Schwindel nach dem Radfahren: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Schwindel kennt wohl ein jeder von uns. Eine Karussellfahrt, zu schnelles Aufrichten aus der Hocke, ein Bierchen zu viel, … all das bringt unser Gleichgewichtssystem für eine begrenzte Zeit durcheinander. Tritt der Schwindel aber völlig unerwartet auf und hält für längere Zeit an, dann ist das ein Alarmsignal. Dann stimmt irgend etwas mit unserem Gleichgewichtssinn nicht. Doch die Liste der möglichen Auslöser und Ursachen ist lang. Wodurch wird Schwindel ausgelöst? Was hilft gegen Schwindel? Warum kann Sport einerseits Schwindel verursachen und andererseits Schwindel vermeiden? Und warum eignet sich gerade das Radfahren, um dem Schwindel vorzubeugen? Hier ist ein Leitfaden für den Umgang mit Schwindel.

Unser Gleichgewichtssinn

Damit wir in jeder Situation mit Gravitation, Bewegung und Beschleunigung klarkommen, haben wir ein Gleichgewichtssystem. Es besteht aus mehreren Elementen, die in ihrer Funktionalität sehr fein aufeinander abgestimmt sind:

  • Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr (die Bogengänge im Vestibularorgan)
  • Das Zentralnervensystem (in Gehirn und Rückenmark)
  • Die Augen (für die visuelle Rückmeldung
  • Die Sensoren in Gelenken, Muskeln, Sehnen und der Haut (Tastsinn, Tiefensensibilität, Hautsinn, usw.)

Grundvoraussetzung für die einwandfreie Funktion aller Einzelelemente ist eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Defizite in Blutkreislauf und Stoffwechsel sorgen daher sofort für Störungen in diesem Gleichgewichtssystem, die sich unter anderem auch als Schwindel äußern können.

Ursachen für Schwindel

Unter anderem können die folgenden körperlichen und psychischen Umstände Schwindel hervorrufen:

  • Flüssigkeitsmangel
  • Unterzuckerung
  • Eisenmangel (beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Blut)
  • Niedriger Blutdruck (z. B. durch Medikamente)
  • Herz/Kreislauf-Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn (z.B. bei Schlaganfall oder Arteriosklerose)
  • Medikamente (z. B. Antidepressiva, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antibiotika, Herz-Kreislauf-Medikamente)
  • Erkrankung im Innenohr
  • Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule
  • Schädel-Hirn-Trauma oder andere Verletzungen im Kopf/Hals-Bereich
  • Nervenkrankheiten
  • Tumore
  • Migräne
  • Hohes Fieber
  • Die falsche Brillenstärke
  • Ängste, Depression, Konflikte, Stress, usw.

Diese Auflistung ließe sich fast endlos fortsetzen. Besonders schwierig wird die Abklärung bei Dominoeffekten oder wenn gleich mehrere Ursachen gemeinsam den Schwindel erzeugen. Doch unabhängig von den Ursachen gilt: Wenn es keinen eindeutigen Hinweis auf mögliche Ursachen gibt oder der Schwindel nicht offensichtlich durch ein bestimmtes Ereignis oder Erlebnis hervorgerufen wurde, ist die Konsultation des Arztes angeraten. Er kennt die verschiedenen Arten von Schwindel und wird anhand deiner Schilderungen sehr schnell wissen, welche Fachmediziner er für die exakte Abklärung hinzuziehen muss. Das kann der Neurologe, HNO-Arzt, Augenarzt, Psychotherapeut, Internist oder ein anderer Spezialist sein.

Schwindel nach dem Sport

Wenn der Schwindel allerdings im Zusammenhang mit intensiver sportlicher Betätigung oder einer ähnlich hohen körperlichen Belastung auftritt, kann das für die Ursachensuche schon sehr hilfreich sein:

  • Unterzuckerung: Im Ruhezustand verbraucht unser Körper Kohlenhydrate und Fett in gleichen Mengen. Bei intensiver sportlicher Betätigung verändert sich dieses Verhältnis und wir verbrauchen zuerst die Kohlenhydrate. Sind diese Speicher aufgezehrt, wird Fett verbrannt. Sind auch diese Speicher aufgebraucht, wird das Muskelprotein angegriffen. Und das schwächt uns ganz enorm: Es entsteht Unterzuckerung, der Körper reagiert mit Leistungsabfall, Zittern und auch Schwindel.
  • Flüssigkeitsmangel: Treiben wir Sport, verlieren wir viel Flüssigkeit durch Schwitzen und höhere Atmungsintensität. Trinken wir jetzt zu wenig oder das falsche, entsteht Flüssigkeitsmangel: Unser Blut wird dickflüssiger und kann den Sauerstoff- und Nährstoff-Transport bis in die kleinen Blutgefäße nicht mehr aufrechterhalten. Neben vielen anderen Symptomen (Kopfschmerz, usw.) kann jetzt auch Schwindel auftreten.
  • Mineralstoffmangel: Beim Schwitzen verlieren wir aber nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe. Insbesondere Kalzium, Kalium und Magnesium unterstützen die Funktion unserer Muskeln, Magnesium zudem den Energiestoffwechsel. Entsteht durch starkes Schwitzen hier ein Mangel, kann neben Schwäche und Konzentrationsmangel auch Schwindel auftreten.

Vorbeugung vor Schwindel

Aus den oben beschriebenen Ursachen für Schwindel ergeben sich schon deutliche Hinweise, wie du die Entstehung von Schwindel vermeiden kannst. Entscheide nach eigenem Ermessen, ab wann du dich hierfür in die Hände eines Arztes begibst. Bis dahin empfehlen wir:

  • Viel trinken, um Flüssigkeitsmangel zu vermeiden. Treiben wir Sport, sollte die Flüssigkeit nicht nur aus reinem Wasser bestehen, sondern zusätzlich Glukose und Natrium enthalten. Das beschleunigt die Absorption der Flüssigkeit in unserem Magen- und Darm-Trakt (also die Weitergabe der Flüssigkeit an die Zellen).
  • Ausgewogene Ernährung: Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine, Mineralien und Nährstoffe, Fast Food und Süßigkeiten sind dagegen völlig wertlos und richten eher Schaden an. Diese Effekte wirken allerdings erst langfristig.
  • Alkohol und Nikotin sind bekanntermaßen nicht nur schädlich im Hinblick auf Schwindel. Genieße also in Maßen, Nikotin am besten gar nicht.
  • Vermeide negativen Stress, muskuläre Verspannungen und belastende Konflikte. Baue Entspannungsübungen in deinen Alltag ein: Yoga, Qi Gong, Autogenes Training, Tai-Chi, usw. Alles ist erlaubt und bringt Nutzen, wenn es denn mit einer gewissen Regelmäßigkeit betrieben wird.
  • Trainiere dein Gleichgewichtssystem: Treibe Sport, laufe durch unwegsames Gelände, bleibe in Bewegung bis ins hohe Alter, beanspruche deinen Gleichgewichtssinn durch Balance- und Koordinations-Übungen, Krafttraining, Geschicklichkeitsübungen, Physiotherapie, usw. Wähle hierfür am besten Sportarten oder Freizeitaktivitäten, die sich leicht in deinen Alltag integrieren lassen und zu denen du dich nicht immer wieder zwingen musst. Unser Tipp hierzu: Radfahren.

Schwindel vermeiden durch Radfahren

Radfahren erfordert Balance und Koordination, stellt also einen besonders intensiven Reiz für unser Gleichgewichtssystem dar. Des Weiteren trainiert das Radfahren unser Herz-Kreislauf-System, stärkt unser Immunsystem und beugt vielen Erkrankungen und Leiden vor. Das Fahrrad dient als preiswertes Verkehrsmittel, Transportmittel oder Sportgerät und eignet sich für Ausflüge und Reisen. Damit lässt sich das Radfahren ohne großen Aufwand hervorragend in Alltag, Freizeit und Urlaub integrieren. Und dass du damit auf Dauer sehr effektiv dem Schwindel vorbeugen kannst, wird da schon fast zur Nebensache. Du musst lediglich dafür sorgen, dass sich beim Radfahren nicht die oben erwähnten Umstände (Flüssigkeitsmangel, Unterversorgung, usw.) einstellen, denn sonst könnte der Schwindel am Ende auch durch das Radfahren an sich verursacht werden.

Heilkräuter und Hausmittel gegen Schwindel

Wer auf der Suche nach natürlichen Wirkstoffen ist, um seinen Schwindel zu behandeln, der findet in der folgenden Auflistung wertvolle Anregungen. Dabei wirken die allermeisten Mittel erst auf lange Sicht und eher indirekt. Aber sie sind verträglicher und gesünder als manche Medizin aus der Pharmaindustrie:

  • Melisse (wirkt beruhigend und antibakteriell)
  • Lavendel (lindert Ängste und Schlafstörungen)
  • Frauenmantelkraut (fördert die Durchblutung, wirkt schmerzlösend)
  • Schafgarbe (wirkt beruhigend, fördert die Durchblutung)
  • Ginseng (fördert Durchblutung und Vitalität, wirkt gegen Entzündungen)
  • Ginko (fördert Durchblutung und Energiestoffwechsel)
  • Passionsblume (hilft gegen Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Verspannungen)
  • Schlafbeere (hilft gegen Stress und Schlafstörungen)
  • Ingwer (hilft gegen Seekrankheit, Reisekrankheit)
  • Johanniskraut (beruhigt, erhöht langfristig den Serotoninspiegel)
  • Mistel (normalisiert den Blutdruck)
  • Schüßler Salze (Calcium fluoratum, Ferrum phosphoricum und Kalium chloratum helfen gegen Schwindel).

Kreislaufprobleme und Schwindel beim Sport

Kreislaufprobleme können beispielsweise nach dem Sport, bei Wetterfühligkeit oder nach dem Aufstehen auftreten. Die Behandlung von Kreislaufproblemen richtet sich dann stets nach der zugrunde liegenden Ursache. Wichtigstes Ziel ist es, den Kreislauf zu stabilisieren. Um der Ursache auf die Spur zu kommen, können Sie bei Kreislaufproblemen selbst Ihren Puls und - sofern Sie über ein Messgerät verfügen - Ihren Blutdruck kontrollieren. Denn häufig steckt ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) hinter den Beschwerden.

Etwas Bewegung bringt den Kreislauf normalerweise in Schwung - einige Menschen klagen jedoch auch über Kreislaufprobleme nach oder während des Sports.

Eine Ursache für Kreislaufprobleme nach dem Sport kann ein falsches Verhalten nach dem Ende des Trainings darstellen. Während der Belastung werden die Blutgefäße in der Muskulatur stark erweitert, damit die Muskeln optimal mit Sauerstoff versorgt werden können. Wird die Bewegung abrupt abgebrochen - beispielsweise, wenn man nach dem Joggen einfach stehen bleibt - kann es passieren, dass größere Blutmengen in den Beinen versacken und das Gehirn nicht mehr genügend durchblutet wird. Die Folge sind beispielsweise Schwindel, Ohrensausen oder Schweißausbrüche.

Um Kreislaufprobleme nach dem Sport - insbesondere nach dem Joggen - zu vermeiden, sollten Sie deswegen darauf achten, die Bewegung immer schrittweise zu beenden. Gehen Sie beispielsweise nach dem Joggen noch ein paar Schritte spazieren. Durch die Bewegung der Muskeln wird der Rückstrom des Blutes zum Herzen nämlich gefördert und ein plötzlicher Blutdruckabfall verhindert.

Auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist während und nach dem Sport sehr wichtig.

Wenn Sie beim Sport immer wieder an Kreislaufproblemen leiden, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie sich beim Training zu stark belasten. Dann ist es empfehlenswert, den Umfang und die Intensität des Trainings zu reduzieren. Ansonsten sollten Sie sich einmal gründlich ärztlich untersuchen lassen.

Was tun bei Schwindelattacken durch Sport?

Wenn Ihnen beim oder nach dem Sport schwindelig wird, äußert sich das häufig durch typische Schwindelgefühle wie ein Drehen oder Schwanken, hinzu können Benommenheit und Ohrensausen kommen. Wichtig ist, die Symptome nicht zu ignorieren, sondern erstmal eine Pause einzulegen. Meistens möchte Ihnen Ihr Körper mit dem Schwindel nämlich genau diesen Hinweis geben: dass es Zeit für eine kleine Erholungsphase ist.

Die häufigsten Ursachen für Schwindelattacken beim Sport sind:

  • Abrupter Trainingstopp
  • Dehydration und niedriger Blutzucker
  • Flache Atmung

Kreislaufprobleme nach dem Schwimmen

Ein Sonderfall sind Kreislaufprobleme nach dem Schwimmen. Hier wirkt zusätzlich der Wasserdruck auf den Körper, wodurch das Blut in die Regionen gedrückt wird, die sich weniger tief im Wasser befinden.

Um gesundheitlichen Beschwerden nach dem Schwimmen vorzubeugen, sollten Sie das Wasser im Idealfall in einem flachen Bereich im Gehen verlassen. So kann das Blut besser in die Beinregion zurückfließen. Ist dies nicht möglich, sollte das Becken auch über eine Trittleiter langsam verlassen werden.

Hausmittel und Maßnahmen bei Kreislaufproblemen

Es gibt einige Maßnahmen und Hausmittel, die sich bei Krauslaufproblemen bewährt haben:

  • Übergießen Sie einige getrocknete Pfefferminzblätter mit kochender Milch. Lassen Sie die Milch fünf Minuten lang ziehen und trinken Sie sie anschließend in kleinen Schlucken.
  • Trinken Sie eine Tasse Salbei- oder Rosmarintee, das wirkt kreislaufanregend.
  • Bei akuten Kreislaufproblemen sollten Sie sich hinsetzen oder hinlegen und die Beine hochlagern.
  • Auch kühle Umschläge können helfen, die Kreislaufschwäche zu beheben.
  • Bei Kreislaufproblemen durch langes Stehen können Sie auf den Zehenspitzen wippen und die Wadenmuskulatur anspannen, um den Blutfluss anzuregen.
  • Blutdrucksteigernde Medikamente können bei niedrigem Blutdruck kurzfristig gegen Kreislaufprobleme eingesetzt werden.

Acht einfache Tricks gegen Kreislaufprobleme

Wenn Sie ab und zu an Kreislaufproblemen leiden, können Sie diese meist gut selbst bekämpfen. Wir stellen Ihnen acht einfache Tricks vor:

  • Bringen Sie Ihren Kreislauf mit Wechselduschen in Schwung.
  • Achten Sie darauf, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen (mindestens zwei Liter pro Tag). Dies verhindert, dass das Blut verdickt.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport, um ihr Herz-Kreislauf-System zu trainieren. Achten Sie aber darauf, die Sporteinheiten langsam und schonend ausklingen zu lassen.
  • Verzichten Sie auf Rauchen, da Nikotinkonsum die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt.
  • Vorsicht bei üppigen Essen in Verbindung mit Alkohol. Schweres Essen sorgt dafür, dass die Verdauungsorgane stärker durchblutet werden und Alkohol weitet die Blutgefäße und senkt so den Blutdruck. Beides kann eine Minderversorgung des Gehirns mit Blut zur Folge haben.
  • Vermeiden Sie schnelles Aufstehen, um das Versacken des Blutes in den Beinen zu verhindern. Vor allem morgens sollten Sie sich erst einmal kurz auf die Bettkante setzen, bevor Sie aus dem Bett springen. Alternativ können Sie den Kreislauf im Liegen durch ein wenig Morgengymnastik in Schwung bringen.
  • Nehmen Sie genügend Kochsalz zu sich, da dieses den Blutdruck erhöht.

Spezielle Fahrräder bei Gleichgewichtsstörungen

Radfahren auf einem normalen Zweirad ist mit einer Gleichgewichtsstörung sehr schwierig. Sie fühlen sich nicht mehr sicher, weil Sie jederzeit umkippen können. Sie können niemals mit beiden Füßen auf den Boden aufschlagen und es ist schwierig, das Gleichgewicht zu halten. Ein Spezialfahrrad ist die Lösung.

Dreirad

Mit einem Dreirad haben Sie zusätzliche Unterstützung und Stabilität beim Radfahren, dies schafft ein Gefühl der Sicherheit. Van Raam hat mehrere Dreiräder im Sortiment:

  • Traditionelles Dreirad
  • Dreirad mit Tiefeinstieg
  • Komfortables Dreirad mit Sitz

Wir haben auch Tandems mit drei Rädern zur Verfügung.

Fahrrad mit Tiefeinstieg

Das Ein- und Aussteigen am Balance Fahrrad ist sehr einfach, weil dat ein Fahrrad mit Tiefeinstieg ist. Das Fahrrad hat auch einen einzigartigen Rahmen, der für eine ergonomische Sitzhaltung sorgt. Bei diesem Fahrrad befindet sich der Sattel nicht über dem Tretlager, sondern dahinter. Der Sattel ist auch viel niedriger als auf einem normalen Zweirad.

Das Vorwärtstreten erleichtert das Radfahren, da Sie die Kraft Ihrer Beine besser nutzen können als auf einem normalen Zweirad. Sie können auf der Balance immer mit beiden Füßen direkt auf dem Boden benutzen, während Sie auf dem Sattel bleiben. Dadurch sind Sie mit einem sicheren Gefühl auf dem Fahrrad und es ist nicht notwendig, an einer Ampel oder einem Stoppschild auszusteigen.

Parallel Tandem

Auf dem vanRaam Fun2Go Parallel Tandem sitzen Sie nebeneinander, damit Sie gut miteinander kommunizieren können. Eine Person lenkt, beide können treten. Der Fahrer kann bestimmen, ob der Beifahrer treten muss. Das Parallel Tandem hat 3 Räder, so dass Sie bei normalem Gebrauch nicht umfallen können.

Sie können leicht auf dem Parallel Tandem sitzen, weil es keinen Zugang gibt. Dies ist noch einfacher mit dem optionalen Drehstuhl. Die bequemen Sitze haben eine Rückenlehne und sind verstellbar.

Der FunTrain ist ein Duoradanhänger. Dieser Anhänger kann hinter ein bestehendes oder neues Fun2Go Parallel Tandem gekoppelt werden. Auf diese Art kann ein Begleiter sicher mit drei Beifahrern Rad fahren oder einfach mit einem Beifahrer auf dem Fun2Go selbst.

Elektrische Scooterfahrrad

Das Easy Go Scooterfahrrad ist, wie der Name schon sagt, ein Fahrrad und Scootmobil in 1. Auf diesem Dreirad haben Sie drei Wahlmöglichkeiten: Sie fahren ganz aus eigener Kraft, Sie fahren mit elektrischer Tretunterstützung und treten selbst mit oder sie fahren mit 100% elektrischer Unterstützung.

Das Scooterfahrrad hat auch drei Räder, so dass ein Umkippen unmöglich ist. Die Kippschutzräder geben Ihnen ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit und Stabilität.

Warnsignale des Körpers beim Radfahren

Je länger man im Sattel sitzt, desto eher zwickt und zwackt es hier und da. Das gehört zum Teil einfach zum Sport dazu, manchmal sagt einem damit der Körper aber auch, dass die Tour zu lang, das Material falsch oder die Ernährung nicht passend war. Gerade wer nicht schon viele Wochen und Jahre im Sattel verbracht hat, tut sich schwer, Ursprung, Heftigkeit und Bedeutung solcher Warnsignale richtig einzuschätzen.

Einige davon sind unangenehmer, aber bringen weder aktuell noch langfristig ernsthafte Probleme mit sich. Andere wiederum kommen eher schleichend und unauffällig, können aber Anzeichen dafür sein, dass die Belastung auf dem Rad falsch oder zu viel war und vielleicht sogar Symptome einer bisher noch nicht auffällig gewordenen Krankheit sind.

Wir möchten auf keinen Fall Ängste schüren, Radfahren gilt als eine der schonendsten Möglichkeiten, sich zu bewegen - besonders in Zeiten von Pedelecs. Unsere Checkliste bildet einige klassische Symptome auf dem Rad ab, manche kommen etwas öfter vor, manche sehr selten.

12 typische Warnsignale des Körpers beim Radfahren

Warnsignal Ampel Handlungsempfehlung
Kopfschmerzen Gelb Belastung verringern, Kreislauf in Gang halten, trinken, Nacken dehnen.
Taube Hände Grün Handhaltung variieren, Lenker/Griff/Sitzposition prüfen lassen.
Plötzlicher Leistungsverlust Rot Bei Kurzatmigkeit/Herzrasen: Notarzt rufen.
Knieschmerzen Gelb Weniger Kraft/mehr Frequenz, Oberschenkel dehnen, ggf. Arzt konsultieren.
Kalter Schweiß Rot Sofort anhalten, Hilfe rufen, Schocklage, Wasser/Zucker.
Taube/kalte Füße Grün Wiegetritt, Fußposition prüfen, Schuhe/Pedale anpassen.
Sitzfläche brennt/ist gereizt Grün Regelmäßig aufstehen, Sattelposition anpassen.
Rückenschmerzen Gelb Sitzposition anpassen, Stöße vermeiden, gefederte Sattelstütze.
Salzig trockene Haut Gelb bis rot Trinken, Schatten aufsuchen, kühlen.
Muskelbrennen Grün bis gelb Leistung reduzieren, Thrombose ausschließen.
Pochen/Wummern im Ohr Gelb Arzt konsultieren.

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