Die Radregion Emsland hat zusammen mit den holländischen Nachbarn ein perfektes Radwegenetz mit über 3500 km. Dadurch kannst du deine Route individuell zusammenstellen und so die optimalen Routen für dich und deine Interessen dir zusammenbauen. Dafür kannst du entweder die Radkarten nutzen oder du lädst dir die App „Fietsknoop“ herunter.
Perfekter Startpunkt: EMSLAND-CAMP in Haren
Perfekter Startpunkt für viele Touren ist das EMSLAND-CAMP in Haren mit den tollen kleinen Ferienhäuser mit Schwedenlook. Das EMSLAND-CAMP liegt fast direkt an der holländischen Grenze und - trotz ruhiger Lage - wirklich mitten in der Radregion und bietet daher tolle Touren in alle Richtungen. Das niedliche Schwedenhaus ist komplett ausgestattet mit Schlafgelegenheiten für bis zu vier Personen, einer kleinen Küche und einer überdachten Terrasse, auf der man den Abend ausklingen lassen kann. Wenn du keine Lust hast, dein Fahrrad mitzunehmen, kannst du beim EMSLAND-CAMP auch Fahrräder direkt mieten.
Sehenswürdigkeiten entlang der Routen
Die kleine Schifferstadt Haren ist besonders bekannt für den wunderschönen Emsland-Dom (St. Martinus Kirche). Die gemütliche holländische Kleinstadt Klazienaveen ist unbedingt einen Besuch wert. Die schöne alte Festungsstadt Meppen liegt an der Mündung der Hase in die Ems. Neben den historischen Gebäuden lohnt sich Meppen besonders aufgrund der einmaligen Umgebung mit ausgedehnten Wäldern, Dünenlandschaften, Mooren und den Naturschutzgebieten Borkener Paradies und Meppener Weide, die allesamt zu ausgiebigen Ausflügen in die Natur einladen.
Hase-Ems-Tour: Zwei Flüsse, ein Radweg
Zwei Flüsse, viel Grün, hübsche Städte: Die Hase-Ems-Tour führt auf 265 Kilometern durch den Südwesten Niedersachsens - vom Osnabrücker Land übers Emsland bis nach Rheine. Von Melle im Osnabrücker Land führt die Hase-Ems-Tour 265 Kilometer durch den Südwesten Niedersachsens bis ins westfälische Rheine. Die Strecke verläuft meist auf asphaltierten Wegen fernab großer Straßen und weist nur geringe Steigungen auf - eignet sich somit auch für weniger geübte Radler. Wer mit dem Zug anreist, sollte die Tour direkt in Melle beginnen. Vom Zentrum der Kleinstadt im Osnabrücker Land sind es zunächst rund acht Kilometer zur Quelle der Hase im Stadtteil Wellingholzhausen. Dort entsteht der Fluss aus mehreren Quellbächen. Auf den ersten Kilometern folgen einige Steigungen an den Ausläufern des Teutoburger Waldes - die stärksten der gesamten Tour. Anschließend führt die Strecke flach in nördlicher Richtung durch Wiesen und Felder.
Kurz vor Gesmold, das noch zur Stadt Melle gehört, zeigt sich eine geographische Besonderheit: eine Bifurkation. Der Flusslauf gabelt sich und die Hase gibt etwa ein Drittel des Wassers an die Else ab. Während die Hase über die Ems in die Nordsee mündet, erreicht die Else das Meer in östlicher Richtung über Werre und Weser. In Osnabrück erleichtern Radwege die Fahrt durch die Stadt, der Weg ins Zentrum ist ausgeschildert. In der Altstadt stehen mit dem historischen Rathaus am Markt sowie Dom und Marienkirche einige interessante Sehenswürdigkeiten. Anschließend geht es am Fluss und einem parallel verlaufenden Kanal entlang durch das Naturschutzgebiet Haseniederung in die alte Handels- und Tuchmacherstadt Bramsche. Bei warmem Sommerwetter lohnt sich ein Abstecher an den Alfsee. Der Stausee wurde als Rückhaltebecken für die Hase angelegt und hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt. Die offizielle Hase-Ems-Route führt nicht direkt zum See. Radler können aber bei Maschort südlich von Rieste abbiegen und am Alfsee entlang nach Alfhausen fahren. Bei Heeke treffen sie wieder auf die ausgeschilderte Route, die nach gut fünf Kilometern durch Bersenbrück führt.
Von Bersenbrück geht es auf meist gut befestigten Wegen durch ausgedehnte Felder ins Artland mit seinen typischen Höfen: jahrhundertealte große Anwesen umgeben von parkartigen Anlagen mit üppigen Eichen. Nächste Station ist Quakenbrück, mit gut 12.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum des Artlandes. In der sehenswerten Altstadt mit vielen kleinen Geschäften stehen etwa 100 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten. Bei Quakenbrück teilt sich die Hase in mehrere Arme. Der Radweg folgt der Großen Hase, die nach Westen abknickt und an Essen vorbei nach Löningen fließt. Die Große Hase ist hier bereits ein ansehnlicher Fluss, der meist zwischen mit Gras bewachsenen Deichen durch ein Urstromtal fließt. Nur selten, wie bei Löningen, verläuft der Radweg direkt am Ufer. Das Städtchen bietet sich mit einer hübschen Fußgängerzone für eine Pause an. Sehenswert ist die klassizistische Kirche aus dem frühen 19. Kurz vor Herzlake zeigt eine Erdholländer-Windmühle, dass sich die Tour dem Emsland und den Niederlanden nähert. Mehrfach wechselt der Radweg vom Nord- zum Südufer der Hase und zurück. Nach 60 Kilometern erreicht er Haselünne. Die Stadt ist für ihren Korn bekannt, von den einst 26 Brennereien existieren heute aber nur noch zwei, die Führungen und Verkostungen anbieten. Nach 20 Kilometern ist Meppen erreicht. Hier führt der Radweg über eine Hubbrücke direkt in die Altstadt. Die Hase mündet nahe des Zentrums in die Ems und die Radroute ändert ihre Richtung: Nun folgt sie der Ems flussaufwärts nach Süden.
Auf der Strecke nach Lingen geht es zunächst am westlichen Ufer entlang. Bei Geeste wechselt die Tour für fünf Kilometer auf die andere Seite des Flusses und verläuft am Naherholungsgebiet Geester See vorbei. Auf dem letzten Streckenabschnitt geht es durch die typische Moorlandschaft des Emslandes, vorbei am Emswasserfall in Hanekenfähr. In der Region lohnt ein Abstecher ins Emsland Moormuseum bei Geeste. Rund um Emsbüren und Salzbergen passieren Radler Laub- und Kiefernwälder, überqueren die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und beenden die Hase-Ems-Route in Rheine. Wer die Tour als Rundreise durch den Südwesten Niedersachsens geplant hat, fährt nun auf einer etwa 50 Kilometer langen Strecke zurück nach Osnabrück.
Das Emsland: Ideal zum Radfahren
Mit seinem flachen Profil eignet sich das Emsland ideal zum Radfahren! Die fast 3.000 Quadratkilometer Fläche des Emslandes lassen sich dabei mit dem Rad besonders intensiv erkunden. Der Naturraum führt von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen bis hoch nach Ostfriesland. Die Radwege der Region führen überwiegend an den großen Flüssen Hase und Ems entlang. Viele Wege führen Sie zudem in die idyllischen Moore und Wälder, für die das Emsland so berühmt ist. Routen lassen sich dabei für jeden Trainingszustand und in unterschiedlichen Längen finden. Größtenteils führen die Radwege fernab großer Straßen durch Nebenstraßen und für Autos gesperrte Wege. Eine einheitliche Beschilderung sorgt zudem dafür, dass Sie sich stets zurechtfinden. Das Fahrradfahren ist eine beliebte Sportaktivität in und um Walchum und im gesamten Emsland, deshalb ist die Auswahl an Radtouren in der Umgebung auch so vielfältig!
Beliebte Radtouren im Emsland
- Emsland-Route: Diese Route führt durch das gesamte Emsland und bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Schlösser, Museen und historische Städte.
- Moor-Route: Die Moor-Route führt durch die einzigartige Moorlandschaft des Emslandes und bietet einen Einblick in die Natur und Tierwelt der Region.
- Radweg Dortmund-Ems-Kanal: Dieser Radweg führt entlang des Dortmund-Ems-Kanals und bietet eine schöne Aussicht auf das Wasser und die umliegende Landschaft.
- Rundkurs Hümmling: Diese Route führt durch den Hümmling, eine Region im südlichen Emsland, und bietet eine ruhige Landschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern.
Die Emsland-Route: Ein Rundkurs voller Erlebnisse
Moderner Schiffbau und historische Mühlen, urwüchsige Naturlandschaften und lebendige Geschichte - auf 395 erlebnisreichen Kilometern der Emsland-Route lernen Sie das Radfahren in unserem grünen Emsland an der deutsch-niederländischen Grenze kennen und lieben. Versprochen. Viele Höhepunkte aber keine Steigungen: Auf dem Rundkurs der Emsland-Route genießen Radler im Nordwesten von Niedersachsen etappenweise, was die Region zwischen Meppens mittelalterlicher Altstadt im Westen und der Kornbrenner-Stadt Haselünne im Osten, zwischen dem westfälischen Rheine im Süden und der Werft- und Hafenstadt Papenburg im Norden so unverwechselbar macht. Die Emsland-Route ist sehr gut ausgeschildert. Sie ist größtenteils eben, asphaltiert und autofrei und eignet sich deshalb - neben Hobby- und sportlich motivierten Fahrradfahrern - besonders für Anfänger und Familien mit Kindern.Faszinierende Landschaften, wunderbare Städte und Dörfer, Sehenswürdigkeiten, viele Unterkünfte sowie gastronomische Betriebe machen den Rundkurs zum perfekten Urlaubs-und Ausflugsziel.
Das Emsland erstreckt sich von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg entlang der niederländischen Grenze. Insgesamt umfasst es eine Größe von 2.880 km². Knapp 320.000 Menschen leben hier. Der Landkreis besteht aus fünf Städten sowie fünf Einheitsgemeinden und neun Samtgemeinden mit 50 Mitgliedsgemeinden. Die Emsland-Route verbindet die 19 Orte miteinander. Die Radurlauber fahren Etappe für Etappe von - wie an einer Perlenkette aufgeschnürt - Ort zu Ort durch abwechslungsreiche Landschaften.
Die typischen Landschaften des Emslandes etwa: das Feld-, Wald- und Wiesen-Mosaik des bäuerlichen Kulturlands, urwüchsige Moore und Heiden, die waldreichen Geestrücken des Hümmling und das naturschöne Erholungsgebiet Hasetal. Nicht zuletzt die Flusslandschaft der Ems: An den Ufern der Wasserstraße Richtung Nordsee pulsiert das Leben. Erleben Sie aber auch das andere Emsland: Abseits des großen Stroms entdecken Sie einzigartige historische Glanzlichter. Die mehr als 5.000 Jahre alten Megalithgräber auf den waldreichen Geestrücken des Hümmling. Die mittelalterlichen Burgmannshöfe in Haselünne, der ältesten Stadt des Emslandes. Und das sternförmige Jagdschloss Clemenswerth, ein Meisterwerk des barocken Star-Architekten Johann Conrad Schlaun.
Die Tour lässt sich in bequemen Etappen genießen. Es lohnt jedoch, etwas mehr Zeit einzuplanen. Etwa für Besichtigungen bei Emsflower, Europas größter Gärtnerei, oder im Emsland Moormuseum, im Emslandmuseum Lingen oder einer der anderen spannenden Ausstellungen der Region. Zudem gibt es reichlich Gelegenheit, traditionelle emsländische Gastlichkeit zu erleben. In Landgasthäusern, in Hof- und Mühlencafés oder in den Restaurants der Städte mit ihren regionalen und internationalen Spezialitäten.
Fakten zur Emsland-Route:
- Kilometer langer Rundkurs durch Landschaftsräume im Emsland (Nördliches Emstal, Hümmling, Bourtanger Moor, Hasetal und Südliches Emsland) mit. Städten, Einheits- und Samtgemeinde.
- genau am 31. Mai des Jahres - wurde die Emsland-Route feierlich eröffnet.
- Platz bei der ADFC-Radreisenanalyse 2024 & 2025 in der Kategorie "Meist befahrene Radregionen in Deutschland"!
Etappen der Emsland-Route
Wer in der Kreisstadt Meppen startet, lernt zunächst die Ems hautnah kennen. Denn ganz nah am Ufer der Wasserstraße mit ihrem regen Schiffsverkehr entlang führt die Route stromabwärts zunächst ins Borkener Paradies, dem ersten von zahlreichen weiteren Naturschutzgebieten. Tief eintauchen in die Geschichte des Stromes können Gäste in der Schifferstadt Haren (Ems), die Heimathafen für weit über 200 Binnen-, Küsten- und Hochseeschiffe ist. Die maritimen Traditionen werden liebevoll gepflegt im Museumshafen am Haren-Rütenbrock-Kanal und im Schifffahrtsmuseum. Wie lebendig diese Traditionen im Emsland auch heute noch sind, zeigt eindrucksvoll der Seehafen Papenburg, wo die bekannte Meyer Werft ihre hochmodernen Kreuzfahrtschiffe baut. Die Geschichte der Stadt hat zahlreiche weitere Facetten. So nahm hier von rund 350 Jahren die Kultivierung der Moorlandschaften entlang der Ems ihren Anfang. Das Freilichtmuseum Von-Velen-Anlage führt die Geschichte der ältesten und größten Fehnkolonie Deutschlands vor Augen. Zudem zeugen die insgesamt 40 Kilometer langen Kanäle Papenburgs bis heute davon, wie einst die Moore entwässert wurden. Entsprechend zahlreich sind die Brücken, die die Emsland-Route hier überquert.
Kurz vor der Grenze zu Ostfriesland biegt der Radweg Richtung Westen ab und führt dann durch eine völlig andere Landschaft. Auf den Geestrücken und in den Wäldern des Hümmling machen Speichenritter spannende Entdeckungen, etwa im Erholungsgebiet Surwolds Wald mit einem Kletter-Parcours in den Bäumen. Die historischen Wurzeln des Tourismus finden sich in Sögel: Kurfürst Clemens August I. ließ hier sein barockes „Ferienhaus“ Schloss Clemenswerth errichten, dessen sternförmige Anlage weltweit einzigartig ist. Wesentlich ältere Beispiele emsländischer Baukunst verknüpft die „Hünengräberstraße des Hümmling“ in Groß Berßen. Einige der mythischen Großsteingräber sind mehr als 5.000 Jahre alt, eines davon ist sogar zum Wahrzeichen der Region geworden: Es ziert das Wappen des Emslandes. Prägend sind zudem die zahlreichen Mühlen, die entweder vom Wind oder vom Wasser angetrieben werden. Aus diesem Rahmen fällt die Hüvener Mühle, die mit Hilfe beider Naturkräfte Mehl mahlen kann. Anders nutzt man das Getreide in Haselünne, wo in drei traditionsreichen Brennereien aus Körnern Korn wird.
Zurück zur Natur: Durch das Tal des Flüsschens Hase und durch den kühlen Schatten eines weitläufigen Mischwaldes geht es vorbei am Saller See und weiter Richtung Rheine, wo der Ems-Radweg wieder auf die Ems trifft. Ab Salzbergen, wegen seines außergewöhnlichen Feuerwehrmuseums eine Station auf der „Europäischen Route der Industriekultur“, erleben Radler einen der reizvollsten Abschnitte der Ems, die hier in weiten Bögen durch das bäuerliche Kulturland strömt. Seltene Tiere wie der Eisvogel leben an den teils steilen Ufern und in den grünen Auen. Ebenfalls grün und zusätzlich bunt blühend präsentiert sich Emsbüren: Emsflower, Europas größter Anbieter von Sommerblumen für Balkon und Garten, lässt sich gern von Gästen in die riesigen Gewächshäuser schauen.
Weiter in Richtung Lingen (Ems) hat so mancher Radler das Liedchen vom „Pastor sine Koh“ auf den Lippen. Der in ganz Norddeutschland bekannte Rundgesang soll in Emsbüren seinen Ursprung haben - daran erinnert eine Bronzeskulptur in der reizvollen Altstadt. Weniger Musik aber dafür sehr viel Historisches bietet die größte Stadt des Emslandes: Auf mehr als 1.000 Jahre Geschichte blickt die frühere Universitäts- und Festungsstadt Lingen zurück - davon zeugen Baudenkmäler wie das Rathaus mit seinem Treppengiebel, die historischen Bürgerhäuser rund um den Marktplatz sowie der massive Pulverturm. Auf dem letzten Stück des Weges Richtung Meppen lohnt der Abstecher zum Emsland Moormuseum bei Geeste. Es zeigt die spannende, Jahrhunderte lange Geschichte des Torfabbaus, der bis heute die Landschaft prägt.
Start- und Zielpunkte der Emsland-Route
Die Emsland-Route ist ein Radrundkurs von 395 Kilometern durch die gesamte Region im Nordwesten Niedersachsens. Demnach sind alle 19 Orte im Emsland und die westfälische Stadt Rheine am Radweg mögliche Start- und Zielpunkte.
Etappenübersicht (ungefähre Kilometerangaben):
- Meppen bis Haren (Ems): ca. 18 km
- Haren (Ems) bis Lathen: ca. 14 km
- Lathen bis Heede/ Dörpen: ca. 20 km
- Heede/ Dörpen bis Rhede (Ems): ca. 11 km
- Rhede (Ems) bis Papenburg: ca. 15 km
- Papenburg bis Surwold: ca. 12 km
- Surwold bis Esterwegen: ca. 11 km
- Esterwegen bis Werlte: ca. 46 km
- Werlte bis Sögel: ca. 17 km
- Sögel bis Haselünne: ca. 34 km
- Haselünne bis Herzlake: ca. 11 km
- Herzlake bis Lengerich: ca. 20 km
- Lengerich bis Freren: ca. 16 km
- Freren bis Spelle: ca. 26 km
- Spelle bis Rheine: ca. 15 km
- Rheine bis Salzbergen: ca. 11 km
- Salzbergen bis Emsbüren: ca. 11 km
- Emsbüren bis Lingen (Ems): ca. 14 km
- Lingen (Ems) bis Geeste: ca. 15 km
- Geeste bis Twist: ca. 22 km
- Twist bis Meppen: ca. 36 km
Wissenswertes über die Emsland-Route
Seit 2012 gehört das Emsland zu den Top Ten der beliebtesten Radreiseregionen. Auf rund 90 Kilometern zwischen Salzbergen im Süden und Papenburg im Norden und auf mehr als 50 Kilometern zwischen dem Naturpark Moor-Veenland im Westen und dem Naturschutzgebiet Hahnenmoor im Osten finden vor allem Genussradler ein ideales Revier. Der Radweg führt ausnahmslos durch ebene Landschaften. So geht es im entspannten Wiegetritt auf verkehrsarmen Wegen von Ort zu Ort. Der Radweg verläuft auf beinahe durchgängig asphaltierten Straßen oder befestigten Forst- und Feldwegen. Oft radeln Sie parallel zu den Radfernwegen Rad-Route Dortmund-Ems-Kanal und EmsRadweg direkt entlang der Ems oder nicht weit von ihr entfernt. Auch ein Abstecher in die benachbarten Niederlande ist möglich: die United Countries Tour führt SIe schnurstracks über die Grenze.
Beschilderung
Der Radweg ist durchgängig in beide Richtungen mit dem vom Fahrradclub ADFC empfohlenen Radwegeleitsystem ausgeschildert. Die 75 x 15 cm großen Zielwegweiser stehen an Kreuzungspunkten und zeigen den nächsten Ort sowie den nächsten größeren Zielort mit Kilometerangaben an. Die 10 x 10 cm großen Einschubschilder bilden die Routenlogos ab, so dass Sie Ihrer Themenroute oder Ihrem Radfernweg problemlos folgen können. Sie erkennen die Emsland-Route an dem blau-grünen Einschubschild mit dem Emsland-Logo. Steht unterwegs kein Richtungswechsel an, dann bestätigen Ihnen immer wieder Zwischenwegweiser, dass Sie noch auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Zusätzliche Schilder weisen Sie auf Ortschaften, Bahnhöfe, Tourist-Informationen oder Sehenswürdigkeiten hin. Seit dem Sommer 2023 können Sie der Emsland-Route zudem von Knotenpunkt zu Knotenpunkt folgen. Der Radrundweg wurde in das landkreisweite Fahrradknotennetz eingebunden.
Gepäcktransfer
Viele Radurlauber organisieren ihre Tour im Emsland selbst. Für einen unbeschwerten Fahrradurlaub bei uns im „Fahrradland“ können Sie von April bis Oktober das „Emsland-Koffer-Taxi“ für den Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel buchen. Es transportiert Ihr Gepäck schnell, bequem und zuverlässig. Für 18,- € pro Person und Strecke werden innerhalb des Emslandes bzw. entlang der Emsland-Route Gepäckstücke bis 20 kg von Hotel zu Hotel transportiert. Das Gepäck sollte um 9.00 Uhr an der Rezeption bereitstehen.
Hilfreiche Informationen für die Planung und Organisation Ihrer Radreise
Generell können Sie in jedem Ort am Radweg Ihre Tour beginnen. Sie können Ihren Wagen für die Dauer der Radreise in der Regel kostenfrei am ersten Hotel stehen lassen. Mit dem Zug ist das Emsland ab Frankfurt, Koblenz und Köln mit den direkten Intercity-Verbindungen ohne Umsteigen erreichbar. Die Regionalzüge der WestfalenBahn verkehren auf der „Emsland-Linie“ im Stundentakt zwischen Emden und Münster. In den Mehrzweckabteilen ist die Mitnahme von Fahrrädern problemlos möglich. Folgende Orte am Radweg verfügen über einen Bahnhof: Rheine, Salzbergen, Emsbüren, Lingen (Ems), Geeste, Meppen, Haren (Ems), Lathen, Aschendorf und Papenburg.
Die beste Reisezeit sind die Sommermonate sowie der September. Beliebt sind zudem das Himmelfahrts- und das Pfingstwochenende.
Was Sie im Emsland unbedingt gesehen haben müssen
Das gibt’s nur im Emsland: Eine Mühle, die gleichzeitig von Wind und Wasser angetrieben wird, den größten Tiefpflug der Welt, ein Städtchen, in dem gleich drei bekannte Kornbrennereien zu Hause sind und das riesige Trockendock der Meyer Werft in Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie. Entlang der Emsland-Route entdecken Sie zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, die im Wortsinn einzigartig sind.
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