Schutzbleche für Motorräder: Arten und Materialien

Stellen Sie sich vor, Sie müssten ohne Fahrrad-Schutzblech mit ihrem Drahtesel zur Arbeit oder zu Treffen in Ihrer Freizeit fahren. Bei trockener Straße ist das kein Problem. Aber wenn Sie bei schlechtem Wetter mit dem Rad durch viele Pfützen preschen, wird Ihre Kleidung garantiert nass. Noch schlimmer sind schmutzige oder gar schlammige Strecken: Hier können Sie Ihre Garderobe so stark beschmutzen, dass Sie im Büro oder im Club keinen guten Eindruck mehr macht.

Da ist es doch besser, wenn Ihr Fahrrad ein geeignetes Schutzblech vorne und hinten aufweist, auch wenn die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) dies nicht vorschreibt.

Anders sieht es bei Rädern aus, die in erster Linie zum Sport verwendet werden: Wenn Sie Ihr Rennrad oder Mountainbike mit einem Schutzblech nachrüsten wollen, können Sie dafür auch nachträglich geeignete Bleche kaufen und montieren.

Doch wie finden Sie ein passendes Schutzblech für Ihr Fahrrad? Und welche Arten von Schutzblechen gibt es?

Wozu dient das Schutzblech am Fahrrad?

Fahren Sie durch Pfützen oder auf einer regennassen Straße, verhindert das Schutzblech, dass Sie von Wasser und Matsch durchnässt werden. Schutzbleche sind also vor allem beim Fahrradfahren im Regen sinnvoll.

Muss ein Fahrrad über ein Schutzblech verfügen?

Laut Gesetzgeber gehören Schutzbleche nicht zur vorgeschriebenen Ausstattung für ein verkehrssicheres Fahrrad.

Lassen sich Schutzbleche nachrüsten?

Fast jedes Fahrrad kann mit Schutzblechen ergänzt werden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Belche mit dem Rad kompatibel sind.

Einem Mountainbike (MTB) fehlt ein Schutzblech üblicherweise, wenn Sie es im Laden kaufen. Wenn MTB-Fahrer über Geländepisten fahren, werden sie sowieso häufig schmutzig, weshalb ein Schutzblech hier eher wenig helfen würde.

Dafür bringt ein solches Blech mehr Gewicht mit sich und es besteht bei abenteuerlichen Cross-Strecken die Gefahr, dass diese leicht brechen.

Meistens fehlt ein Schutzblech auch beim Rennrad. Wenn es in erster Linie darum geht, möglichst hohe Geschwindigkeiten mit dem Rad zu erreichen, muss es leicht und windschlüpfrig gebaut sein. Hier würde ein Schutzblech für unnötiges Gewicht und zusätzlichen Luftwiderstand sorgen.

In den Paragraphen 63 bis 67 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sind alle Ausrüstungsgegenstände aufgeführt, die ein verkehrssicheres Fahrrad aufweisen muss. Dort ist von einem Fahrrad-Schutzblech nicht die Rede.

Einige Schutzbleche werden fest an den Gabeln der Räder verschraubt. Dadurch besteht keine Gefahr, dass diese sich bei der Fahrt plötzlich lösen können. Ein Steckschutzblech hingegen wird nicht fest am Rad montiert, sondern bei Bedarf nur aufgesteckt.

Viele Schutzbleche sind aus Metallen wie Aluminium oder Stahl hergestellt. Sie können sich aber auch ein Schutzblech aus Holz selber bauen, indem Sie mehrere Sperrholzschichten in gebogenem Zustand aufeinander leimen.

Wenn Sie ein geeignetes Fahrrad-Schutzblech suchen, sollten Sie darauf achten, dass es etwas breiter als die Reifen ist, weil nur so Schmutz und Wasser abgefangen werden können, welcher von den Reifen aufgewirbelt wird. Generell sollte der Spritzschutz an jeder Seite ungefähr 3 Millimeter breiter sein als der Reifen.

Ein Schutzblech mit U-Profil kann sich teilweise um den Reifen legen und den Fahrer so noch besser schützen.

Benötigen Sie ein Schutzblech für Mountainbike oder Rennrad, so können Sie ein Set aus Vorder- und Hinterblech erwerben, was je nach Ausführung und Material zwischen 15 und 50 Euro kostet.

Bei einem Fahrrad-Schutzblech kann die Befestigung meistens über Gewindeösen erfolgen, die an den Radgabeln zu finden sind. Dort können Sie das Blech festschrauben. Bei Rennrädern und MTBs fehlen diese Ösen jedoch meist, weshalb Sie in diesem Fall Schutzbleche suchen sollten, die sich auch ohne Schrauben und Ösen montieren lassen.

Wenn Sie einen Spritzschutz an Ihr MTB anbringen wollen, sollten Sie darauf achten, dass der Abstand zwischen Blech und Reifen groß genug ist. Generell wird hierbei ein Zentimeter als Richtwert angegeben.

Um ein Fahrrad-Schutzblech noch besser am Rahmen zu befestigen, damit Sie beispielsweise Ihr Mountainbike noch verkehrssicherer machen, können Sie zusätzliche Streben anbringen.

Kaufberatung Schutzbleche

Schutzbleche sind unverzichtbare Begleiter für Radfahrer, die auch bei nassem Wetter trocken und sauber ans Ziel kommen möchten. Sie schützen dich vor aufgewirbeltem Wasser und Schmutz von der Straße.

Doch welche Schutzbleche passen zu deinem Fahrrad und deinen Bedürfnissen? In dieser Kaufberatung erfährst du alles Wissenswerte über Materialien, Montage und Einsatzmöglichkeiten von Schutzblechen. Du erhältst wertvolle Tipps, wie du die passenden Modelle für dein Rad auswählst und worauf du beim Kauf achten solltest.

Lass dich von unseren Informationen inspirieren und finde die Schutzbleche, die dich bei jeder Fahrt zuverlässig begleiten.

Schutzbleche: Welche Materialien eignen sich für dein Fahrrad?

Bei der Wahl der richtigen Schutzbleche für dein Fahrrad spielen die verwendeten Materialien eine entscheidende Rolle. Je nach deinen Bedürfnissen und Vorlieben kannst du zwischen verschiedenen Optionen wählen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Hier erfährst du mehr über die gängigsten Materialien und ihre Eigenschaften:

  • Kunststoff: Leicht, kostengünstig und in vielen Farben erhältlich. Kunststoff-Schutzbleche sind besonders für Gelegenheitsfahrer und den Alltag geeignet. Sie bieten einen guten Schutz vor Spritzwasser und sind einfach zu montieren.
  • Aluminium: Robust und langlebig, dabei trotzdem relativ leicht. Aluminium-Schutzbleche sind eine beliebte Wahl für Vielfahrer und Tourenräder. Sie halten auch stärkeren Belastungen stand und bieten einen zuverlässigen Schutz.
  • Edelstahl: Extrem widerstandsfähig und rostfrei. Edelstahl-Schutzbleche sind zwar etwas schwerer, aber dafür besonders langlebig und pflegeleicht. Sie eignen sich gut für Fahrräder, die häufig bei schlechtem Wetter genutzt werden.

Bei der Auswahl des passenden Materials für deine Schutzbleche solltest du neben deinem Budget auch den Einsatzzweck deines Fahrrads berücksichtigen. Für sportliche Fahrer, die auf jedes Gramm achten, können leichte Kunststoffschutzbleche interessant sein. Für den täglichen Gebrauch in der Stadt oder auf längeren Touren bieten sich robustere Materialien wie Aluminium oder Edelstahl an. Bedenke auch, dass die Optik eine Rolle spielen kann - manche Materialien lassen sich besser in das Gesamtbild deines Fahrrads integrieren als andere.

So montierst du Schutzbleche richtig an deinem Rad

Die korrekte Montage von Schutzblechen ist entscheidend für einen effektiven Schutz vor Spritzwasser und Schmutz. Mit der richtigen Vorgehensweise kannst du deine neuen Schutzbleche sicher und passgenau anbringen. Hier erfährst du, worauf du bei der Montage achten solltest:

  1. Vorbereitung: Stelle sicher, dass du alle benötigten Werkzeuge und Befestigungsmaterialien zur Hand hast. Überprüfe, ob die Schutzbleche zu deinem Fahrradmodell passen.
  2. Befestigung am Vorderrad: Beginne mit dem vorderen Schutzblech. Fixiere es zunächst locker an der Gabelkrone und richte es dann so aus, dass es parallel zum Reifen verläuft. Achte auf ausreichend Abstand zwischen Reifen und Schutzblech.
  3. Anbringung am Hinterrad: Das hintere Schutzblech wird in der Regel an der Sitzstrebe und den Sitzrohrstreben befestigt. Richte es ebenfalls parallel zum Reifen aus und stelle sicher, dass es nicht mit der Bremse oder dem Gepäckträger kollidiert.

Nach der Montage ist es wichtig, alle Schrauben fest anzuziehen und die Ausrichtung nochmals zu überprüfen. Ein leichter Dreh am Rad hilft dir, eventuelle Reibungspunkte zu erkennen. Mit korrekt montierten Schutzblechen kannst du nun auch bei Nässe und Matsch komfortabel und sauber fahren.

Spritzwasserschutz: Wie Schutzbleche dich trocken halten

Schutzbleche sind deine zuverlässigen Begleiter, wenn es darum geht, bei Regen oder auf nassen Straßen trocken zu bleiben. Sie fangen Spritzwasser und Schmutz ab, bevor diese dich oder dein Fahrrad erreichen können. Dabei bieten sie nicht nur Komfort, sondern tragen auch zur Sicherheit bei, indem sie deine Sicht verbessern und rutschige Situationen vermindern.

Es gibt verschiedene Arten von Schutzblechen, die sich in Material, Befestigung und Abdeckungsgrad unterscheiden:

  • Vollschutzbleche: Diese decken einen großen Teil des Reifens ab und bieten den umfassendsten Schutz vor Spritzwasser. Sie eignen sich besonders für Alltagsfahrräder und Touren bei jedem Wetter.
  • Steckschutzbleche: Flexibel und leicht zu montieren, sind sie eine praktische Lösung für Fahrer, die nur gelegentlich Schutz benötigen. Du kannst sie bei Bedarf schnell anbringen und wieder abnehmen.
  • Sportschutzbleche: Leicht und aerodynamisch gestaltet, bieten sie einen Kompromiss zwischen Spritzschutz und Gewichtsersparnis. Sie sind beliebt bei Rennradfahrern und Mountainbikern.

Bei der Auswahl deiner Schutzbleche solltest du auf die Passform für dein Fahrrad und deine Bedürfnisse achten. Berücksichtige dabei die Reifenbreite, die Befestigungsmöglichkeiten an deinem Rad und dein typisches Fahrverhalten. Mit den richtigen Schutzblechen kannst du auch bei widrigen Wetterbedingungen trocken und sauber ans Ziel kommen.

Fahrradtypen und passende Schutzbleche: Worauf du achten solltest

Bei der Auswahl von Schutzblechen für dein Fahrrad spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Je nach Fahrradtyp und deinen individuellen Bedürfnissen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die du in Betracht ziehen kannst. Hier erfährst du, worauf es bei der Wahl der passenden Schutzbleche ankommt:

  • Rennräder: Für diese leichten und schnellen Fahrräder eignen sich besonders schmale und leichte Schutzbleche. Clip-on-Modelle oder Steckschutzbleche können eine praktische Lösung sein, da sie sich bei Bedarf schnell montieren und wieder abnehmen lassen.
  • Mountainbikes: Bei Geländefahrrädern solltest du auf robuste und flexible Schutzbleche setzen. Modelle mit größerem Abstand zum Reifen verhindern, dass sich Schlamm und Steine festsetzen können. Abnehmbare Varianten bieten dir die Möglichkeit, sie bei trockenen Bedingungen einfach zu entfernen.
  • Cityräder und Trekkingbikes: Für den alltäglichen Gebrauch in der Stadt oder auf längeren Touren empfehlen sich stabile, fest montierte Schutzbleche. Diese bieten einen umfassenden Schutz vor Spritzwasser und Schmutz. Achte hier auf eine ausreichende Breite, die den Reifen gut abdeckt.

Die richtige Länge der Schutzbleche ist entscheidend für einen effektiven Schutz. Vorne sollten sie möglichst nah an den Boden reichen, um Spritzwasser zu minimieren. Hinten ist es ratsam, dass sie mindestens bis zur Nabenhöhe des Hinterrads reichen. So bleiben du und dein Fahrrad auch bei Nässe sauber und trocken.

Mit diesen Informationen bist du gut gerüstet, um die passenden Schutzbleche für dein Fahrrad zu finden. Denk daran, dass die richtige Wahl nicht nur dein Fahrerlebnis verbessert, sondern auch zur Langlebigkeit deines Fahrrads beiträgt.

Jetzt bist du bestens informiert, um die passenden Schutzbleche für dein Fahrrad auszuwählen. Mit dem richtigen Spritzschutz bleibst du bei jeder Fahrt trocken und sauber. Informiere dich über die verschiedenen Modelle und Befestigungsmöglichkeiten, die zu deinem Fahrradtyp passen. Ob Kunststoff oder Metall, fest montiert oder abnehmbar - für jeden Radfahrer gibt es die passende Lösung.

Motorrad Schutzblech "Flat" Style für Hinterräder

  • Material: Stahl roh
  • Universal einsetzbar für Felgengrößen zwischen 15 - 17"
  • Gesamtlänge beträgt 1210 mm
  • Radius: 385 mm
  • Blechstärke: 1,5mm

Folgende Breiten sind verfügbar:

  • 200mm - für ca. 170mm - 180mm breite Hinterräder
  • 220mm - für ca. 200mm breite Hinterräder

Die Schutzbleche werden als universal Schutzbleche geliefert und sind in verschiedenen Breiten erhältlich. Die Breite ist von innen gemessen.

Gerne fertigen wir Ihnen Ihr Schutzblech nach Ihren Vorgaben.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0