeitig enormer Steifigkeit.
Immer daran orientiert, Gutes laufend noch besser zu machen, hat sich SHIMANO auch die E-Thru-Hinterradsteckachsen für Mountainbikes vorgenommen und mit dem neuen, hohlen System bei weitem nicht nur Gewicht eingespart. Auch der Mechanismus wurde überarbeitet, um die Bedienung und Einstellung zu erleichtern und Freiheiten im Rahmendesign zu eröffnen. So wird die Spannung bei den neuen Achsen nicht mehr an der dem Spannhebel gegenüber liegenden Seite per Einstellmutter reguliert, sie lässt sich jetzt durch einen direkt im Spannhebel integrierten Mechanismus feinjustieren.
Vergleich mit SRAM und anderen Optionen
Mittlerweile (Stand 2015) gibt es von Shimano mit XT 8000 und SRAM mit der GX, die 11fach Antriebe deutlich günstiger als es damals mit der XX1 der Fall war. Normalerweise lautet die Wahl also Shimano oder SRAM? Ich entscheide mich für das beste aus den 2 Welten, beste Funktion mit möglichst wenig Kosten.
Es ist Schade, dass seit Anbeginn der XX1 Ära im Jahre 2012, von Shimano im Jahr 2015 maximal nur 11-42 erhältlich ist. Kein großer Schritt von 11-36. Shimano hatte viel Zeit gehabt zum nachbessern, meiner Meinung nach zuviel. 2017 kam dann tatsächlich doch endlich eine 11-46 Kassette von Shimano, aber das ist bereits 2 Jahre später, als SRAM die GX herausbrachte. SRAM ist hier übrigens bei der X01 im Jahr 2017 bereits bei 10-50 und 12fach, also immer einen Schritt vorraus.
Die Ritzelabstände bei Shimano und SRAM sind mit 3.9mm so gut wie identisch.
Die Schaltschritte fallen bei SRAM generell etwas harmonischer aus, wie man unten im Bild sehen kann.
Die letzte Evolutionsstufe bei Shimano 11fach ist 11-46t. Die Übersetzung ist wie folgt: 11-13-15-17-19-21-24-28-32-37-46.
will eben nicht jeder 2fach fahren. Dies ist für den Einsatz in den Alpen einfach zu wenig als Hobbysportler mit einem 42er Ritzel. Vor allem, wenn dann noch die großen Radgrößen von 650B oder gar 29er hinzu kommen. 10 statt 11 Zähne weniger an der SRAM Kassette hört sich nach wenig an, bewirkt aber in etwa soviel wie wenn das Kettenblatt um 3 Zähne kleiner werden würde.
Da ich Novatec Naben verwende, ist es zum Glück nicht weiter kompliziert auf den XD Freilauf zu setzen. Positiver Nebeneffekt bei XD Freilauf, dass sich die Ritzel nicht eingraben können wie es bei Shimano mit HG Alufreilauf der Fall ist.
Die SRAM XG-1150 11fach Kassette aus der GX Reihe ist mit ca. Die XG-1150 ist mit 393g trotz 42er Stahlritzel, dazu noch einiges leichter als die XT 11-42 11fach Version von Shimano mit 445g. Ein Nachteil ist, die 4 kleineren Ritzel können nicht wie bei Shimano einzeln ersetzt werden. Allerdings gibt es Shimano auch keine Einzelritzel mehr zu kaufen. Bei der XG-1150 ist nicht einmal das größte Ritzel austauschbar wie bei der XX1, denn dieses ist vernietet.
Entgegen der Meinung von Pinkbike wird aber genau diese bei OEM Bikes verwendet. Dies sind 68g weniger als mit Stahlritzel und sogar 120g weniger als bei Shimano 11-42.
Ein Schaltwerk von SRAM wäre bei 1fach eigentlich die bessere Wahl, da die Rolle noch weiter versetzt ist als beim XT 8000 Schaltwerk.
In Bezug auf Kette müsste man laut SRAM für optimale Funktion eigentlich eine X1 11fach Kette fahren.
Eine Alternative wäre noch die Shimano HG600,HG700 oder gar eine 10fach HG54.
Shimano setzt auch nicht auf Narrow Wide, sondern hat die Zähne einfach länger gemacht.
Mit 133g ist es zwar kein Leichtgewicht, aber das lässt sich verschmerzen. Unklar ist, warum diese Stahl Kettenblätter so wenig beliebt sind.
Bei der Montage der Kassette unbedingt beachten das die Einstecktiefe vom Werkzeug ausreichend ist. Danach lässt sich u.U. die Kassette nie mehr vom Freilauf lösen.
Das einzige negative was ich zu berichten hätte, was ich aber schon beim 1x10 Umbau der Fall war: Die B-Schraube muss auf 1/4 Umdrehung genau einstellt werden um möglichst gute Schaltqualität zu haben.
Was man beim fahren mit 10fach Kette dann leider doch merkt, es gibt beim einstellen vom Schaltzug keinerlei Toleranzen mehr. Man muss die Schraube am Shifter extrem genau einstellen. Um diesen Missstand zu beheben, ohne ein neues 11fach Schaltwerk zu kaufen, habe ich mir eine SRAM PC 1130 Kette besorgt.
Derzeit läuft es mit dem 10fach Schaltwerk problemlos und man muss mit der 11fach Kette auch die Zugspannung nicht mehr ganz so genau einstellen.
Update 02/17: Mittlerweile bin ich die Schaltung 1,5 Jahre gefahren und immer noch zufrieden. würde ich allerdings heute nicht mehr empfehlen. Und nicht wegen der großen Ritzel, sondern weil die Schaltabstände zur Kassette grenzwertig sind und die Schaltvorgänge etwas verzögert von statten gehen. Ich habe mir kürzlich ein GX Schaltwerk zugelegt und war überrascht das dies noch genauer und schneller schaltet. Als ob die Teile füreinander gebaut worden wären. dies war überhaupt nicht notwendig.
Auch haben sogar die Schaltungsrädchen ein N/W Profil, welches verhindert das die Kette abspringt was mir beim Shimano Schaltwerk schon häufiger passiert ist.
Shimano XT Hyperglide+ Technologie
Die Schaltvorgänge sind knackig und „on point“. Die Gangwechsel laufen sauber, leichtgängig, geräuscharm und vor allen Dingen schnell ab. Aus diesem Blickwinkel konnte mich Shimanos neue 12-fach XT bereits überzeugen. Was mir aber ausdrücklich gut gefallen hat, das sind die neuen Schalthebel. Dabei sind es nicht die gummierten Kontaktflächen der Schalt-Paddles, sondern vor allem der Verstellbereich der I-SPEC EV Montage. Damit lassen sich die Hebel in seitlicher Richtung um mehr als 14 mm verschieben und wie gehabt auch in Rotationsrichtung anpassen. Das Thema Ergonomie ist damit definitiv vorbildlich gelöst. Dank 2-Way-Release Technik funktioniert der Schalthebel überdies auch intuitiv - je nach Vorlieben des Nutzers. Neu ist dagegen die Schaltfunktion beim linken Hebel (nur für 2-fach Aufbauten): der neue Rapidfire Plus Mono Schalthebel weist nur mehr eine Bedienrichtung auf. Der erste Hebeldruck hebt den Umwerfer aufs große Kettenblatt und arretiert ihn dort. Der zweite löst ihn und hebt die Kette aufs kleine Blatt.
Shimano LinkGlide
Vor allem E-Mountainbikes verlangen Ketten und Ritzeln einiges ab. Shimano will mit neuen 10fach und 11fach LinkGlide-Schaltgruppen die Haltbarkeit verdreifachen. Shimano bietet nun für Mountainbiker eine verstärkte Version der Deore- und Deore XT-Schaltgruppe an, die bis zu dreimal länger halten soll als herkömmliche Ketten und Ritzel. LinkGlide richtet sich an alle, die mehr Wert auf Haltbarkeit legen als auf ein möglichst geringes Gewicht und doch die gewohnte Schaltperformance nicht missen wollen.
Shimano bietet die LinkGlide-Technik beim 1x10 Deore (M5130-Serie) und beim 1x11 Deore XT Antrieb (M8130-Serie). Der Unterschied zu den 12fach-Versionen der Deore und Deore XT liegt im Materialaufwand. Stärkere Kette, stärkere Ritzel und ein stärkeres Kettenblatt sollen für die höhere Haltbarkeit sorgen. Damit wird die Schaltgruppe aber nicht nur schwerer, sondern es ändern sich auch die Übersetzungsverhältnisse. So sind LinkGlide-Komponenten nicht mit den herkömmlichen Deore- und Deore XT-Teilen kombinierbar. Wer also auf LinkGlide wechseln möchte, der muss die komplette Schaltgruppe samt Schalthebel tauschen. Lediglich Ketten, die als „E-Bike Rated“ erkennbar sind, sind mit den LinkGlide-Komponenten kombinierbar.
Durch den erhöhten Materialaufwand sollen LinkGlide-Ketten und -Kassetten dreimal länger halten als die der herkömmlichen Shimano-Komponenten. Doch neben der Haltbarkeit erhöht sich auch das Gewicht. Die neue 10fach Deore-Kassette soll 634 Gramm auf die Waage bringen. LinkGlide ist ausschließlich für die 1x10 Deore und die 1x11 Deore XT zu haben. Die 12fach-Varianten dieser MTB-Antriebe sind auf geringes Gewicht getrimmt und sollen laut Shimano vorerst nicht als LinkGlide-Versionen kommen.
Durch Steig- und Fallhilfen soll die Schaltgeschwindigkeit und -geschmeidigkeit der LinkGlide-Version genauso gut sein wie die der regulären Deore und Deore XT. Außerdem verfügen auch die neuen Schaltwerke über die bekannte Shadow Plus-Dämpfer. Sowohl der XT- als auch der Deore-Schalthebel werden mit einer Klemme am Lenker befestigt. Der XT-Schalthebel kann außerdem mittels I-Spec-Schnelle mit der Bremsenklemmung kombiniert werden. Als Kette kommt bei beiden Antrieben die LG500-Version mit 257 Gramm zum Einsatz. Die Kette ist auch mit anderen 11fach-Antrieben von Shimano kompatibel.
Fazit
Die Shimano XT M8000 ist eine vielseitige und leistungsfähige Schaltgruppe, die sowohl für den ambitionierten Rennfahrer als auch für den Freizeit-Mountainbiker geeignet ist. Die Di2-Version bietet zusätzliche Vorteile in Bezug auf Schaltpräzision und Komfort, während die LinkGlide-Technologie die Haltbarkeit für E-Mountainbikes deutlich erhöht. Im Vergleich zu SRAM bietet die XT eine gute Balance zwischen Preis, Leistung und Gewicht.
Tabelle: Vergleich Shimano XT M8000 mit SRAM GX
| Merkmal | Shimano XT M8000 | SRAM GX |
|---|---|---|
| Gänge | 11 | 11 |
| Kassettenbandbreite | 11-42, 11-46 | 10-42 |
| Gewicht Kassette | 445g (11-42) | 393g (10-42) |
| Technologien | Shadow+, Dyna-Sys11 | X-Horizon |
| Empfohlene Kette | Shimano HG-X11 | SRAM X1 |
Verwandte Beiträge:
- Shimano 11-fach Schaltrollchen: Test, Kaufberatung & Vergleich
- Shimano XT 11-fach Schaltrollchen: Test, Kaufberatung & Vergleich
- Shimano XT Schaltrollchen: Test, Vergleich & Kaufberatung
- Shimano SLX Schaltrollchen: Ersatzteile & Tipps zur Wartung
- Fahrrad Hammer Leipzig: Öffnungszeiten, Top Sortiment & Unschlagbarer Service!
- Unwiderstehliche Fahrrad Kuchen Rezepte für den ultimativen Energie-Kick!
Kommentar schreiben