Schwalbe MTB Reifen Kombination Test: Die Besten Reifen für dein Mountainbike

Ein Mountainbike-Reifen ist ein einziger Kompromiss. Hoher Pannenschutz oder geringes Gewicht? Massig Grip und Traktion oder gute Haltbarkeit und leichter Rollwiderstand? All diese Eigenschaften lassen sich mit modernster Technik zwar optimieren - doch von dem einen Fahrradreifen, der alles perfekt kann, müssen wir Biker wohl ewig träumen. Also: Prioritäten setzen.

Drei MTB-Reifen-Kombis für Enduro Bikes im Test

Um herauszufinden, wie stark sich die unterschiedlichen Karkassen, Seitenwandkonstruktionen und Gummimischungen voneinander unterscheiden - und ob man die Unterschiede in der Praxis wirklich spürt - haben wir von drei Herstellern jeweils zwei Reifen-Kombis zum Test gebeten: eine Allround-Kombi und eine Extrem-Kombi. Der Clou: Profil und Reifendimension sind jeweils identisch. Die Unterschiede liegen ausschließlich im Reifenaufbau und der Gummimischung.

  • Allround-Kombi:
    • Continental Kryptotal Fr Trail/Re Trail
    • Maxxis Assegai EXO+ / Minion DHR II EXO+
    • Schwalbe Magic Mary Superground / Big Betty Supertrail
  • Extrem-Kombi:
    • Continental Kryptotal Fr/Re DH
    • Maxxis Assegai DD / Minion DHR II DH
    • Schwalbe Magic Mary / Big Betty SuperG

Der Kompromiss: Allround- oder Enduro-Kombi?

Wer nicht ständig wechseln will, braucht einen Reifen, der überall funktioniert. Selbst auf einer kurzen Runde können die Bedingungen stark variieren.

Bei Enduro-Reifen stehen Grip und Pannenschutz an erster Stelle. Wer lange Touren selbst erkurbelt, sollte aber zumindest am Hinterrad auf einen akzeptablen Rollwiderstand achten.

Beim direkten Vergleich zwischen leicht und schwer fällt im normalen Fahrbetrieb am deutlichsten der Gewichtsunterschied auf. Knapp 300 Gramm mehr rotierende Masse pro Laufrad machen die Fahrt spürbar träger. Lenkbewegungen bei langsamer Fahrt oder spielerische Fahrmanöver, wie Sprungeinlagen, werden deutlich zäher. Doch auch im Positiven tut sich etwas. Bei schneller Fahrt auf ruppigem Untergrund liegen die Bikes mit den dicken Pneus satter. Und auch der höhere Grip durch die weichen Gummis fällt im direkten Vergleich merklich auf. Und das selbst bei identischem Luftdruck. Lässt man etwas Luft aus den Reifen, was die dickeren Karkassen locker zulassen und zum Teil sogar erfordern, steigen Grip und Traktion noch weiter. So liegen die subjektive Fahrsicherheit und der Kurvenhalt bei allen drei Extrem-Kombis spürbar über der griffigsten Allround-Kombi (Maxxis).

Bei langsamer Fahrt haben die dicken Karkassen aber noch einen Nachteil. Die steife Konstruktion schmälert den Fahrkomfort, da sich der Reifen weniger an Unebenheiten anschmiegt. Gerade in technischen Uphills kann das ein Nachteil sein. Am deutlichsten war dieser Effekt bei den supersteifen Contis mit DH-Karkasse zu spüren. Maxxis schafft es hingegen, auch der schweren Kombi viel Komfort einzuhauchen. Die leichten Varianten eignen sich für den Allround-Einsatz auf anspruchsvollen Touren und Trails.

Alle Karkassen von Continental, Maxxis und Schwalbe im Überblick

Die Unterschiede verbergen sich im Innenleben der Fahrradreifen. Wir erklären die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle.

Continental Kryptotal Re

Drei Karkassen und drei Gummimischungen stehen vom Kryptotal zur Auswahl. Die leichte Trail-Karkasse und die mittlere Enduro-Variante gibt es jeweils nur mit einer Gummimischung (Endurance bzw. Soft). Nur bei der robusten DH-Karkasse besteht die Wahl zwischen softem und supersoftem Compound - wir haben uns für soft entschieden. Die Trail-Reifen sind die leichtesten und bieten den geringsten Durchschlagschutz. Die dicken DH-Schlappen setzen den Höchstwert beim Pannenschutz, gehören aber auch zu den schwersten.

  • Kryptotal Re Trail Endurance: 1018 g / 313 mm / 18 W
  • Kryptotal Re Enduro Soft: 1181 g / 425 mm /33,9 W
  • Kryptotal Re DH Soft: 1386 g / 638 mm / 35,6 W

Maxxis Minion DHR II

Fünf Reifenkonstruktionen, drei Gummimischungen, zahllose Möglichkeiten zu kombinieren: die Qual der Wahl beim Maxxis Minion MTB-Reifem. EXO, EXO+ und Doubledown liegen im Labor sehr nahe beieinander. Deutlich höheren Pannenschutz gibt’s erst bei der DH-Karkasse. Verschleißtipp: die härtere Dual-Gummimischung auf der DH-Karkasse mit Drahtkern. Top für den Dauereinsatz in hartem Gelände und zudem günstiger.

  • Minion DHR II EXO MaxxTerra: 1033 g / 325 mm / 29,3 W
  • Minion DHR II EXO+ MaxxTerra: 1079 g / 363 mm / 28,9 W
  • Minion DHR II DD MaxxTerra: 1212 g / 413 mm / 32 W
  • Minion DHR II DH MaxxGrip: 1335 g / 613 mm / 49,9 W
  • Minion DHR II DH Draht Dual: 1380 g / 613 mm / 35,5 W

Schwalbe Magic Mary

Bei Schwalbe mussten wir für den Vergleich zum Vorderreifen greifen, denn den Magic Mary gibt es in allen vier relevanten Karkassen, während der Big Betty erst ab Supertrail verfügbar ist. Bei Supertrail und Supergravity besteht die Wahlmöglichkeit zwischen den Gummimischungen Soft und Ultrasoft. Gegenüber Maxxis nimmt der Pannenschutz bei den stärkeren Karkassen gleichmäßig und deutlich zu.

Magic Mary Superground Soft, Magic Mary Supertrail Soft, Magic Mary Supergravity Ultrasoft, Magic Mary Superdownhill Ultrasoft

Unterschiede der MTB-Reifenkombis im Test

Dicke oder dünne Karkasse? Weiche oder harte Gummimischung? Von außen sind die Reifenmodelle der einzelnen Hersteller kaum auseinanderzuhalten.

Pannenschutz bei Fahrradreifen

Im Schnitt bieten die schweren Kombis 60,4 Prozent mehr Durchschlagschutz als ihre leichten Pendants. Das erreichen die Pneus über stabilere Karkassen (1), also mehrere Gewebelagen übereinander, und stichfeste Schutzschichten (2) oder Gummieinlagen (3). Mehr Material, mehr Pannenschutz. Dadurch steigt aber auch das Gewicht im Schnitt um 23 Prozent. Auf guten Durchschlagschutz sollte man besonders am Hinterrad achten, denn das Heck trifft meist mit weniger Bedacht, dafür mit mehr Schwung auf grobe Hindernisse. Auch lastet der Großteil des Fahrergewichts meist über dem Hinterrad.

Grip und Traktion

Neben dem Profil (4) hat vor allem die Gummimischung (5) Anteil am Kurvenhalt und der Traktion der Reifen. Insbesondere auf harten Untergründen oder bei Nässe. Ein weicher Gummi passt sich dem Boden deutlich besser an und verzahnt sich förmlich mit Hindernissen. Besonders am Vorderrad erhöht das die Fahrsicherheit spürbar. Mit dicker Karkasse sind zudem niedrigere Luftdrücke möglich, das steigert den Grip zusätzlich.

Rollwiderstand

Die extrem pannensicheren und griffigen Reifen-Kombis rollen im Schnitt um 69 Prozent zäher als die Allrounder. Den größten Anteil daran hat die weichere Gummimischung zu verantworten. Die weichen Stollen kleben förmlich am Boden. Wer auf effizientes Rollen Wert legt und oft weitere Strecken auf Asphalt oder harten Untergründen abstrampelt, sollte zumindest am Hinterrad auf einen härteren Gummi setzen. Denn hier lasten rund 75 Prozent des Gewichts. Der Rollwiderstand des Vorderreifens kostet also deutlich weniger Energie. Auch eine steifere Karkasse erhöht den Rollwiderstand, da zusätzliche Walkarbeit anfällt. Dieser Einfluss fällt bei unseren Testreifen allerdings geringer als der des Gummis aus.

Verschleiß

Das kennt jeder aus der Schule: Ein weicher Radiergummi rubbelt sich schneller ab, als ein harter. So ist es auch bei Reifen. Die Zauberworte Ultrasoft, Supersoft oder Maxx-Grip versprechen massig Traktion, doch die weichen Mischungen verschleißen auch deutlich schneller. Unpraktisch für jeden, der viel im Park fährt oder generell viele Tiefenmeter sammelt. Das Hinterrad ist dabei besonders betroffen. Ein superweicher Gummi sollte daher nur wohlüberlegt zum Einsatz kommen.

So testet BIKE MTB-Reifen

Fahrradreifen im Labortest

Um die harten Fakten unter vergleichbaren Bedingungen abzuklopfen, haben wir alle Fahrradreifen im Testlabor von Reifenhersteller Schwalbe getestet. Alle Tests wurden bei einem Reifendruck von 1,7 bar auf einheitlichen Felgen durchgeführt. Beim Durchschlagtest saust ein 19 Kilo schweres Fallbeil auf den Reifen. Dabei wird die Fallhöhe so lange erhöht, bis dem Schlauch die Luft ausgeht. Je höher die Fallhöhe, desto besser der Durchschlagschutz.

Reifentest im Labor

Um einen Durchstich oder ein Aufschlitzen des Reifens zu simulieren, dringt ein Metalldorn durch den Reifen. Einmal auf der Lauffläche und einmal an der Seitenwand. Dabei wird die maximale Kraft gemessen, bis die Karkasse durchstoßen ist. Der Rollwiderstand wird auf einem Trommelprüfstand bei 20 km/h und einer Last von 50 Kilo ermittelt. Dieses Prozedere bildet den Rollwiderstand auf Asphalt und sehr harten Untergründen ab.

Reifen im Praxistest

Für unseren Praxistest standen uns drei baugleiche All Mountain Bikes zur Verfügung. Mit identischem Setup konnten wir schnell und unkompliziert zwischen den Reifenpaarungen wechseln und die Gummis im direkten Vergleich gegeneinander testen. Drei zusätzliche 29er-Laufradsätze ermöglichten es uns, alle Reifenpaare back to back und im ständigen Wechsel in definierten Geländesituationen zu fahren. So konnten wir die Unterschiede detailliert herausfiltern. Vom Kurven-Grip auf harten und losen Böden, über die Traktion in steilen Anstiegen oder auf Wurzeln und das Bremsvermögen im Downhill haben insgesamt vier Tester die relevanten Fähigkeiten einer Reifen-Kombi überprüft. Die herbstlichen Bedingungen boten perfekte Voraussetzungen, auch dem Nass-Grip der Gummis und der Selbstreinigung der Profile auf den Grund zu gehen.

Die Meinung der Tester

Statement von Max Fuchs, Testredakteur BIKE:

Minimaler Luftdruck ist maximaler Fahrspaß, weil der Grip massiv ansteigt! Das funktioniert aber nur mit einem stabilen Reifen, deshalb hat bei mir Pannenschutz höchste Priorität. Vor allem ist man mit dem Enduro ohnehin viel mit Shuttles und Gondeln unterwegs. Da stören mich das höhere Gewicht und mehr Rollwiderstand dicker Pneus sowieso nicht.

Statement von Laurin Lehner, FREERIDE-Magazin:

Zugegeben: Im direkten Vergleich spürt man den Vorteil der weichen Gummimischungen. Doch das sind nur Nuancen. Der erhöhte Verschleiß steht dazu in keinem Verhältnis. Geldbeutel und Umwelt danken es Euch, wenn Ihr zum härteren Gummi greift. Außerdem macht das zähe Rollverhalten der super griffigen Reifen Anstiege zur Qual.

Statement von Florentin Vesenbeckh, Testleiter EMTB:

Viel hilft viel? Einfach blind zum dicken und schweren Reifen zu greifen, macht keinen Sinn. Das höhere Gewicht an den Laufrädern macht das Handling spürbar träger. Ein echter Nachteil auf langen Touren oder bei einer verspielten Fahrweise. Deshalb finde ich: Nur bei wildem Gelände und Fahrstil lohnt sich ein dicker Schlappen.

Alle Labordaten unseres Reifentests im Überblick

Egal, für welchen MTB-Reifen man sich auch entscheidet: Das volle Potenzial lässt sich erst durch den richtigen Reifendruck abrufen.

Test Allround-Kombis: Geringes Gewicht und gute Laufeigenschaften - Ergebnisse

Continental Kryptotal Fr/Re Trail

Leichteste Kombi, niedrigster Rollwiderstand - aber auch schwacher Pannenschutz. Das ist die Kurzfassung der Labordaten zur Kryptotal-Kombi in der Trail-Variante. Auch im Praxistest landet der Continental MTB-Reifen auf der zahmen Seite. Traktion und Kurvenhalt liegen mit dem harten Gummi hinter der Konkurrenz, agiert aber berechenbar.

Schwalbe MTB Reifen: Ein umfassender Überblick

Vom Ruhrgebiet aus erobert Schwalbe seit 1973 die Fahrradwelt. Was als Import koreanischer „Swallow“-Reifen begann, entwickelte sich zum Inbegriff für Fahrradreifen „Made in Germany“ und einer riesigen Modellvielfalt. Ob Stadtflitzer, Cross-Country- oder Downhill-Bikes: Die deutsche Traditionsmarke hat den passenden Reifen parat. Seit der Eurobike 2023 präsentiert sich das Unternehmen mit einem überarbeiteten Markenauftritt: neues Logo, neue Flankengestaltung - kurze Zeit später folgten außerdem frische Produktideen wie die neuen Radialreifen. Damit will Schwalbe nun nicht weniger als die Konstruktion moderner MTB-Reifen revolutionieren. Gelingt dieser Schachzug?

Die Super Karkassen von Schwalbe

Bei Schwalbe erfolgt die Benennung der Karkassen relativ gut nachvollziehbar. Hier wird mehr oder weniger der Einsatzzweck hinter die Bezeichnung „Super” gehängt. Die fünf Karkassen Super Race, Super Ground, Super Trail, Super Gravity und Super Downhill bieten ein großes Spektrum von leichten, schnell rollenden Karkassen bis hin zu robusten, mehrlagigen Konstruktionen für härteste Einsätze. Bei der neuen Radialkarkasse weicht Schwalbe von dieser Namensgebung etwas ab.

  • Super Race: Der Fokus liegt auf niedrigem Rollwiderstand und geringem Gewicht. Daher befindet sich nur eine schmale Schutzeinlage im Bereich der Lauffläche.
  • Super Ground: Diese Karkasse möchte Pannenschutz und ein gutes Rollverhalten vereinbaren. Es handelt sich um eine typische einlagige Karkassenkonstruktion mit drei Lagen Karkassenmaterial mit 67 TPl im Bereich der Lauffläche. Für erhöhten Pannenschutz hat Schwalbe eine Schutzeinlage von Wulst zu Wulst eingearbeitet.
  • Super Trail: Diese Karkasse ist analog zur Super Ground-Karkasse als einlagige Konstruktion mit 67-TPI-Karkassenmaterial aufgebaut. Sie setzt aber zusätzlich noch auf eine Gummieinlage an der Seitenwand, die als Durchschlagschutz dient und dem Reifen insgesamt mehr Stabilität verleiht.
  • Super Gravity: In Sachen Pannenschutz spielt sie ganz vorne mit. Im Gegensatz zur Super Trail-Karkasse kommt sie mit vier statt drei Lagen Karkassenmaterial mit 67 TPI daher, welche mit der Schutzeinlage von Wulst zu Wulst sowie der Gummieinlage an der Seitenwand kombiniert sind.
  • Super Downhill: Diese Karkasse ist eine klassische zweilagige Karkassenkonstruktion, bei der sechs Lagen mit 68-TPI-Karkassenmaterial auf der Lauffläche und vier Lagen an der Seitenwand auch bei niedrigen Luftdrücken noch ausreichend Schutz bieten sollten.

Die Radialreifen von Schwalbe

Neu bei Schwalbe sind seit August 2024 die sogenannten Radialreifen, bei denen die Karkassenfäden in einem wesentlich stumpferen Winkel nahe 90° verlaufen statt der normalerweise üblichen 45° von Diagonalreifen. Zum Zeitpunkt des Tests gibt es vier Modelle, die den neuen Karkassenaufbau nutzen: Albert, Shredda Front und Shredda Rear sowie den Klassiker Magic Mary.

Schwalbe verspricht gravierende Vorteile: Durch die punktuelle Verformbarkeit sollen die Pneus mehr Grip, mehr Dämpfung, mehr Sicherheit und satte 30 % mehr Auflagefläche bei gleichem Druck liefern. Es gibt jedoch auch einen Nachteil, den Schwalbe sogar selbst eingesteht: Reifen mit Radialkarkasse weisen - bedingt durch ihre Verformungsfreudigkeit - einen höheren Rollwiderstand auf.

Unserer Erfahrung nach empfiehlt es sich tatsächlich die Radialreifen mit etwa 0,2 bar mehr Luftdruck zu fahren - auf Hardpack-Strecken geht sonst merklich Geschwindigkeit verloren und man muss hier und da deutlich mehr in die Pedale treten, um Sprünge zu schaffen. Ist der richtige Druck eingestellt, wird man auf dem Trail mit einer sehr guten Dämpfung und einem hohen Gripniveau belohnt. Wegen der guten Verformbarkeit stellt sich das Gefühl ein, als würde der Reifen Hindernisse nicht nur überrollen, sondern geradezu umschlingen.

Aktuell gibt es Radialreifen nur in zwei der fünf Karkassenbauweisen: als Trail Pro und Gravity Pro. Während eine Ground Pro-Karkasse vermutlich den Zweck verfehlen würde, wäre eine Downhill Pro-Radialkarkasse vermutlich für viele interessant. Wir sind sicher, dass Schwalbe diese noch liefern wird.

Die Gummimischungen von Schwalbe

Schwalbe hat für das Mountainbike-Segment vier unterschiedliche Gummimischungen entwickelt. Aus welcher dieser Mischungen ein Reifen aufgebaut ist, erkennt man bei Schwalbe nicht nur am Schriftzug an der Reifenflanke, sondern darüber hinaus auch auf der Lauffläche durch einen farbigen Streifen.

  • ADDIX Speed: Schwalbes schnelle XC-Race-Mischung, deren Hauptaugenmerk auf der Verringerung des Rollwiderstands liegt.
  • ADDIX Speedgrip: Schwalbes Universal-Compound, der die umfangreichste Einsatzbandbreite der Schwalbe-Gummimischungen bedient.
  • ADDIX Soft: Dieser Compound soll gegenüber ADDIX Speedgrip ein gutes Plus an Dämpfung und Grip liefern, ohne dass der Rollwiderstand durch die Decke geht.
  • ADDIX Ultra Soft: Ganz klar als kompromisslose Gummimischung für maximale Kontrolle bergab konzipiert.

Beliebte Schwalbe MTB Reifenmodelle

  • Albert: Sein geschlossenes Profil soll damit vor allem auf härteren Böden gut performen und zudem die besten Rolleigenschaften unter den Radialreifen liefern.
  • Hans Dampf: Als Allrounder für All Mountain und Enduro konzipiert, soll der Hans Dampf sowohl bergab als auch bergauf punkten.
  • Tacky Chan: Schwalbe vermarktet den Tacky Chan als ihren schnellsten Downhill-Reifen, der sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad gut funktionieren soll.
  • Big Betty: Ein echter Klassiker im Schwalbe Portfolio, der schon in den 90er-Jahren auftauchte. Auch der Big Betty hat spürbar mehr Abfahrts-Performance als der Hans Dampf bei einem verkraftbar erhöhten Rollwiderstand.
  • Magic Mary: Als Allrounder für den Gravity-Einsatz am Vorderrad konzipiert. Der grobstollige Reifen mit seinen massiven Seitenstollen bietet eine hervorragende Kurvenführung auf weichen Böden.
  • Nobby Nic: Das Modell Evolution Super Ground mit Addix Speedgrip Reifenmischung ist ein vielseitiger Reifen für Cross-Country, Trail und All-Mountain.
  • Racing Ralph: Ein Cross-Country & Marathon-Klassiker mit gutem Rollwiderstand und leisem Abrollverhalten.
  • Racing Ray: In Kombination mit dem Racing Ralph am Hinterrad ist beim Racing Ralph das Trail-Feuerwerk vorprogrammiert. Für Cross-Country- und Marathon-Rennen bietet der Racing Ray viel Grip und Sicherheit und glänzt auch bei nassem Wetter.
  • Rocket Ron: Für matschigen CC- und Marathon-Einsatz ist der Rocket Ron die erste Wahl. Auch am Trail- oder All-Mountain-Einsatz soll der Reifen performen.
  • Smart Sam: Ein klassischer OEM-Reifen (Originalausrüstungshersteller). Er wird also oft an Neurädern diverser Marken und Hersteller verbaut ist. Geeignet und gedacht ist der Reifen für alles von Asphalt, Feldwegen bis hin zu Trails: ein richtiger Allrounder für Stadt und Wald.
  • Thunder Burt: Leichter und schneller Reifen für Cross-Country & Marathon und trockene Bedingungen. Geringer Rollwiederstand. Kleine, flache Mittelstollen und kantige Außenstollen.
  • Wicked Will: Der Wicked Will ist der neuste Reifen im Schwalbe-Sortiment: ein Allrounder für Trail-Biker und ein Winterreifen für Cross-Country-Athleten.

Weitere Schwalbe Reifenmodelle

  • Billy Bonkers: Der neue Schwalbe Reifen für Pumptrack, Dirtjump und Slopestyle. Das Leichtgewicht rollt nicht nur extrem leicht, sondern fährt sich auch sehr verspielt und agil.
  • Dirty Dan: Mit dem Dirty Dan hat Schwalbe einen Reifen im Portfolio, der für extreme Bedingungen gemacht ist. Bei tiefem Matsch und schlammigen Bedingungen behält der Gravity-Gummi einen kühlen Kopf und manövriert das Bike weiterhin zielstrebig voran.
  • Eddy Current (Front & Rear): Der Eddy Current wurde extra für das E-MTB entwickelt und fährt sich insbesondere an elektrifizierten All-Mountain- und Enduro-Bikes hervorragend.
  • Hurricane: Der neue Hurricane hat ein modernes, dynamisches Profildesign und ist ein Allrounder für leichtes Gelände.
  • Johnny Watts: Johnny Watts vereint Leichtlauf auf hartem Untergrund mit langer Haltbarkeit und Pannenschutz, wie kein zweites Profil. Eine ausgezeichnete Wahl für SUV Bikes.
  • Jumbo Jim: Der Fat-Bike Reifen. Extrem leicht. Das große Volumen kann mit äußerst geringem Luftdruck gefahren werden. Ideal im unwegsamen Gelände, auf tiefen Böden und sehr losen Untergründen.
  • Little Joe: Little Joe ist für Kinder gemacht. Das Profil passt zum Mountainbike und rollt trotzdem gut auf der Straße. Er ist leicht. Als Faltreifen wird richtig Gewicht am Rad gespart.
  • Rock Razor: Auch der Rock Razor macht sich gut am Trailbike, vor allem für das Hinterrad wurde der Reifen entwickelt.
  • Smart Sam Plus: Der „unplattbar“ MTB-Reifen. Mit ECE-R75 Prüfzeichen für schnelle E-Bikes.

Werkstatt-Tipps: Lohnt sich der Tubeless-Umbau?

Tubeless bietet gleich mehrere Vorteile. Aufgrund des fehlenden Schlauchs kann man einen noch niedrigeren Luftdruck fahren, wodurch man mehr Grip hat. Das System ist insgesamt leichter und im Fall der Fälle hilft die Milch dabei, Löcher und kleine Cuts zu verdichten.

Was man für den Umbau auf Tubeless braucht:

  • TL-fähige Felge und Reifen
  • Tubeless-Felgenband (oftmals schon montiert)
  • Ventile und Dichtmilch
  • Standpumpe oder Kompressor

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