Schönste Radwege im Spreewald

Der Spreewald ist ein Paradies für Radfahrer. Mit seinen flachen, gut ausgebauten Wegen und der malerischen Landschaft bietet er ideale Bedingungen für entspannte und erlebnisreiche Radtouren. Im Südosten Brandenburgs erstreckt sich der Spreewald, der weit mehr zu bieten hat als die weltberühmte Gurke.

Warum Fahrradfahren im Spreewald?

Der Spreewald ist ideal zum Fahrradfahren, weil die Region fast ohne Steigungen auskommt. Diese flache Landschaft macht das Radfahren besonders angenehm und für alle Altersgruppen geeignet. Die Radwege im Spreewald führen entlang malerischer Kanäle, durch weite Felder und idyllische Orte.

Und falls Sie ohne eigenes Fahrrad anreisen, gibt es zahlreiche Radverleih-Anbieter, die moderne und gut gewartete Räder bereitstellen.

Beliebte Radrouten

Im Spreewald gibt es viel zu entdecken - wir haben zwölf Orte für euch zusammengestellt. Hier haben wir für euch eine abwechslungsreiche Auswahl an 12 schönen Radtouren durch den Spreewald zusammengestellt, mit verschiedenen Streckenlängen.

  • Vom Heuschober zum Hochwald, 27 km: Die entspannte Tour „Vom Heuschober zum Hochwald" führt durch die malerische Landschaft des Oberspreewalds und bietet zahlreiche Gelegenheiten, die Natur zu genießen.
  • Von Lübben zum Schwielochsee, 64 km: Eine sehr schöne Tagestour, die Sie von der Spreewaldstadt Lübben zum Schwielochsee führt. Auf dem Rückweg durchqueren Sie den charmanten Ort Schlepzig und radeln vorbei an zahlreichen Fischteichen, bevor Sie wieder die Schlossinsel Lübben erreichen.
  • 27 km Rundtour entlang der Fischteiche zwischen Lübben und Schlepzig: Diese kleine Radrunde führt Sie zur Zweiten Kolonie in Burg Spreewald. Typische Spreewaldhäuser und weite Flächen bestimmen diese kleine Straße.
  • 47 Kilometer ab Burg in die Altstadt von Cottbus: Eine abwechslungsreiche Rundtour.
  • 29 km lange Rundtour: Es geht vorbei am Bismarckturm, weiter entlang der ehemaligen Bahntrasse der Spreewälder Bimmelguste bis hin zum Storchendorf Dissen.
  • Von Lübben aus sind es etwa 19 Kilometer per Rad bis zur Windmühle Straupitz: Sie radeln weite Strecken auf dem Gurkenradweg. Auf dieser Tour befinden sich die Orte Radensdorf, Neu Zauche, Straupitz und Alt Zauche.

Weitere Radwege

  • Gurkenradweg: Der Gurkenradweg als Spreewaldtour ist für Radwanderer Pflichtprogramm. Auf 260 km schlängelt sich dieser Radweg als Rundtour durch die Region.
  • Spreeradweg: Von der Spreequelle bis nach Berlin geht es auf dem Spreeradweg, der in Sachsen beginnend auf 356 km entlang der Spree führt.
  • Hofjagdweg: Auf den Spuren preußischer Königshäuser begibt man sich auf dem kurzen Hofjagdweg. 63 km führen durch das ehemalige Jagdrevier der Preußenkönige. Auf dem Hofjagdweg geht es von Berlin bis in den Spreewald nach Lübben.

Mehrtägige Radreisen

Für diejenigen, die den Spreewald intensiv erleben möchten, bieten sich mehrtägige Radreisen an.

Radtouren-Details

  • Start: Kirche St. Nikolai in Lübbenau: Über die Spreewalddörfer Lehde und Leipe erreichen wir das Ausflugslokal Dubkow Mühle.
  • Start: Kirche St.: Wer die pure Natur liebt, wird diese Route mögen. Sie Radeln durch das Naturschutzgebiet Barzlin. Seltene Pflanzen und Tiere haben hier ihr zu Hause.
  • Start: Kirche St.: Auf dieser 29 km langen Rundtour geht es vorbei am Bismarckturm, weiter entlang der ehemaligen Bahntrasse der Spreewälder Bimmelguste bis hin zum Storchendorf Dissen.

Burg (Spreewald) als idealer Ausgangspunkt

Burg (Spreewald) ist ein malerisches Städtchen im Landkreis Spree-Neiße, Deutschland, das sich perfekt für Radtouren eignet. Die geografische Lage des Ortes macht ihn zu einem idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren auf dem Fahrrad.

Die aussichtsreiche Tour führt Sie durch Cottbus und entlang der malerischen Spree nach Burg. Diese Tour führ uns auf malerischen Streckenabschnitten durch den Spreewald im Südosten Berlins.

Es gibt viele schöne Radtouren in Burg (Spreewald), die sowohl Naturliebhaber als auch Kulturinteressierte begeistern werden. Eine beliebte Route führt entlang der Spree durch den idyllischen Ort Lehde. Hier können Besucher traditionelle sorbische Gehöfte bewundern und die besondere Atmosphäre des Spreewalds hautnah erleben. Ein weiteres Highlight ist die Tour zum Schlossinselkomplex in Lübbenau, wo man nicht nur historische Gebäude bestaunen kann, sondern auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat.

Die besten Jahreszeiten für Radtouren

Die besten Jahreszeiten für Radtouren in Burg sind der Frühling und der Sommer, wenn das Wetter angenehm warm ist und die Natur ihre volle Pracht entfaltet hat. Im Frühjahr blühen unzählige Pflanzenarten im Spreewald und sorgen für farbenfrohe Landschaften. Im Sommer hingegen bieten sich längere Tage an, um ausgiebig radeln zu können.

Orte zum Fahrradfahren in Burg

In Burg gibt es zahlreiche Orte zum Fahrradfahren. Neben den bereits erwähnten Touren gibt es auch gut ausgebaute Radwege entlang der Hauptstraßen, die es ermöglichen, das Umland zu erkunden. Ein besonderes Highlight ist der Gurkenradweg, der durch den Spreewald führt und an verschiedenen Orten Halt macht, um die berühmte Spreewälder Gurke zu probieren.

Zusätzliche Informationen

  • Der Spreewald bietet ein umfassendes Radwegenetz.
  • Nach dem Motto ´Radeln nach Zahlen´ ist im gesamten Spreewald die Knotenpunktwegweisung integriert.

Weitere Radtouren im Spreewald

Hier sind einige weitere Radtouren im Spreewald:

  • Radduscher Buschmühle am Leineweberfließ: Start und Ziel der ersten Radtour ist der Bahnhof in Burg im Spreewald. Der Radweg führt am Leineweberfließ entlang bis nach Vetschau, vorbei an traditionellen Spreewälder Handwerkshöfen. Es geht weiter durch die Stradower Teichlandschaft über Raddusch, an der Buschmühle vorbei, zurück nach Burg. Auf dem Weg kann man gut in der Dubkow-Mühle einkehren, einem der ältesten Gasthäuser im Spreewald.
  • Bismarckturm im Spreewald in Burg: Der 27 Meter hohe Bismarckturm im Spreewald in Burg bietet eine tolle Aussicht über die Landschaft. Unsere zweite Radtour durch den Spreewald beginnt ebenfalls an der Touristinformation Burg. Gleich zu Beginn kann man die Aussicht von der Spitze des Bismarckturms genießen. Weiter geht es in Richtung des Ortes Burg-Kauper. Wir fahren vorbei an Wiesen, Spreewaldhöfen und entlang des Fischerdorfes Leipe. Angekommen in Lehde, kann man dort das Freilandmuseum oder das Bauernhaus- und Gurkenmuseum besuchen.
  • Lehder Fließ in Lübbenau: Die berühmten Spreewälder-Gurken geben dieser Radtour ihren Namen. Auf dieser Tour könnt ihr bei Interesse eine Gurkeneinlegerei in Boblitz besichtigen und verschiedene Sorten probieren. Die Fahrt ist ohne große Steigungen auch gut für Anfänger*innen geeignet. Gestartet wird am Bahnhof in Lübbenau. Von dort aus geht es über Boblitz nach Raddusch zur Slawenburg. Weiter über die Stradower Fischteiche und Burg-Kolonie fahren wir über Leipe und Lehde zurück nach Lübbenau.
  • Schwielochsee: Vor den Türen des Spreewaldes, erstreckt sich an der Südspitze des Schwielochsees der kleine Erholungsort Goyatz. Diese Radtour umrundet einmal den Schwielochsee, den größten See Brandenburgs. Vom Bahnhof in Beeskow fahren wir über Trebatsch, dann geht es weiter nach Sawall, wo ein 61 Meter hoher Aussichtspunkt bestiegen werden kann, mit großartigem Ausblick über den ganzen See. Den Großteil der Fahrt über blickt man auf den See und die schöne Landschaft. Über Goyatz, Jessern und Friedland geht es zurück nach Beeskow - mit genügend Badestellen für eine Pause, um sich abzukühlen.
  • Luckau: Der historische Stadtkern in Luckau mit seinen zahlreichen barocken Wohnhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Auf der Tour von Peitz nach Luckau kommt man gleich durch drei historische Städte. Los geht es in der alten Festungsstadt Peitz, wo man den Festungsturm und das historische Rathaus besichtigen kann. Über Burg (Spreewald) und Raddusch geht es weiter nach Lübbenau. Hier steht die Nikolaikirche, Baudenkmal des Dresdner Barock. Am Ende angekommen, kann in Luckau der historische Stadtkern mit Georgenkapelle und der Schlossberg besichtigt werden.
  • Petkamsberger Teiche bei Schlepzig im Unterspreewald: Besonders im Unterspreewald gibt es zahlreiche Teiche für die Aufzucht von Forellen, Barschen, Hechten oder Karpfen. Diese Radtour führt an vielen Restaurants vorbei, die fangfrischen Fisch anbieten. Start ist der Bahnhof in Lübben. Hier könnenam Anfang oder Ende der Tour das Schloss und die Paul-Gerhard Kirche besichtigt werden. Über Lehnigksberg geht es an der Spree entlang nach Schlepzig. Nach einem Halt an der Alten Mühle und der Fachwerkkirche im Ort radeln wir über Krausnick durch das Biosphärenreservat Spreewald zurück nach Lübben.
  • Nordfließ nahe der Kannomühle im Hochwald im Biosphärenreservat Spreewald bei Buschmühle: Die Fahrt beginnt an der Touristinformation Schlossremise Vetschau/Spreewald in Richtung Reptener Teiche. Durch das Naturschutzgebiet Reptener Teiche und Koßwiger Torfstiche geht es weiter am Bischdorfer und am Kahnsdorfer See vorbei. Über Raddusch und Kaupen wird die Fahrt fortgeführt, entlang an der 50 Hektar großen Stradower Teichlandschaft, wo man mit ein bisschen Glück gut Wasservögel beobachten kann. Im Anschluss geht es wieder zurück nach Vetschau.
  • Fürst-Pückler-Park in Branitz: Der Fürst-Pückler-Park in Branitz ist die bedeutendste Parkanlage am Zielort dieser Radtour, in Cottbus. Ziel dieser Radtour ist Cottbus, das sogenannte „Tor zum Spreewald“. Startpunkt ist wieder Burg (Spreewald). Es geht los in Richtung Schmogrow, aber nicht ohne die Aussicht vom Bismarckturm in die Spreewaldlandschaft genossen zu haben. Wir fahren über Striesow zum Storchendorf Dissen. Hier gibt es ein Heimatmuseum mit Trachten- & Storchenausstellung. Die Fahrt geht weiter an der Spree und Wiesen entlang bis in das historische Stadtzentrum von Cottbus.
  • Dorfkirche von Straupitz: Wir starten die Radtour an der Touristinformation Burg im Spreewald. Es geht weiter entlang des Ludwig-Leichhardt-Trails, vorbei am Byhleguhrer und Byhlener See bis nach Straupitz im Oberspreewald. In Straupitz lohnt es sich, die restaurierte Schinkelkirche, den Kornspeicher sowie die historische Holländerwindmühle anzuschauen. Danach fahren wir über Burg-Kauper wieder zurück nach Burg.
  • Storch in seinem Nest in Lübbenau: Im Spreewald leben viel Störche, die man mit ein bisschen Glück auf dieser Tour gut beobachten kann. Die Tour startet in Lübbenau und führt uns über Boblitz zu den ersten Storchenhorsten. Weiter geht es nach Raddusch in die Moor- und Sumpfgebiete. Bei Interesse ist von dort aus ein Abstecher ins Vetschauer Storchenzentrum möglich.
  • Naturpark Dahme-Heideseen: Auf ausgebauten Radwegen führt die Radtour von Königs Wusterhausen nach Lübben durch den Naturpark Dahme-Heideseen und den Spreewald. Gleich zu Beginn der Tour kommen wir am Schloss Königs Wusterhausen vorbei. Über meist ausgebaute Radwege geht es 70 Kilometer weit bis nach Lübben. Kurz vorm Zielort fahren wir durch die für den Unterspreewald typische Wiesen- und Fließlandschaft. Es gibt die Möglichkeit, vor der Ankunft am Ziel noch die Spreewalddörfer Groß Wasserburg und Krausnick anzuschauen. Viele der Radwege auf dieser Tour sind ruhig gelegen und naturbelassen.
  • Goyatz am Schwielochsee: Goyatz am Schwielochsee ist der perfekte Startpunkt für viele schöne Radtouren in den Spreewald. Auf dem Weg nach Straupitz fährt man auf größtenteils ruhigen Fahrradwegen durch die Natur. Über den Leichhardt-Trail nach Mochow erreichen wir via Lassow unser Ziel. Dort kann man die Schinkelkirche, eine holländische Windmühle und den historischen Kornspeicher besichtigen. Wer mehr Zeit mitbringt, hat ausgehend von Straupitz viele Möglichkeiten, weiter den Hochspreewald zu entdecken.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung

  • Bei Kromlau lockt die weltberühmte Rakotzbrücke im Azaleen- und Rhododendronpark, ein Ort der zum entspannen und spazieren einlädt.
  • Ein besonderes Kleinod am Ende der Etappe ist die grenzüberschreitende, mit UNESCO Welterbe betitelte Stätte Muskauer Park/Park Mużakowski, bekannt auch unter Fürst-Pückler-Park, in Bad Muskau.
  • Zur Blütezeit der Rhododendren und Azaleen lockt Rothenburg Blumenliebhaber in seinen Stadtpark.
  • Nahe des Ortsausgangs lädt der Luftfahrttechnische Museumsverein Rothenburg e.V.
  • Wenn man schon in der Nähe ist, sollte man Bautzen auf jedenfall besuchen.
  • Einen weiteren Abstecher vom Radweg sollte man in die Lessingstadt Kamenz machen.
  • In Hoyerswerda locken Spaß und Erlebnis, wie der Zoo, das Renaissanceschloss, die KRABAT-Mühle und noch so vieles mehr.

Fahrradverleih und Pannenservice

  • Der Fahrradverleih Heidesee bietet seine Fahrräder auch außerhalb der Gemeinde Heidesee an.
  • Das Fahrradgeschäft Ranzinger ist auf den Verkauf von Fahrrädern, E-Bikes, Lastenfahrräder, Zubehör und Ersatzteilen spezialisiert. Als zusätzliche Dienstleistung werden in der integrierten Werkstatt Reparaturen an Fahrrädern und E-Bikes angeboten.
  • Fahrrad König bietet auf ca. 700 m² Fläche eine große Auswahl an Fahrrädern, Anhängern und Zubehör.

E-Bike Ladestationen

Die Touristinformation Dahme-Seenland in Königs Wusterhausen bietet Ihnen die Möglichkeit, Akkus aufzuladen.

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