Immer mehr Schauspieler entdecken das Fahrradfahren für sich. Ob als umweltfreundliche Alternative, zur Erhaltung der Fitness oder einfach aus purer Freude an der Bewegung - das Radfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Hannes Jaenicke: Vom Chopperstyle zum Fahrradpreis
Für seine Verdienste um Natur und Umwelt ist Hannes Jaenicke bereits ausgezeichnet worden; jetzt hat man ihn als fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2018 mit dem Deutschen Fahrradpreis geehrt. „Ich hab schon mit 12 Jahren mein Rad mit einem Lenker im Motorrad-Chopperstyle versehen, um daherzukommen wie Henry Fonda und Dennis Hopper in „Easy Rider“, kommentiert er. „Ich liebe alle Radtouren entlang von Gewässern und bitte ohne Hügel und Berge. Je flacher, desto besser!“, lässt er wissen.
Auch von der perfekten Radtour hat er eine klare Vorstellung. „Ich würde gern mal in Belgien an der Schelde entlang in Richtung Meer fahren und, dort angekommen, fein essen“, führt er weiter aus. Das gilt auch fürs Radfahren, dessen gegenwärtigen Stellenwert Jaenicke realistisch einschätzt. „Den Deutschen ist ihr Auto, was den Indern die Kuh - da sind Diskussionen sinnlos.“ Überzeugte Automobilisten provoziert er maximal mit dem dezenten Hinweis, „dass Radfahren ja toll für die Gesundheit ist“.
In Deutschland hat das Radfahren, nicht zuletzt dank der E-Bike-Welle, wieder an Popularität zugelegt. „In Kalifornien ist Radfahren unglaublich populär, vor allem in Los Angeles. Dort kurven unzählige Beachcruiser, Rennräder und Mountainbikes herum“, weiß er. Jaenicke selbst versucht, wo möglich, Vorbild zu sein, ernährt sich seit Jahren vegetarisch, kauft konsequent „Bio“ und fährt sein Fahrrad so oft das eben geht.
Apropos Antrieb per Motor: Wie denkt Jaenicke über E-Bikes, schon Erfahrungen gesammelt? „Ja, das Rad hatte ein Moped-Nummernschild und fuhr bis 70 km/h, so dass ich eigentlich einen Helm hätte tragen müssen. Großartig! Wenn ich ehrlich bin, finde ich E-Bikes mit zunehmenden Alter immer attraktiver.“
Jaenickes Fuhrpark
Sein Fahrrad nutzt Jaenicke als „überaus praktisches Fortbewegungsmittel“, wozu er in Berlin und München auf je zwei Räder, je ein weiteres in Köln sowie Los Angeles zurückgreift. Fahrradfahren, das ist für den Vielbeschäftigten Entspannungswerkzeug. Sein Lieblingsrad? „Ein altes, klassisches Hollandrad, das im Keller meines Bruders in Köln steht.“
Weitere Stars auf zwei Rädern
Sind das die berühmtesten Fahrradfahrer? Von berühmten US-amerikanischen Schauspielerinnen bis zu französischen Modemachern - das sind die berühmtesten Fahrradfahrer der Welt. Am eifrigsten auf dem E-Bike unterwegs ist Terminator-Schauspieler Arnold Schwarzenegger, aber er ist nicht allein.
Lass uns über den unvergleichlichen Arnold Schwarzenegger sprechen! Der Action-Held hat zwar auf der großen Kinoleinwand angefangen, doch abseits des Scheinwerferlichts hat er eine Vorliebe fürs Biken entwickelt. Ob er damit versucht, die Kalorien aus all dem Proteinpulver abzustrampeln oder einfach nur den Wind in seinen Haaren genießen will - das bleibt offen. Eines steht jedoch fest: Arnold ist ein wahrer Bike-Fanatiker!
Ein Paradebeispiel für vielseitige Talente ist Jared Leto. Der Mann, der sowohl als Schauspieler als auch als Sänger auf der Bühne glänzt, hat nicht nur eine Vorliebe für Musik, sondern auch für Fahrräder. Ob er nun auf dem Weg zum Proberaum seiner Band ist oder einfach eine Pause von der Studioarbeit benötigt, Jared findet immer Zeit, um die Straßen auf zwei Rädern zu erobern. Er ist ein Vorbild für alle, die sich für Umweltschutz und gesunden Lebensstil einsetzen.
Jared Leto zeigt, dass auch Prominente Verantwortung übernehmen und sich für die Natur einsetzen sollten. Seine Leidenschaft fürs Fahrradfahren zeigt uns nicht nur seine sportliche Seite, sondern auch sein Engagement für unseren Planeten. Zusammen mit anderen Prominenten radelte er von San Francisco nach Los Angeles, um Gelder zu sammeln und Aufmerksamkeit auf die AIDS-Prävention zu lenken.
E-Bikes statt Limousinen: Promis und der Umweltschutz
Es gibt viele Gründe, warum Fahrräder und E-Bikes bei Prominenten so beliebt sind. Zum einen bieten sie eine umweltfreundliche Alternative, um von A nach B zu kommen. Gerade in Zeiten, in denen der Klimawandel in aller Munde ist, möchten Promis ein Zeichen setzen und ihren Teil dazu beitragen, indem sie auf nachhaltigere Fortbewegungsmittel umsteigen.
Zum anderen bieten Fahrräder und E-Bikes den Stars auch ein hohes Maß an Freiheit und Flexibilität. Sie können problemlos durch den Verkehr manövrieren, Staus umgehen und dabei ihre Privatsphäre wahren. Nicht zuletzt ist Radfahren auch eine großartige Möglichkeit, um fit zu bleiben. Gerade Prominente legen Wert auf ihre körperliche Fitness und das Treten der Pedale ist eine hervorragende Möglichkeit, Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig aktiv zu bleiben.
Der Schauspieler und Umweltaktivist nutzte beim e4 Testival die Gelegenheit, das eROCKIT bei einer ausgiebigen Fahrt über den Hockenheimring zu testen. Jaenicke stellte begeistert fest: „Man denkt es ist alles erfunden worden. Das eROCKIT überzeugt durch seine Leistungswerte, Agilität, Dynamik, Design und Sicherheit und vereint eBike, Fahrrad und Elektromotorrad in Einem.
Man steuert die Geschwindigkeit dieses Zweirades über einen hochinnovativen, intelligenten Pedalantrieb. Seit vielen Jahren engagiert sich der 62-Jährige für Umwelt- und Klimaschutz. Neue Mobilitätskonzepte wie eROCKIT sind für ihn von großer Bedeutung. Das Fahrzeug ist ein Spitzenprodukt deutscher Ingenieurskunst. Entwickelt und gefertigt in Hennigsdorf bei Berlin.
Sebastian Ströbel: Der Bergretter auf dem Rennrad
Vor der Kulisse des Dachsteins spielt Ströbel seit 2014 die Hauptrolle in der ZDF-Serie „Die Bergretter“, einer stets 90-minütigen Mischung aus Heimatfilm, Drama, Soap und Action im Stil von „Alarm für Cobra 11“. Das Rennradfahren bietet Ströbel Ausgleich in den Pausen zwischen den Dreharbeiten. „Ich habe generell viel Energie“, sagt er.
Die müsse irgendwohin, oder anders gesagt: irgendwo raus. Zum Beispiel auf einer kurzen Feierabendrunde hinauf zum nahen Stoderzinken. Allein gegen die Steigung, allein auf dem Rennrad gegen sich selbst, das sortiert den Kopf und verschafft am Ende ein Gefühl zufriedener Erschöpfung, sagt Ströbel. „Das ist irre, wie schnell man als Gruppe im belgischen Kreisel fahren kann“, sagt Ströbel.
Die Tour am Fuße des Dachsteins an diesem Oktobertag ließe sich auch als Ramsauer Kreisel bezeichnen: viermal eine gut zehn Kilometer lange Runde mit je zwei Steigungen. Ströbel ist ohne GPS-Radcomputer unterwegs und lädt seine Runde auch nicht auf einem „Seht mal alle her, was ich gefahren bin“-Portal hoch. Er betreibt den Sport auf unprätentiöse Art. Das Rennradfahren scheint eine Sache zwischen ihm, der Straße und dem Rad zu sein.
Einmal ist er hier gestürzt, er hatte Glück. Geholfen haben ihm „Bergretter“-FansNach einer Passage zwischen Wiesen, vorbei an einem großen Bergahorn, mündet die Route auf die Landesstraße, einmal rechts, dann rollen wir bergab. Im Ort ist die Straße aufgerissen, Baumaschinen versperren die Durchfahrt.
Dabei müsste Ströbel den Reiz des Risikos nicht suchen. Er klettert, ist rollengetreu viel in den Bergen unterwegs und hat gerade das Buch „Die Bergretter: Meine Erfahrungen bei den Dreharbeiten und was ich von den echten Bergrettern lernte“ veröffentlicht. Was kann da das Rennrad noch an Nervenkitzel bieten? „Das Bewusstsein dafür, dass bei den hohen Geschwindigkeiten auf einer Abfahrt nichts passieren darf“, sagt Ströbel.
Ströbels Must-haves beim Rennradfahren
- Der Helm: „Ohne Helm steige ich nicht aufs Rennrad. Unter dem Helm trage ich gerne eine Fahrradkappe. Das hält den Schweiß fern und hilft, wenn die Sonne direkt von vorn kommt.“
- Die Brille: „Die Brille ist mehr als nur ein Accessoire. Ohne Schutz würde der Fahrtwind die Augen austrocknen, und wenn einem Insekten während der Fahrt ins Auge fliegen, tut das höllisch weh. Je größer die Brille ist, desto besser. Dann ist das Sichtfeld nicht eingeschränkt.“
- Die Trinkflasche: „Ich habe immer zwei von diesen Flaschen auf Rennradtouren unterwegs. Ich bin ja auch eher ein Schönwetterfahrer, und wenn es heiß wird, brauchst du in den Bergen wirklich genug zu trinken."
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