Schweizer MotoGP Fahrer Liste

Die Rennsaison 2025 der Motorrad-Weltmeisterschaft läuft von Anfang März bis Mitte November. Mit 22 Terminen im Kalender ist sie auch für die Moto2-Klasse so umfangreich wie nie zuvor. Im Starterfeld für die Moto2-WM 2025 sind wie in der vergangenen Saison wieder 15 Teams mit jeweils zwei Stammfahrern gemeldet. Allerdings gibt es sowohl in Bezug auf die Piloten als auch in Bezug auf das Material einige Veränderungen.

Teams und Fahrer der Moto2-Saison 2025

Nur zwei der 15 Moto2-Teams gehen mit einem gegenüber 2024 unverändertem Aufgebot in die Saison 2025. Es handelt sich um die Teams American Racing und Forward Racing. In allen anderen Teams gibt es mindestens einen neuen Stammfahrer, in zwei Teams - Aspar und Pramac - sind sogar beide Stammfahrer neu. Zu Pramac Racing sei gesagt, dass es sich dabei um das neue Yamaha-Juniorteam und damit den Nachfolger von VR46 Master Camp handelt.

Zum Einsatz kommen in der Moto2-Klasse aber keine Yamaha-Bikes, sondern welche von Boscoscuro. Boscoscuro, der Motorradbauer aus Italien, rüstet in der Saison 2025 neben dem Pramac-Team noch ein weiteres Team erstmals aus, nämlich Marc VDS. Abgesehen davon vertrauen die Teams MSI und Speed Up weiterhin auf Boscoscuro. Diese beiden Teams hatten dieses Chassis bereits in der Saison 2024 im Einsatz. Der Großteil der Teams, nämlich deren zehn, vertraut auch in der Moto2-Saison 2025 wieder auf das Kalex-Chassis aus Deutschland. Davon abgesehen gibt es noch das Forward-Team aus der Schweiz, das auch 2025 an seiner Eigenkonstruktion festhält.

Fahrerwechsel und Rookies

In puncto Fahrer gibt es für die Moto2-Saison 2025 im Vergleich zur Saison 2024 gleich 15 Piloten, die sich einem anderen Team anschließen. Zur dieser 15-köpfigen Gruppe gehören sieben Rookies, für die die mittlere WM-Klasse entweder komplettes Neuland ist, oder zumindest dahingehend neu ist, dass sie zuvor noch keine volle Saison in dieser Klasse bestritten haben.

Die sieben Rookies im Moto2-Feld 2025 sind allen voran Moto3-Weltmeister David Alonso und Moto3-Vizeweltmeister Daniel Holgado, die beide für das Aspar-Team antreten, außerdem noch Ivan Ortola (MSI), Collin Veijer (Ajo), Yuki Kunii (Team Asia), Adrian Huertas (Italtrans) und Daniel Munoz (Preicanos; vormals SAG). Die acht Fahrerwechsel innerhalb der Moto2-Klasse betreffen Celestino Vietti (von Ajo zu Speed Up), Manuel Gonzalez (von Gresini zu Intact), Darryn Binder (von Intact zu Gresini), Ayumu Sasaki (von VR46 Master Camp zu RW), Barry Baltus (von RW zu Fantic), Jake Dixon (von Aspar zu Marc VDS), Tony Arbolino (von Marc VDS zu Pramac) und Izan Guevara (von Aspar zu Pramac).

Teams und Fahrer für die Moto2-Saison 2025 im Überblick:

  • MSI (Boscoscuro) - Sergio Garcia, Ivan Ortola *
  • Speed Up (Boscoscuro) - Alonso Lopez, Celestino Vietti
  • American (Kalex) - Joe Roberts, Marcos Ramirez
  • Gresini (Kalex) - Albert Arenas, Darryn Binder
  • Fantic (Kalex) - Aron Canet, Barry Baltus
  • Aspar (Kalex) - David Alonso *, Daniel Holgado *
  • Marc VDS (Boscoscuro) - Filip Salac, Jake Dixon
  • Ajo (Kalex) - Deniz Öncü, Collin Veijer *
  • Intact (Kalex) - Senna Agius, Manuel Gonzalez
  • Asia (Kalex) - Mario Aji, Yuki Kunii *
  • Italtrans (Kalex) - Diogo Moreira, Adrian Huertas *
  • RW (Kalex) - Zonta van den Goorbergh, Ayumu Sasaki
  • Preicanos (Kalex) - Daniel Munoz *, ??
  • Forward (Forward) - Alex Escrig, Jorge Navarro
  • Pramac (Boscoscuro) - Tony Arbolino, Izan Guevara *

* Rookie

MotoGP Legenden

Die "Hall of Fame" der Motorrad-Weltmeisterschaft besteht aus der Creme de la Creme des Motorrad-Rennsports. Die Größten ihrer Zunft sind nach ihrem Karriereende oder tragischen Tod zur MotoGP-Legende ernannt worden.

Hier eine Auswahl legendärer Fahrer:

  • Giacomo Agostini (Italien): 15 WM-Titel
  • Hugh Anderson (Neuseeland): 4 Titel
  • Hans-Georg Anscheidt (Deutschland): 3 Titel
  • Kork Ballington (Südafrika): 4 WM-Titel
  • Max Biaggi (Italien): 4 aufeinanderfolgenden WM-Siegen in der 250er-Klasse
  • Alex Criville (Spanien): Der 500er-Weltmeister des Jahres 1999 war von 1987 bis 2001 aktiv.
  • Stefan Dörflinger (Schweiz): Von 1982 bis 1985 gewann er je zwei Titel in der 50er- und der 80er-Klasse.
  • Mick Doohan (Australien): Mit fünf WM-Erfolgen in Serie (von 1994 bis 1998) überstrahlte der Honda-Fahrer die 1990er-Jahre.
  • Andrea Dovizioso (Italien): Weltmeister der 125er-Klasse
  • Geoff Duke (Großbritannien): Der Brite war von 1950 bis 1959 aktiv und prägte als "The Duke" die Anfangsjahre mit insgesamt sechs WM-Titeln.
  • Wayne Gardner (Australien): 1987 entschied der Honda-Pilot die 500er-Krone erstmals für einen Australier.
  • Mike Hailwood (Großbritannien): Von 1958 bis 1967 war der Brite in der Motorrad-WM aktiv. Er konnte insgesamt neun WM-Titel und 76 Siege einfahren.
  • Nicky Hayden (USA): "Kentucky Kid" kam aus der AMA Superbike 2003 direkt in die MotoGP und absolvierte insgesamt 13 Saisons.
  • Daijiro Kato (Japan): 1996 stieg der Japaner in die 250er-Klasse ein und stieg nach 17 Siegen und dem WM-Titel (2001) 2002 in die MotoGP auf.
  • Eddie Lawson (USA): Von 1983 bis 1992 war der US-Amerikaner an der Spitze der 500er-Klasse zu finden.
  • Jorge Lorenzo (Spanien): Zweimal 250er-Weltmeister (2006, 2007) und dreimal MotoGP-Weltmeister (2010, 2012, 2015).
  • Randy Mamola (USA): Zwischen 1979 und 1992 war er in der 250er- und 500er-Klasse aktiv.
  • Anton Mang (Deutschland): Der Deutsche absolvierte von 1975 bis 1988 Rennen in allen Weltmeisterschaftskategorien.
  • Jorge Martinez (Spanien): "Aspar" war der dominierende Pilot Ende der 1980er-Jahre in der 80er-Klasse.
  • Angel Nieto (Spanien): Der 12+1 Weltmeister ist nach Agostini der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten.
  • Dani Pedrosa (Spanien): Er ist der erfolgreichste Fahrer ohne MotoGP-Titel und beendete 2018 seine Karriere.
  • Wayne Rainey (USA): Er war einer der Topstars in den 90er-Jahren.
  • Phil Read (Großbritannien): Seit 1961 mischte der Brite den Motorrad-Rennsport auf.
  • Jim Redman (Großbritannien): Der Brite war von 1959 bis 1966 in der Weltmeisterschaft unterwegs, nachdem er die Liebe zum Rennsport in Südafrika entdeckte.
  • Kenny Roberts (USA): Von 1974 bis 1983 dauerte die Karriere des US-Amerikaners, der die 500er-Klasse Ende der 1970er-Jahre dominierte.
  • Kenny Roberts jun. (USA): Wie der Vater, so wurde auch der Sohn Rennfahrer - und Weltmeister.
  • Valentino Rossi (Italien): Von 1996 bis 2021 prägte Rossi die Motorrad-WM wie kein anderer Fahrer
  • Jarno Saarinen (Finnland): Von 1970 bis 1973 war die skandinavische Hoffnung aktiv.
  • Kevin Schwantz (USA): Von 1986 bis 1995 prägte er die 500er-Klasse durch seine Rivalität mit Wayne Rainey.
  • Barry Sheene (Großbritannien): Der Brite gilt als eine der Kultfiguren der 70er-Jahre.
  • Marco Simoncelli (Italien): Er wurde als möglicher Nachfolger von Valentino Rossi gesehen und startete ab 2002 in der WM.
  • Freddie Spencer (USA): Der MotoGP-Kommissar beeindruckte in den 1980er-Jahren mit seinen Fahrkünsten.
  • Casey Stoner (Australien): Von 2001 bis 2012 versetzte der Pilot aus Down Under die MotoGP in Staunen.
  • John Surtees (Großbritannien): In den 1950er-Jahren war der Brite das Maß aller Dinge.
  • Luigi Taveri (Schweiz): Der Eidgenosse wurde in den 60ern dreimal 125er-Weltmeister.
  • Mike Trimby (Großbritannien): Der im September 2023 verstorbene Gründer der Teamvereinigung IRTA wurde am Silverstone-Wochenende 2024 posthum zur MotoGP-Legende ernannt.
  • Carlo Ubbiali (Italien): Der Italiener war von Anfang an mit dabei, er startete 1949 und fuhr bis 1960 in den kleineren Klassen.
  • Franco Uncini (Italien): Der 500er-Weltmeister von 1982 stieg 1976 in die WM ein.

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